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Thermaltake TR300: Midi-Tower mit Holz- und KI-Display-Option

Das Thermalright TR300 gibt es in vier Varianten: In Schwarz, Weiß sowie mit Holz oder einfacher Mesh-Front. Hinter dem unterschiedlichen Äußeren steckt jeweils ein relativ kompaktes ATX-Gehäuse mit Display und der offenbar nun obligatorischen KI-Option für die Schlagwort-Checkliste.
Hinsichtlich des Layouts weicht Thermaltake ein wenig vom bewährten Standard ab und platziert das Netzteil hinter der Front. Dort wird es variabel aufgehängt. Beschränkt es sich auf 140 Millimeter Länge, ist es möglich, einen Radiator im Deckel und eine 388 Millimeter lange Grafikkarte im ersten PCIe-Slot mitsamt einem Frontlüfter zu nutzen. Wird PCIe-Slot 2 genutzt, darf das Netzteil 160 Millimeter lang werden. Bei kurzer Grafikkarte, HDD-Käfig und Radiator im Deckel sind es 208 Millimeter. Eine genaue Auflistung aller Kombinationsmöglichkeiten und Längenbeschränkungen notiert Thermaltake im Handbuch des TR300.
Belüftet wird das Gehäuse durch einen 120-mm-Lüfter im Heck. Ein weiterer Lüfter passt hinter die Front, weitere Modelle können am Deckel und Boden montiert werden. Wird der Festplattenkäfig (2 × 3,5″, 1 × 2,5″) genutzt, geht an der Unterseite eine Lüfterposition verloren. In jedem Fall können zwei 2,5″-HDDs hinter das Mainboard gesetzt werden.
Alleinstellungsmerkmal: Display & KI
Optional kann außerdem ein Display-Kit mit einem 6″-LCD (1480 × 720p) für rund 100 Euro erworben werden, das über dem Mesh-Gitter an der Front sitzt – dort, wo irgendwann einmal 5,25″-Laufwerke positioniert waren. Mit der TT-RGB-Plus-Software können darauf Wetterinformationen, die Uhrzeit, GIFs oder Statusinformationen des Rechners angezeigt werden.
Analog zum TR100, das in eine Rollkoffer geliefert wird, braucht das TR300 ein Alleinstellungsmerkmal. Das ist über das Display hinaus eine KI-Option. Wie zuletzt bei der Wasserkühlung MAGCurve 360 Ultra kann die Software zudem mit einem OpenAI-Konto verknüpft werden, um gegen Gebühr KI-generierte Bilder anzuzeigen. Diese kann man jedoch auch außerhalb der Software generieren und dann einfach anzeigen lassen.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel hat sich das TR300 noch nicht eingefunden. Auch zum Preis gibt es noch keine Informationen. Ausstattung und Aufbau legen nahe, dass sich das Modell etwa im Bereich des Displays bewegen wird und damit etwa 100 Euro kosten dürfte.