Connect with us

Künstliche Intelligenz

tvOS 26.4 Beta: Audio-Verbesserungen und iTunes-Apps verschwinden


Apple hat die erste Beta-Version von tvOS 26.4 für Entwickler und öffentliche Tester bereitgestellt. Die neue Firmware enthält eine „Continuous Audio Connection“ genannte Funktion, die anhaltende Audioprobleme beim Apple TV beseitigen soll. Parallel dazu hat Apple die iTunes-Filme- und iTunes-TV-Shows-Apps endgültig aus dem System entfernt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die neue Audio-Funktion nutzt das Dolby-MAT-Protokoll (Dolby Metadata-Enhanced Audio Transmission), um eine dauerhafte HDMI-Verbindung zwischen Apple TV und angeschlossenen AV-Receivern oder Soundbars aufrechtzuerhalten. Dabei wird der Ton als unkomprimiertes LPCM mit Dolby-Atmos-Metadaten übertragen. Das soll Probleme verhindern, die bisher beim Wechsel zwischen verschiedenen Audioformaten auftraten – etwa wenn vom Systemsound zu einem Film-Soundtrack umgeschaltet wird.

Nutzer berichteten in den vergangenen Jahren häufig über Audioprobleme beim Apple TV, insbesondere in Kombination mit Sonos-Soundbars. Zu den Symptomen zählten zu leiser 5.1-PCM-Ton, störende Plopp-Geräusche, Lautstärkeschwankungen und kurze Stille beim Start der Wiedergabe. Diese Probleme gehen auf HDMI-Handshake-Schwierigkeiten zurück, die durch das ständige Umschalten zwischen Audioformaten entstanden.

Mit der kontinuierlichen Dolby-MAT-Verbindung bleiben diese Formatwechsel aus. Erste Nutzerberichte bestätigen, dass 5.1-Inhalte nun gleich laut wie Atmos-Material wiedergegeben werden. Allerdings gibt es auch neue Probleme: Bei Stereo-Inhalten interpretieren manche Sonos-Systeme das Signal fälschlicherweise als Surround-Mix, wodurch der Center-Kanal fehlt. Da sich tvOS 26.4 noch in der Beta-Phase befindet, dürften weitere Verbesserungen folgen.

Parallel zur Audio-Funktion hat Apple die iTunes-Filme- und iTunes-TV-Shows-Apps vollständig aus tvOS entfernt. Bereits im Oktober 2023 kündigte das Unternehmen an, die Video-Dienste in der Apple-TV-App zu bündeln. Mit tvOS 17.2 im Dezember 2023 wurden die Apps zunächst mit Weiterleitungsmeldungen versehen. Nun sind sie komplett verschwunden – sowohl auf dem Apple TV 4K als auch auf dem Apple TV HD.

Weiterlesen nach der Anzeige

Betroffen ist auch die iTunes-Wunschliste, die Apple per E-Mail an Nutzer im Februar 2026 abgekündigt hat. Wer Filme oder Serien für einen späteren Kauf gespeichert hatte, sollte die Einträge in die Watchlist der Apple TV-App übertragen. Alle bereits gekauften Inhalte bleiben in der Apple TV-App zugänglich – es droht kein Zugriffsverlust.

Die Developer Beta 1 von tvOS 26.4 erschien am 16. Februar 2026, die Public Beta 1 folgte am 17. Februar. Apple veröffentlicht tvOS 26.4 typischerweise nach mehreren Beta-Phasen – die finale Version wird für Mitte bis Ende März 2026 erwartet. Die Continuous Audio Connection steht sowohl auf dem Apple TV 4K als auch auf dem älteren Apple TV HD zur Verfügung.

Ältere AV-Receiver könnten die dauerhafte Dolby-MAT-Verbindung fälschlicherweise als durchgehend aktives Atmos-Signal anzeigen. Apple betont jedoch, dass die Original-Audiomischung dadurch nicht verändert wird. Nutzer mit bekannten Kompatibilitätsproblemen – etwa beim Sony STR-ZA1100ES – berichten von deutlichen Verbesserungen.

tvOS 26.4 folgt auf tvOS 26.3, das Apple Mitte Februar 2026 mit umfangreichen Sicherheitskorrekturen veröffentlicht hatte.


(mki)



Source link

Künstliche Intelligenz

VR-Laufband Omni One wird offizielles Meta-Quest-Zubehör


Der US-Hersteller Virtuix ist dem „Made for Meta“-Programm beigetreten und damit ein offizieller Partner für Quest-Zubehör geworden. Dessen Produkt Omni One ist somit das erste VR-Laufband, das von Meta zertifiziert ist.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Partnerschaft sieht vor, dass Virtuix Omni One mit den Headsets und Inhalten des Quest-Ökosystems kompatibel macht. Damit erhält Virtuix Zugang zur mit Abstand größten VR-Plattform, während Quest-Nutzer die Möglichkeit bekommen, VR-Spiele auf eine neue Art zu erleben.

Virtuix kooperierte zuvor jahrelang mit Metas Konkurrenten Pico und bot sein VR-Laufband zusammen mit einer angepassten Pico 4 Ultra Enterprise samt Controllern an.

Omni One ist ein VR-Laufband für den Heimbereich, das im Herbst 2024 in den USA auf den Markt kam. Auch wenn „VR-Laufband“ der geläufige Begriff für diese Art von Produkt ist, handelt es sich bei Omni One nicht wirklich um ein Laufband: Das Produkt besteht aus einer kreisrunden Schale, über die Nutzer mit speziellen Gleitschuhen laufen, während Fußtracker die Schritte in virtuelle Fortbewegung übersetzen. Für die nötige Sicherheit sorgen mehrere Gurte, die an einem beweglichen Arm befestigt sind.

Omni One soll die Illusion körperlicher Fortbewegung in virtuellen Welten erzeugen und zugleich Motion Sickness eindämmen. Nutzer sollen damit gehen, rennen, knien und springen können.

Virtuix vermarktete das Produkt bislang als VR-Komplettsystem aus Plattform, VR-Brille und Controllern sowie eigenem Spiele-Store. Zur Markteinführung umfasste dieses rund fünfzig bekannte VR-Spiele, die speziell für die Nutzung mit Omni One optimiert wurden. Darüber hinaus ist das Laufband auch mit PC-VR-Spielen kompatibel. Das System ist rund 1,2 m breit und wiegt 68 kg, soll sich dank integrierter Rollen jedoch vergleichsweise leicht durch den Raum bewegen lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die US-Preise geben einen groben Anhaltspunkt dafür, wie teuer das Omni One in Europa werden könnte – falls es überhaupt nach Europa kommt.

Der aktuelle Preis für das System inklusive VR-Brille liegt bei 3.495 US-Dollar. Zusätzlich bietet Virtuix eine Variante für reine PC-VR-Nutzung an. Sie kommt ohne VR-Brille und Controller und enthält einen Bluetooth-Dongle für die drahtlose PC-Verbindung. Dieses Paket kostet 2.595 US-Dollar. Virtuix liefert bislang ausschließlich innerhalb der USA.

Wie sich die geplante Integration ins Quest-Ökosystem auf diese Pakete, Preise und Verfügbarkeit auswirken wird, ist noch unklar. Virtuix will zu einem späteren Zeitpunkt weitere Details zur Produktkompatibilität und zum Zeitplan bekannt geben. Dem VR-Fachblog Road to VR sagte Virtuix-CEO Jan Goetgeluk, man wolle eine große Zahl von Quest-Spielen für das System nutzbar machen.

VR-Laufbänder sind weiterhin ein Nischenprodukt, weshalb Virtuix nur wenig direkte Konkurrenz hat. Im „Made for Meta“-Programm ist das Omni One nicht das einzige ungewöhnliche Quest-Zubehör. Meta listet dort auch einen motorisierten Drehstuhl sowie zwei Haptikwesten als Immersionsverstärker. Darüber hinaus sind Produkte größerer Partner wie Logitech und Anker vertreten.


(tobe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Angst vor Vertrauensverlust: Perplexity verzichtet auf Werbung


Aus Angst vor einem Vertrauensverlust der Nutzer hat das KI-Start-up Perplexity auf Werbung verzichtet, während Konkurrenten wie OpenAI mit seinem KI-Chatbot ChatGPT den umgekehrten Weg einschlagen und Werbung testen. Das berichtet die Tageszeitung Financial Times.

Weiterlesen nach der Anzeige

Perplexity war dem Bericht zufolge eines der ersten Unternehmen auf dem Gebiet der generativen künstlichen Intelligenz (KI), das 2024 Werbung einführte und testweise gesponserte Antworten unter den Antworten seines Chatbots anzeigte. Die Werbeanzeigen waren gekennzeichnet, und Perplexity erklärte, dass sie keinen Einfluss auf die Antworten des Chatbots hätten. Das im Jahr 2022 gegründete Unternehmen mit Sitz in San Francisco begann jedoch Ende vergangenen Jahres, die Werbung schrittweise wieder abzuschaffen.

Am Dienstag erklärten Führungskräfte von Perplexity gegenüber der Financial Times, dass es keine Pläne gebe, den Einsatz von Werbung weiter zu verfolgen. „Ein Nutzer muss davon überzeugt sein, dass dies die bestmögliche Antwort ist, damit er das Produkt weiterhin nutzt und bereit ist, dafür zu bezahlen“, so eine nicht namentlich genannte Führungskraft des Unternehmens. „Die Herausforderung bei Anzeigen besteht darin, dass ein Nutzer anfängt, alles anzuzweifeln … Deshalb halten wir es derzeit nicht für sinnvoll, uns darauf zu konzentrieren.“ Man arbeitete in erster Linie daran, die Richtigkeit der Antworten des hauseigenen Chatbots sicherzustellen.

Laut Financial Times erzielt Perplexity den Großteil seiner Einnahmen aus kostenpflichtigen Abonnements. Das Unternehmen bietet sowohl kostenlose Funktionen als auch Bezahldienste an, die sich zwischen 20 und 200 US-Dollar pro Monat bewegen. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 100 Millionen Menschen PerplexityAI; das mit 18 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von 200 Millionen US-Dollar.

Einige Konkurrenten von Perplexity wählen derzeit eine entgegengesetzte Strategie. So führte OpenAI in den Vereinigten Staaten erstmals Werbung in ChatGPT ein. In einer Testphase beschränken sich die Anzeigen auf die Gratisversion von ChatGPT sowie die günstigste Bezahlvariante ChatGPT Go, die im Januar weltweit eingeführt wurde. Das Unternehmen betont, dass die Antworten von ChatGPT nicht von den Sponsoren beeinflusst werden. Der Druck aufgrund wachsender Konkurrenz und von Verlusten in Milliardenhöhe scheinen den Schritt begünstigt zu haben. OpenAI selbst führt wirtschaftliche Notwendigkeit ins Feld und argumentiert, dass der stabile Betrieb von Gratis- und Go-Version immense Summen für die Infrastruktur verschlinge.

Auch Google schaltet im KI-Modus sowie in seinen KI-Übersichten, die Zusammenfassungen der traditionellen Suche enthalten, Werbeanzeigen. Doch Googles DeepMind-CEO Demis Hassabis erklärte erst in der vergangenen Woche in einem Interview, dass in Googles KI-Chatbot und -Assistent Gemini keine Werbung einziehen wird. Anthropic wiederum betätigte kürzlich, seinen Chatbot Claude werbefrei zu halten.

Weiterlesen nach der Anzeige


(akn)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Microsoft: 50 Milliarden US-Dollar für den KI-Ausbau im globalen Süden


Der US-Technologiekonzern Microsoft hat angekündigt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts 50 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI), die Qualifizierung von Fachkräften und Innovationen in Ländern des Globalen Südens zu investieren. Die Ankündigung erfolgte auf dem India AI Impact Summit in Neu-Delhi, wo in dieser Woche Führungskräfte globaler Techkonzerne mit politischen Entscheidungsträgern über die Zukunft der KI diskutieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Zugleich äußerten sich Brad Smith, Präsident von Microsoft, und Natasha Crampton, Chief Responsible AI Officer von Microsoft, in einem Blogeintrag, in dem sie die Pläne darlegen, besorgt über die wachsende Kluft im Bereich KI zwischen sogenannten Industrie- und Entwicklungsländern. „Künstliche Intelligenz verbreitet sich mit beeindruckender Geschwindigkeit, doch ihre Akzeptanz ist weltweit nach wie vor sehr ungleichmäßig“, schreiben sie. „Wir müssen dringend handeln, um die wachsende KI-Kluft zu überwinden.“

Laut einem aktuellen Microsoft-Bericht (PDF) ist die Nutzung von KI im Globalen Norden etwa doppelt so hoch wie im Globalen Süden. Der „Globale Süden“ bezieht sich auf Entwicklungsländer, Schwellenländer oder Länder mit niedrigerem Einkommen, die sich überwiegend in der südlichen Hemisphäre befinden. Und die Kluft wird immer größer. „Diese Ungleichheit wirkt sich nicht nur auf das nationale und regionale Wirtschaftswachstum aus, sondern auch darauf, ob KI ihr allgemeines Versprechen, Chancen und Wohlstand weltweit zu fördern, einlösen kann“, so Smith und Crampton.

Mit einem historischen Vergleich dringen die Microsoft-Führungskräfte auf Lösungen: „Seit mehr als einem Jahrhundert verschärft der ungleiche Zugang zu Elektrizität die wachsende wirtschaftliche Kluft zwischen dem Globalen Norden und Süden. Wenn wir nicht dringend handeln, wird eine wachsende KI-Kluft diese Ungleichheit im kommenden Jahrhundert weiter verstärken.“ Microsoft sei als Unternehmen entschlossen, „eine ambitionierte und konstruktive Rolle“ bei der Verbreitung von KI im Globalen Süden zu übernehmen. Bis zum Ende des Jahrzehnts wolle man dafür 50 Milliarden US-Dollar investieren, so die Ankündigung.

Das fünfteilige Programm konzentriert sich auf den Aufbau einer KI-Infrastruktur, die Ausweitung von Qualifizierung, die Stärkung mehrsprachiger und multikultureller Fähigkeiten, die Förderung lokaler Innovationen und die Messung der Verbreitung von KI als Grundlage für künftige KI-Strategien und -Investitionen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Allein im letzten Geschäftsjahr investierte Microsoft nach eigenen Angaben mehr als acht Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur von Rechenzentren im Globalen Süden, darunter in Indien, Mexiko, Afrika, Südamerika, Südostasien und im Nahen Osten. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen KI-Investitionen in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar in Indien an, einem der weltweit am schnellsten wachsenden digitalen Märkte. Erst Anfang des Jahres warnte Smith vor Chinas Dominanz in Schwellenländern und mahnte in der Financial Times Investitionen internationaler Entwicklungsbanken an.


(akn)



Source link

Weiterlesen

Beliebt