Künstliche Intelligenz
Top 10: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – Klipsch vor JBL und Samsung
JBL Bar 1300MK2
29 Lautsprecher, 2470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling. Ob das der JBL Bar 1300MK2 gelingt, zeigt der Test.
- Räumlichkeit bei Dolby-Atmos-Material beeindruckend
- Bass druckvoll und präzise, Dialogverständlichkeit hervorragend
- Flexibel, dank abnehmbaren Rears mit Akku
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
29 Lautsprecher, 2470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling. Ob das der JBL Bar 1300MK2 gelingt, zeigt der Test.
Kabelloser Surround-Sound ohne Kompromisse: Die JBL Bar 1300MK2 kommt mit zwei Akku-Lautsprechern, die sich in Sekunden abnehmen und hinten im Raum platzieren lassen. Gemeinsam mit der Soundbar und dem externen Subwoofer entsteht so ein 11.1.4-System mit 29 Lautsprechern und 2470 Watt Gesamtleistung. Was die Soundbar abseits des imposanten Zahlenwerks bietet und ob sie klanglich überzeugt, klären wir im Test.
Bilder: Soundbar JBL Bar 1300MK2
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Die JBL Bar 1300MK2 lässt sich unter Home Assistant als Medienabspielgerät nutzen. Somit kann sie als Soundausgabe für die eigene Musiksammlung dienen.
Die JBL Bar 1300MK2 lässt sich unter Home Assistant als Medienabspielgerät nutzen. Somit kann sie als Soundausgabe für die eigene Musiksammlung dienen.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
Design und Ausstattung: 11.1.4-Kanal-System mit abnehmbaren Surround-Speakern
Die JBL Bar 1300MK2 ist ein 11.1.4-Kanal-System mit einer Gesamtausgangsleistung von 2470 Watt. Elf Kanäle auf Ohrhöhe, ein Subwoofer-Kanal und vier Höhenkanäle sollen für dreidimensionalen Klang sorgen, wobei die hohe Leistung auch größere Räume klanglich auszufüllen vermag.
In der Soundbar arbeiten acht Racetrack-Treiber für Mitten und Bässe, sieben Hochtöner sowie vier nach oben abstrahlende Treiber für Atmos-Effekte. Die ovalen Racetrack-Treiber bieten bei kompakter Bauweise eine größere Membranfläche als herkömmliche runde Treiber. Jeder der beiden separaten Surround-Lautsprecher enthält zwei Racetrack-Treiber, einen Vollbereichstreiber und einen weiteren nach oben abstrahlenden Treiber. Der Subwoofer ist schließlich mit zwei 200-Millimeter-Treibern bestückt, die für tiefen, druckvollen Bass sorgen sollen.
Die nach oben abstrahlenden Treiber sind für die Wiedergabe von Höhenkanälen vorgesehen. Ein 3D-Klangerlebnis entsteht jedoch nur, wenn das Quellmaterial entsprechende Inhalte wie Dolby Atmos oder DTS:X liefert. Bei herkömmlichen Formaten kann der integrierte Dolby Surround Upmixer den Klang zumindest räumlich erweitern.
JBL stattet seine Soundbar mit mehreren hauseigenen Technologien aus: Multibeam 3.0 erzeugt eine breitere Klangbühne und kommt auch Hörplätzen abseits der zentralen Position zugute. Pure Voice 2.0 hebt Dialoge bei Bedarf an, wenn sie von Effekten überlagert werden – in der App wird diese Funktion allerdings lapidar nur mit „Switch“ bezeichnet. AI Sound Boost optimiert schließlich die Dynamik, um die Treiber effizienter auszusteuern.
Für die Anpassung an die Raumakustik sorgt eine Sound-Kalibrierung. Über die CALIBR-Taste auf der Fernbedienung lässt sich eine zweistufige Kalibrierung durchführen: Zuerst wird der Hörbereich, anschließend die Position der hinteren Lautsprecher eingemessen. Alternativ erledigt man das bequem über die App. Vorbildlich: Für die Nutzung der JBL One App ist keine Registrierung erforderlich.
Das Gehäuse in mattem Schwarz mit abgerundeten Seiten und feinem Metallgitter an der Front wirkt dezent und edel. Die magnetisch an der Soundbar gehaltenen Satelliten lassen sich sauber lösen; die mitgelieferten Abdeckkappen verdecken die Anschlussstellen auch im getrennten Zustand optisch ansprechend. Die Verarbeitung ist einwandfrei.
Abnehmbare Surround-Lautsprecher
Die hinteren Lautsprecher lassen sich mechanisch von der Soundbar lösen und arbeiten dann kabellos über ihren integrierten Akku. JBL gibt die Akkulaufzeit mit bis zu zehn Stunden an, was wir im Test bestätigen konnten. Wer die Surround-Speaker also für einen Filmabend nutzen möchte, muss sie nicht täglich aufladen. Nach der Nutzung werden sie einfach wieder an der Soundbar angedockt und laden dort automatisch nach. Anders als bei den meisten Konkurrenzmodellen entfallen separate Netzkabel hinter dem Hörplatz – so viel Flexibilität bietet sonst niemand.
Doch die abnehmbaren Lautsprecher können mehr als nur Surround-Sound: Über eine Taste wechseln sie in den Bluetooth-Modus und fungieren dann als eigenständige Lautsprecher. Wer beide miteinander koppelt, erhält ein Stereo-System für Musik zwischendurch.
Die JBL One App hält zwei weitere Betriebsarten bereit. Der Modus Audio Broadcasting leitet das Signal der Soundbar an die abnehmbaren Lautsprecher weiter – praktisch, wenn man etwa in der Küche weiterhören möchte, während im Wohnzimmer der Fernseher läuft. Die Nacht-Hörfunktion hingegen schaltet Soundbar und Subwoofer stumm und begrenzt die Ausgabe auf die abnehmbaren Lautsprecher. Das schont nachts die Nachbarn, klanglich ist diese Betriebsart allerdings ein deutlicher Rückschritt und eher als Notlösung zu betrachten.
Anschlüsse und Konnektivität
Für den Anschluss von Zuspielern stehen drei HDMI-Eingänge zur Verfügung, hinzu kommt ein HDMI-Ausgang mit eARC. Die Eingänge unterstützen HDCP 2.3 sowie den Passthrough von HDR10+ und Dolby Vision. Dank der drei Anschlüsse lassen sich mehrere Quellen wie Blu-ray-Player, Streaming-Gerät oder Spielekonsole dauerhaft anschließen, ein externer Umschalter entfällt.
Eine Einschränkung gibt es für Gamer: Die HDMI-Eingänge verarbeiten 4K-Signale mit HDR, jedoch nur mit maximal 60 Hertz. Konsolen wie die Playstation 5 oder Xbox Series X, die Spiele mit 120 Hertz darstellen können, sollten daher direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der Ton wird dann per eARC an die Soundbar weitergeleitet.
Für die Netzwerkanbindung stehen WLAN nach Wi-Fi-6-Standard und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Eine kabelgebundene Verbindung arbeitet grundsätzlich zuverlässiger als jede Funkverbindung. Im Test zeigte sich: In einem komplexen WLAN-Set-up mit zwei Routern und vier Netzen (jeweils 2,4 und 5 Gigahertz) kam es häufiger zu Verbindungsabbrüchen. Erst der Wechsel auf Ethernet schaffte Abhilfe – wer maximale Stabilität beim Streaming wünscht, sollte auf das Kabel setzen.
Als weitere Audioeingänge stehen ein optischer Digitaleingang sowie Bluetooth bereit. Für letztere wird der Codec AAC genutzt, der immerhin eine bessere Qualität bietet als SBC. Ein USB-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, in Deutschland dient dieser jedoch ausschließlich für Service-Zwecke wie Firmware-Updates. Die Wiedergabe von Musik via USB wird nicht unterstützt.
Netzwerk-Funktionen und Streaming
In puncto Streaming-Dienste zeigt sich die JBL Bar 1300MK2 gut aufgestellt. Unterstützt werden AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal, Qobuz, Amazon Music (inklusive Dolby-Atmos-Titel), Napster, iHeart Radio, Calm Radio und Tunein. Auch Roon Ready ist die Soundbar, ebenso kompatibel zu DLNA-basierten Diensten. So lässt sich die Soundbar etwa als Medienabspielgerät auch unter Home Assistant nutzen.
Für die Nutzung in mehreren Räumen lässt sich die Soundbar über AirPlay, Google Cast und Roon mit anderen kompatiblen Lautsprechern im selben Netzwerk gruppieren und synchron bespielen.
Die JBL One App übernimmt dabei nicht nur die Ersteinrichtung, sondern auch die Klanganpassung per Equalizer, Firmware-Updates und die Personalisierung der programmierbaren Taste (Moment) auf der Fernbedienung. Software-Updates werden automatisch über das Heimnetzwerk eingespielt, sofern die Soundbar mit dem Internet verbunden ist.
App, Bedienung und Einrichtung
Zur Steuerung der Soundbar liegen zwei Wege bereit: die Fernbedienung und die JBL One App. Die Fernbedienung bietet direkte Zugriffe auf Bass-Pegel, Surround-Pegel und die Intensität des Dolby-Atmos-Effekts. Mit der CALIBR-Taste startet man die Klangkalibrierung, die mit einem Herzsymbol gekennzeichnete Moment-Taste ermöglicht schnellen Zugriff auf personalisierte Einstellungen.
Die JBL One App kommt immer dann ins Spiel, wenn man die integrierten Streaming-Dienste nutzen möchte. Ferner bietet sie zahlreiche Hilfestellungen, etwa zur Verwendung der abnehmbaren Rear-Lautsprecher als eigenständige Bluetooth-Lautsprecher in anderen Räumen. Trotz der Vielzahl an Funktionen wirkt die App übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.
Praktisch: Über die App lässt sich die Moment-Taste auf der Fernbedienung mit einem bestimmten Streaming-Dienst belegen, sodass man für den Musikstart nicht erst die App öffnen muss. Auch wer Musik nur für eine begrenzte Zeit hören möchte, kann dies in der App festlegen und mit der Favoriten-Taste koppeln – zur Auswahl stehen 15, 30, 45 und 60 Minuten.
Für die Anbindung an die TV-Fernbedienung bietet die Soundbar eine IR-Lernfunktion. Sie programmiert die wichtigsten Befehle wie Lautstärke und Stummschaltung, was vor allem dann relevant ist, wenn der Fernseher HDMI-CEC nicht unterstützt.
Die Leistungsaufnahme im vernetzten Standby liegt unter zwei Watt. Ein noch sparsamerer Tiefschlaf-Modus senkt den Verbrauch weiter, bringt im Test aber einen Nachteil mit sich: Ist diese Betriebsart aktiviert, startet die Soundbar nicht mehr automatisch, wenn der Fernseher eingeschaltet wird.
Abmessungen und Wandmontage
Mit einer Breite von 1404 Millimetern inklusive der angedockten Surround-Lautsprecher überragt die Soundbar selbst einen 55-Zoll-Fernseher deutlich. Steht dieser in einem Regal oder einer Wandnische, muss die JBL Bar davor platziert werden – was klanglich sogar von Vorteil ist: Die seitlich und schräg nach vorn abstrahlenden Treiber können sich so ungehindert entfalten, was dem 3D-Klangerlebnis zugutekommt.
Die Basiseinheit ohne die abnehmbaren Lautsprecher misst 1030 × 58 × 136 Millimeter, die Surrounds selbst kommen einzeln auf 202 × 58 × 136 Millimeter (je 1,3 Kilogramm). Der Subwoofer bringt es auf 315 × 277 × 275 Millimeter und wiegt stattliche 12 Kilogramm. Die Bauhöhe von 58 Millimetern ist für die Platzierung vor einem Fernseher ausgelegt, ohne das Bild zu verdecken.
Für die Wandmontage liegen Montageset und eine Bohrschablone bei. Soundbar und abnehmbare Lautsprecher lassen sich gemeinsam oder getrennt an der Wand befestigen. Wird nur die Soundbar montiert, decken mitgelieferte Seitenkappen die offenen Enden nach dem Abnehmen der Surrounds ab.
Soundbar und Subwoofer sind ab Werk gekoppelt. Sollte die Verbindung dennoch einmal unterbrochen sein, lässt sie sich über eine Taste auf der Subwoofer-Rückseite und die Fernbedienung jederzeit erneuern.
Klangtest
Die JBL Bar 1300MK2 kann ihre außergewöhnliche technische Ausstattung in der Praxis voll entfalten – vorausgesetzt, sie wird mit dem passenden Format gefüttert und die Rear-Lautsprecher sind korrekt hinter der Hörposition platziert. Bei Dolby-Atmos-Material entsteht dann eine beeindruckende Räumlichkeit, die fast an Kinoatmosphäre heranreicht. Der Bass spielt spektakulär auf, ohne unangenehm zu wummern. Wer es dennoch druckvoller mag, regelt den Pegel per Fernbedienung oder App auf Maximum – sollte dann aber womöglich bald mit Nachbarbeschwerden rechnen.
Für die Musikwiedergabe empfehlen wir, die Rear-Lautsprecher an der Soundbar zu belassen. Das sorgt für eine breitere Bühnenabbildung, was uns im Test am besten gefallen hat. Allerdings spielt die JBL Bar 1300MK2 nicht ganz so detailreich und präzise wie eine KEF Xio auf. Letztere ist allerdings deutlich teurer und bringt weder Subwoofer noch Rear-Lautsprecher mit – weshalb sie bei Filmen in puncto Räumlichkeit hinter der JBL zurückbleibt.
Auch bei alltäglichem TV-Genuss überzeugt die Soundbar. Ob Nachrichten oder Tatort – selbst mit einfachem Dolby Digital kommen Soundeffekte gut zur Geltung, und die Sprachverständlichkeit ist hervorragend. Erfreulich: Selbst bei aktivierter Dialogverstärkung über die Switch-Option in der App leidet der Klang nicht.
Die Leistung der JBL Bar 1300MK2 reicht locker aus, um eine größere Party zu beschallen.
| Kanäle | 11.1.4 | 7.1.4 | 7.1 | 5.1 |
| Breite (cm) | 140,4 | 120,3 | 116,3 | 94 |
| Breite o. SLS (cm) | 103 | 85,4 | 85,4 | – |
| Tiefe (cm) | 13,6 | 12,8 | 12,8 | 10,4 |
| Höhe (cm) | 5,8 | 5,2 | 5,2 | 5,05 |
| Dolby Atmos | ja | ja | ja | ja |
| Kanäle | 11.1.4 | 7.1.4 | 7.1 | 5.1 |
| Leistung (Gesamt) | 2470 W | 960 W | 780 W | 750 W |
| Leistung (Soundbar) | 950 W | 500 W | 400 W | 450 W |
| Leistung Subwoofer | 1200 W | 300 W | 300 W | 300 W |
| Leistung Surround | 2x 160 W | 2x 80 W | 2x 40 W | – |
| WLAN | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax |
| Ethernet | ja | ja | ja | nein |
| HDMI eARC | ja | ja | ja | ja |
| HDMI-Eingang | 3 | 3 | 1 | 1 |
Preis
Qualität kostet, so ist es auch bei der JBL Bar 1300MK2, die regulär für 1499 Euro angeboten wird. Aktuell ist sie für 1156 Euro erhältlich. Wer mit einem etwas schwächeren Bass und geringfügig schlechterer Räumlichkeit zufrieden ist, kann auch zur JBL Bar 1000MK2 (Testbericht) greifen, die aktuell für 865 Euro erhältlich ist.
Fazit
Die JBL Bar 1300MK2 ist eine außergewöhnliche Soundbar, die primär durch ihr cleveres Konzept und ihre klangliche Wucht beeindruckt. Die abnehmbaren, kabellosen Akku-Rear-Lautsprecher sind kein Gimmick, sondern ein durchdachtes Feature, das maximale Flexibilität bietet – vom klassischen Surround-Set-up bis hin zur Nutzung als eigenständige Bluetooth-Boxen in anderen Räumen. Klanglich spielt das System in der Oberliga: Der Bass ist druckvoll und präzise, die Räumlichkeit bei Dolby-Atmos-Material beeindruckend und die Dialogverständlichkeit hervorragend.
Für wen lohnt sich die JBL? In erster Linie für alle, die ein kompromissloses Heimkino-Erlebnis suchen und die Flexibilität der abnehmbaren Lautsprecher zu schätzen wissen. Die Leistung reicht locker aus, um auch größere Räume oder Partys zu beschallen.
Bei einem aktuellen Preis von 1369 Euro ist die Konkurrenz jedoch nicht weit:
- Samsung HW-Q990F (Testbericht): Für deutlich unter 800 Euro bekommt man hier ein exzellentes Gesamtpaket. Sie kann in puncto Räumlichkeit mit der JBL mithalten und bietet ebenfalls vollwertige Rear-Lautsprecher. Wer primär ein rundum überzeugendes Surround-System zu einem fairen Preis sucht, ist mit der Samsung möglicherweise besser beraten – auch wenn ihr Bass nicht ganz so brachial ausfällt.
- KEF XIO (Testbericht): Für 2249 Euro zielt die Soundbar ohne Subwoofer auf eine gänzlich andere Zielgruppe ab. Sie spielt detailreicher und präziser auf, was Musikliebhaber zu schätzen wissen. Für ein maximal immersives Filmerlebnis mit tiefem Bass und echtem Surround-Sound muss man zusätzlich investieren.
Die Entscheidung hängt also davon ab, was einem wichtiger ist: das flexible Gesamtpaket mit Kino-Feeling (JBL), das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis (Samsung) oder die audiophile Präzision bei der Musikwiedergabe (KEF).
Historie:
- Veröffentlichung des Testberichts am 20.3.206
- Preis-Update siehe Artikeldatum
Künstliche Intelligenz
AMLA-Leitlinien: Kritik an automatisiertem Geldwäsche-Profiling
Entwürfe für Standards zur Geldwäscheüberwachung durch private Unternehmen könnten Grundrechte zur bloßen Illusion machen. Davor warnt die Bürgerrechtsorganisation Privacy First mit Blick auf Leitlinien der neuen EU-Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AMLA). Die niederländischen Aktivisten fordern ein klares Verbot automatisierter Risikoprofile. Dabei analysiert Software Kundendaten, um mögliche Geldwäscherisiken zu erkennen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Vorstoß droht laut Privacy First, einen finanziellen Überwachungsstaat zu schaffen. Ähnliche Bedenken äußerte jüngst Amnesty International. Automatisiertes Profiling, monieren die Stimmen aus der Zivilgesellschaft, könne in Bereichen wie Strafverfolgung, Sozialhilfe und Migration diskriminierend, undurchsichtig und schwer überprüfbar sein.
Überwachung durch private Unternehmen
Die AMLA-Entwürfe basieren auf der EU-Geldwäsche-Verordnung, die ab Juli 2027 angewendet werden soll. Die Behörde fordert private Akteure auf, Algorithmen, maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz zur besseren Risikoerkennung zu prüfen. Sie betont dabei zwar technologische Neutralität und sieht menschliche Aufsicht sowie Überprüfungs- und Einspruchsmöglichkeiten vor. Trotzdem droht den Kritikern zufolge eine umfassende Überwachung durch private Unternehmen, die viele Menschen betrifft.
Automatisierte Systeme stehen im Zielkonflikt zwischen Fehlalarmen und übersehenen Verdachtsfällen, gibt Privacy First zu bedenken. Je empfindlicher ein System eingestellt sei, desto eher erkenne es zwar mögliche Kriminelle. Zugleich gerieten aber mehr unbescholtene Kunden ins Visier. Die Datenschützer fordern daher einen risikobasierten Ansatz, der die Kontrollen bei Kunden mit geringer Gefahr reduziert und sich auf Hochrisikogruppen konzentriert.
Niederlande: Hohe Kosten, unklarer Nutzen
Die Niederlande gelten als Testfeld für die Geldwäscheüberwachung. Dort meldeten Banken 2024 mehr als 530.000 ungewöhnliche Transaktionen, gegenüber knapp 250.000 im Jahr 2020. Die acht größten Banken beschäftigten dafür rund 13.000 Vollzeitkräfte. Die Kosten beliefen sich auf rund 1,6 Milliarden Euro. Laut dem niederländischen Rechnungshof ist über die Wirksamkeit der Maßnahmen wenig bekannt.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Finanzintelligenzstelle FIU-NL stufte 2024 nur einen kleinen Teil der gemeldeten Transaktionen als tatsächlich verdächtig ein. Wie viele Meldungen tatsächlich Geldwäsche betrafen, bleibt unklar. Eine verlässliche Fehlerquote lässt sich so nicht bestimmen.
Zudem gibt es Hinweise auf Diskriminierung. Bei der Untersuchung hunderter Berichte über potenzielle Geldwäsche stellten die Rechnungsprüfer fest, dass in mehr als 60 Prozent der Fälle Menschen mit ausländisch klingenden Nachnamen betroffen waren. Moscheen wurden deutlich häufiger als christliche Kirchen nach Zweck und Herkunft von Transaktionen gefragt. Die staatliche Kommission gegen Diskriminierung und Rassismus forderte die Regierung deshalb auf, datengestütztes Profiling zur Verbrechensbekämpfung zu stoppen.
Ein Grund für die Überwachungspraxis ist die Angst der Banken vor hohen Geldstrafen durch Aufsichtsbehörden. Aus Sorge, Risiken zu übersehen, stufen sie Kunden lieber zu hoch als zu niedrig ein. Die Folge sind wiederholte Nachfragen und übermäßige Kontrollen. Angesichts dieser Erfahrungen halten Bürgerrechtler digitales Risiko-Profiling für nicht ausgereift und verlangen ein Verbot automatisierter Analysen zur Verbrechenserkennung. Experten wie die Rechtswissenschaftlerin Carolin Kaiser halten die nationalen Stellen für Untersuchungen von Finanztransaktionen (FIUs) für viel zu mächtig. Der EU-Datenschutzbeauftragte Wojciech Wiewiórowski stemmte sich 2021 gegen das einschlägige Anti-Geldwäsche-Gesetzespaket.
(nen)
Künstliche Intelligenz
Reifen selbst wechseln: So funktioniert es mit Wagenheber, RDKS & Co.
Mit dem richtigen Werkzeug gelingt der Reifenwechsel in Eigenregie. Wir zeigen Wagenheber, Schlagschrauber und Luftpumpen – und erklären das RDKS.
Zweimal im Jahr steht für viele Autofahrer der Radwechsel an. Die Faustregel „von O bis O“ meint: Winterreifen von Oktober bis Ostern, danach Sommerreifen. Auch die 7-Grad-Regel kann bei der Planung helfen. Beide Regeln sind aber nur grobe Orientierung; entscheidend sind Wetter und Straßenverhältnisse. Gerade im Frühjahr kann es auch nach Ostern noch Frost geben.
In Deutschland gibt es kein festes Datum für den Wechsel, sondern eine situative Winterreifenpflicht. Nach § 2 Abs. 3a StVO ist bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte eine wintertaugliche Bereifung erforderlich. Seit dem 1. Oktober 2024 genügt die Kennzeichnung M+S allein dafür nicht mehr: Die Reifen benötigen das Alpine-Symbol mit Berg und Schneeflocke. In Österreich gilt für Pkw ebenfalls eine situative Pflicht, dort allerdings nur innerhalb des Zeitraums vom 1. November bis zum 15. April.
Rund um die Wechseltermine sind Werkstatttermine oft knapp. Wie viel das Umstecken von vier Kompletträdern kostet, hängt vom Betrieb und von Zusatzleistungen wie RDKS-Service und Einlagerung ab. Der Wechsel zu Hause spart den Werkstatttermin, verlangt aber geeignetes Werkzeug und sorgfältige Montage.
Begriffsklärung: Dieser Beitrag behandelt den saisonalen Radwechsel: Kompletträder aus Reifen und Felge werden ausgetauscht. Im Alltag heißt das häufig „Reifenwechsel“, daher steht der geläufige Begriff mehrfach im Text. Einen Reifen von der Felge abzuziehen und einen neuen aufzuziehen, ist dagegen eine Arbeit nur für den Fachbetrieb.
Reifen selbst wechseln: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vor Beginn müssen Größe und Ausführung der Räder zum Fahrzeug passen. Das gilt ebenso für die Tragfähigkeit und Hubhöhe des Wagenhebers. Bereitliegen sollten außerdem ein Radschlüssel oder Radkreuz, ein Drehmomentschlüssel und gegebenenfalls der Adapter für das Felgenschloss. Die Betriebsanleitung nennt die zulässigen Aufnahmepunkte für den Wagenheber und das Anzugsmoment der Radschrauben oder -muttern.
- Fahrzeug sichern: Den Pkw auf festem, ebenem Untergrund abstellen, die Feststellbremse anziehen und einen Gang oder die Parkstellung einlegen. Ein Unterlegkeil am diagonal gegenüberliegenden Rad sichert zusätzlich.
- Radschrauben lösen: Die Schrauben oder Muttern etwa eine Vierteldrehung lockern, solange das Rad noch auf dem Boden steht. Ein vorhandenes Felgenschloss benötigt seinen passenden Adapter.
- Fahrzeug anheben: Den Wagenheber ausschließlich am vorgesehenen Aufnahmepunkt ansetzen und das Fahrzeug so weit anheben, dass sich das Rad abnehmen lässt. Niemand darf sich unter einem Fahrzeug aufhalten, das nur vom Wagenheber getragen wird.
- Rad abnehmen und Flächen prüfen: Die Schrauben vollständig herausdrehen und das Rad abnehmen. Gewinde, Radnabe und Anlageflächen müssen sauber und frei von losem Rost sein; bei Bedarf hilft eine Drahtbürste. Radschraubengewinde und Auflageflächen grundsätzlich nicht fetten, sofern der Fahrzeughersteller nichts anderes vorgibt.
- Anderes Rad montieren: Laufrichtung und gegebenenfalls vorgeschriebene Einbauposition beachten. Beim Wechsel zwischen Stahl- und Alufelgen müssen die zur jeweiligen Felge passenden Schrauben bereitliegen. Die Schrauben zunächst von Hand eindrehen und über Kreuz leicht anziehen.
- Mit Drehmoment anziehen: Das Fahrzeug ablassen und die Schrauben über Kreuz mit dem vom Fahrzeug- oder Felgenhersteller vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.
- Druck und RDKS prüfen: Den Reifendruck am möglichst kalten Reifen auf den für Fahrzeug und Beladung vorgesehenen Wert bringen. Danach das RDKS je nach Bauart zurücksetzen oder die Sensorpositionen anlernen.
- Sitz kontrollieren: Nach etwa 50 bis 100 km das Anzugsmoment erneut prüfen. Ungewöhnliche Geräusche, Vibrationen oder verändertes Fahrverhalten erfordern eine umgehende Kontrolle.
Wagenheber: elektrisch, hydraulisch oder mit Muskelkraft
Ein Scherenwagenheber gehört bei manchen Fahrzeugen zum Bordwerkzeug. Seine Gelenkarme bilden eine Raute. Beim Drehen der Gewindestange hebt sich die obere Aufnahme. Das Gerät ist kompakt und kommt ohne Hydrauliköl aus. Der Nachteil zeigt sich beim Wechsel aller vier Räder: Das Kurbeln kostet Zeit und Kraft.
Ein Elektromotor übernimmt diese Arbeit beim elektrischen Scherenwagenheber. Ausprobiert haben wir den Lescars-Elektrowagenheber von Pearl, der bei Amazon rund 75 Euro kostet. Er wird über die 12-V-Bordsteckdose versorgt und per Schalter am Kabel bedient. Laut Anbieter beträgt seine Hubkraft höchstens 750 kg an einer Fahrzeugseite. Freigegeben ist er für Fahrzeuge bis 2 t Gesamtgewicht. Der Hubbereich reicht von 11 bis 34 cm. Im Test erreichte er die benötigte Höhe in etwa einer Minute. Gerade bei schweren SUV und Elektroautos müssen die Angaben zur Tragfähigkeit vor dem Einsatz geprüft werden.
Ein hydraulischer Stempelwagenheber hebt das Fahrzeug durch Öl an, das mit dem Pumphebel in einen Zylinder gedrückt wird. Solche Heber sind vergleichsweise kompakt und je nach Modell für hohe Lasten ausgelegt. Die Tragfähigkeitsangabe allein reicht für die Auswahl aber nicht: Auch Mindesthöhe, Hubbereich und Auflage müssen zum Fahrzeug passen.
Das zeigte sich am getesteten Stempelwagenheber von Lescars ab 21 Euro. Er trägt laut Anbieter bis zu 6 t und beginnt bei etwa 20 cm Hubhöhe. Unter unseren Opel Astra K mit OPC-Line-Paket passte er damit nicht. Elektrisch angetriebene Hydraulikheber ersparen das Pumpen, benötigen aber ebenfalls ausreichend Platz unter dem Fahrzeug.
Ohne Motor und Hydraulik kommt der iMars Air Jack aus, der bei Banggood rund 108 Euro kostet. Das ist ein Druckluftwagenheber mit drei übereinanderliegenden Luftkissen, der ab 14 cm Bodenfreiheit passt. Laut Hersteller hebt er Fahrzeuge bis 5 t an. Man benötigt aber zusätzlich einen Druckluftkompressor, den es bei Amazon ab rund 90 Euro gibt. Insgesamt ist das eine eher teure und komplizierte Lösung.
Rangierwagenheber arbeiten ebenfalls hydraulisch. Rollen erleichtern das Ausrichten unter dem Auto. Flache Modelle eignen sich auch für Fahrzeuge mit wenig Bodenfreiheit. Ihr Gewicht und Platzbedarf machen sie eher zum Werkzeug für die Garage als für den Kofferraum.
Sicherheitshinweis: Ein Wagenheber darf nur an den vom Fahrzeughersteller vorgesehenen Punkten auf festem, ebenem Boden angesetzt werden. Entscheidend sind die Freigaben für Last und Hubhöhe, nicht allein die maximale Tragkraft auf dem Karton. Ein Wagenheber dient zum Anheben, nicht zum Absichern von Arbeiten unter dem Fahrzeug. Dafür sind geeignete Unterstellböcke erforderlich. Bei Elektroautos kann ein falsch angesetzter Heber zudem den Unterboden und im schlimmsten Fall die Antriebsbatterie beschädigen.
Radschrauben lösen: Radkreuz oder Schlagschrauber?
Zum Lösen der Radschrauben oder -muttern genügt ein Radschlüssel oder Radkreuz. Ein längerer Hebel verringert den nötigen Kraftaufwand, dafür gibt es auch Radschlüssel mit Teleskopgriff. Festgezogen wird dagegen mit einem Drehmomentschlüssel. Das vorgeschriebene Anzugsmoment richtet sich nach Fahrzeug und Felge und steht in den zugehörigen Unterlagen. Zum Lösen festsitzender Schrauben ist der Drehmomentschlüssel als Messwerkzeug nicht gedacht.
Ein Akku-Drehschlagschrauber kann das Herausdrehen und spätere Vorziehen beschleunigen. Dafür sind Stecknüsse erforderlich, die für den Schlagschraubeinsatz freigegeben sind. Der Drehschlagschaber selbst sollte zudem über genügend Drehmoment verfügen. Bei Alufelgen schützen passende Kunststoffhülsen die Oberfläche. Das endgültige Anzugsmoment wird auch mit Schlagschrauber stets per Drehmomentschlüssel hergestellt.
Getestet haben wir den Parkside PASSK 20-Li A1 Akku-Drehschlagschrauber für 80 Euro mit Akku. Zu unserem Gerät gehörten Stecknüsse in 17, 19, 21 und 23 mm für die ½-Zoll-Vierkantaufnahme. Welche Größe benötigt wird, hängt von den Radschrauben oder -muttern ab. Das ältere Parkside-Modell wird mit maximal 400 Nm beworben und besitzt fünf Drehmomentstufen. Diese Angabe ist jedoch keine Garantie dafür, dass sich jede festsitzende Radschraube lösen lässt.
Auf Boxenstopp-Tempo hatten wir gehofft. Am Testfahrzeug löste der Parkside die Radschrauben jedoch nicht auf Anhieb. Erst nach dem Lockern mit dem Radkreuz konnte er sie herausdrehen. Aus einem Versuch an einem Fahrzeug lässt sich keine allgemeine Mindestangabe in Newtonmetern für Schlagschrauber ableiten. Beim Montieren wurden die Schrauben von Hand angesetzt und anschließend nur vorgezogen. Das korrekte Anzugsmoment stellte der Drehmomentschlüssel her.
Passende Radschrauben und Felgenschloss
Radschrauben unterscheiden sich unter anderem in Gewinde, Länge und Form ihrer Auflage an der Felge. Häufig sind Kegel- und Kugelbund. Beim Wechsel zwischen Stahl- und Alufelgen oder zu Zubehörfelgen kann ein anderer Schraubensatz erforderlich sein. Welche Befestigung passt, ergibt sich aus den Vorgaben zum Fahrzeug und zur Felge. Eine Schraube mit falscher Länge oder Auflageform kann die sichere Befestigung gefährden.
Ein Felgenschloss lässt sich nur mit dem passenden Adapter lösen. Dessen Aufbewahrungsort ist daher vor dem ersten Radwechsel zu klären. Ob der Adapter mit einem Schlagschrauber verwendet werden darf, hängt von seiner Freigabe ab. Im Zweifel wird das Felgenschloss von Hand gelöst und angezogen.
Direktes und indirektes RDKS unterscheiden
Seit November 2014 benötigen neu zugelassene Pkw in der EU ein Reifendruck-Kontrollsystem, kurz RDKS. Die englische Abkürzung TPMS bezeichnet ebenfalls das Reifendruckkontrollsystem insgesamt. Es gibt direkt und indirekt messende Systeme. Welche Variante ein bestimmtes Auto verwendet und was nach einem Radwechsel zu tun ist, steht in seiner Betriebsanleitung. Eine pauschale Liste nach Automarke wäre dafür zu ungenau.
Beim direkten RDKS sitzt in jedem Rad ein Sensor, meist innen am Ventil. Er misst den Druck und überträgt seine Daten per Funk. Eine Anzeige der Druckwerte für jedes einzelne Rad ist ein deutlicher Hinweis auf diese Bauart; fehlen solche Einzelwerte, beweist das umgekehrt noch kein indirektes System. Auch der zweite Radsatz benötigt bei einem direkten RDKS passende Sensoren. Je nach Fahrzeug werden sie automatisch erkannt, über das Fahrzeugmenü angelernt oder mit einem Diagnosegerät eingerichtet. Das bloße Umstecken kompletter Räder beschädigt die innen liegenden Sensoren normalerweise nicht. Vorsicht ist insbesondere nötig, wenn ein Reifen von der Felge montiert oder demontiert wird.
Die Batterien vieler RDKS-Sensoren halten mehrere Jahre. Ist eine fest verbaute Batterie leer, wird in der Regel der Sensor ersetzt. Dafür muss der Reifen von der Felge. Ein günstiges Aktivierungsgerät kann einen defekten Sensor weder reparieren noch einen neuen Universalsensor programmieren.
Das indirekte RDKS benötigt keine zusätzlichen Sensoren in den Rädern. Es wertet Daten der Raddrehzahlsensoren aus: Verändert ein Druckverlust den Abrollumfang eines Reifens, kann das System während der Fahrt eine Abweichung erkennen. Den tatsächlichen Druck in bar misst es nicht. Nach dem Radwechsel wird zuerst der korrekte Luftdruck eingestellt und dann das System per Taste oder Fahrzeugmenü neu initialisiert. Sonst speichert es womöglich einen falschen Zustand als Referenz.
RDKS am Opel Astra K selbst anlernen
Bei unserem Opel Astra K, Baujahr 2017, mussten nach dem Radwechsel die Positionen der Sensoren angelernt werden. Eine angefragte Werkstatt erklärte, ihr fehle dafür das passende Gerät. Wir probierten deshalb ein günstiges VXDAS-Aktivierungsgerät der Bauart EL-50448 aus. Das damals verwendete Modell ist nicht mehr erhältlich. Ähnliche RDKS-Anlerngeräte für Opel-Fahrzeuge gibt es ab etwa 7 Euro.
Beim Astra wird zunächst der RDKS-Lernmodus im Fahrzeug aktiviert. Anschließend wird das Gerät nacheinander an die Ventile gehalten: vorn links, vorn rechts, hinten rechts, hinten links. Nach jedem erkannten Sensor bestätigt das Fahrzeug den Schritt mit einem Hupsignal. Das Aktivierungsgerät regt den passenden Sensor zur Übertragung an, es misst den Reifen nicht und programmiert keinen neuen Sensor. Die genaue Bedienung des Lernmodus hängt von der Ausstattung ab und steht in der Betriebsanleitung.
Im Test war das Anlernen erst beim dritten Versuch erfolgreich. Ob die ersten Anläufe am Gerät, seiner Position am Ventil oder am Ablauf des Lernmodus scheiterten, konnte nicht festgestellt werden. Über die Zuverlässigkeit ähnlicher Geräte oder die Eignung für andere Automarken sagt unser Versuch daher nichts aus. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass es nicht beim ersten Mal gelingt.
Reifendruck mit einer Akku-Luftpumpe einstellen
Nach der Montage muss der Luftdruck an allen Rädern geprüft werden – unabhängig davon, ob ein RDKS vorhanden ist. Der Sollwert kann sich für Vorder- und Hinterachse sowie je nach Beladung unterscheiden. Er steht in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber am Fahrzeug, häufig an der B-Säule oder im Bereich des Tankdeckels. Gemessen und eingestellt wird möglichst bei kalten Reifen. Bei indirektem RDKS folgt die Initialisierung erst danach.
Akku-Luftpumpen kombinieren einen kleinen Kompressor mit Druckanzeige. Viele Modelle zeigen nach dem Anschluss den aktuellen Wert an, erlauben die Vorwahl des Zieldrucks und stoppen beim Erreichen des Werts automatisch. Einige lassen sich alternativ an der 12-V-Bordsteckdose betreiben. Für das gelegentliche Korrigieren des Reifendrucks sind kompakte Geräte praktisch. Das Befüllen eines stark entleerten Autoreifens dauert laber änger. Aussagekräftiger als der beworbene Höchstdruck ist dafür die Pumpleistung.
Eine Übersicht empfehlenswerter Geräte zeigt unsere Bestenliste der besten Akku-Luftpumpen. Testsieger ist die Bosch Easypump für rund 50 Euro. Sie ist kompakt, gut verarbeitet und bringt es auf 10 l/min Luftleistung und 10 bar Maximaldruck. Preis-Leistungs-Sieger ist der Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2 für rund 36 Euro, dessen Leistung auch für Autoreifen reicht.
Räder kennzeichnen und richtig einlagern
Vor dem Abnehmen wird die bisherige Position jedes Rades notiert. Dafür eignen sich Kreide, Klebeband oder beschriftete Ventilkappen mit den Kürzeln VL, VR, HL und HR. Die Markierung bedeutet nicht, dass jedes Rad später zwingend wieder an dieselbe Position muss: Ein achsweiser Tausch kann den Verschleiß ausgleichen. Dabei sind Laufrichtung, fahrzeugspezifische Vorgaben und Profiltiefe zu beachten. Reifen mit dem besseren Profil gehören grundsätzlich auf die Hinterachse.
Vor dem Einlagern werden Reifen und Felgen gereinigt, getrocknet und auf Beschädigungen geprüft. Beulen, tiefe Risse oder Fremdkörper im Profil verdienen besondere Aufmerksamkeit. Bei Kompletträdern empfiehlt der ADAC, den Druck für die Lagerung um etwa 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe zu erhöhen. Vor der nächsten Montage wird er wieder passend eingestellt. Die Räder lagern am besten kühl, dunkel und trocken – flachliegend, auf einem Felgenbaum oder an geeigneten Halterungen. Reifen ohne Felgen werden dagegen stehend gelagert.
Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen
Winterreifen sind für winterliche Straßenverhältnisse entwickelt. Profil und Mischung unterstützen insbesondere die Haftung auf Schnee. In Deutschland benötigen sie für den Einsatz bei den gesetzlich genannten winterlichen Bedingungen das Alpine-Symbol. Eine bloße M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr. Auch Ganzjahresreifen müssen dieses Symbol tragen, wenn sie unter solchen Bedingungen gefahren werden.
Für alle Pkw-Reifen gilt in Deutschland eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Als Sicherheitsreserve empfiehlt der ADAC mindestens 4 mm bei Winter- und 3 mm bei Sommerreifen. Das Profil lässt sich mit einem Profiltiefenmesser kontrollieren. Für Fahrten nach Österreich ist die dortige Regel zusätzlich relevant: Winterreifen an Pkw benötigen bei der üblichen Radialbauweise mindestens 4 mm Profil, um dort rechtlich als Winterreifen zu gelten.
Neben Verschleiß spielt das Reifenalter eine Rolle. Das Herstellungsdatum steht in einer vierstelligen Ziffernfolge auf der Reifenflanke: „2322“ bedeutet die 23. Kalenderwoche 2022. Ein pauschales gesetzliches Verfallsdatum gibt es nicht. Gerade bei Winterreifen empfiehlt sich ab etwa sechs Jahren eine kritische Prüfung von Zustand und Leistung; spätestens nach mehreren weiteren Jahren wird Ersatz sinnvoll, auch wenn noch Profil vorhanden ist. Beschädigte Reifen müssen unabhängig vom Alter ersetzt werden.
Der Geschwindigkeitsindex gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit eines Reifens an. Winterreifen dürfen unter den Voraussetzungen des § 36 Abs. 5 StVZO einen niedrigeren Index als die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs haben. Dann muss die zulässige Reifengeschwindigkeit im Fahrzeug gekennzeichnet oder durch eine geeignete Anzeige rechtzeitig vor Erreichen dieser Geschwindigkeit angezeigt werden.
Sommerreifen sind für warme Bedingungen und die dafür typischen trockenen und nassen Fahrbahnen ausgelegt, nicht für Schnee und Eis. Ganzjahresreifen ersparen den saisonalen Wechsel, bleiben aber nur ein Kompromiss. Eie gut sie abschneiden, hängt stark vom konkreten Modell und den Einsatzbedingungen ab. Vor dem Kauf sind deshalb unabhängige Tests in der passenden Reifengröße hilfreicher als die pauschale Einteilung in Marken- und Billigreifen.
Besonderheiten bei E-Autos und SUVs
Bei Elektroautos benötigt der Radwechsel mehr Sorgfalt. Die Fahrzeuge sind schwer: Ein VW ID.4 wiegt leer schon über 2,1 t. Damit liegt er über der Freigabe vieler einfacher Wagenheber, auch des getesteten Lescars-Modells mit 2 t. Vor dem Kauf sollten deshalb Tragkraft und zulässiges Fahrzeuggewicht verglichen werden.
Noch wichtiger ist, wo der Wagenheber ansetzt. Bei vielen E-Autos nimmt die Hochvoltbatterie fast den ganzen Unterboden ein, der Rest ist oft mit Kunststoff verkleidet, der nichts tragen kann. Wer neben den vorgesehenen Aufnahmepunkten ansetzt, kann Schweller, Verkleidung oder die Batterie beschädigen. Im schlimmsten Fall ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wo die Punkte liegen, steht in der Betriebsanleitung, manchmal sind sie am Schweller markiert. Einige Hersteller sehen spezielle Gummiaufsätze vor, sogenannte Jack Pads, die genau in die Aufnahmen passen. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung ist vor dem Anheben oft ein Wagenheber- oder Werkstattmodus zu aktivieren, damit das Fahrwerk nicht nachregelt.
Kfz-Versicherung wechseln
Neben dem Radwechsel steht im Herbst oft noch ein anderer Termin an: Für die meisten Kfz-Versicherungen ist der 30. November der Stichtag für einen Wechsel. Bei Verträgen, die mit dem Kalenderjahr enden, muss die Kündigung bis zu diesem Tag beim Versicherer eingegangen sein. Bei abweichendem Versicherungsjahr gilt eine Frist von einem Monat vor dessen Ablauf.
Unabhängig vom Stichtag besteht ein Sonderkündigungsrecht, etwa nach einer Beitragserhöhung, nach einem Schadensfall oder beim Kauf eines anderen Fahrzeugs. Bei der Suche nach einem günstigeren Tarif hilft der folgende Vergleichsrechner, den wir in Kooperation mit Check24 anbieten:
Fazit
Ein sorgfältig ausgeführter Radwechsel ist auch ohne Werkstatt möglich. Entscheidend sind ein zum Fahrzeug passender Wagenheber, die richtigen Radschrauben und ein Drehmomentschlüssel. Elektrische Wagenheber und Schlagschrauber können Arbeit abnehmen, ersetzen aber weder die sichere Aufstellung des Fahrzeugs noch das Anziehen mit dem vorgeschriebenen Moment. Beim getesteten Parkside-Schlagschrauber mussten wir die Schrauben trotz der angegebenen 400 Nm zunächst von Hand lockern.
Ein indirektes RDKS wird nach dem Einstellen des Reifendrucks meist im Fahrzeug zurückgesetzt. Beim direkten System hängt das Vorgehen vom Modell ab. Am Opel Astra K funktionierte das Anlernen mit einem günstigen Aktivierungsgerät – allerdings erst im dritten Versuch. Daraus lässt sich keine Empfehlung für alle Opel-Modelle oder andere Marken ableiten. Eine Akku-Luftpumpe und beschriftete Ventilkappen sind nützliche Ergänzungen, aber kein Ersatz für die Kontrolle von Druck, Reifen- und Felgenzustand.
Weiteres praktisches Autozubehör zeigen wir in diesen Bestenlisten:
Künstliche Intelligenz
Wasserstoff und Akku: Heidekrautbahn zieht positive Bilanz
Seit Dezember 2024 fährt die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) auf zwei Netzen mit alternativen Antrieben. Knapp zwei Jahre später zieht der Betreiber eine Zwischenbilanz des vom Bund mit 31,2 Millionen Euro geförderten Projekts und lädt dafür nach Basdorf bei Berlin ein.
Weiterlesen nach der Anzeige
Hier verkehrt die Heidekrautbahn mit sieben Wasserstoffzügen des Typs Mireo Plus H auf einem vergleichsweise unabhängigen Netz. Daneben ist die NEB mit 31 Akkuzügen des Typs Mireo Plus B auf Gleisen der Deutschen Bahn unterwegs. Insgesamt ist die NEB mit beiden Zugfamilien zufrieden. Die technische Verfügbarkeit ist laut NEB bei beiden gleichwertig und beide sind wirtschaftlicher als zunächst angenommen.
Holpriger Start
Beim Start des Wasserstoffnetzes mit Siemens-Zügen auf der Heidekrautbahn hatten einige Beobachter ein ähnliches Desaster wie beim Betrieb der iLint-Garnituren von Alstom im Taunus erwartet. Dort mussten Busse den Betrieb übernehmen und es wurde sogar auf Dieselzüge umgestellt. Derzeit werden die iLints überarbeitet.
Tatsächlich war der Start beider Netze nicht einfach, Probleme wirken teils bis heute nach. Vor allem die Versorgung mit Energie aber auch kleinere Unfälle sorgten bei den NEB für Kopfschmerzen. Die für Ende 2024 geplante lokale Erzeugung des Wasserstoffs für die Heidekrautbahn ist bisher noch nicht in Betrieb. Nun heißt es, das bis Ende des Jahres vom nahen Wensickendorf grüner Wasserstoff angeliefert werden soll.
Nach zwischenzeitlichen Lieferschwierigkeiten des Mireo Plus H gab es Probleme mit der Tankanlage, deren Tankstutzen sich verbogen. Über Monate stand nur ein Tankstutzen bereit, für die zwei Tanks des Triebzugs werden aber zwei benötigt. Die Tankzeit erhöhte sich damit von 40 auf 80 Minuten. Vor Inbetriebnahme der Tankanlage hatte die Betankung noch länger gedauert, weil die Betankung direkt vom LKW nur mit geringerem Druck erfolgen konnte.
Sobald der Elektrolyseur zur lokalen Wasserstoffproduktion in den Regelbetrieb geht, sollten diese Probleme behoben sein. Damit wäre das Wasserstoffnetz wider erwarten vorher fertig als das Netz für akku-betriebene Züge.

Noch wird der Wasserstoff mit Lastwagen angeliefert.
(Bild: Andreas Sebayang)
Stromtankstellen für den Mireo
Weiterlesen nach der Anzeige
Denn auch der Mireo Plus B hat unerwartete Eigenarten. Wird der Zug abgestellt, benötigt er laut NEB bis zu 30 kW Leistung. Daher sollte der Zug nicht überall abgestellt werden.
Vier Insel-Stromtankstellen sollten Abhilfe schaffen: In Beeskow, Templin, Werneuchen und Wriezen. Nur in Beeskow konnte Mitte 2025 eine Tankstelle errichtet werden. Die befindet sich auf Privatgelände mit Gleisanschluss, das die NEB mittlerweile gekauft hat. Auch die Anschlüsse für die restlichen Tankstellen hat die NEB gekauft. Ein Beteiligter weniger, der gefragt werden muss, so die NEB.
Doch der Aufbau verzögert sich. Ende 2027 hofft man alle Tankstellen in Betrieb genommen zu haben. Aktuell sorgt das Fehlen für operative Ineffizienzen. Die Züge stehen für den Betriebsstart nicht ideal, weil sie unter einer Oberleitung aufgeladen werden müssen. In manchen Fällen können sie nur über einen 400-Volt-Stromanschluss mit 63 Ampere versorgt werden. Das reicht nicht, um den Akku zu laden.
Es reicht aber, um den Zug im Winter warm zu halten. Denn für ein paar Stunden Betriebspause lohnt es sich laut NEB energietechnisch nicht, die Züge auskühlen zu lassen. Die Stromtankstellen sollen das lösen und gleichzeitig werden die Züge an einem Ort abgestellt, der für den Betriebseinsatz besser ist, weil die Tankstellen näher am ersten Einsatzort sind.
Abgerissene Oberleitungen
Ein weiteres Problem der Batteriezüge: Sie reißen mit ihrem Stromabnehmer Oberleitungen ein. Die NEB spricht von 26 Fällen im Jahr 2025. Mitunter habe es Querseile getroffen, die dann weitere Oberleitungen mitziehen und auch die Nachbargleise außer Betrieb setzen. 2026 soll sich die Situation bereits gebessert haben, bisher gab es nur sechs Vorfälle.
Das passiert etwa, wenn nach dem Laden der Triebfahrzeugführer das Absenken des Stromabnehmers vergisst und losfährt. Dieser Pantograf schnellt dann beim Verlassen des Fahrdrahts nach oben. Dabei kann er bereits Schaden nehmen. Die NEB zeigt Verständnis: Das Fahrpersonal, das mitunter jahrzehntelang nur eine Technik fuhr, musste sich an etwas neues gewöhnen.
Das kann zu Verzögerungen bei der Reparatur führen. Pantographen sind üblicherweise keine Lagerware. Siemens rechnete nicht mit einem erhöhten Ersatzteilbedarf und die Züge mussten lange repariert werden. Die NEB behalf sich schon 2025 mit Schildern, um die Fahrer an den Stromabnehmer zu erinnern.
(vbr)
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenRyzen AI Embedded X100: AMDs Embedded-Sparte geht mit Strix Halo All‑In
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 1 Monattado°: Smartes Wand-Thermostat ersetzt Batterien durch USB‑C‑Akku
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 1 MonatAqara Spatial Multi-Sensor FP400: Matter-Sensor erkennt bis zu 10 Personen mit mmWave‑Radar
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 1 MonatArm CSS for Mobile 2: C2-Ultra macht die CPU zum Orchestrator für KI‑Agenten
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: KI-Verbote in Open-Source-Projekten können KI nicht stoppen
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 Monaten
Amazon gibt Gas: Neues KI-Kraftwerk könnte größter US-CO₂-Sünder werden
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop: Spurensicherung nach M365-Angriff ‒ Protokolle gezielt auswerten
-
Künstliche Intelligenzvor 4 WochenGesperrte Straße von Hormus: Laut Prognose werden CO₂-Emissionen 2026 sinken
