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Uber Eats Kampagne: Warum zur WM selbst Starkoch Gordon Ramsey den Löffel abgibt
Gordon Ramsey wird für Uber Eats zum Berserker
Ein Feinschmecker bestellt kein Essen bei einem Lieferservice. Der wahre Connaisseur schwingt den Kochlöffel selbst. Außer es ist gerade Fußball-Weltmeisterschaft. Dass dann selbst ein Star-Gastronom wie Gordon Ramsay nur mit Wasser beziehungsweise gar nicht kocht, enthüllt Uber Eats in seiner ersten globalen Werbekampagne.
Für Essenslieferanten ist die Fußball-Weltmeisterschaft eine Mega-Chance. Vom 11. Juni bis 19. Juli dauert das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – so lange wie keine WM zuvor. Damit werden fußballaffine Köchinnen und Köche fast sechs Wochen lang möglicherweise besseres zu tun haben, als hinter dem Herd zu stehen. Das hofft zumindest Uber Eats. Damit aus dieser Hoffnung auch Realität wird, startet die Online-Plattform für Essenslieferungen zur WM ihre erste globale Werbekampagne – mit einem Markenbotschafter, der bei diesem Thema eine hohe Glaubwürdigkeit besitzt. Star der Werbefilme ist kein Geringerer als der britische Sternekoch Gordon Ramsey, der weltweit 35 Restaurants betreibt und in der breiten Öffentlichkeit auch durch TV-Formate wie „Kitchen Nightmares“ Bekanntheit erlangt hat.
Mit der Kampagne, die über den gesamten Zeitraum des Turniers in Deutschland, Belgien, Dänemark, Spanien, Schweden, der Schweiz, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Irland, den Niederlanden, Portugal, Neuseeland, Südafrika, Australien, Kanada und den USA läuft, will sich Uber Eats während der Fußball-WM als naheliegende Lösung für Fans positionieren, die kein Spiel verpassen möchten. „Große Fußballturniere sind kulturelle Ausnahmezustände. Fans organisieren ihren Alltag rund um die Spiele – und genau in diesen Momenten möchten wir mit attraktiven Angeboten präsent sein“, erklärt Franziska Walter die Strategie des Auftritts, den Uber gemeinsam mit der Kreativagentur Mother, der Produktionsfirma Biscuit Filmworks und Regisseur Jeff Low umgesetzt hat. „Unser Ziel ist es, Uber Eats als erste Wahl für Essenslieferungen während des Fußball-Sommers zu positionieren – ohne auch nur einen Moment des Spiels zu verpassen“, so die Managerin, die das Marketing im deutschsprachigen DACH-Raum und in Polen verantwortet, weiter. Ziel sei es, Uber Eats auf kreative Weise in die öffentliche Konversation einzubringen. „Statt auf klassische Sponsoring-Rechte setzen wir auf Humor, kulturelle Relevanz und ein universelles Konsumenten-Insight: Wer möchte schon während eines wichtigen Spiels in der Küche stehen?“, führt Franziska Walter weiter aus. Dazu passt auch der Spruch „Wer könnte jetzt ans Kochen denken?“, der als Slogan der Kampagne dient.
Auf eine TV-Ausspielung verzichten wir bewusst. Fußball ist heute ein ausgeprägter Second-Screen-Moment.
Beim Mediamix stehen digitale Kanäle im Mittelpunkt. In den linearen TV-Werbeblöcken wird man die Uber-Kampagne dagegen nicht vorfinden. „Auf eine TV-Ausspielung verzichten wir bewusst. Fußball ist heute ein ausgeprägter Second-Screen-Moment: Viele Fans verfolgen Spiele parallel auf ihren Smartphones und informieren sich digital über Ergebnisse, Statistiken und Diskussionen – insbesondere, da viele WM-Spiele aufgrund der Zeitverschiebung zu für Deutschland ungünstigen Zeiten stattfinden“, begründet Walter die Entscheidung. Daher setzte das Unternehmen gemeinsam mit seiner Mediaagentur PHD auf einen Digital-First-Media-Mix – und Partnerschaften. „Für maximale Relevanz im Fußballumfeld arbeiten wir unter anderem mit Bild und Toralarm zusammen“, sagt Walter. Als Presenting Partner der „WM News“ wird Uber Eats während des gesamten Turniers prominent im redaktionellen Umfeld sichtbar sein. „Ergänzend sorgen reichweitenstarke Kanäle wie Meta und Youtube für zusätzliche Sichtbarkeit und Awareness“, erklärt Walter gegenüber HORIZONT. Begleitet werden die Maßnahmen von exklusiven Angeboten der Restaurantpartner KFC, Domino’s, Schnitzery und Loco Chicken.