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Künstliche Intelligenz

Vorsicht beim Bücherverkauf: Rentner verlieren hohe Summen an Betrüger


Ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) hat viel Geld verloren. Im aktuellen Fall wollte das Paar seine Büchersammlung verkaufen. Daraufhin meldete eine angebliche Vermittlungsfirma aus Düsseldorf und erklärte, einen Käufer gefunden zu haben. Für die Abwicklung des Verkaufs sei jedoch zunächst eine Digitalisierung der Sammlung nötig. Die Kosten dafür sollte das Ehepaar zunächst selbst tragen und später zurückerhalten.

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Die Betrüger konnten die beiden Rentner so zur Zahlung einer größeren Geldsumme bewegen. Danach war die angebliche Vermittlungsfirma nicht mehr erreichbar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Zuvor hatte der Tagesspiegel über den Vorfall berichtet.

Nach Angaben der Polizei häufen sich ähnliche Fälle seit längerer Zeit. So sei es im März in der Uckermark zu einem vergleichbaren Betrug gekommen. Dort habe ein 61-Jähriger für den angeblichen Verkauf seiner Bücher sogar einen Kredit aufgenommen und anschließend einen fünfstelligen Betrag überwiesen.

Die Täter geben sich häufig als seriöse Vermittler aus und versprechen hohe Verkaufspreise für alte Bücher. Teilweise nähmen sie auch persönlich Kontakt zu den Betroffenen auf, hieß es. Die Polizei empfiehlt, bei hohen Gewinn- oder Verkaufserlösen skeptisch zu bleiben.


(mho)



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Happy Horse: Alibabas geheimes KI-Videomodell stürmt die Benchmarks


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Im Wettlauf um die beste Video-KI macht ein neuer Name von sich reden: Happy Horse ist aus dem Stand an die Spitze verschiedener Benchmarks gesprungen. Dabei hat es auch Seedance 2.0 überholt, das Modell von TikTok-Herausgeber ByteDance. In einem Medienbericht wird jetzt behauptet, wer tatsächlich dahintersteckt: der chinesische Internetkonzern Alibaba.

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Auf der Internetseite von Happy Horse, auf der Interessierte das Modell ausprobieren können, gibt es keinen Aufschluss darüber, von wem das Open-Source-KI-Modell ausgeht. Mit Happy Horse 1.0 können Videos mit 1080p-Auflösung und synchronem Audio erzeugt werden. Es gilt als eines der ersten Open-Weight-Modelle, das nativ Dialog, Umgebungsgeräusche und Effekte in einem Video generiert. Wie sich andere KI-Videogeneratoren mit und ohne Tonspur schlagen, zeigt ein aktueller Vergleich. Happy Horse vermeidet dabei den bei anderen Modellen mehrstufigen Prozess, in dem erst das stille Video, dann die Vertonung und anschließend die Lippensynchronisation erzeugt wird. Neben Englisch, Mandarin, Kantonesisch, Japanisch und Koreanisch werden auch Deutsch und Französisch als Sprachen unterstützt.

Das US-Technikmagazin The Information will jetzt die Alibaba Group als Urheber ermittelt haben und stützt sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen. Die Cloud-Computing-Abteilung des Internetkonzerns bereite aktuell die Veröffentlichung für Unternehmenskunden vor, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Veröffentlichung als Happy Horse folge einem in KI-Kreisen inzwischen üblichen Muster der Bekanntmachung. Modelle werden dabei zunächst als „Mystery Model“ mit unbekannter Herkunft veröffentlicht. Erst kürzlich nutzte auch der Hersteller Xiaomi dieses Vorgehen, als dessen KI-Modell MiMo-V2 unter dem Pseudonym Hunter Alpha für Aufsehen sorgte. Im besten Falle erzeugen sie wegen ihrer Leistungsfähigkeit große Aufmerksamkeit, wie es auch bei Happy Horse der Fall ist. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dann offenbart, wer wirklich dahintersteckt. Gerade chinesische KI-Modelle erhoffen sich davon offenbar einen größeren PR-Effekt, als wenn sie die Modelle selbst zunächst vorstellen.

Nachdem OpenAI vor kurzem bekanntgegeben hat, dass es seine Video-KI Sora völlig überraschend einstellt, preschen die chinesischen Anbieter mit ihren Modellen immer weiter vor. Der KI-Videogenerator Seedance 2.0 von ByteDance, der im Februar veröffentlicht wurde, galt bereits als herausragend, weil er hyperrealistische Videos generiert, die allerdings auch rasch Hollywood-Studios wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverstöße auf den Plan riefen.

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Inzwischen hat ByteDance seinem Modell Seedance 2.0 Grenzen gesetzt, um geschützte Charaktere zu blockieren. Das, was von Happy Horse bislang zu sehen war, ist ähnlich, wenn nicht sogar noch bemerkenswerter. Verglichen mit den Ergebnissen der ersten Sora-Version von Februar 2024, die damals viel Aufmerksamkeit erregte, sind die Erzeugnisse für den Laien vielfach nicht mehr als KI-Videos zu identifizieren – ein Problem, das Nutzer von sozialen Medien zunehmend im Alltag erleben.

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(mki)



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Artemis-2 ist auf dem Kurs zur Erde


Nach der erfolgreichen Mondumrundung geht es langsam wieder nach Hause: Die Artemis-2-Besatzung bereitet sich auf die letzte Etappe der Mission vor.

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In der Nacht zum Mittwoch um 2:03 Uhr unserer Zeit habe die Orion-Kapsel ihre Triebwerke gezündet, teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) mit. Die Triebwerke seien 15 Sekunden lang aktiv gewesen, was eine Geschwindigkeitsänderung von etwa 1,7 Kilometern pro Stunde verursacht habe. Damit sei „die Artemis-II-Besatzung in Richtung Erde gelenkt“ worden.

Am Mittwoch, dem achten Flugtag, wurden Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen laut NASA mit Musik geweckt, mit dem Song „Under Pressure“ von Queen und David Bowie – vielleicht nicht so ganz passend: In dem Video explodiert unter anderem eine Rakete.

Zu den Aufgaben der Crew gehörte unter anderem, die Ausrüstung an Bord zu verstauen. Daneben arbeitet sie weiter das wissenschaftliche Programm ab: So testeten die vier Kleidungsstücke gegen orthostatische Intoleranz. Diese sollen beim Übergang zurück in die Erdanziehungskraft helfen, Blutdruck und Kreislauf aufrechtzuerhalten.

Zudem war geplant, dass die Crew am späten Mittwochabend unserer Zeit ein Manöver der Orion manuell steuert. Dabei sollte sie das Raumfahrzeug auf Sicht auf ein vorgegebenes Ziel ausrichten.

Anschließend sollte die Orion in eine „Tail-to-Sun“-Position gebracht werden. So könne die Crew die thermischen Bedingungen an Bord sowie die Stromerzeugung beeinflussen, teilte die NASA mit. Der Test soll „weitere Daten zu den Flugeigenschaften und zu den Leit-, Navigations- und Steuerungssystemen“ liefern. Darüber, ob das Manöver erfolgreich war, gab es zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Texts noch keine Information der NASA.

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Es ist nicht das erste Manöver, das die Crew manuell gesteuert hat: Kurz nach dem Start gab es eine Annäherung der Orion an die abgetrennte zweite Stufe. Damit wurde die Vorbereitung für das Docking an die Mondfähre bei den künftigen Artemis-Missionen simuliert. Zudem gab es ein manuell gesteuertes Manöver am vierten Flugtag.

Auch auf der Erde laufen die Vorbereitungen: Die USS John P. Murtha ist in Richtung der Stelle ausgelaufen und auf dem Weg zu der Stelle im Pazifik, wo die Orion-Kapsel voraussichtlich wassern wird. Die USS John P. Murtha ist ein Schiff der San-Antonio-Klasse, ein sogenanntes Amphibisches Transportdock (Amphibious Transport Dock). Es soll die Orion nach der Wasserung aufnehmen, die für den 10. April gegen 17.20 Uhr Westküstenzeit (11. April, 2:20 Uhr unserer Zeit) geplant ist.

Die Artemis-2 ist am 2. April gegen 0:20 Uhr unserer Zeit gestartet. Es ist die erste bemannte Mondmission seit dem Ende des Apollo-Programms im Jahr 1972. Die vierköpfige Besatzung hat sich bei der Mondumrundung weiter als je ein Mensch zuvor von der Erde entfernt.

Ein Rekord aus der Apollo-Ära wird aber voraussichtlich bestehen bleiben: der höchsten Geschwindigkeit: Apollo 10 erreichte 11.094 Meter pro Sekunde (39.938 Kilometer pro Stunde). Die Vorhersage der NASA für Artemis-2 ist 10.657 Meter pro Sekunde (38.365 Kilometer pro Stunde).

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(wpl)



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Euro-Apps: Diese bewährten iPhone-Anwendungen aus der EU sollten Sie kennen


Das iPhone stattet Apple mit einer langen Liste an guten Apps aus, die den Bedarf vieler Kunden locker abdecken. Dadurch fällt schnell unter den Tisch, dass es spannende Alternativen gibt – auch von Entwicklerteams, die in Europa ansässig sind. Wir haben uns Alternativen zu den zentralen Apple-Apps genau angesehen und besonders interessanteste Kandidaten zusammengestellt. Dabei ging es neben dem Firmensitz der Entwickler primär um die Funktionalität, regelmäßige Updates und ob sich die Software auf dem iPhone bewährt. Eine möglichst nutzer- wie augenfreundliche Bedienoberfläche zählte ebenfalls zu den Auswahlkriterien.

In Europa entwickelte Apps versprechen mitunter besseren Datenschutz sowie DSGVO-Konformität, umfahren aber nicht zwangsläufig sämtliche US-Dienste. Die Grenzen sind nämlich fließend: Viele Apps integrieren SDKs von Drittanbietern, die Daten in die USA übermitteln, und sei es nur für Absturzberichte. Auch im Backend bei Supportsystemen und Newslettern sind US-Anbieter gängig, für die in Apps immer häufiger anzutreffenden KI-Funktionen gilt das ohnehin. Wir haben das – soweit in den Datenschutzerklärungen der Anbieter aufgeschlüsselt – jeweils vermerkt.

Der norwegische Browser Vivaldi hebt sich mit einer Tableiste – auch in der Hochkantansicht – und einem integrierten Werbeblocker von Safari ab. Adress- und Tableiste finden wahlweise am unteren oder oberen Bildschirmrand ihren Platz. Zudem gibt es praktische Schnelleingaben, um etwa direkt durch Tippen des Buchstabens „w“ im Anschluss die Wikipedia zu durchsuchen; so etwas muss man in Apples Browser erst per Extension nachrüsten. Vivaldi unterstützt Handoff, um die gerade auf dem iPhone betrachtete Seite direkt am Mac im Standardbrowser aufzurufen. Eine Integration von KI-Funktionen lehnt der Hersteller bislang bewusst ab.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Euro-Apps: Diese bewährten iPhone-Anwendungen aus der EU sollten Sie kennen“.
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