Datenschutz & Sicherheit

Trellix-Einbruch: Cybergang RansomHouse behauptet Datenklau


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Vergangene Woche hat Trellix, das IT-Sicherheitsunternehmen, das aus dem Zusammenschluss von FireEye und McAfee hervorging, einen IT-Vorfall gemeldet: Angreifer haben Zugriff auf Quellcode-Repositories erlangt. Da war noch unklar, wer dafür verantwortlich zeichnet. Nun hat sich die kriminelle Vereinigung RansomHouse auf ihrer Darknet-Webseite zu dem Datenklau bekannt.

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Der Eintrag auf der Darknet-Seite von RansomHouse zur Trellix-Einbruch liefert keine Details zu den erbeuteten Daten.

(Bild: heise medien)

Der konkrete Darknet-Eintrag hält einen Download-Link auf ein Sample vor. Angeblich hat die Bande die Daten von McAfee am 17. April 2026 „encrypted“, also verschlüsselt. Davon schreibt Trellix jedoch nichts. Die fein geschliffenen Formulierungen von Trellix schließen konkret eine Verschlüsselung der Repositories jedoch nicht aus. Das Unternehmen schreibt lediglich, dass es keine Belege dafür gebe, dass Quellcode-Releases oder der Verteilungsprozess betroffen sind oder dass der Quellcode missbraucht wurde.

Immerhin kommt mit dem Bekenntnis von RansomHouse etwas Licht ins Dunkel, wer bei dem IT-Sicherheitsunternehmen eingebrochen ist und sich den Quellcode von Software beschafft hat. Der Umfang der kopierten Daten bleibt jedoch weiter unklar, ebenso, welche Repositories und damit Informationen nun genau offenliegen.

In der vergangenen Woche schrieb Trellix, dass das Unternehmen unbefugte Zugriffe auf einen Teil der Quellcode-Repositories bemerkt hatte. Es zog daraufhin den eigenen Angaben nach führende Forensikexperten zur Klärung hinzu. Auch die Strafverfolgungsbehörden hat Trellix demnach informiert. Es blieb zu dem Zeitpunkt unklar, wer für den IT-Einbruch verantwortlich war.


(dmk)



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