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Usernames auf WhatsApp: Endlich steht die Timeline fest


Ende des Jahres, kommendes Jahr oder doch erst 2027? Endlich hat WhatsApp Hinweise darauf geliefert, wann mit der Einführung des heiß ersehnten Username Features zu rechnen ist. Zudem bringt der Messenger eine neue Musik-Integration in den Status.

Vor wenigen Monaten wurde erstmals bekannt, dass WhatsApp an Usernames arbeitet. Sie sollen die Kommunikation transparenter, sicherer und individueller gestalten. Eine ähnliche Funktion ist vielen Nutzer:innen bereits von anderen Messengern wie Telegram oder Signal bekannt. Auf WhatsApp hingegen lief die Kommunikation und auch die Kontaktaufnahme bislang klassisch über die Telefonnummer. Letztere soll im Zuge der Neuerung im Chat nicht mehr angezeigt werden. Wer das optionale Feature nutzen möchte, könnte bald die Möglichkeit erhalten, den favorisierten Username zu reservieren – schnell sein lohnt sich.


Du kannst bald deinen Username für WhatsApp reservieren

© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva

Nun wurden weitere Details zum geplanten Launch der Usernames bekannt. Wie WABetaInfo berichtet, habe die Entwicklung der Funktion laut WhatsApp mehr Zeit beansprucht als erwartet. Doch 2026 soll es endlich so weit sein. Die Ankündigung des Features richtete sich an Business-Nutzer:innen, doch auch User mit einem regulären Account können bald auf die optionale Funktion zugreifen.

WhatsApp informiert über das Username Feature
WhatsApp informiert über das Username Feature, © WhatsApp/WABetaInfo

Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Businesses aktiv werden

Neben den Usernames führt WhatsApp auch die sogenannten Business-Scoped User IDs (BSUID) ein. Hierbei handelt es sich um einzigartige Identifier für WhatsApp User, die es Businesses ermöglichen, mit diesen zu kommunizieren, ohne ihre Telefonnummer zu kennen. WhatsApp rief die der Ankündigung beiwohnenden Unternehmen dazu auf, ihre Systeme bis Juni 2026 zu aktualisieren, um die Unterstützung für Usernames sowie die neuen Identifier zu gewährleisten. Möglicherweise ist mit einer Einführung der Usernames also im kommenden Sommer zu rechnen.

Schon früher könntest du Zugriff auf ein anderes neues WhatsApp Feature erhalten. Denn Apple arbeitet an einer optimierten Integration der Music App mit dem WhatsApp Status, welche im Zuge des iOS 26.2 Launch eingeführt werden könnte. Bereits jetzt können die User via Spotify Musik mit ansprechendem Layout im Status teilen oder alternativ auf eine direkt in WhatsApp verfügbare Musikbibliothek zugreifen. Künftig soll Musik inklusive Song-Texten auch über Apple Music mit verbessertem Look im Status geteilt werden können.

Apple Music-Integration im WhatsApp Status, © WhatsApp/9to5Mac

Mit der neuen Option, Songs via Apple Music direkt auf WhatsApp zu teilen, setzen Apple und Meta ihre Kooperation fort. Vor wenigen Tagen erfreuten die beiden Tech-Unternehmen die User bereits mit der Ankündigung einer eigenen WhatsApp App für die Apple Watch.


Endlich auf der Uhr:
WhatsApp startet eigene App für die Apple Watch

© Apple via Canva





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ADAC baut Motorsport neu auf: Claudia Wagner wird CFO und CCO der neuen ADAC Motorsport


Claudia Wagner, aktuell noch Geschäftsführerin der Agentur Deutsche Sport Marketing

Der ADAC stellt seine Motorsport-Strukturen neu auf und holt dafür Claudia Wagner als CFO und CCO an Bord. Die langjährige Chefin der DSM wird ab April 2026 die kommerziellen Motorsportaktivitäten des Clubs verantworten. Mit ihr soll die Vermarktung rund um die DTM und weitere Formate strategisch neu ausgerichtet werden.

Erst im Dezember hatte Claudia Wagner ihren Abschied von der DSM, der Deutschen Sportmarketing, kundgetan, in diesen Tagen hat der ADAC ihre Verpflich

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Page Match: Spotify lässt dich im Hörbuch weiterlesen


Mit einer neuen Funktion ermöglicht Spotify dir, ein Buch auch unterwegs nicht zu pausieren und einfach im Hörbuch nahtlos weiterzurezipieren. Page Match soll dabei unterstützen.

Ist das Hören von Hörbüchern mit dem Lesen von Büchern gleichzusetzen? Die Frage erhitzt die Gemüter in digitalen Communities wie BookTok. Klar ist: Das Rezeptionsverhalten ist anders, auch wenn der Buchinhalt der gleiche ist. Die Streaming-Plattform Spotify schafft unterdessen Abhilfe für alle, die sowohl auf Bücher, gedruckt und E-Book, als auch auf digitale Hörbücher setzen. Denn mit Page Match kommt jetzt ein Feature, das dank digitaler Scans den nahtlosen Wechsel vom einen zum anderen Medium erlaubt. Dann können User auch on the go einfach weiterhören, wenn sie einen Pageturner nicht loslassen können oder bei Heated Rivalry und Co. dranbleiben möchten.


Spotify startet Gruppen-Chats und schüttet Rekordsumme an die Musikbranche aus

Zwei Smartphone Displays zeigen die Spotify App mit Chatverlauf, geteiltem Song und Nachrichtenfunktion für Musikempfehlungen in Gruppen.
© Spotify

So funktioniert Page Match: Spotify setzt auf Kooperation mit dem Buchmarkt

Spotify möchte Bücher an deinen Tagesablauf anpassen, damit du dich nicht so einrichten musst, dass du immer Zeit und Raum zum Lesen findest. Deshalb gibt es jetzt Page Match. Die Funktion lässt User einfach zwischen Büchern und den entsprechenden Hörbüchern auf der Streaming-Plattform hin- und herwechseln. Dabei können User in ihrem Buch oder E-Book eine Seite mit dem Smartphone scannenund via Page Match in der Spotify App genau die Stelle, an der sie zu lesen aufgehört haben, aufrufen. Von dort aus können sie quasi nahtlos im Hörbuch weiterhören, wenn sie zum Beispiel andere Pläne haben, die nicht mit dem Lesen vereinbar sind, etwa Reisen, Sport oder Kochen – und wenn das Buch so spannend ist, dass man doch weiterrezipieren möchte. Zur Nutzung des Features ist ein Scan im Buch und im Hörbuch möglich, um je von einem Medium ins andere wechseln zu können.

Die Funktion kommt bis Ende Februar zunächst für englischsprachige Inhalte in der iOS und Android App. Abonnent:innen und Audiobook+-Mitglieder können die Funktion bei ihren monatlich freien Hörbuchzeiten nutzen. Free User wiederum können es bei Hörbüchern nutzen, die sie auf Spotify gekauft haben. Zu beachten ist, dass nur vom Feature unterstützte Titel für dieses Erlebnis genutzt werden können.

Streaming soll noch wichtigerer Touchpoint für Alltagsrezeption werden

Das macht Spotify mit einem Hintergedanken: mehr User für längere Zeit auf der Plattform zu halten. 2022 führte die Plattform Hörbücher ein, um einerseits mehr User zu gewinnen und andererseits die häufigen Preiserhöhungen durch einen erweiterten Content-Katalog rechtfertigen zu können. Und hinter der engeren Verzahnung von Hörbüchern und Büchern, sowie deren jeweiliger Rezeption, steckt ebenfalls ein Geschäftsgedanke. Denn Spotify kooperiert jetzt mit Bookshop.org. Dank dieser Zusammenarbeit können User über die Spotify App physische Bücher kaufen, zum Beispiel auch jene, die ihnen als Hörbuch schon gefallen. Owen Smith, Spotifys Global Head of Audiobooks, meint:

We believe the future of reading or listening needs to be flexible and fit more seamlessly into people’s lives […].

Dabei zahlt Spotifys neue Ausrichtung auf zwei zentrale Entwicklungen ein: die Veränderung von Rezeptionsmustern der User und die langfristige Monetarisierung derselben. Auch auf Netflix, selbst für viele Adaptionen von Büchern bekannt, ist Spotify inzwischen mit Video-Podcasts vertreten.


Eine neue Ära des Hörens:
Spotify Playlists per Prompt erstellen

Spotify Prompted Playlists auf zwei Smartphones vor grünem Hintergrund
© Spotify via Canva





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Model Council: 3 KI-Modelle gleichzeitig für die Suche nutzen


Mit dem neuen Model Council können User Suchanfragen von drei KI-Kernmodellen zugleich bearbeiten lassen und erhalten aggregierte Antworten samt Unterschieden und Diskrepanzen – sogar nebeneinander angezeigt.

Der Wettbewerb um das beste KI-Modell der Welt läuft auf Hochtouren. Google dominiert viele Touchpoints im Digitalraum mit Gemini 3.0, OpenAI hat mit GPT-5.2 – sowie dem neuen GPT-5.3-Codex für Developer – ein hochleistungsfähiges Modell parat, Mistral AI aus Europa setzt eher auf spezialisierte Modelle und Anthropic bescherte der Branche jüngst das neue Modell Claude Opus 4.6. Auch die Weiterentwicklung der KI-Suche wird mit Hochdruck umgesetzt, auf Google, ChatGPT und Co. Dabei können User mit verschiedenen Tools unterschiedliche Modelle der Tech-Unternehmen einsetzen. Bei der AI Answering Machine Perplexity können sie mit dem Model Picker ihre favorisierten Optionen auswählen. Und jetzt ermöglicht Perplexity, eine Suchanfrage gleich von drei verschiedenen Modellen zugleich bedienen zu lassen. Dafür zeichnet die neue Funktion Model Council verantwortlich.


Anthropics Claude Opus 4.6 bringt neues Leistungsniveau für agentische KI

Grafik zum Launch von Claude Opus 4.6 von Anthropic.
© Anthropic via Canva

So funktioniert das Model Council auf Perplexity

Der Name ist Programm: Das Model Council von Perplexity soll bei einer Suchanfrage in der AI Answering Machine unterschiedliche KI-Modelle als Gremium zusammenstellen. Dabei sollen die einzigartigen Eigenschaften der Modelle dafür sorgen, dass die Antwort zur Suchanfrage besonders ausgewogen ist und verschiedene Schwerpunkte aus den Modellantworten, Gemeinsamkeiten und auch mögliche Diskrepanzen bei der Darstellung aufzeigt.

Das Unternehmen erklärt, dass User fortan solche aggregierten Suchergebnisse mit nebeneinander anschauen und dabei auf die Differenzen und die unikalen Anwortbestandteile der einzelnen Modelle zugreifen.

Die Funktion erlaubt es den Nutzer:innen, ein Multi-Model-Recherche-Feature einzusetzen, das beispielsweise Claude Opus 4.6, GPT-5.2 von OpenAI und Gemini 3.0 parallel laufen lässt. Ein weiteres KI-Modell synthetisiert dann die Antworten für die User und zeigt zum Beispiel in Tabellenform, was welches Modell herausgefunden hat. Dabei werden auch konkrete Quellen als Beleg samt Quellen-Links mitgeliefert.

So kann eine Darstellung von Ergebnissen im Model Council aussehen, © Perplexity
So kann eine Darstellung von Ergebnissen im Model Council aussehen, © Perplexity

Der Vorteil für die Nutzer:innen soll darin liegen, dass sie nicht zwischen Modellen hin- und herwechseln müssen, um umfassende und auch differierende Antworten zu Suchanfragen zu erhalten. Zudem können sie mit dem Model Council etwaige blinde Flecken einzelner Modelle erkennen und mögliche Leerstellen bei Antworten ausfüllen lassen. Gerade Ungereimtheiten bei den aggregierten Antworten könnten als Hinweis zur weiteren Recherche relevant werden.

Perplexity schlägt vor, dieses Feature beispielsweise bei der Investmentrecherche, der Verifizierung von Informationen, komplizierteren Entscheidungen etwa beim Kauf von Produkten oder auch beim kreativen Brainstorming einzusetzen. Das Model Council kommt allerdings mit einerm Wermutstropfen daher. Denn zunächst ist es nur im Web und lediglich für Perplexity Max-Abonnent:innen verfügbar. Dieses Abonnement kostet 200 US-Dollar monatlich. Der Mobile Support wurde aber schon angekündigt.


15 ChatGPT Prompts, um 15 Stunden pro Woche zu sparen

orangefarbener Himmel im Hintergrund, OpenAI-Schriftzug in verschiedenen Größen auf Textfeld davor
© OpenAI via Canva





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