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Tuxedo: Aus für Linux-Notebook mit Snapdragon X Elite


Tuxedo: Aus für Linux-Notebook mit Snapdragon X Elite

Der für Linux-Notebooks bekannte Anbieter Tuxedo hatte im Juni 2024 die Arbeiten an einem Notebook auf Basis des Snapdragon X angekündigt. Dieses Projekt hat das Unternehmen jetzt aber vorerst auf Eis gelegt, zu viele Problemen seien während der Entwicklung aufgetreten. Der Snapdragon X2 Elite sei eine potenzielle Alternative.

Der im Sommer 2024 zur Computex in Taiwan gezeigte Prototyp eines Linux-Notebooks auf Basis des Qualcomm Snapdragon X Elite wird vorerst genau das bleiben: ein Prototyp. Auf dem Firmenblog hat das Unternehmen angekündigt, dieses Projekt vorerst auf Eis gelegt zu haben. Dafür gebe es mehrere Gründe, wie Tuxedo ausführt.

Demnach hätten sich über die letzten 18 Monate Entwicklungszeit mehrere Herausforderungen aufgrund der alternativen Arm-Architektur ergeben. Am Ende sei Tuxedo zu dem Schluss gekommen, dass die erste Generation Snapdragon X Elite weniger gut für Linux geeignet sei als ursprünglich angenommen.

Laufzeiten unterhalb der Erwartungen

Prekär seien vor allem die Batterielaufzeiten gewesen – eigentliche eine Stärke der Plattform. Unter Linux sei Tuxedo aber nicht an die erwarteten Laufzeiten herangekommen. Unter Linux gebe es derzeit außerdem keine praxistaugliche Methode für BIOS-Updates und keine Lüftersteuerung. Eine Virtualisierung mittels KVM sowie hohe Transferraten via USB4 seien mit dem entwickelten Modell ebenfalls nicht möglich gewesen. Probleme habe auch das Video-Hardware-Decoding gemacht, das technisch zwar möglich sei, aber von den meisten Anwendungen nicht unterstützt werde.

Tuxedo Prototyp mit Linux on Arm auf Snapdragon X Elite

Unter diesen Voraussetzungen sei es schlichtweg nicht vernünftig, die Entwicklung über weitere Monate fortzusetzen, zumal selbst dann nicht absehbar sei, dass alle Features unterstützt werden. Tuxedo merkt zudem an, dass der Snapdragon X Elite aus erster Generation bis zur potenziellen Marktreife des Notebooks zwei Jahre alt sein wird. Qualcomm hat jüngst den Nachfolger Snapdragon X2 Elite (Extreme) vorgestellt, der laut Hersteller im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2026 in Endgeräten verfügbar sein soll.

Snapdragon X2 wird evaluiert

Die neue Generation ist es dann auch, auf deren Basis Tuxedo die Arbeiten potenziell fortsetzen könnte. Sofern der neue Chip die Erwartungen des Unternehmens hinsichtlich des Linux-Supports erfülle und ein Großteil der bereits geleisteten Entwicklung übernommen werden könne, möchte Tuxedo eine Fortsetzung des Projekts in Erwägung ziehen. Dies könne aber erst nach einer ausführlichen Evaluierung des neuen Chips entschieden werden.

Entwicklung fließt in Mainline Kernel

Zu guter Letzt bedankt sich Tuxedo bei den Arm-Spezialisten von Linaro für die Kooperation. Der von Tuxedo entwickelte „Device Tree“ und weitere Arbeiten sollen dem Mainline Kernel hinzugefügt werden, um den Linux-Support für andere Geräte wie etwa das Medion Sprchrgd und für die Community zu verbessern.



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Steam-Kalender: Diese 29 Rabatt­aktionen plant Valve bis Ende 2026


Steam-Kalender: Diese 29 Rabatt­aktionen plant Valve bis Ende 2026

Bild: Valve

Valve hat bekanntgegeben, wann in den folgenden zwölf Monaten welche Rabattaktionen auf Steam stattfinden sollen. Gemeint sind in erster Linie große und kleine Genre-spezifische Steam Sales, aber auch die Termine der drei nächsten Steam Next Fests stehen bereits fest. Die Liste ist entsprechend lang.

Wann ist kein Steam Sale?

Dass im Grunde genommen kaum eine Woche vergeht, in der auf Steam nicht irgendeine Art von Event die Kasse zum Klingeln bringen soll, ist gemeinhin bekannt. Mitunter mag die berechtigte Frage aufkommen, ob Sales nicht schon längst zum Normalzustand geworden sind. Im vergangenen Jahr war das bereits der Fall.

Steam-Betreiber Valve liefert mit einer vollständigen Auflistung aller Steam-Aktionen bis in den Dezember 2026 nun für die nächsten zwölf Monate erneut eine Antwort: An insgesamt 212 Tagen findet eine Steam-Aktion statt. Werden die Steam Next Fests außer Acht gelassen, sind es noch immer 192 Tage – und damit mit rund 56 Prozent Abdeckung bis zum 31. Dezember abermals mehr als die Hälfte des zugrunde­liegenden Zeitraums. Rabattaktionen bleiben auf Steam also in der Tat der Normalzustand.

29 Steam-Aktionen bis zum Jahresende

Die vollständige Liste der von Valve geplanten Aktionen findet sich im Anschluss. Dem sei jedoch hinzugefügt: Einerseits können sich Termine verschieben. Und andererseits erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn Rabattaktionen auf Steam können auch kurzfristig anberaumt oder ohne einen offiziellen Rahmen seitens Valve stattfinden, indem sie von Entwicklern und Publishern ausgehen. Und drittens: Sales müssen nicht unbedingt ein Indikator für tiefe Preise sein. Eine Übersicht über reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filter-Optionen liefert die Datenbank SteamDB. Mit diesem Hinweis aber schließlich zur Liste der Events:



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Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere


Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere

Bild: Adobe

Adobe bindet das generative KI-Tool Firefly enger an das Schnittprogramm Premiere an. Wenn Teams in den Firefly-Boards Vorlagen und Ideen entwickeln, können sie diese nun direkt in Premiere importieren. Weitere KI-Neuerungen sollen zudem den Alltag erleichtern.

Indem man Firefly und Premiere verknüpft, soll eine Echtzeitbearbeitung von Inhalten möglich sein, um etwa bei Filmen die Pre- und Postproduktion zu erleichtern. Die Funktionen bauen auf bereits bekannten Neuerungen auf. Dazu zählen etwa die neuen Steuerungselemente via Prompts, mit denen sich etwa bestimmte Objekte präzise entfernen lassen sollen. Mit der öffentlichen Beta-Version des Video-Editors von Firefly sowie einem entschlackten Arbeitsbereich lassen sich Clips, Filmmaterial, Grafiken und Audio-Inhalte direkt im Browser bearbeiten.

Wie gehabt sind in der Bearbeitungsplattform Firefly Boards die Video-Modelle von mehreren Anbietern verfügbar. Dazu zählt etwa Veo von Google, mit Runway ist man zuletzt eine mehrjährige Partnerschaft eingegangen.

Neue Video-KI-Funktionen vor dem Sundance Film Festival

Die Neuerungen präsentierte Adobe im Vorfeld des Sundance Film Festival, das als einer der wichtigsten Treffpunkte für unabhängige Filmproduktionen weltweit gilt. Filmschaffende sind auch die anvisierte Zielgruppe, man will die neuen Tools in der Kreativszene verankern. Hinzu kommen noch Förderprogramme. Jungen und unerfahrenen Filmemachern aus benachteiligten Communitys bietet man Beiträge und Produktzuwendungen mit einem Wert von fast 10 Millionen US-Dollar.

Adobe Premiere und After Effects wurden ebenfalls noch um Funktionen ergänzt, die etwa die Objektauswahl und den Umgang mit Masken erleichtern sollen. Premiere erhält zudem noch eine Integration von Adobe Stock. Damit lassen sich innerhalb der App 52 Millionen Clips durchsuchen, in der Vorschau anzeigen, lizenzieren und importieren.

Verfügbar sind Neuankündigungen für Premiere, After Effects und Firefly Boards laut Adobe noch im Laufe dieser Woche.



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