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Mega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E

TSMC hat CoWoS als den Standard für das Packaging der kommenden Jahre zum „Technology Symposium“ erneut massiv erweitert. Riesige Chips werden daraus resultieren, vom aktuellen Stand mit einer Größe von ungefähr 5,5 Reticles mit 12 × HBM4 können dann Produkte wachsen, die die Größe von über 14 Reticles mit 24 × HBM5E einnehmen.
CoWoS wächst und gedeiht
Seit 2021 bereits in Produktion, hat sich CoWoS (Chips on Wafer on Substrate) zum Kassenschlager entwickelt. Kein moderner größerer Chip ist ohne diese Technologie verfügbar. In diesem Jahr werden so primär gepackte Chips in der Größe von 5,5 Reticles gefertigt, laut TSMC mit einer Yield-Rate (Ausbeute) von über 98 Prozent. Als Reticle-Size-Limit in der Branche gilt die Maximalgröße eines einzelnen Chips, der mit gängigen (EUV-)Belichtungsmaschinen Kantenlängen von bis zu 26 × 33 mm beziehungsweise 858 mm² haben kann. TSMC nutzt als Berechnungsgrundlage vereinfacht in der Regel 830 mm² als Maximum.
Hatte TSMC im letzten Jahr an gleicher Stelle beim Technology Symposium die Grenze auf 9,5 Reticles verschoben, wird sie in diesem Jahr noch einmal deutlich weiter nach oben gesetzt. Nicht nur werden Größen von 14 Reticles bereits ab 2028 anvisiert, im Jahr darauf soll das ganze Konstrukt noch einmal größer werden können. Ohne exakte Angaben steht hier deshalb ein wenig als Platzhalter nur „>14 Reticles“, Platz für 20 Prozent mehr Speicher gegenüber dem vorangegangenen Maximalausbau ist aber ebenso gegeben.
Umgerechnet sind das über 11.600 mm² Fläche nur für die Chips, das 9,5x große CoWoS-Verfahren brachte es auf 7.900 mm². Der darunter liegende Interposer ist noch größer, TSMC bestätigte ihn letztes Jahr mit bis zu 18.000 mm² für das 9,5x große Reticle, bei >14x dürfte wohl eine nochmals deutlich größere Fläche in Beschlag genommen werden.
SoW-X für 40 Reticles und 64 × HBM
Über all dem wird weiterhin „System on Wafer“ (SoW-X) stehen. Bekanntestes Beispiel dafür sind die aktuellen Wafer-Scale-Produkte von Cerebras. Die Weiterentwicklung dieser Variante wird ab 2029 HBM und Logic direkt auf dem Wafer vereinen können. Und dass die Lösungen dann die Größe von über 40 Reticles erreichen, ist für 2029 ebenso geplant.
Intel Foundry vs. TSMC: Meins ist größer als deins!
TSMC begegnet mit der überraschend aggressiven Roadmap auch zuletzt aufkommenden Gerüchten, Intel könnte die Kundschaft streitig machen. Intel Foundry hatte im letzten Jahr nämlich ein Package gezeigt, welches mit bis zu 12 Reticles bereits größer war, als das, was TSMC bis dato geplant hatte. Intel legte daraufhin im März dieses Jahres nach und bestätigte die Produktionsbereitschaft ab dem Jahr 2028. Der Gegenschlag von TSMC ist deshalb heute umfassend ausgefallen.
Weitere Meldungen und Neuheiten von der Auftaktveranstaltung für dieses Jahr gibt es auf der Themenseite:
- TSMC Technology Symposium 2026
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von TSMC vorab unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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„Chat is dead“: OpenAI plant größte Umgestaltung von ChatGPT seit 2022

OpenAI bereitet Berichten zufolge die größte Neuausrichtung von ChatGPT seit dessen Einführung 2022 vor. Der Chatbot soll schrittweise von einer reinen Frage-und-Antwort-Plattform zu einer umfassenden KI-Anwendung weiterentwickelt werden. Mit diesem Kurswechsel reagiert das Unternehmen auf den zunehmenden Wettbewerb im KI-Markt.
KI-Agenten sind die Zukunft
Laut einem Bericht der Financial Times sieht OpenAI die Zukunft künstlicher Intelligenz nicht länger in klassischen Chatbots, sondern in KI-Agenten. Diese sollen künftig zunehmend eigenständig auch komplexe Aufgaben übernehmen, anstatt lediglich wie bisher nur Antworten auf Fragen zu liefern. Darin sieht das Unternehmen das deutlich größere Potenzial, auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Aspekt. Ein ranghoher Mitarbeiter brachte diese Entwicklung intern mit den Worten „Chat is dead“ auf den Punkt und verdeutlichte damit den Strategiewechsel innerhalb des Unternehmens.
Eine zentrale Rolle bei dieser Transformation soll Codex, OpenAIs Plattform für Programmierung und Softwareentwicklung, einnehmen. Obwohl OpenAI beim Start im Februar deutlich hinter anderen Anbietern zurückgelegen hatte, verzeichnete der KI-Agent im weiteren Verlauf ein hohes Wachstum und kann mittlerweile mehr als fünf Millionen wöchentlich aktive Nutzer auf sich verbuchen. Intern gilt Codex als eine der wichtigsten Einnahmequellen des Unternehmens, da Programmierwerkzeuge und produktive KI-Anwendungen deutlich höhere Erlösmöglichkeiten versprechen als die kostenlose Nutzung von ChatGPT. Entsprechend sollen Codex und verwandte Funktionen künftig deutlich stärker in den Mittelpunkt der Plattform rücken.
Erste Auswirkungen stehen bevor
Erste Folgen der neuen Strategie sollen bereits in den kommenden Wochen sichtbar werden. Geplant sind Anpassungen an der Website sowie an den mobilen ChatGPT-Anwendungen. Darüber hinaus soll OpenAI offenbar an einer engeren Einbindung von Partnerdiensten arbeiten. Langfristig soll die KI selbstständig erkennen, welche Aufgabe ein Nutzer erledigen möchte, und automatisch die passenden Werkzeuge oder Dienste bereitstellen, ohne dass zwischen verschiedenen Anwendungen gewechselt werden muss.
Damit nähert OpenAI das eigene Geschäftsmodell zunehmend der Strategie des direkten Konkurrenten Anthropic an, der sich bereits früh auf Geschäftskunden konzentriert hatte – ein Ansatz, der sich als erfolgreich erwiesen hat. Nach Einschätzung von Jenny Xiao, Partnerin bei Leonis Capital und ehemalige Forscherin bei OpenAI, verfolgen dem Bericht zufolge inzwischen sowohl OpenAI als auch Anthropic das Ziel, ihre Geschäftsmodelle stärker auf Profitabilität auszurichten und sich für mögliche Börsengänge attraktiv zu positionieren.
- ChatGPT-Superapp und Agenten: Wie sich OpenAI aus der (öffentlichen) Misere befreien will
- ChatGPT, Codex und Browser verbinden: OpenAI will ChatGPT zur Super-App umbauen
Auch intern hat das Unternehmen mit der Neuorganisation bestehender Strukturen die Voraussetzungen geschaffen, neue Wege einzuschlagen. So wurden unter anderem Codex und weitere Anwendungen unter einer gemeinsamen Führung gebündelt, während gleichzeitig mehrere hochrangige Führungskräfte das Unternehmen verlassen haben. Auch diese Veränderungen verdeutlichen, dass OpenAI den Bereich der Unternehmenskunden als wichtigen Faktor für das weitere Wachstum erkannt zu haben scheint.
Eine App für alles
Hinter all diesen Maßnahmen dürfte die langfristige Vision stehen, ChatGPT von einem einzelnen Produkt zu einer universellen KI-Plattform weiterzuentwickeln. OpenAI geht davon aus, dass die Grenzen zwischen Chatbots, Suchmaschinen, Programmierwerkzeugen, Produktivitätssoftware und digitalen Assistenten künftig zunehmend verschwimmen werden. Statt zahlreiche unterschiedliche Anwendungen zu nutzen, könnten Anwender künftig mit einer einzigen KI interagieren, die sämtliche Aufgaben koordiniert und ausführt. OpenAI-Manager Alex Embiricos geht sogar davon aus, dass in einer Zukunft mit sehr leistungsfähiger künstlicher Intelligenz die Vielzahl eigenständiger Software-Marken weitgehend verschwinden könnte, weil Nutzer ihre Anforderungen direkt an einen zentralen digitalen Assistenten richten.
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Jahrelange Partnerschaft vereinbart: SK Hynix und Nvidia arbeiten vereint an Next-Gen-Speicher
SK Hynix und Nvidia haben heute ein Abkommen über mehrere Jahre abgeschlossen, welches primär auf Speicherentwicklung und -lieferungen zielt. Aber auch SK Hynix wird im Gegenzug etwas mehr von Nvidia-Technologie nutzen, um beispielsweise in Simulationen und bei der Optimierung von Arbeitsabläufen schneller zu werden.
Die enge Zusammenarbeit ist ein Novum. Denn bisher hat sich Nvidia noch nie zu einem Speicherhersteller so explizit bekannt wie nun zu SK Hynix, wenngleich es als offenes Geheimnis gilt, dass die Partnerschaft in den letzten beiden Jahren durch die Marktführerschaft von SK Hynix insbesondere bei HBM als verlässlicher Lieferant gewachsen ist. Wie südkoreanische Medien vom Besuch des Nvidia-CEO Jesen Huang in Südkorea berichten, erklärte dieser beim Treffen mit dem Chef von SK Hynix, dass SK Hynix auch in Zukunft der größte Lieferant von HBM für Nvidia bleiben wird.
Genau diese Zukunftspläne legten beide dann in einer offiziellen Vereinbarung offen, die eine jahrelange Partnerschaft und Zusammenarbeit vorsieht. Dabei geht es natürlich in erster Linie um Speicher für alle kommenden Nvidia-Lösungen, denn zu aller erst ist SK Hynix schlicht auch in Zukunft weiterhin erst mal ein Verkäufer von Flash und RAM. Kommende Produkte können nun aber noch mehr auf Nvidia zugeschnitten sein, denn sie sollen gemeinsam entwickelt werden.
Together, we will co-develop the next generation of memory for AI factories and support the accelerating global expansion of AI infrastructure — from frontier model training to agentic and physical AI.
Chey Tae-won, Chairman der SK Group
SK Hnyix wird nun auch Nvidia-Bereiche stärker adressieren, die bisher nicht so im Fokus standen oder anderen Zulieferern überlassen wurden. Die Firmen nennen nun explizit „NVIDIA Vera Rubin AI supercomputers, NVIDIA Vera CPUs, NVIDIA RTX Spark powered PCs, and NVIDIA Jetson Thor robotic computing platforms“, die Basis für diese Lösungen ist in der Regel aber aktuell entweder HBM oder LPDDR.
Nvidia wiederum wird seine Entwicklungen aus dem AI-Umfeld die auch explizit auf die Produktion in der Chipfertigung zielen an SK Hynix liefern. Vor allem das Thema „Advancing Fab Digital Twins for Autonomous Manufacturing“ rückt hierbei in den Fokus für die optimierte Fertigung der Zukunft, SK Hynix wird zudem verstärkt CUDA-X und PhysicsNeMo nutzen, um Simulationen in vielen Bereichen von Design bis zur Fertigung schneller zu erledigen.
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1666: Amsterdam: Demo zum mystischen Action-Adventure auf Steam verfügbar
Mit 1666: Amsterdam haben ehemalige Assassin’s-Creed-Entwickler ein neues Action-Adventure vorgestellt und zum Summer Game Fest einen ersten Trailer veröffentlicht. Parallel dazu ist bereits eine Demo-Version auf Steam verfügbar. Das in der Unreal Engine 5 entwickelte Spiel soll später in diesem Jahr in den Early Access starten.
Action-Adventure im historischen Amsterdam
Bei 1666: Amsterdam handelt es sich laut den kanadischen Entwicklern von
Panache Digital Games um ein storygetriebenes Action-Adventure in Third-Person-Perspektive, das im Amsterdam des 17. Jahrhunderts spielt. Ergänzt wird das historische Setting mit übernatürlichen Elementen und Hexerei. Spieler übernehmen die Rolle von Noa Brooklyn, einer sogenannten „Eintreiberin“, die mit magischen Fähigkeiten ausgestattet ist und damit gegen verborgene Wesen – sogenannte „Ursprüngliche“ – in der niederländischen Stadt vorgeht. Es handelt sich um übernatürliche Wesen, die sich unter der Bevölkerung verstecken und über archaische Kräfte verfügen.
Die Geschichte von 1666: Amsterdam ist über mehrere Zeiträume hinweg angelegt. So sind neben dem zentralen Schauplatz auch moderne und zeitlich verschobene Kapitel Teil der Erzählstruktur. Abseits des Amsterdams des Jahres 1666 spielen auch ein Abschnitt in den späten 1990er-Jahren sowie eine moderne Zeitebene eine Rolle. Die Handlung soll dabei mehrere Figuren verknüpfen, deren Verbindung sich schrittweise entfalten soll. Im Mittelpunkt steht ein heidnischer Kreislauf, der sich alle 333 Jahre wiederhole.
Bei der Erzählung setzt das Spiel insofern weniger auf eine klassische lineare Struktur, sondern auf das allmähliche Zusammensetzen von Informationen aus verschiedenen Perspektiven. Dabei stehen Themen wie Macht, verborgene Strukturen und rituelle Elemente im Vordergrund, eingebettet in eine düstere Atmosphäre. Die Beschreibung auf Steam weist explizit auf erwachsene Inhalte hin, darunter intensive Gewalt sowie Gore-Elemente, sexuelle Inhalte und Nacktheit.
Gameplay erinnert an alte Assassin’s-Creed-Spiele
Gameplayseitig kombiniert das Spiel Erkundung, die ermittlerische Untersuchung von Umgebungen und ebenso kämpferische Auseinandersetzungen. Tagsüber sollen Spieler Hinweise sammeln, Personen beobachten und Zusammenhänge rekonstruieren. Nachts verlagert sich der Fokus stärker auf direkte Konfrontationen mit den Ursprünglichen.
Noa nutzt dabei magische Fähigkeiten, unter anderem zur Manipulation der Umgebung und im Kampf. Ergänzt wird das Gameplay durch einen ungewöhnlichen Begleiter: einen spielbaren Katzencharakter, der eigene Bewegungsmöglichkeiten wie Klettern oder das Erkunden enger Bereiche bietet und offenbar auch narrativ eingebunden wird. Die Struktur erinnert in Teilen an frühere Assassin’s-Creed-Spiele, insbesondere durch das Beobachten, Identifizieren und Verfolgen von Zielpersonen in einer historischen Großstadt. Der Vergleich liegt nahe, ist jedoch explizit nicht zentraler Bestandteil der Spielbeschreibung.
Kanadische Entwickler mit Ubisoft-Wurzeln
Hinter dem Projekt steht Panache Digital Games aus Montreal. Gegründet wurde das Studio von Patrice Désilets, der zuvor als Creative Director an Prince of Persia: The Sands of Time sowie den ersten Assassin’s Creed-Teilen beteiligt war. 1666: Amsterdam geht auf eine frühere Projektphase bei THQ Montreal zurück und wurde nach der Insolvenz des Publishers sowie rechtlichen Auseinandersetzungen über mehrere Jahre hinweg neu aufgebaut.
Prolog heute, Early Access später 2026
1666: Amsterdam soll im Laufe des Jahres 2026 auf dem PC in den Early Access starten. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum liegt noch nicht vor, erfahrungsgemäß wird es aber wahrscheinlich nicht der November. Überraschend haben die Entwickler aber schon mit dem ersten Trailer eine Demo-Version in Form eines Prologs zum Spiel veröffentlicht, die ab sofort auf Steam gespielt werden kann.
Raytracing-Pflicht in der Unreal Engine 5
Technisch basiert das Spiel auf der Unreal Engine 5. Erwähnenswert ist zudem, dass die Entwickler gänzlich auf ein Legacy-Beleuchtungssystem verzichten: 1666: Amsterdam setzt verpflichtend Hardware-Raytracing und damit eine entsprechende Grafikkarte voraus. Bei Nvidia wird Raytracing von allen RTX-Grafikkarten unterstützt; die Systemanforderungen veranschlagen aber minimal eine GeForce RTX 2060 Super. Bei AMD soll es mindestens eine Radeon RX 6600 sein. 8 GB Grafikspeicher sind das absolute Minimum, empfohlen werden aber 12 GB VRAM oder mehr. Ebenso wird zwingend eine SSD vorausgesetzt.
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