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Künstliche Intelligenz

Top 10: Carplay nachrüsten – das beste Display für iPhone & Android Auto im Test


Aoocci V30S im Test: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten per Display

Mit dem Aoocci V30S rüsten Halter eines älteren Fahrzeugs Apple Carplay und Android Auto nach. Der Bildschirm bietet zudem Dashcam und Rückfahrkamera. Mehr zeigt der Test.

VORTEILE

  • großes Display
  • einfache Einrichtung und Montage
  • Dashcam und optionale Rückfahrkamera (kabelgebunden)
  • Fahrassistenzsysteme

NACHTEILE

  • Störgeräusche bei Verbindung über AUX-Kabel mit Autoradio
  • Verstellung der Dashcam nur eingeschränkt
  • Ausblenden der Dashcam-Ansicht ist gut versteckt in den Menüs

Mit dem Aoocci V30S rüsten Halter eines älteren Fahrzeugs Apple Carplay und Android Auto nach. Der Bildschirm bietet zudem Dashcam und Rückfahrkamera. Mehr zeigt der Test.

Apple Carplay und Android Auto bringen als Software-Schnittstelle Funktionen des Smartphones direkt auf das Infotainment-System des Fahrzeugs. So kann man etwa Google Maps zum Navigieren nutzen oder Musik per Spotify hören. Doch was tun, wenn das Auto gar kein Infotainment-System hat oder zumindest kein Apple Carplay oder Android Auto unterstützt? Eine teils kostspielige und aufwendige Möglichkeit ist das Nachrüsten eines Moniceivers (Ratgeber). Viel einfacher ist es aber, ein Auto-Display zu nutzen. Dieses befestigt man wie ein Navi auf dem Armaturenbrett und verbindet es mit dem Autoradio.

Zu dieser Kategorie zählt das Aoocci V30S. Mit dem Coupon-Code: TechStage20 kostet das Display beim Hersteller nur 149 Euro. Dabei handelt es sich um ein großes 10-Zoll-Display. Zudem ist eine Dashcam integriert und eine kabelgebundene Rückfahrkamera beigepackt. Wie sich das Auto-Display schlägt, zeigt dieser Test.

Display & Lieferumfang

Das Aoocci V30S erinnert entfernt an eine Mischung aus Navigationsgerät und Tablet im extremen Breitbildformat. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wirkt nicht sonderlich hochwertig und ist eher einfach verarbeitet. Der Touchscreen hat eine Diagonale von 10,26 Zoll im Format von 21:9. Damit wirkt der Car-Monitor recht wuchtig und nimmt insbesondere bei einem Kleinwagen viel Platz auf den Armaturen ein. Dafür kann der Monitor Karten aus Google Maps und die Wiedergabe aus Spotify parallel so anzeigen, dass man beides gut erkennen kann.

Die Anzeige erscheint scharf genug, ohne dass einzelne Pixel mit dem Auge erkennbar sind. Eine automatische Helligkeitsanpassung ist zudem möglich. Bei starkem Sonnenlicht spiegelt die Anzeige recht stark, das Ablesen ist dann nicht immer einfach.

Zur Befestigung dient entweder eine Halterung mit Saugnapf oder eine Variante zum Ankleben auf dem Armaturenbrett. Praktischer ist in unseren Augen der Haltearm mit Saugnapf, da man diesen einfach wieder entfernen kann. Beim Einrasten sollte man darauf achten, dass die Anzeige auf allen vier Stöpseln einrastet, um sich nicht während der Fahrt zu lösen. Zwar wackelte das Display während der Fahrt etwas, es hielt aber zuverlässig im Test. Die Variante zum Aufkleben sollte allerdings fester halten, stört dann aber unter Umständen das Sichtfeld.

Die Stromversorgung erfolgt über ein Netzteil mit einem USB-C-Stecker einerseits und einem Anschluss für den 12-Volt-Steckplatz im Auto andererseits. Zusätzlich kommt ein Kabel mit zwei Klinkenanschlüssen (3,5 mm) dazu, wenn man das Display mit dem Autoradio per AUX verbinden möchte. Ferner gibt es noch ein GPS-Modul zum Ankleben auf dem Armaturenbrett, das man per Kabel mit dem 12-Volt-Netzteil verbindet. Nutzt man das Gerät in Verbindung mit Apple Carplay oder Android Auto, erfolgt die Navigation über das Smartphone. Allerdings ist das GPS-Modul hilfreich für einige der Fahrassistenzsysteme der Dashcam, auf die wir später eingehen.

Eine kabelgebundene Rückfahrkamera gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Diese haben wir jedoch nicht getestet, da die Montage aufwendig und mit Bohrlöchern in der Karosserie verbunden wäre. Ein Hardwire-Kabel für eine permanente Stromverbindung mit der Autobatterie ist ebenfalls vorhanden. Diese wird benötigt, wenn man die Parkraumüberwachung der Dashcam nutzen möchte.

Einrichtung

Nach der Montage startet man die Zündung des Fahrzeugs, der Bildschirm bootet recht flott hoch. Neben Android Auto und Apple Carplay unterstützt das Aoocci V30S auch Miracast sowie Apple Airplay. Die Kopplung mit dem Android-Smartphone für Android Auto sowie iPhone für Apple Carplay erfolgt per Bluetooth. Das klappt auf Anhieb und verlässlich.

Sobald die Verbindung hergestellt wurde, was beim ersten Mal rund eine Minute dauern kann, erscheinen auf dem Homescreen die Logos für Android Auto und Apple Carplay. Wählt man das passende Logo aus, spiegelt der Bildschirm vom Smartphone wichtige Anwendungen, blendet Anrufe ein oder zeigt Benachrichtigungen an, die auf Wunsch vorgelesen werden. Für Google Maps und Spotify ist es ratsam, diese vorher am Smartphone gestartet zu haben.

Etwas nervig: Standardmäßig zeigt der Bildschirm auf rund einem Drittel der Fläche das Bild der Dashcam – auch im Modus für Android Auto oder Apple Carplay. Hat man etwa Spotify und Google Maps offen, ist nur wenig Platz für die beiden Anwendungen vorhanden. Es ist möglich, das Dashcam-Bild auszublenden, allerdings ist diese Funktion gut versteckt. Hierzu muss man in die Grundeinstellungen des Aoocci V30S wechseln, indem man auf das Kamerasymbol und dann das Zahnrad drückt. Unter dem Menü für Videoeinstellungen kann man nun den Splitscreen für die Dashcam deaktivieren. Das Gerät muss hierzu neu booten.

Verbindung mit Autoradio

Für die Verbindung zwischen Display und Autoradio gibt es drei Möglichkeiten: per Kabel über den AUX-Eingang, per Funkwelle über einen FM-Transmitter oder indirekt über eine Bluetooth-Verbindung des Smartphones mit dem Autoradio. Dann dient der Bildschirm nur zum Steuern und Anzeigen von Playlists, die Tonübermittlung erfolgt zwischen Handy und Radio.

Wer ein Autoradio ohne Bluetooth oder AUX-Eingang hat, greift zum FM-Transmitter. Hier wählt man eine Frequenz aus dem FM-Band aus. Auf dieser sendet der Bildschirm das Audiosignal auf kurze Distanz per Funk. Im Autoradio muss man diese Frequenz suchen. Diese Form der Verbindung ist aber anfällig für Rauschen und Störungen.

Wir haben uns für die Kabelvariante entschieden, da die Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Autoradio bei unserem Opel Adam immer sehr lange aufbaut. Allerdings muss man hier anmerken, dass Titel nicht per Lenkradfernsteuerung gewechselt werden können. Das klappt nur mit Bluetooth-Verbindung.

Die Ernüchterung bei der Kabelverbindung war zunächst aber aus anderen Gründen groß: Ein sehr nerviges Geräusch bestehend aus Rauschen und Knistern, das eher an Verdauungsstörungen erinnert, war zu vernehmen. Ein ähnliches Problem hatten wir auch beim Carpuride W903 (Testbericht). Die Lösung ist sehr einfach: Man muss einen Adapter mit zwei Klinkeneingängen zwischen das Kabel und den AUX-Eingang stecken. Bei Aliexpress bekommt man so etwas für 1 Euro. Ähnliche Entstörfilter bei Amazon gibt es ab 8 Euro. Schade, dass der Hersteller selbst keines beilegt.

Dashcam

Auf der Rückseite des Displays befindet sich eine Dashcam. Diese kann man für die bessere Sicht über die Armaturen hinweg herausziehen und leicht zu allen Seiten neigen. Der Bewegungsradius der Linse ist aber recht eingeschränkt. Wer also den Bildschirm stark zum Fahrer ausrichtet, filmt nicht unbedingt geradeaus nach vorn. Besser gelöst hat das etwa das Carpuride W903 (Testbericht), wo man die Kameralinse stark nach links oder rechts drehen kann. Die für die Aufnahmen nötige microSD-Karte fehlt leider und muss zusätzlich gekauft werden. Diese sollte mindestens über eine U3-Klassifizierung verfügen. Es gibt auch eine App, um eine lokale WLAN-Verbindung herzustellen und die Videos auf dem Smartphone anzusehen.

Die maximale Auflösung der Videos ist mit 4K sehr hoch. In den Einstellungen legt man die Länge der einzelnen Videoclips fest, wir raten zur kürzesten Möglichkeit mit einer Länge von 60 Sekunden. Eine echte Loop-Funktion, bei der fortlaufend nur einige wenige Clips überschrieben werden, gibt es nicht. Die Dashcam erstellt immer neue Clips mit gewählter Länge und löscht erst dann Aufnahmen, wenn die microSD-Karte voll ist. Eine Ausnahme sind brenzlige Situationen, bei denen man stark bremst. In diesem Fall erkennt der verbaute G-Sensor die Verzögerung und speichert dann den Videoclip in einem geschützten Bereich ab.

Nach wie vor ist der Einsatz einer Dashcam in Deutschland nicht eindeutig geklärt. Die Nutzung an sich ist nicht untersagt, solange Aufnahmen nur anlassbezogen aufgezeichnet werden. Bei einem großen Speicher fährt man entsprechend viele Aufnahmen spazieren, die das Persönlichkeitsrecht anderer Verkehrsteilnehmer verletzen könnten. Mehr zu dem Thema erklären wir in der Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase

Eine Parkraumüberwachung ist ebenfalls möglich. Der G-Sensor des Geräts filmt dann automatisch, sobald er größere Erschütterungen am Fahrzeug feststellt. Die Aufnahmen landen dann ebenfalls im geschützten Bereich. Dafür ist eine permanente Stromversorgung über das mitgelieferte Hardwire-Kabel nötig. Allerdings raten wir eher nicht dazu, zumal Aufnahmen von öffentlichen Parkplätzen datenschutzrechtliche Probleme nach sich ziehen können.

Ziemlich interessant sind einige Fahrassistenzsysteme der Dashcam. Zum einen zeigt diese auf Wunsch Hilfslinien an sowie die Entfernung zu anderen Fahrzeugen. Zusätzlich kommen ADAS-Warnsysteme (Advanced Driver Assistance System) hinzu. Diese warnen den Fahrer per Sprachansage, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug losfährt, vor möglichen Kollisionen und beim Verlassen der Fahrspur. In der Praxis nervt die Stimme allerdings, es erschließt uns auch nicht immer die Relevanz. Für das ADAS sollte man das GPS-Modul einstöpseln und auf den Armaturen festkleben, wo das Gerät Sichtkontakt zum Himmel hat.

Rückfahrkamera

Aufgrund des großen Aufwands haben wir darauf verzichtet, die Rückfahrkamera zu testen. Für die Montage müssten Löcher in den Stoßfänger und die Karosserie gebohrt werden, um dort die Kamera zu befestigen. Zudem muss man ein langes Kabel vom Display durch den Innenraum bis zum Kofferraum verlegen. Die Kamera schraubt man dabei an die Heckstoßstange an und verbindet diese zur Stromversorgung mit den Rücklichtern. Das ist sehr aufwendig und sollte im Zweifelsfall eher von einer Kfz-Werkstatt gemacht werden. Ein Vorteil dieser umständlich zu montierenden Lösung. Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, springt die Kamera an.

Preis

Regulär kostet das Aoocci V30S rund 179 Euro. Mit dem Code TechStage20 sinkt der Preis um 20 Prozent auf 128 Euro. Etwas preiswerter ist die Variante V30, allerdings kann man hier die Dashcam nicht verstellen, es gibt zudem weniger Fahrassistenzsysteme.

Fazit

Das Aoocci V30S ist ein preiswertes Display, mit dem man schnell und einfach Apple Carplay oder Android Auto auch in einem älteren Fahrzeug nachrüsten kann. Die Verarbeitung wirkt etwas einfach, erfüllt aber ihren Zweck. Die Kopplung mit dem Smartphone per Bluetooth für Apple Carplay sowie Android Auto funktioniert reibungslos. Damit rüstet man selbst ältere Fahrzeuge mit der Schnittstelle nach, um im Auto Dienste wie Google Maps oder Spotify zu nutzen.

Die Verbindung mit dem Autoradio ist per FM-Transmitter oder Kabel möglich, alternativ verbindet man das Smartphone für die Audiowiedergabe per Bluetooth mit dem Radio – sofern möglich. Ärgerlich waren Störgeräusche bei der Verbindung per Kabel. Diese kann man aber mit einem günstigen Adapter beheben, den man leider selbst kaufen muss.

Die Dashcam bietet wiederum eine hohe Auflösung und einige praktische Assistenzsysteme. Sogar eine Rückfahrkamera ist im Lieferumfang enthalten, deren Montage jedoch sehr aufwendig ist. Alles in allem ist das V30S von Aoocci eine empfehlenswerte Lösung mit kleinen Macken, wenn man Android Auto oder Apple Carplay nachrüsten will, auch wenn man unserer Ansicht nach auf Dashcam und Rückfahrkamera verzichten könnte.



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Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro


Elektronische Parkscheiben stellen beim Parken automatisch die Uhrzeit ein. Wir haben über 20 zugelassene Modelle getestet, die Strafzettel verhindern können.

Das Abstellen des Autos ohne entsprechende Parkscheibe kostet laut Bußgeldkatalog bis zu 40 Euro. Die nicht gestellte Parkuhr kann aber auch abseits der Stellflächen im öffentlichen Raum teuer werden. Seit einigen Jahren kann das Parken ohne Parkscheibe auch auf Parkplätzen von Baumärkten, Schnellrestaurants und Supermärkten viel Geld kosten. Immer häufiger werden solche privaten Stellflächen überwacht.

Für Abhilfe sorgen elektronische Parkscheiben, welche die Parkzeit automatisch anzeigen. Dabei ist solch eine elektronische Parkuhr mit Preisen ab etwa 20 Euro meistens günstiger als ein Strafzettel.

Die Funktionsweise von elektronischen oder auch digitalen Parkscheiben ist denkbar einfach: Die Geräte klebt man von innen an die Windschutzscheibe des PKW. Ein integrierter Bewegungssensor registriert, ob das Auto fährt oder steht. Beim Parken stellt sich die Uhrzeit automatisch auf die nächste halbe Stunde und stoppt. Eine Nachtparkfunktion erlaubt das manuelle Einstellen der Ankunftszeit. Das ist etwa dann praktisch, wenn man abends das Auto abstellt und erst ab den Morgenstunden eine Parkscheiben-Pflicht besteht.

Die in dieser Bestenliste gezeigten Parkscheiben haben während der Tests zuverlässig funktioniert und sind teilweise im Bekannten- und Freundeskreis seit Jahren im Einsatz. Sie sind allesamt für die Nutzung im Straßenverkehr zugelassen.

Welche ist die beste elektronische Parkscheibe?

Die aus unserer Sicht beste elektronische Parkscheibe ist die Needit Park Lite Solar mit hybrider Stromversorgung per Batterie und Solarpanel. Die Lösung ist nachhaltig, zudem überzeugen der kompakte Formfaktor und der Preis von etwa 28 Euro.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist die Wiltec Elektronische Parkscheibe mit Solarpanel V2. Dieses Modell ist zwar deutlich größer, punktet neben der Zuverlässigkeit und der Hybrid-Stromversorgung aber auch mit einem niedrigen Preis ab 18 Euro.

Geht es um ein möglichst kleines und unauffälliges Gerät, muss man auf Solarpanels verzichten. Dann empfehlen wir die zugelassene Parkuhr mit dem besten Formfaktor – die Needit Micro für aktuell 17 Euro.

In der folgenden Tabelle zeigen wir alle zehn elektronischen Parkscheiben aus unseren Tests im Vergleich. Sämtliche Modelle sind zugelassen für den Einsatz in Deutschland. Autofahrer, die eine praktische und gesetzlich zugelassene Parkscheiben-Lösung suchen und Wert auf Komfort und Innovation legen, finden in unserer Bestenliste auf jeden Fall das Richtige.

KURZÜBERSICHT

Wer sich nicht nur keine Gedanken über das Stellen der Parkuhr machen will, sondern auch möglichst selten die Batterie der elektronischen Parkscheibe wechseln will, ist mit dem Testsieger Needit Park Lite Solar bestens beraten. Für aktuell rund 28 Euro gibt es hier eine nachhaltige, zuverlässige und voll ausgestattete elektronische Parkscheibe mit offizieller Zulassung.

Im Alltag können wir uns voll auf die Parkscheibe verlassen und haben dank Solarzelle bisher nie die Batterien wechseln müssen. Zwar gibt es keinen Wechselrahmen, dank der langen Batterielaufzeit ist das aber unproblematisch.

VORTEILE

  • lange Batterielaufzeit dank Solar
  • Batteriealarm und kontrastreiche Anzeige
  • Nachhaltige Verpackung und Stromversorgung

NACHTEILE

  • vergleichsweise teuer
  • kein Wechselrahmen

Wer sich nicht keine Gedanken über das Stellen der Parkuhr machen will, ist mit der Needit Park Micro für rund 17 Euro gut beraten. Im Vergleich zu anderen elektronischen Parkscheiben ist diese elektronische Parkscheibe wirklich klein und stört somit auch nicht im Sichtfeld. Die kompakte Park Micro arbeitet sehr zuverlässig und ist dabei noch unauffällig. Der Wechselrahmen macht auch den Wechsel zwischen zwei Pkw zum Kinderspiel. Die Batterielaufzeit beträgt erfahrungsgemäß über zwei Jahre. Lediglich könnte die Batteriewarnung etwas lauter sein.

VORTEILE

  • lange Batterielaufzeit
  • sehr kompakte Abmessungen
  • praktischer Wechselrahmen, der auch einzeln erhältlich ist

NACHTEILE

  • kein zweites Display
  • Batteriewarnung sehr unaufdringlich

Die Wiltec elektronische Parkscheibe mit Solarpanel ab 18 Euro erfüllt ihre Hauptaufgabe zuverlässig. Sie erkennt automatisch, wenn das Fahrzeug steht, und stellt die Parkzeit korrekt ein. Die Zulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) macht sie rechtlich gleichwertig mit manuellen Parkscheiben.

Das integrierte Solarpanel ist ein Vorteil, da es die Lebensdauer der CR2450-Batterie bei entsprechender Lichtsituation erheblich verlängert. Die automatische Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit funktioniert problemlos.

VORTEILE

  • zuverlässige automatische Parkzeiterkennung
  • Solarpanel verlängert Batterielaufzeit
  • Offizielle KBA-Zulassung
  • automatische Sommer-/Winterzeit-Umstellung
  • robustes Gehäuse aus ABS und Polycarbonat

NACHTEILE

  • verhältnismäßig große Abmessungen
  • Abziehen der Klebefolien fummelig
  • vereinzelt fast leere Batterien bei Lieferung

Ratgeber

Ist eine elektronische Parkscheibe in Deutschland erlaubt?

Soll eine elektronische Parkscheibe eine herkömmliche Variante hierzulande ablösen, muss sie der StVO-Zulassung entsprechen und eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen. Trifft nur eines dieser Merkmale nicht zu, ist eine Verwendung im Straßenverkehr nicht zulässig und die Verwendung schützt dementsprechend nicht vor einer Strafe.

Trotz leerer Batterie bekamen wir in diesem Fall nur einen freundlichen Hinweis, ein Strafzettel blieb uns erspart.

Vor dem Kauf sollte man die digitale Parkscheibe auf folgende Punkte prüfen:

  • Auf der Vorderseite muss ein „P“ aufgedruckt sein (weiße Schrift auf blauem Grund; Verkehrszeichen 314). 
  • Das Wort Ankunftszeit muss vorhanden sein. 
  • Nach dem Ausschalten des Motors/Abstellen des Fahrzeugs darf die Parkscheibe ihre Einstellungen nicht mehr ändern. 
  • Die Uhrzeit muss im 24-Stunden-Format dargestellt sein.
  • Die Zeit muss gut ablesbar sein. 
  • Die Anzeige muss mindestens 2 cm hoch sein. 
  • Es muss eine Typengenehmigung vorliegen (ECE-Genehmigung vom Kraftfahrt-Bundesamt).

Neben den erlaubten Parkscheiben gibt es eine Menge Varianten ohne Zulassung. Ein anschauliches Beispiel dafür sind automatisch mitlaufende Modelle. Diese sehen auf den ersten Blick aus, wie klassische Parkscheiben, haben aber ein Uhrwerk auf der Rückseite verbaut. Der Nutzer muss bei Ankunft lediglich einen kleinen Hebel umlegen, die aktuelle Uhrzeit ist dann vollautomatisch eingestellt. Eigentlich sehr bequem, aber nicht erlaubt. Wer ein solches Modell mit Elektronik einsetzt, kann die Parkscheibe auch gleich weglassen.

Die Hinweisschilder sind zwar vorhanden – beim schnellen Feierabendeinkauf übersieht man sie allerdings oft.

Ebenso unzulässig sind herkömmliche Varianten ohne Verkehrszeichen 314. Einige Verkäufer weisen immerhin darauf hin, dass es sich um einen Scherzartikel handelt und keine Zulassung für den Straßenverkehr vorhanden ist. Insbesondere bei kleinen Händlern fehlt dieser Hinweis häufig.

Einige auf den ersten Blick legal erscheinenden Modelle, wie die auf diversen Schnäppchenseiten angepriesene Bmot Auto Parkuhr mit integriertem Solarpanel, erfüllen zwar einen Teil der Anforderungen, die Nutzung bleibt trotzdem unzulässig.

Welche Nachteile hat eine elektronische Parkscheibe?

Abgesehen, dass man alle Jahre die Batterien austauschen muss, spricht aus unserer Erfahrung nichts gegen elektronische Parkscheiben – im Gegenteil. Diese müssen zwar dauerhaft an der Windschutzscheibe angebracht werden, dank teils kleiner Klebeflächen und Wechselrahmen sind sie aber auch schnell wieder entfernt. Mit den stellenweise schicken Designs und kleiner Baugröße stören die Geräte auch nicht im Alltag.

Wie und wo sollte man eine elektronische Parkscheibe anbringen?

Die elektronischen Parkscheiben werden nach der Lieferung von innen auf die Windschutzscheibe geklebt. Je nach Modell wird entweder das ganze Gerät oder auch nur ein Rahmen per Klebepads am Glas befestigt. Beim Anbringen sollten gemäßigte Temperaturen herrschen und die entsprechende Stelle vorher entfettet und gereinigt werden. Der Erfahrung nach halten die Parkuhren so problemlos auch für mehrere Jahre. Bei Bedarf werden die Klebepads auch einzeln versendet.

Um das Sichtfeld nicht zu stören, haben wir unsere Testgeräte in der Regel unten seitlich auf der Beifahrerseite befestigt. Denkbar wäre aber auch eine Platzierung knapp unter dem Autohimmel. Falls jemand unsicher ist – auch in der jeweiligen Anleitung der Geräte ist sehr genau beschrieben, wo die Montage zulässig ist.

Diese elektronische Parkscheibe ist klein, unauffällig und zugelassen.

Fazit

Häufig sind elektronische Parkscheiben günstiger als ein Ticket wegen einer vergessenen Parkscheibe. Der Kauf lohnt sich entsprechend schnell und hat uns in den vergangenen Jahren schon regelmäßig vor ärgerlichen Strafzetteln bewahrt. Selbst bei einer leeren Batterie ist es in der Vergangenheit bei einer Verwarnung und einem freundlichen Hinweis geblieben.

Zwar sind auch die wenigen hochpreisigen Varianten gut, im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis können sie den günstigen Modellen aber nicht das Wasser reichen. Wer Qualität und eine zuverlässige Leistung will, muss nicht tief in die Tasche greifen. Die meisten Modelle sind zwischen 20 und 30 Euro erhältlich, was fair und angemessen ist. Die aktuell fast 80 Euro für die Parkuhr von Jacob Jensen empfinden wir als viel zu teuer.

Eine Batteriewarnung ist aus unserer Sicht sinnvoll, da die Batterielaufzeit derart lang ist, dass man gar nicht mehr daran denkt. Fest verklebte Parkscheiben, wie unser Testsieger von Aldi, müssen so positioniert werden, dass man Tasten und Batteriefach erreichen kann. Einfacher und bequemer ist die Nutzung einer Parkscheibe mit Wechselrahmen, wie Needit Park Micro, Park No1 von Ooono und Achilles Parkwächter V1. Bei Bedarf, etwa einem PKW-Tausch, werden die Klebepads auch einzeln versendet.

BESTENLISTE

Testsieger

Needit Park Lite Solar

Elektronische Parkscheibe Needit Park Lite Solar im Test

Wer sich lästiges Suchen und Stellen der Parkscheibe ersparen will, greift zu einer elektronischen Parkscheibe mit Zulassung. Wir haben das Modell Needit Park Lite Solar getestet und zeigen, ob rund 28 Euro gut investiert sind.

VORTEILE

  • lange Batterielaufzeit dank Solar
  • Batteriealarm und kontrastreiche Anzeige
  • Nachhaltige Verpackung und Stromversorgung

NACHTEILE

  • vergleichsweise teuer
  • kein Wechselrahmen

Wer sich lästiges Suchen und Stellen der Parkscheibe ersparen will, greift zu einer elektronischen Parkscheibe mit Zulassung. Wir haben das Modell Needit Park Lite Solar getestet und zeigen, ob rund 28 Euro gut investiert sind.

Auf immer mehr Parkplätzen gilt eine begrenzte Standzeit und eine Pflicht zur Nutzung einer Parkuhr. Parken eines Pkw ohne Parkscheibe schlägt laut Bußgeldkatalog mit bis zu 40 Euro zu Buche. Aber Parken kann seit einigen Jahren auch auf Parkplätzen vor Geschäften und Gastronomie schnell teuer werden, da auch diese immer häufiger überwacht werden. Abhilfe versprechen zugelassene elektronische Parkscheiben, die ihre Ankunftszeit selbst einstellen.

Wie gut sich das Modell Needit Park Lite Solar im Praxistest schlägt, zeigt unser Einzeltest.

Wie funktioniert die Needit Park Lite Solar?

Im ersten Schritt aktivieren wir die Stromzufuhr und stellen die gewünschte Uhrzeit und das aktuelle Datum für die automatische Zeitumstellung ein. Die elektronische Parkscheibe wird dann, wie in der Anleitung erklärt, per Klebepads an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt. Damit die Befestigung auch langfristig hält, sollte man die Scheibe vorher gründlich reinigen und die Parkuhr fest andrücken.

Beim Abstellen des Autos stellt sich die Parkzeit hier nach rund 20 Sekunden automatisch auf die nächste halbe Stunde und stoppt. Dank offizieller Zulassung ist dieses Modell ebenso erlaubt wie eine klassische manuelle Parkscheibe.

Needit Park Lite Solar

Was fällt uns beim Test der Needit Park Lite Solar auf?

Die Needit Park Lite Solar ist knapp unser Testsieger. Einen Sonderpunkt für Nachhaltigkeit gibt es nicht allein für die ganz aus Papier hergestellte Verpackung. Die 10,4 × 5,5 × 2,0 cm große und knapp 80 g leichte Parkuhr Park Lite Solar verfügt neben allen rechtlichen Voraussetzungen über eine hybride Stromversorgung mit zusätzlicher Solarzelle. So erreicht die integrierte Knopfzelle vom Typ CR2477 (Preisvergleich) hier theoretisch eine Batterielaufzeit von sechs Jahren und mehr. Damit das funktioniert, müsste die Parkuhr allerdings jeden Tag möglichst lange Sonnenschein abbekommen, was in der Praxis unwahrscheinlich ist. Trotzdem sollte das Mini-PV-Modul die Lebensdauer im Alltagsbetrieb erheblich verlängern.

Neben den rechtlichen Voraussetzungen gibt es ein gut ablesbares Zweit-Display auf der Rückseite, einen Batteriealarm, eine manuelle Zeiteinstellung sowie die Möglichkeit auf verschiedene Zeit-Modi umzustellen. Die in etwa Deutschland, Schweden und Finnland gültige 30-Minuten-Rundung ist nicht überall zulässig. In Dänemark und Österreich wird nur auf eine Viertelstunde gerundet.

Da kein Wechselrahmen zum Einsatz kommt, darf die Parkuhr für den Batteriewechsel nicht zu knapp über dem Armaturenbrett an der Frontscheibe angeklebt werden.

Preis

Aktuell kostet die Parkscheibe in Schwarz 28 Euro, was wir hinsichtlich Ausstattung und Nachhaltigkeit fair finden.

Fazit

Wer sich nicht nur keine Gedanken über das Stellen der Parkuhr machen will, sondern auch möglichst selten die Batterie der elektronischen Parkscheibe wechseln will, ist mit der Needit Park Lite Solar bestens beraten. Im Alltag funktioniert das Modell zuverlässig und ist dabei noch unauffällig. Zwar gibt es keinen Wechselrahmen, dank der langen Batterielaufzeit ist das aber kein Problem.

Bester Formfaktor

Needit Park Micro

Elektronische Parkscheibe Needit Park Micro im Test

Wer ein teures Parkticket vermeiden will, ohne die Parkuhr extra stellen zu müssen, greift zu elektronischen Parkscheiben mit offizieller Zulassung. In diesem Test zeigen wir, wie gut sich die Needit Park Micro in der Praxis schlägt.

VORTEILE

  • lange Batterielaufzeit
  • sehr kompakte Abmessungen
  • praktischer Wechselrahmen, der auch einzeln erhältlich ist

NACHTEILE

  • kein zweites Display
  • Batteriewarnung sehr unaufdringlich

Wer ein teures Parkticket vermeiden will, ohne die Parkuhr extra stellen zu müssen, greift zu elektronischen Parkscheiben mit offizieller Zulassung. In diesem Test zeigen wir, wie gut sich die Needit Park Micro in der Praxis schlägt.

Auf gekennzeichneten Stellplätzen kostet das Abstellen eines Pkw ohne Parkscheibe laut Bußgeldkatalog bis zu 40 Euro. Seit einigen Jahren werden allerdings auch immer häufiger private Parkplätze überprüft, hier kann es richtig teuer werden. Abhilfe versprechen elektronische Parkscheiben mit Zulassung, die ihre Ankunftszeit selbst einstellen. Zu dieser Kategorie gehört die Needit Park Micro für rund 20 Euro. Wie gut sich das Modell im Praxistest schlägt, zeigt unser Einzeltest.

Wie funktioniert die Needit Park Micro?

Im ersten Schritt aktivieren wir die Stromzufuhr und stellen die gewünschte Uhrzeit und das aktuelle Datum für die automatische Zeitumstellung ein. Die elektronische Parkscheibe wird dann, wie in der Anleitung erklärt, per Klebepads an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt. Damit die Befestigung auch langfristig hält, sollte man die Scheibe vorher gründlich reinigen und die Parkuhr fest andrücken.

Beim Abstellen des Autos stellt sich die Parkzeit hier nach rund 20 Sekunden automatisch auf die nächste halbe Stunde und stoppt. Dank offizieller Zulassung ist dieses Modell ebenso erlaubt wie eine klassische manuelle Parkscheibe.

Diese elektronische Parkscheibe ist klein, unauffällig und zugelassen.

Was fällt uns beim Test der Needit Park Micro auf?

Die Needit Park Micro ist mit Abmessungen von 8 × 4,5 × 1 cm und einem Gewicht von 31 g die laut Hersteller kleinste E-Parkscheibe mit Zulassung. Wer es möglichst unauffällig und kompakt haben will, findet kaum eine Alternative. Trotz der kompakten Maße erfüllt sie alle rechtlichen Voraussetzungen für den legalen Einsatz. Was uns gut gefällt, ist der praktische Wechselrahmen, der auch einzeln erhältlich ist. Praktisch, wenn man die Parkscheibe etwa in zwei Pkw und Wohnmobil nutzen will.

Auf ein Zweit-Display auf der Rückseite muss man hier zwar verzichten, das ist wegen der Schnellwechselhalterung aber kein Problem. Einen Batteriealarm, eine manuelle Zeiteinstellung sowie die Möglichkeit auf verschiedene Zeit-Modi umzustellen sind ebenfalls an Bord. Die Warnung vor einer leeren Batterie ist hier allerdings verhältnismäßig unaufdringlich und so benötigen wir einige Tage, bis wir überhaupt merken, was da piept.

Diese Parkuhr hatten wir auch privat lange im Einsatz. Nach knapp 2,5 Jahren musste die Batterie vom Typ CR-2032 (Preisvergleich) zum ersten Mal gewechselt werden. Die Klebehalterung hält auch nach heißen Sommern und kalten Wintern zuverlässig. Ob nun schwarze Schrift auf hellem Hintergrund besser ist als umgekehrt, bleibt Geschmackssache.

Preis

Die Needit Park Micro ist inklusive Versand ab rund 17 Euro etwa auf Amazon erhältlich. Der Preis ist angesichts des tollen Formfaktors mehr als fair.

Fazit

Wer sich keine Gedanken über das Stellen der Parkuhr machen will, ist mit der Needit Park Micro gut beraten. Im Vergleich zu anderen elektronischen Parkscheiben ist dieses Modell wirklich klein und daher unauffällig. Das kompakte Modell arbeitet sehr zuverlässig und ist dabei noch günstig. Der Wechselrahmen macht auch den Tausch zwischen zwei Pkw zum Kinderspiel. Lediglich könnte die Batteriewarnung etwas lauter sein.

Preis-Leistungs-Sieger

Wiltec Elektronische Parkscheibe mit Solarpanel V2

Elektronische Parkscheibe von Wiltec im Test: Solarpanel & Zulassung ab 18 Euro

Elektronische Parkscheiben sparen das manuelle Einstellen. Wir haben ein Modell von Wiltec getestet. Überzeugt sie im Alltag?

VORTEILE

  • zuverlässige automatische Parkzeiterkennung
  • Solarpanel verlängert Batterielaufzeit
  • Offizielle KBA-Zulassung
  • automatische Sommer-/Winterzeit-Umstellung
  • robustes Gehäuse aus ABS und Polycarbonat

NACHTEILE

  • verhältnismäßig große Abmessungen
  • Abziehen der Klebefolien fummelig
  • vereinzelt fast leere Batterien bei Lieferung

Elektronische Parkscheiben sparen das manuelle Einstellen. Wir haben ein Modell von Wiltec getestet. Überzeugt sie im Alltag?

Auf immer mehr Parkplätzen gilt Parkscheibenpflicht mit begrenzter Standzeit. Wer ohne Parkscheibe parkt, zahlt bis zu 40 Euro. Auch private Parkflächen werden zunehmend kontrolliert. Elektronische, KBA-zugelassene Parkscheiben stellen die Ankunftszeit automatisch ein und senken so das Risiko von Strafzetteln.

Die elektronische Parkscheibe mit Solarpanel von Wiltec fällt durch ihre Abmessungen auf. Mit einem Durchmesser von mehr als 10 Zentimetern ist sie deutlich größer als viele Konkurrenzmodelle. Dafür verspricht der Hersteller dank integriertem Solarpanel eine besonders lange Batterielaufzeit – und das bei einem Preis von 18 Euro.

Wie gut sich das Modell von Wiltec in der Praxis schlägt, zeigt unser Einzeltest. Interessanterweise gibt es ein baugleiches Modell von Upupyes sowie von der Pearl-Marke Lescars.

Wie funktioniert die Solar-Parkscheibe?

Nach dem Auspacken werfen wir einen Blick in die Anleitung und machen die runde Parkscheibe startklar. Zuerst aktivieren wir die Stromversorgung. Die benötigte CR2450-Knopfzelle ist im Lieferumfang enthalten.

Dann stellen wir die aktuelle Uhrzeit und das Datum ein. Das Datum ist wichtig für die automatische Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit, die im Test zuverlässig funktionierte. Diese lässt sich auf Wunsch auch manuell deaktivieren.

Die Parkscheibe wird mit vier Klebestreifen an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt. Das Abziehen der Schutzfolie von den Klebepads ist dabei etwas fummelig. Sind sie einmal angebracht, halten die Klebestellen jedoch zuverlässig. Wichtig ist eine gründlich gereinigte Scheibe sowie das Andrücken bei Raumtemperatur, da es bei Schmutz oder extremen Temperaturen häufig zu Haftungsproblemen kommt.

Im Praxistest erkennt die Parkscheibe zuverlässig, wenn das Fahrzeug steht. Die Parkzeit wird automatisch auf die nächste halbe Stunde aufgerundet und etwa eine Minute nach dem Halt auf dem Bildschirm angezeigt. Dank offizieller KBA-Zulassung ist die elektronische Parkscheibe von Wiltec ebenso erlaubt wie eine klassische manuelle Parkscheibe.

Was fällt uns beim Test der Parkscheibe von Wiltec auf?

Die runde Form der Parkscheibe ist zwar nicht ungewöhnlich, mit Abmessungen von 104 × 104 × 24 mm ist das Gerät aber verhältnismäßig groß. Das kann die Sicht stören und wirkt an der Windschutzscheibe recht auffällig. Wer eine dezente Lösung sucht, könnte sich daran stören und sollte zu einem kompakteren Modell greifen.

Das schwarze Gehäuse besteht aus robustem ABS und Polycarbonat. Diese Materialien sind widerstandsfähig gegen Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung. Die digitale Anzeige bleibt auch bei wechselnden Lichtverhältnissen lesbar – zumindest bei voller Batterie.

Die mitgelieferte Knopfzelle wird bei ausreichend Sonneneinstrahlung durch das Solarpanel unterstützt – laut Hersteller sind so unter idealen Bedingungen keine Batteriewechsel nötig. In der Praxis parken Autos aber auch im Schatten, und so würden wir eher von einer Verlängerung der Batterielaufzeit sprechen. Einige Käufer berichten von fast leeren Batterien schon bei der Lieferung – diese sollte man trotz integriertem Solarpanel austauschen.

Preis & Varianten

Die elektronische Parkscheibe mit Solarpanel von Wiltec kostet 18 Euro. Damit liegt sie im unteren Preissegment für elektronische Parkscheiben mit KBA-Zulassung.

Die Parkscheibe haben wir zudem unter verschiedenen anderen vermeintlichen Markennamen gefunden. Beim Versandhändler Pearl kostet die Solar-Parkscheibe unter der Bezeichnung Lescars Parkuhr rund 27 Euro. Unter dem Namen Upupyes P-Disk 3 gibt es das Auto-Gadget zudem schon für 17 Euro.

Abgesehen von der Verpackung, der Anleitung und einem Aufkleber auf der Rückseite sind diese Parkuhren identisch. Zwar werben etwa Pearl und Upupyes mit Produktfotos, auf denen die Parkscheiben weiße Schrift auf dunklem Untergrund nutzen, die an uns gelieferten Exemplare haben aber alle dunkle Ziffern auf hellem Hintergrund.

Fazit

Die elektronische Parkscheibe von Wiltec erfüllt ihre Kernaufgabe zuverlässig: Sie erkennt den Stillstand des Fahrzeugs selbstständig und stellt die Parkzeit korrekt ein. Dank Zulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt ist sie rechtlich einer klassischen Parkscheibe gleichgestellt.

Das integrierte Solarpanel verlängert bei ausreichender Lichteinstrahlung die Lebensdauer der CR2450-Batterie spürbar. Auch die automatische Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit funktionierte im Test zuverlässig.

Abstriche gibt es bei den Abmessungen. Mit 104 Millimetern Durchmesser ist die runde Parkscheibe vergleichsweise groß und an der Windschutzscheibe deutlich sichtbar. Wer eine möglichst unauffällige Lösung sucht, sollte kompaktere Alternativen in Betracht ziehen. Zudem trübt das fummelige Abziehen der Klebefolien den Ersteindruck etwas.

Letztlich ist die Wiltec-Parkscheibe eine solide und preiswerte Lösung für alle, die eine KBA-zugelassene elektronische Parkscheibe mit Solarunterstützung suchen. Funktion und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen.

Elektronische Parkscheibe Ooono P-Disc No2 im Test

Elektronische Parkscheiben mit offizieller Zulassung verhindern Strafzettel. Wie gut das mit der P-Disc No2 von Ooono funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • zuverlässige Funktion
  • unauffälliges Design
  • Wechselrahmen

NACHTEILE

  • Display reagiert auf leichten Druck

Elektronische Parkscheiben mit offizieller Zulassung verhindern Strafzettel. Wie gut das mit der P-Disc No2 von Ooono funktioniert, zeigt unser Test.

Wer beim Einkaufen die Parkscheibe vergisst, riskiert Bußgelder bis 40 Euro – auf privaten Parkplätzen oft sogar mehr. Elektronische Parkscheiben können hier Abhilfe schaffen. Die P-Disc No2 von Ooono ab 18 Euro überzeugt mit zuverlässiger Funktion, schickem Design und offizieller Zulassung – ideal für alle, die Strafzettel vermeiden wollen.

Wie funktioniert die Ooono P-Disc No2?

Nach dem Öffnen der Verpackung und einem Blick in die Anleitung machen wir die schicke, runde Parkuhr startklar. Dazu öffnen wir zuerst die Stromversorgung durch das Entfernen einer kleinen Kunststofflasche am Batteriefach. Im nächsten Schritt stellen wir die Uhrzeit und das aktuelle Datum ein. Zweiter ist für die automatische Zeitumstellung wichtig.

Jetzt geht es zum Auto, wo die Parkscheibe, wie in der Anleitung erklärt, per Klebepads an der Innenseite der Frontscheibe befestigt wird. Damit die Klebestellen auch zuverlässig und langfristig halten, muss die Scheibe vorher gründlich gereinigt werden. Anschließend kann die Parkuhr für einige Sekunden bei Raumtemperatur fest andrücken und es kann losgehen. Sobald die Uhr Erschütterungen spürt, weiß sie, dass es losgeht.

Im Praxistest dauert es bei der P-Disc No2 fast eine Minute, bis die Parkzeit automatisch eingeblendet wird. Das funktioniert zuverlässig, sobald der Pkw für mehrere Minuten unterwegs war. Schade ist nur, dass sich das Display bereits unter leichtem Druck temporär verfärbt – festgeklebt an der Scheibe passiert das zwar selten, trotzdem war es uns beim Einstellen der Uhrzeit negativ aufgefallen.

Was fällt uns beim Test der Ooono P-Disc No2 auf?

Die Parkscheibe P-Disc No2 erinnert mit ihrem runden Gehäuse (Durchmesser von 7 cm, Dicke von 1,4 cm) nicht sofort an eine Parkscheibe, das Design gefällt uns dank großer Uhrzeitanzeige aber gut. Die schwarze Schrift auf hellem Grund ist kontrastreich und stets ablesbar. Damit man an die auswechselbaren Knopfzellen vom Typ CR2450 (Preisvergleich) gut herankommt, wird die 55 g leichte Parkscheibe mit zwei magnetischen Halterungen an der Frontscheibe befestigt. Zum Austausch wird die Rückseite einfach abgenommen. Die Batterielaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwei Jahre. Ist die Batterie leer, warnt die P-Disc No2 mit einem Piepton.

Ooono P-Disc No2

Im Vergleich zu anderen Parkuhren ist diese aufgrund des schwarzen Gehäuses verhältnismäßig unauffällig. Zulassungsnummer, P-Zeichen und das Wort Ankunftszeit sind aber natürlich vorhanden und die Parkuhr somit zulässig.

Schade ist nur, dass sich das Display bereits unter leichtem Druck temporär verfärbt – festgeklebt an der Scheibe passiert das zwar selten, trotzdem war es uns beim Einstellen der Uhrzeit negativ aufgefallen.

Preis

Die Ooono P-Disc No2 ist mittlerweile ab 18 Euro erhältlich, was sie zu unserm Preis-Leistungs-Sieger macht.

Fazit

Wer keine Zeit mit Suchen und Stellen seiner Parkuhr vergeuden und trotzdem keinen Strafzettel riskieren will, ist mit der P-Disc No2 von Ooono sehr gut beraten. Neben einer zuverlässigen Funktion gibt es hier auch noch ein unauffälliges und ausgefallenes Design trotz offizieller Zulassung.

Im Alltag funktioniert das Modell im Familienkreis seit einigen Monaten sehr zuverlässig und hat die Fahrerin dabei schon vor einigen Parktickets bewahrt. Der Wechselrahmen zum Batteriewechsel ist praktisch, bisher mussten wir ihn aber nicht nutzen.

Elektronische Parkscheibe DNT Parkscreen im Test

Die DNT Parkscreen alias Auto XS Parkzeituhr überzeugt als günstige, zugelassene E-Parkscheibe. Sie stellt die Parkzeit automatisch ein und vermeidet Strafzettel.

VORTEILE

  • zuverlässige Funktion
  • günstig
  • Zweit-Display auf der Rückseite

NACHTEILE

  • keine manuelle Zeiteinstellung
  • kein Wechselrahmen

Die DNT Parkscreen alias Auto XS Parkzeituhr überzeugt als günstige, zugelassene E-Parkscheibe. Sie stellt die Parkzeit automatisch ein und vermeidet Strafzettel.

Ohne Parkscheibe drohen Strafen, besonders auf privaten Parkplätzen. Elektronische Parkuhren bieten eine bequeme Lösung. Der Vorteil liegt darin, dass sie automatisch die Ankunftszeit einstellt und so Strafzettel vermeidet, ohne dass der Fahrer aktiv werden muss.

Wie gut sich das Modell DNT Parkscreen alias Auto XS Parkzeituhr von Aldi ab 20 Euro im Alltag schlägt, zeigt unser Testbericht.

Wie funktioniert der DNT Parkscreen alias Auto XS Parkzeituhr?

Nach dem Auspacken sichten wir kurz die Anleitung und machen die Parkuhr startklar. Dazu aktivieren wir zuerst die Stromzufuhr durch Entfernen einer kleinen Kunststofflasche aus dem Batteriefach. Dann stellen wir die aktuelle Uhrzeit und das Datum für die automatische Zeitumstellung ein.

DNT Parkscreen

Jetzt geht es zum PKW, wo wir die Parkscheibe, wie in der Anleitung erklärt, per Klebepads an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigen. Damit diese auch langfristig halten, muss man die Scheibe vorher gründlich reinigen und die Parkuhr dann für einige Sekunden bei Raumtemperatur fest andrücken.

Im Praxistest dauert es bei dieser Parkuhr nur etwa 15 Sekunden, bis die Parkzeit automatisch eingeblendet wird. Ein kleines Manko ist uns hier dann aber trotzdem noch aufgefallen. Bei der Variante von Aldi fehlt eine manuelle Einstellung der Parkzeit. In der Praxis wird die Funktion zwar nicht häufig genutzt, sie kann in seltenen Fällen aber sinnvoll sein. Dank offizieller Zulassung ist das mit diesem Modell ebenso legal wie der Einsatz einer klassischen manuellen Parkscheibe.

Was fällt uns beim Test des DNT Parkscreen auf?

Die Parkscheibe, die wir ursprünglich unter dem Namen DNT Parkscreen gefunden hatten, gibt es mittlerweile auch unter dem Namen Parkzeituhr von Auto XS bei Aldi. Letztlich unterscheiden sich hier nur Verpackung und Anleitung, Ausstattung und Zulassungsnummer sind identisch. Wer sich dafür interessiert, muss aber genau hinsehen, denn der Discounter hat zwei unterschiedliche Modelle wechselnd im Angebot.

Automatische Parkzeituhr von Auto XS (Aldi)

Die rund 50 g leichte und 8,3 × 5,3 × 2,4 cm kleine Parkuhr besteht aus einem schwarzen Kunststoffgehäuse mit einem blauen umlaufenden Rand und dem dunklen Haupt-Display auf der Vorderseite. Die Uhrzeit in hellen Ziffern auf dunklem Grund ist auch bei starkem Sonnenschein gut zu erkennen. Das Zweit-Display, die drei Bedientaster und das Batteriefach für die Knopfzelle sitzen auf der Rückseite. Die Einstellung von Uhrzeit und Datum klappt auch ohne die beigelegte Anleitung problemlos.

Im Praxistest dauert es bei dieser Parkuhr nur etwa 15 Sekunden, bis die Parkzeit automatisch eingeblendet wird. Ein kleines Manko ist uns hier dann aber trotzdem noch aufgefallen. Bei der Variante von Aldi fehlt eine manuelle Einstellung der Parkzeit. In der Praxis wird die Funktion zwar nicht häufig genutzt, sie kann in seltenen Fällen aber sinnvoll sein.

Auch auf einen Wechselrahmen verzichtet der Hersteller. Das ist aber unproblematisch, da sich Betriebszustand, Batteriewarnung und aktuelle Uhrzeit jederzeit im ausreichend großen Zweit-Display auf der Rückseite überprüfen lassen. Auch die Batterie vom Typ CR2450 kann im aufgeklebten Zustand ausgetauscht werden, wenn die Position an der Windschutzscheibe entsprechend gewählt wurde.

Preis

Die von Aldi und DNT angebotene Parkuhr schneidet nicht nur in der Praxis hervorragend ab, sie ist mit einem Preis ab 20 Euro auch eines der günstigsten Modelle mit Zulassung.

Fazit

Wer keine Zeit mit dem Suchen und Stellen der Parkuhr vergeuden und keinen Strafzettel riskieren will, bekommt mit dem DNT Parkscreen alias Auto XS Parkzeituhr eine zuverlässige und besonders günstige elektronische Parkscheibe mit offizieller Zulassung.

Im Alltag funktioniert das Modell im Bekanntenkreis seit Monaten zuverlässig und hat den Fahrer dabei vor einigen Strafzetteln bewahrt. Zwar gibt es keinen Wechselrahmen, dank des gut positionierten Batteriefachs ist das aber in Ordnung. Nur wer die Parkzeit auch händisch einstellen will, muss zu einem anderen Modell greifen.

Elektronische Parkscheibe Ooono Park im Test

Wer Strafzettel vermeiden will, muss entsprechend zuverlässig zur Parkscheibe greifen oder eine elektronische Parkscheibe mit Zulassung einsetzen. Wie gut sich die kompakte Ooono Park im Alltag schlägt, klären wir im Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt, schick und hochwertig
  • praktische Magnethalterung
  • günstig

Wer Strafzettel vermeiden will, muss entsprechend zuverlässig zur Parkscheibe greifen oder eine elektronische Parkscheibe mit Zulassung einsetzen. Wie gut sich die kompakte Ooono Park im Alltag schlägt, klären wir im Test.

Ohne eine korrekt gestellte Parkscheibe gibt es auch auf privaten Parkplätzen vor Einkaufszentren und Supermärkten schnell ein teures Parkticket. Elektronische Parkuhren stellen die Uhrzeit automatisch und schützen so vor Strafe. Wie gut sich die kompakte Ooono Park für aktuell nur 18 Euro im Alltag schlägt, zeigt der Einzeltest.

Wie funktioniert die Parkzeituhr?

Nach dem Auspacken und einem Blick in die Anleitung machen wir die runde E-Parkuhr mit edler Aluminiumvorderseite einsatzbereit. Dazu aktivieren wir die Stromzufuhr durch Entfernen der Kunststofflasche aus dem Batteriefach. Dann stellen wir Uhrzeit und Datum ein. Zweites ist für den automatischen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit wichtig.

Jetzt geht es zum Auto, wo die Parkscheibe mit magnetischen Haltepads von innen an die Windschutzscheibe geklebt wird. Das klappt am einfachsten, wenn man die Schutzfolie entfernt, die Magnete an der Parkscheibe befestigt und sie dann zusammen an der Scheibe angedrückt. Damit die Magnete auch langfristig halten, muss man die Scheibe vorher entfetten und bei Raumtemperatur arbeiten.

Die Needit Park Micro neben der Ooono Park

Im Praxistest benötigt die Ooono Park rund 50 Sekunden, bis die gerundete Parkzeit automatisch im Display eingeblendet wird.

Was fällt uns beim Test der Ooono Park auf?

Die runde Ooono Park mit einem Durchmesser von 60 mm und einem Gewicht von 38 g ist nicht nur besonders kompakt, sie ist derzeit auch deutlich günstiger als zum Testzeitpunkt. Die Vorderseite aus blauem oder schwarzem Aluminium sieht schick aus und wirkt deutlich hochwertiger als bei anderen Modellen, die alle gänzlich aus Kunststoff bestehen.

Der Batteriewechsel ist hier kein Problem, die magnetische Halterung macht im Test einen guten und zuverlässigen Job. Vor der Montage muss die Scheibe aber unbedingt ordentlich gereinigt werden. Im direkten Vergleich zu den vorher platzierten Geräten reagiert der Sensor für Bewegungen deutlich weniger empfindlich. Ein kurzes Umparken reicht hier oft nicht aus. Der Hersteller spricht von bis zu zwei Minuten Fahrzeit, bevor sich die Uhr automatisch einstellt. Die Batterie vom Typ CR2450 (Preisvergleich) hält erfahrungsgemäß knapp zwei Jahre.

Preis

Der ursprüngliche Preis der Ooono Park war mit ursprünglich knapp 50 Euro zugegebenermaßen teuer. Die Preise sind mittlerweile aber stark gesunken und so ist die kleinste runde Parkscheibe aktuell ab nur 18 Euro erhältlich.

Fazit

Wer keine Zeit mit dem Suchen und Stellen der Parkuhr vergeuden und keinen Strafzettel riskieren will, bekommt mit der Ooono Park eine der kleinsten und schickesten elektronischen Parkscheiben mit offizieller Zulassung. Ein Zweitdisplay gibt es zwar nicht, das ist dank Magnethalterung aber auch nicht nötig.

Im Alltag funktioniert das Modell im Freundeskreis des Autors seit Jahren zuverlässig und hat den Fahrer dabei vor einigen Strafzetteln bewahrt. Schade nur, dass die Parkuhr vergleichsweise träge reagiert und man mehrere Minuten fahren muss, bevor die Zeit wirklich korrekt gestellt wird.

Elektronische Parkscheibe von Lescars im Test: Klein und mit Solarpanel

Die elektronische Parkscheibe von Lescars stellt die Uhrzeit automatisch ein und hilft, Knöllchen zu vermeiden. Das Modell ist kompakt und zugelassen.

VORTEILE

  • Stromversorgung per Solar und Knopfzelle
  • Zeitintervall anpassbar (0, 15 oder 30 Minuten)
  • zwei Displays auf Vorder- und Rückseite
  • manuelle Anpassung der Ankunftszeit möglich (Nachtparkfunktion)

NACHTEILE

  • kein Wechselrahmen bei Batterie- oder Fahrzeugtausch
  • kompakte Tasten erfordern genaues Drücken
  • hoher Preis

Die elektronische Parkscheibe von Lescars stellt die Uhrzeit automatisch ein und hilft, Knöllchen zu vermeiden. Das Modell ist kompakt und zugelassen.

Auf vielen Parkplätzen gilt Parkscheibenpflicht. Elektronische Modelle mit Zulassung bieten eine komfortable Lösung, da sie die Ankunftszeit automatisch einstellen. Die elektronische Parkscheibe von Lescars nutzt dafür einen Erschütterungssensor und wird per Solarzelle sowie Knopfzelle versorgt.

Dank KBA-Zulassung ist sie im Straßenverkehr erlaubt und bleibt durch ihre kompakten Maße unauffällig. Wie gut sich das Modell für rund 36 Euro im Praxistest schlägt, zeigt unser Testbericht.

Praxistest

Nach dem Auspacken aktivieren wir die Stromversorgung durch Entfernen einer Kunststofflasche aus dem Batteriefach. Dann stellen wir die aktuelle Uhrzeit und das Datum ein. Das Datum ist wichtig für die automatische Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit.

An der Parkscheibe befinden sich Klebepads zum Befestigen an der Innenseite der Windschutzscheibe. Für sicheren Halt sollte die Scheibe zuvor gründlich gereinigt und die Parkuhr fest angedrückt werden.

Im Alltag funktioniert die Lescars-Parkscheibe zuverlässig. Der Erschütterungssensor erkennt, wenn das Fahrzeug angehalten hat. Nach etwa 60 Sekunden stellt die Parkscheibe die Ankunftszeit automatisch ein. Das Zeitintervall lässt sich für die Nutzung im Ausland per P-Taste anpassen: Die Parkscheibe übernimmt entweder die exakte Ankunftszeit, rundet auf die nächste Viertelstunde oder auf die nächste halbe Stunde auf.

Praktisch für alle, die das Auto erst spät am Abend abstellen, ist die Nachtparkfunktion, bei der man die Ankunftszeit manuell anpassen kann. Das ist besonders dann nützlich, wenn die Parkscheibenpflicht erst in den Morgenstunden beginnt.

Zulassungsnummer, P-Zeichen und das Wort Ankunftszeit sind vorhanden und so erfüllt die Parkuhr alle rechtlichen Voraussetzungen. Mit Abmessungen von 100 × 60 × 22 mm und einem Gewicht von 90 g ist dieses Modell aus unserer Sicht ausreichend kompakt und unauffällig.

Was fällt uns beim Test der Parkscheibe von Lescars auf?

Die Lescars Parkscheibe überzeugt mit zuverlässiger Funktion und bequemer Bedienung. Das Haupt-Display auf der Vorderseite zeigt die Ankunftszeit. Das Zweit-Display auf der Rückseite zeigt die aktuelle Uhrzeit und das Datum und erleichtert das Einstellen der Nachtparkfunktion.

Die Stromversorgung ist flexibel gelöst. Bei ausreichend Tageslicht versorgen die integrierten Solarzellen die Parkscheibe mit Energie. In dunklen Garagen oder nachts übernimmt die austauschbare Knopfzelle vom Typ CR2450. Der Hersteller gibt eine Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr an. Je nach Sonneneinstrahlung kann sie auch deutlich länger halten.

Die automatische Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit funktioniert zuverlässig. Wer das nicht möchte, kann die Funktion deaktivieren. Die Uhr-Ganggenauigkeit liegt laut Hersteller bei maximal zwei Minuten Abweichung pro Jahr.

Preis

Die elektronische Parkuhr von Lescars kostet rund 36 Euro, womit sie zur gehobenen Preisklasse gehört. Im Lieferumfang sind die Parkscheibe, eine Knopfzelle (CR2450) und eine deutsche Bedienungsanleitung.

Die Kombination aus langer Batterielaufzeit, manuellen Einstellungsmöglichkeiten und kompakten Abmessungen rechtfertigt den Aufpreis gegenüber günstigeren Modellen.

Fazit

Wer sich das manuelle Stellen der Parkscheibe sparen möchte, ist mit der Lescars-Parkscheibe gut beraten. Im Alltag arbeitet sie zuverlässig und schützt Fahrzeughalter vor unnötigen Strafzetteln. Die Kombination aus Solarzelle und Knopfzelle ermöglicht lange Laufzeiten. Die Nachtparkfunktion und ein einstellbares Intervall erleichtern zudem den Einsatz im Ausland.

Zwei Displays auf Vorder- und Rückseite verbessern die Ablesbarkeit, die kompakten Maße beeinträchtigen die Sicht nicht. Dank der KBA-Zulassung ist die Parkscheibe rechtlich unbedenklich. Lediglich der vergleichsweise hohe Preis schmälert den ansonsten einwandfreien Gesamteindruck.

Wer eine solide elektronische Parkscheibe mit Solarunterstützung und manueller Einstellmöglichkeit sucht, liegt hier richtig.

Elektronische Parkscheibe Achilles Parkwächter V0 im Test

Mit einer elektronischen Parkscheibe vermeiden vergessliche Autofahrer Bußgelder beim Parken. Ob sich die Investition in den Achilles Parkwächter V0 lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • zuverlässige Funktion
  • auch einzeln erhältlicher Wechselrahmen
  • zwei Farbvarianten
  • Zweitdisplay

NACHTEILE

  • verhältnismäßig hoher Preis

Mit einer elektronischen Parkscheibe vermeiden vergessliche Autofahrer Bußgelder beim Parken. Ob sich die Investition in den Achilles Parkwächter V0 lohnt, zeigt unser Test.

Wer auf ausgewiesenen Stellflächen die Parkscheibe vergisst, riskiert laut Bußgeldkatalog eine Strafe von bis zu 40 Euro. Auch auf privaten Parkplätzen vor Einkaufszentren, Baumärkten und Schnellrestaurants gilt immer häufiger eine Parkscheibenpflicht.

Wer hier keine Strafe bekommen will, muss die Parkuhr händisch stellen oder zu einer elektronischen Variante mit Zulassung greifen. Diese ist besonders bequem und praktisch für vergessliche Personen. Wie gut sich die Achilles Parkwächter V0 für rund 35 Euro im Alltag schlägt, zeigt dieser Einzeltest.

Wie funktioniert der Achilles Parkwächter V0?

Nach dem Auspacken und einem kurzen Blick in die Anleitung bereiten wir die Parkuhr vor. Zuerst öffnen wir zuerst die Stromzufuhr, indem wir eine kleine Kunststofflasche aus dem Batteriefach herausziehen. Dann stellen wir Uhrzeit und Datum ein. Das Datum ist beim Betrieb für die automatische Zeitumstellung beim Wechsel von Sommer- und Winterzeit wichtig.

Jetzt geht es ins Auto, wo hier nicht die Parkscheibe, sondern deren Rahmen, der sogenannte Scheibenadapter von Innen man die Windschutzscheibe geklebt wird. Die Anleitung erklärt, wohin die Halterung geklebt werden kann. Damit die Klebepads zuverlässig halten und sich nicht nach kurzer Zeit wieder lösen, muss die Scheibe fettfrei sein. Anschließend den Rahmen für einige Sekunden bei Raumtemperatur fest andrücken und die Parkuhr einsetzen. Sobald der Motor nach einer Fahrt abgeschaltet wird, dauert es etwa 45 Sekunden, und die Anzeige zeigt die korrekt gerundete Parkzeit an. Der Akku hält etwa 18 bis 24 Monate.

Achilles Parkwächter V0

Was fällt uns beim Test des Achilles Parkwächter V auf?

Der Achilles Parkwächter V0 ist in den Farben Blau und Schwarz erhältlich. Der kompakte Parkwächter Achilles V0 hau auch ein Zweit-Display auf der Rückseite, ist aber dank Magnethalterung auch jederzeit bequem abnehmbar, um etwa die Batterie zu tauschen. Geht diese zuneige, warnt das Gerät den Nutzer durch einen Piepton.

Die Magnethalterungen sind auch einzeln erhältlich und so kann man die Parkscheibe bequem in unterschiedlichen Fahrzeugen verwenden. Die Batterie (Typ CR2450) hält auch nach eigener Erfahrung eineinhalb bis zwei Jahre.

Preis

Der Achilles Parkwächter V0 ist für rund 35 Euro im Herstellershop bei Amazon erhältlich.

Fazit

Wer keine Lust hat, ständig die Parkscheibe zu suchen und zu stellen, ist mit dem Achilles Parkwächter V0 gut beraten. Das kompakte Pkw-Gadget überzeugt mit zuverlässiger Funktion und kostet dabei weniger als einen Strafzettel. Gut gefallen uns das kompakte Design und der praktische Wechselrahmen, der auch einzeln erhältlich ist.

Im Alltag funktioniert der Achilles Parkwächter V0 im eigenen Familienkreis des Autors seit mehreren Jahren ohne Probleme.

Elektronische Parkscheibe Achilles Parkwächter V1 im Test

Immer häufiger gilt auf privaten Parkplätzen vor Supermärkten, Baumärkten und Schnellrestaurants eine Parkscheibenpflicht. Abhilfe verspricht der Achilles Parkwächter V1

VORTEILE

  • zuverlässige Funktion
  • auch einzeln erhältlicher Wechselrahmen
  • zwei Farbvarianten

NACHTEILE

  • verhältnismäßig hoher Preis

Immer häufiger gilt auf privaten Parkplätzen vor Supermärkten, Baumärkten und Schnellrestaurants eine Parkscheibenpflicht. Abhilfe verspricht der Achilles Parkwächter V1

Wer auf ausgewiesenen Stellplätzen vergisst, die Parkscheibe zu stellen, riskiert eine Strafe von bis zu 40 Euro. Soll das Parken nicht überraschend teuer werden, muss man entsprechend zuverlässig zur Parkscheibe greifen oder eine elektronische Parkscheibe mit Zulassung einsetzen. Wie sich die E-Parkscheibe Achilles Parkwächter V1 für rund 35 Euro im Alltag schlägt, zeigt dieser Einzeltest.

Wie funktioniert der Achilles Parkwächter V1?

Nach dem Auspacken und einem kurzen Blick in die Anleitung sind wir zunächst etwas überrascht – zum einen da es die Parkscheibe auch in bunten Farben gibt und ob der Befestigung, dazu aber gleich mehr.

Die elektronische Parkuhr Parkwächter V1

Der Parkwächter V1 gehört zu den neueren Modellen in unserer Bestenliste. Die mit 10,5 × 6,0 × 1,3 cm verhältnismäßig große Parkuhr ist zwar deutlich größer als etwa die privat lange genutzte Park Mini, sie bietet allerdings eine sehr komfortable Bedienung dank großer Bedienelemente und ebenfalls einen praktischen Wechselrahmen. So kann etwa das automatische Zeitintervall schnell und einfach auf eine andere Rundungsdauer eingestellt werden. Auch das manuelle Einstellen der Parkzeit geht problemlos und einfach von der Hand.

Unerfreulicherweise kann uns die digitale Parkuhr im Praxistest nicht voll überzeugen. Statt direkt auf die Scheibe, wird der Rahmen der recht klobigen Parkuhr auf einer bunten Folie befestigt, die von innen auf die Windschutzscheibe aufgebracht wird. Da alle für die Nutzung benötigten Aufdrucke auf dieser Folie aufgebracht sind, ist auch nur diese Art der Anbringung zulässig. Abgesehen vom größeren Installations-Aufwand und der wenig hochwertigen Optik, könnte das trotz einer zweiten zum Lieferumfang gehörigen Folie, etwa beim Fahrzeugwechsel, zum Problem werden. Als Batterie dient eine Knopfzelle vom Typ CR2450 (Preisvergleich), diese hält rund zwei Jahre.

Wer über die große Bauweise und den Preis von immerhin 35 Euro hinwegsehen kann, bekommt im Gegenzug die größte Farbauswahl. Für die legale Nutzung spielt die Grundfarbe der Folie keine Rolle, da das P-Symbol im zugelassenen Blauton abgebildet ist.

Was fällt uns beim Test des Achilles Parkwächter V auf?

Der Achilles Parkwächter V1 ist in den Farben Blau, Schwarz, Weiß, Grau und in Carbon-Look erhältlich. Der recht große Parkwächter Achilles V1 punktet mit Farbvielfalt, allerdings können uns das Befestigungskonzept und die großen Abmessungen nicht restlos überzeugen. Geht die Batterie vom Typ CR2450 (Preisvergleich) nach eineinhalb bis zwei Jahren zuneige, warnt das Gerät den Nutzer durch einen markanten Piepton.

Preis

Der Achilles Parkwächter V1 ist für rund 35 Euro im Herstellershop bei Amazon erhältlich.

Fazit

Wer keine Lust hat, ständig die Parkscheibe zu suchen und an kleinen Knöpfen herumzuhantieren, ist mit dem Achilles Parkwächter V1 gut beraten. Die verhältnismäßig große Parkscheibe überzeugt mit zuverlässiger Funktion und vielen Farbvarianten. Die Kosten liegen trotzdem unter dem eines Strafzettels. Im Alltag funktioniert der Achilles Parkwächter V1 im Auto des Autors seit knapp einem Jahr ohne Probleme.

Einzig die Befestigung überzeugt uns nicht – auch die recht üppigen Abmessungen sind nicht jedermanns Sache.

Elektronische Parkscheibe Needit Park Lite im Test

Wer hier kein Parkticket bekommen will, muss seine Parkuhr händisch stellen oder zu einer elektronischen Variante mit Zulassung greifen. Ob sich die Investition in die Parkscheibe Needit Park Lite lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • zuverlässige Funktion
  • zweites Display auf der Rückseite
  • zwei Farbvarianten

Wer hier kein Parkticket bekommen will, muss seine Parkuhr händisch stellen oder zu einer elektronischen Variante mit Zulassung greifen. Ob sich die Investition in die Parkscheibe Needit Park Lite lohnt, zeigt unser Test.

Auch auf Parkplätzen vor Einkaufszentren, Baumärkten und Schnellrestaurants gilt immer öfter eine Parkscheibenpflicht. Wer auf ausgewiesenen Stellflächen im öffentlichen Raum die Parkscheibe vergisst, riskiert laut Bußgeldkatalog eine Strafe von bis zu 40 Euro. Es kann allerdings noch erheblich teurer werden, da auch auf privaten Parkplätzen vor Geschäften immer häufiger kontrolliert wird.

Eine empfehlenswerte Lösung dieser Art ist die Needit Park Lite. Wie sich die elektronische Parkscheibe im Alltag schlägt und ob sich die Investition von rund für rund 24 Euro lohnt, zeigt dieser Einzeltest.

Wie funktioniert die Needit Park Lite?

Nach dem Auspacken und dem Studium der ausführlichen Anleitung bereiten wir die Parkuhr vor und öffnen die Stromzufuhr, indem wir eine kleine Kunststofflasche aus dem Batteriefach herausziehen. Dann stellen wir Uhrzeit und Datum ein. Zweites ist für die automatische Zeitumstellung beim Wechsel von Sommer- und Winterzeit wichtig.

Jetzt geht es zum Pkw, wo zunächst die gewünschte Stelle gereinigt wird. Die Anleitung erklärt, wo überall die Anbringung möglich ist. Damit die vier kleinen Klebepads zuverlässig halten und sich nicht nach kurzer Zeit wieder lösen, muss die Scheibe fettfrei sein. Anschließend kann die Parkuhr für einige Sekunden bei Raumtemperatur fest andrücken und es kann losgehen. Sobald der Motor nach einer Fahrt abgeschaltet wird, dauert es etwa weniger als eine Minute, und das Display zeigt die korrekt gerundete Ankunftszeit an. Der Akku hält nach unserer Erfahrung etwa 18 bis 24 Monate.

Was fällt uns beim Test der Needit Park Lite auf?

Besonders auffällig an der Park Lite ist das dunkle Display mit heller Schrift. Die E-Parkuhr ist in den Gehäusefarben Blau und Schwarz erhältlich. Das Modell hat zwar keinen Wechselrahmen, dafür bietet es ein Zweit-Display auf der Rückseite. Auch das Batteriefach ist bei korrekter Anbringung gut zu erreichen. Geht die Batterie (Typ CR2450) nach knapp zwei Jahren zuneige, warnt das Gerät den Nutzer durch einen Piepton.

Preis

Die Needit Park Lite kostet rund 24 Euro im Herstellershop bei Amazon.

Fazit

Wer keine Lust hat, ständig die Parkscheibe zu suchen und zu stellen, ist mit der Needit Park Lite gut beraten. Das praktische Pkw-Gadget überzeugt mit zuverlässiger Funktion und überschaubaren Anschaffungskosten. Gut gefallen uns das Zweit-Display und das dunkle Display mit der hellen Schrift. Im Alltag funktioniert das Modell im Familienkreis des Autors seit mehreren Jahren ohne Probleme.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Needit Park Mini

Parkscheibe von Aldi, Michelin, Pearl und Technaxx

Weiteres Autozubehör zeigen wir in diesen Bestenlisten:



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Künstliche Intelligenz

Apple pocht auf Provision: Alle Patreon-Creator werden auf Abos umgestellt


Patreon erlaubt auf seiner Crowdfunding-Plattform künftig nur noch Abonnements – auf Geheiß Apples: Bis zum 1. November 2026 werden alle auf anderen Abrechnungsmodellen verbliebenen Urheber (neudeutsch Creator genannt) nun doch noch auf die Abo-Abrechnung zwangsumgestellt, wie Patreon mitteilt. Die Abos sind in der iOS-App dann wie von Apple vorgeschrieben als In-App-Abonnement erhältlich; bei allen Einkäufen über diese Bezahlschnittstelle behält der iPhone-Konzern automatisch bis zu 30 Prozent Provision ein.

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Apple habe eine zwischenzeitlich ausgesetzte „Vorgabe zur Abo-Abrechnung für Patreon-Creator wieder eingeführt“, erläuterte die Plattform in einer Mitteilung und betonte, damit „absolut nicht einverstanden“ zu sein, sich aber zur Umsetzung gezwungen zu sehen. Apple meine es nämlich ernst und habe im vergangenen Jahr bereits ein App-Update blockiert und mit dem Rauswurf aus dem App Store gedroht, falls das nicht umgesetzt wird, schreibt Patreon. Die iOS-App sei zentral, weil diese von Millionen Fans genutzt werde. Der Schritt betrifft etwa vier Prozent der Inhalteersteller, der Rest setzt bereits auf Abonnements.

Schon im Jahr 2024 wurde Patreon von Apple dazu angehalten, die In-App-Kaufschnittstelle in die iOS-App zu integrieren. Content-Creator nutzen Patreon als Plattform zur Finanzierung verschiedenster Projekte und Inhalte. Apples Vorgabe zur Integration der In-App-Kaufschnittstelle hat dazu geführt, dass die Preise für iPhone-Nutzer bei Patreon größtenteils deutlich gestiegen sind. Die App reicht die von Apple veranschlagte Provision nämlich direkt durch: Für ein Abo, das im Web 10 Euro im Monat kostet, zahlt man in der iOS-App gewöhnlich 14,50 Euro – darin sind Patreons sowie Apples Provision enthalten.

US-Nutzer der iOS-App Patreons haben dank einer gerichtlichen Verfügung die Möglichkeit, ihre Abos ohne Apple-Provision abzuschließen; dazu dürfen sie beim Bezahlvorgang aber nicht die In-App-Variante wählen, sondern müssen sich auf die Patreon-Webpage leiten lassen. Solche Käufe ohne Apple-Beteiligung musste der Konzern inzwischen auch in der EU zulassen. Genutzt wird das bislang kaum, denn auch für aus einer iOS-App heraus getätigte Käufe im Web veranschlagt Apple immer noch eine satte Provision – mit immer komplexeren Gebührenstrukturen. Das sollte zum Jahresanfang in der EU eigentlich neu aufgestellt werden, aber offenbar ist Apple bei der Umsetzung erneut mit der EU-Kommission aneinandergeraten.


(lbe)



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Künstliche Intelligenz

Industrieprojekt in der Atacama-Wüste abgesagt, Astronomen erleichtert


Normalerweise ist die Ankündigung, einen Wind- und Solarpark zu bauen, eine gute Nachricht. Im Fall von Inna hingegen ist die gute Nachricht, dass das Projekt nicht umgesetzt wird. Die Anlage in Chile hätte die Arbeit von Astronomen beeinträchtigen können.

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Inna sollte eine Anlage für die Produktion von grünem Wasserstoff und Ammoniak werden, die das US-Unternehmen AES Andes in der Atacama-Wüste in Chile bauen wollte, nur wenige Kilometer entfernt vom Paranal-Observatorium der Europäischen Südsternwarte (ESO). Zu Inna sollten unter anderem ein Solarpark und ein Windpark gehören.

Dazu wird es nicht kommen: Die chilenische Tochtergesellschaft des US-Energiekonzerns AES hat das Projekt aufgegeben. Nach eingehender Prüfung des Projektportfolios sei beschlossen worden, „die Umsetzung des Inna-Projekts, einer Initiative zur Produktion grünen Wasserstoffs und grünen Ammoniaks, einzustellen“, teilte AES Andes mit.

Astronomen weltweit hatten gegen das Projekt protestiert. Dabei erhielten sie Unterstützung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Das Projekt hätte deutliche mehr Lichtverschmutzung in dem abgelegenen Gebiet bedeutet, wie eine Studie der ESO ergeben hat.

Daneben hätten die Windräder die astronomischen Beobachtungen am Very Large Telescope (VLT), dem Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy (VISTA) und künftig dem Extremely Large Telescope (ELT) gestört: Zum einen verwirbeln Windräder Luft, die an dem Standort sehr ruhig ist. Zudem erzeugen sie Vibrationen, die sich auf den Boden und dann auf die präzise ausgerichteten Teleskope übertragen könnten. Beides beeinflusst die Beobachtungen.

Die Teleskope des Paranal-Observatoriums auf den Bergen Cerro Paranal und Cerro Armazones gehören zu den leistungsstärksten weltweit. Das über eine Milliarde Euro teure ELT, das derzeit auf dem Cerro Armazones gebaut wird, wird mit seinem 39 Meter großen Hauptspiegel das weltweit größte optische Teleskop. Die Fertigstellung ist für Anfang der 2030er-Jahre geplant.

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Die Atacama-Wüste gilt als eine der trockensten Gegenden der Welt. Dort gibt es rund 350 klare Nächte im Jahr. Zudem ist die Region so entlegen, dass es dort kaum Luft- und Lichtverschmutzung gibt, die die Beobachtungen stören.

Die Astronomie-Community freut sich über die Entscheidung AES Andes’, Inna nicht umzusetzen. Der Paranal-Nachthimmel sei gesichert, kommentierte das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE). „Ich bin sehr erfreut, dass unsere Bemühungen erfolgreich waren und der geplante Industriekomplex nun an einem anderen Standort realisiert werden soll“, sagte Reinhard Genzel, Nobelpreisträger und Direktor der Infrarot-Gruppe am MPE. Es sei den Forschern nie „um Wissenschaft gegen Nachhaltigkeit“ gegangen. „Das einzige Problem der geplanten Anlage war immer nur die räumliche Nähe zu den Teleskopen.“


(wpl)



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