Datenschutz & Sicherheit

Ubiquiti UniFi Protect: Sicherheitslücke ermöglicht Zugriff auf Kameras


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ubiquiti warnt vor Sicherheitslücken in der UniFi Protect Application. Die Schwachstellen können Angreifern ermöglichen, unbefugt auf UniFi Protect-Kameras zuzugreifen oder die UniFi Protect Application zum Neustart zu bringen. Aktualisierte Software steht bereit, die die Fehler ausbessert.

Weiterlesen nach der Anzeige

In einer Sicherheitsmitteilung erklärt Ubiquiti, dass zwei Sicherheitslücken in der UniFi Protect Application klaffen. Aufgrund einer Schwachstelle im Discovery-Protokoll in der UniFi Protect Application können Angreifer aus dem angrenzenden Netzwerk unbefugten Zugriff auf UniFi Protect-Kameras erlangen (CVE-2026-21633, CVSS 8.8, Risiko „hoch“). Details zur Lücke und wie Angriffe darauf aussehen könnten, nennt Ubiquiti jedoch nicht. Bösartige Akteure können zudem aus dem benachbarten Netzwerk heraus das Discovery-Protokoll der UniFi Protect Application überfluten und einen Neustart der App provozieren (CVE-2026-21634, CVSS 6.5, Risiko „mittel“). Auch hier fehlen weitergehende Informationen, die Admins helfen würden, Angriffsversuche zu erkennen.

Beide Schwachstellen hat Trend Micros Zero-Day-Initiative (ZDI) entdeckt und gemeldet. Ubiquiti hat die Aktualisierung auf UniFi Protect Application 6.2.72 veröffentlicht, die die sicherheitsrelevanten Fehler korrigieren soll. Die Übersicht über die Verbesserungen und Fehlerkorrekturen in der Version 6.2.72 nennt jedoch bislang keine der damit geschlossenen Sicherheitslücken. IT-Verwalter, die daher bislang auf das Update verzichtet haben, sollten das nun zügig nachholen – immerhin verpasst die erste Schwachstelle die Einstufung als kritisches Risiko nur sehr knapp.

Ende Oktober hatte Ubiquiti sogar eine Sicherheitslücke mit der Risikoeinstufung „kritisch“ in UniFi Access schließen müssen. Die Auswirkungen waren aufgrund der nebulösen Beschreibung unklar, jedoch ermöglichte das unbefugten Zugriff auf eine API.


(dmk)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen