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Vorsicht beim Bücherverkauf: Rentner verlieren hohe Summen an Betrüger


Ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) hat viel Geld verloren. Im aktuellen Fall wollte das Paar seine Büchersammlung verkaufen. Daraufhin meldete eine angebliche Vermittlungsfirma aus Düsseldorf und erklärte, einen Käufer gefunden zu haben. Für die Abwicklung des Verkaufs sei jedoch zunächst eine Digitalisierung der Sammlung nötig. Die Kosten dafür sollte das Ehepaar zunächst selbst tragen und später zurückerhalten.

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Die Betrüger konnten die beiden Rentner so zur Zahlung einer größeren Geldsumme bewegen. Danach war die angebliche Vermittlungsfirma nicht mehr erreichbar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Zuvor hatte der Tagesspiegel über den Vorfall berichtet.

Nach Angaben der Polizei häufen sich ähnliche Fälle seit längerer Zeit. So sei es im März in der Uckermark zu einem vergleichbaren Betrug gekommen. Dort habe ein 61-Jähriger für den angeblichen Verkauf seiner Bücher sogar einen Kredit aufgenommen und anschließend einen fünfstelligen Betrag überwiesen.

Die Täter geben sich häufig als seriöse Vermittler aus und versprechen hohe Verkaufspreise für alte Bücher. Teilweise nähmen sie auch persönlich Kontakt zu den Betroffenen auf, hieß es. Die Polizei empfiehlt, bei hohen Gewinn- oder Verkaufserlösen skeptisch zu bleiben.


(mho)



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