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Regional & mit Gefühl: Identity für Klimafonds Baden-Württemberg › PAGE online


Papa Tom entwickelte für den Klimafonds BW eine Identity, die in die Natur hinausführt und zeigt, was regionales Engagement dort leisten kann und das in schönsten, realen Bildern, mit Gefühl und klaren Worten – und in einem besonderen Layout.

Regional & mit Gefühl: Identity für Klimafonds Baden-Württemberg › PAGE online

Sichtbare Projekte, messbare Ergebnisse und das alles in der eigenen Region: Der Klimafonds Baden-Württemberg setzt beim Klimaschutz nicht auf Zertifikate und Kompensation, sondern auf Transformation. Auf konkrete, regionale Maßnahmen, zu denen die Förderung der Moorrenaturierung, der Waldumbau, die Wasserspeicherung und Biodiversität gehören.

Und das jetzt mit einer Identity, die das Studio Papa Tom aus Backnang nahe Stuttgart entwickelt hat – und die sich nicht nur auf die Kraft und Schönheit der Natur konzentriert, sondern darauf, wie entscheidend und wirkungsvoll regionales Engagement ist.

Die Kreativen zeigen, wie dies Veränderung schafft, und machen es vor der eigenen Haustür sichtbar – beziehungsweise in den zwölf Regionen Baden-Württembergs.

Auf den Punkt

Die zwölf Regionen des Bundeslands zeigen sich in der Bildmarke, die aus zwölf Punkten besteht. Sie schließen sich zu einem Kreis zusammen, der natürliche Kreisläufe symbolisiert und der mit den Punkten, die im Uhrzeigersinn immer prägnanter werden, visuell in Bewegung gerät.

Kombiniert mit dem zweizeiligen Schriftzug Klimafonds Baden-Württemberg in der Pelikan von Dinamo entsteht eine klare, dynamische Wort-Bildmarke.

Deren Punkte finden sich zudem in den Icons wieder, die das Erscheinungsbild durchziehen. Und die von der Sonne erzählen, als Pfeile in die unterschiedlichen Richtungen weisen, zum Location-Pin oder zur Lupe werden und animiert als Kreis pulsieren.

Layout nach Naturprinzipien

Eine besondere Rolle spielen zudem die Bildwelten. Sie erzählen von der üppigen Natur, von Wäldern und sanften Hügeln, von Blumenwiesen, Lichtungen und Bäumen, durch die das Sonnenlicht fällt. Und immer ist dabei auch der Mensch anwesend: Mal fließt Wasser über Hände oder es stehen nackte Füße auf der Wiese. Mal ist man mittendrin, dann wieder öffnen sich weite Landschaften.

Alle Motive sind reale Situationen, und gearbeitet wurde mit natürlichem Licht, um, wie es von den Kreativen heißt, eine Natur zu zeigen, die sinnlich, nah und unverfälscht ist. Und um einen emotionalen Zugang zu schaffen, kombiniert mit Daten und Informationen.

Gelayoutet ist das alles in einem System, das sich auf die Fibonacci-Folge bezieht. Diesem Ordnungsprinzip der Natur, das zum Beispiel Blätter so aufbaut, dass das Licht jede Stelle darauf gleichermaßen erreicht, das Spiralen entstehen lässt und das Wachstum auf unterschiedlichste Weise strukturiert.

Das Raster wurde auf das Layout übertragen, auf dessen Flächen, Abstände und Größenverhältnisse und zitiert so auch in seinem visuellen Aufbau die Natur.

Wirksam und regional

In den Schriften Pelikan und Gramercy gesetzt, ziehen sich zahlreiche Statements durch das Erscheinungsbild. »Ein Beitrag, der bleibt«, ist da zu lesen, »Was Sie bewegen, lässt sich betreten« oder »Ein Anfang, der nachwirkt«.

Die Sätze wenden sich an die Baden-Württemberger:innen und beziehen sich auf die Naturprämie, die ein wichtiger Bestandteil des Klimafonds ist.

Sie ist der offizielle Wirknachweis für freiwilligen Natur- und Klimaschutz, wird in Bezug zu einer realen Fläche des Bundeslandes gesetzt und der Fortschritt direkt sichtbar gemacht. Statt auf Kompensation durch Zertifikate, wird auf Transformation gesetzt, konkret und regional.

Darüber hinaus führt die Website des Klimafonds Baden-Württemberg Projekte, Flächen, Maßnahmen und Ergebnisse zusammen. Es wird gezeigt, was umgesetzt wurde, die Bevölkerung wird einbezogen und kann die Wirkungen der Maßnahmen direkt nachvollziehen.

Getaucht ist das Erscheinungsbild in neutrale Töne und in die Naturfarben Moosgrün, Waldgrün und Salbeigrün. Schwarz und ein Hellgrau werden verwendet und das Gelb aus dem Branding von Baden-Württemberg.

Mit Werkzeugset in die Zukunft

Gebündelt hat Papa Tom alle Elemente der Identity in einem umfassenden Werkzeugset. Es kann für die Website, Social Media, Präsentationen, Urkunden, Projektberichte, Veranstaltungen und die interne Kommunikation genutzt werden.

Figma Libraries und Vorlagen für Canva, Office und InDesign ermöglichen dem Team, neue Inhalte eigenständig umzusetzen.

Darüber hinaus fand eine Übergabe statt, in der das interne Designteam in Regeln, Raster und Templates eingeführt wurde, um das Werkzeugset anzuwenden.

 



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Alles so schön leer hier › PAGE online


Mit generativer KI ist das Überbordende zurück – und die Sehnsucht nach einer Gestaltung, die jenseits von Überwältigung auf Minimalismus setzt: auf Abstraktion und menschlichen Austausch und die zeigt, dass weniger immer noch mehr ist. Viel mehr.

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Kreativität ist mehr als ein Prompt › PAGE online


Adobe begleitet die Kreativbranche seit Jahrzehnten. Gerade im KI-Zeitalter wird deutlich: Nicht Technologie allein macht den Unterschied, sondern die Fähigkeit, aus Ideen Bedeutung zu schaffen.

Kreativität ist mehr als ein Prompt › PAGE onlineBild: AdobeVierzig Jahre PAGE bedeuten auch vierzig Jahre Diskurs über Gestaltung, Kreativität und Wandel. Genau deshalb gratulieren wir PAGE nicht nur zu einem Jubiläum, sondern zu einer starken journalistischen Leistung, die die Kreativbranche bis heute prägt.

PAGE hat kreative Entwicklungen nie nur dokumentiert. Das Magazin hat sie eingeordnet, hinterfragt und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Gerade heute ist das wichtiger denn je. Die Branche erlebt einen technologischen Wendepunkt. KI verändert Prozesse, Werkzeuge und Erwartungen. Viele Kreative erleben diese Entwicklung mit Neugier, andere mit Unsicherheit. Umso relevanter sind Plattformen, die Orientierung geben, statt nur Geschwindigkeit zu feiern.

PAGE schafft es seit Jahren, Trends verständlich zu machen, ohne ihnen unkritisch hinterherzulaufen. Das Magazin betrachtet Gestaltung nicht als Oberfläche, sondern als kulturelle, strategische und kommunikative Disziplin. Dieser Blick ist wertvoll. Denn Kreativität war noch nie nur Produktion. Sie entsteht aus Haltung, Erfahrung, Experiment und bewussten Entscheidungen.

»Genau dafür steht auch Adobe. Und genau deshalb schätzen wir die Rolle, die PAGE seit Jahrzehnten für die Kreativbranche einnimmt.«

Wir glauben daran, dass Kreativität der entscheidende Motor für Fortschritt ist. Technologie soll diesen Prozess unterstützen, nicht ersetzen. Gerade im Zeitalter von KI zeigt sich, wie wichtig menschliche Kreativität bleibt. Es war noch nie so einfach, visuell überzeugende Ergebnisse zu erzeugen. Gleichzeitig war es selten so schwer, wirklich hervorzustechen.

Eric Snowden, Senior Vice President of Design und Head of Adobe Design, beschreibt diesen Wandel treffend: Gute Gestaltung entsteht nicht durch Zufall oder per Knopfdruck. Sie entsteht im Prozess. Im Ausprobieren. Im Arbeiten selbst. Designerinnen und Designer gestalten deshalb nicht nur Ergebnisse. Sie schaffen Orientierung, entwickeln Strategien und prägen Kommunikation.

Genau diesen Blick auf Gestaltung brauchen wir heute. Und genau deshalb sind Medien wie PAGE so wichtig. Sie zeigen nicht nur neue Werkzeuge und Trends, sondern zeigt die Kreativen Köpfe dahinter. Sie macht sichtbar, welche Rolle Kreativität, Haltung und gestalterische Qualität in einer sich wandelnden Branche spielen.

Was uns 2026 Zuversicht gibt, ist deshalb nicht allein technologische Entwicklung. Es ist die Erkenntnis, dass kreative Qualität wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Generische Ergebnisse werden austauschbar. Bedeutung, Haltung und Originalität dagegen gewinnen an Wert.

Die steigende Messlatte fordert die Branche heraus. Gleichzeitig eröffnet sie neue Chancen. Kreative müssen heute nicht weniger gestalten, sondern bewusster. Neue Werkzeuge und Arbeitsweisen helfen dabei, Ideen präzise und mit gestalterischer Kontrolle umzusetzen. Dadurch wird die Rolle von Designerinnen und Designern nicht kleiner, sondern relevanter.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass PAGE diesen Blick weiter schärft. Denn gute Gestaltung beginnt nicht mit einem Tool. Sie beginnt mit einer Idee.



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Schon Weltmeister: Die Kampagne von Ikea Kanada zum FIFA World Cup › PAGE online


Sieht gut aus bei den Kanadiern: Während die deutsche Mannschaft abgereist ist und der Trainer gefeuert, spielen die Kanadier heute Abend im Achtelfinale gegen Marokko. Champion aber ist bereits die Kampagne, die Dentsu zur Fußball-WM für Ikea Kanada entwickelt hat.

Schon Weltmeister: Die Kampagne von Ikea Kanada zum FIFA World Cup › PAGE online
©Dentsu, Ikea Canada

So oft sind es die Ikea-Kampagnen, die mit kleinen Twists eine große Wirkung haben.

So auch die von der international aufgestellten Agentur Dentsu zur Fußballweltmeisterschaft.

Für Ikea Kanada haben die Kreativen die Kampagne »Assemble The World« entwickelt, in der sie die Welt, beziehungsweise deren Flaggen, auf ganz eigene Weise zusammensetzen.

Und das mit Ikea-Produkten, die sie in 18 Nationalflaggen von teilnehmenden Mannschaften der Fußball-WM verwandeln.

©Dentsu, Ikea Canada

Teelicht als Wappen

Zwei hellblaue Sofas und ein Oktopus, die Tentakel wie eine Sonne ausgestreckt, werden zur Flagge Kasachstans, Frankreich ist gestreift wie ein Kinderzelt, die Schweiz setzt sich aus weißen Regalen mit roten Aufbewahrungskörben zusammen, die so das Kreuz ergeben.

Kanada selbst wird von einem speziell gefalteten Frottee-Handtuch mit zwei Plastikunterlagen an den Seiten dargestellt, auch zur Deutschlandflagge stapeln sich Handtücher. Die Flagge Portugals hingegen setzt sich roten und grünen Kisten und einem speziellen Teelichthalter zusammen, der das Symbol des republikanischen Landes zitiert.

©Dentsu, Ikea Canada

So verspielt kann Werbung sein

Auflaufformen kommen zum Einsatz, Gartentische, Bambuspflanzen und Läufer.

Und man könnte die einzelnen Flaggen sogar ausdrucken und ans Fenster kleben, wie die Kreativen schwärmen.

Auf jeden Fall aber ist es eine Freude zu sehen, wie verspielt auch diese Ikea Kampagne sind. Ganz so wie die Kampagne, in der sich die schwedischen Möbel in hohe Kunst verwandeln, von großen Gefühlen erzählen, frech angekackt werden oder, ein absoluter Klassiker von Mother London, eine Geister-Party feiern.

Auf jeden Fall aber sind die Flaggen in den Ikea-Kanälen, auf Social Media und OOH zu sehen.

Mehr zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Die wohl schönste WM-Kampagne; BBC feiert Fankultur; Timothée Chalamet läutet für adidas den FIFA World Cup ein

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