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TSMC N2U und N2A: „Ultra“-Version des 2-nm-Prozesses kommt für die Massen

TSMC bereitet eine finale Version des gerade gestarteten N2-Prozesses vor. N2U wird das Produkt für die große Masse – und das bereits ab 2028. Als Basis fungiert dabei der N2P-Prozess, der ohnehin schon ab diesem Jahr verfügbar werden soll. Kleine Kniffe in vielen Bereichen optimieren ihn weiter. N2A(utomotive) kommt ebenfalls.
N2U ist der finale Ausbau
Bei dem N2-Prozess folgt TSMC der bekannten Tradition in der Chipfertigung des Unternehmens. Auf die Basis-Variante folgt ganz schnell eine Version, die einen breiten Markt mit hoher Leistung und/oder geringerem Verbrauch abdeckt – das geschieht in diesem Jahr beim Fertigungsschritt von N2 zu N2P. Für maximale Leistung gibt es dann auch noch eine ganz schnelle Lösung, wobei der Verbrauch eher zweitrangig wird: N2X. Und am Ende eines Prozess-Lebens legt TSMC dann stets noch einen finalen Prozess auf. Hier kommt nun erstmals N2U ins Spiel.
N2U wird wahlweise bis zu vier Prozent mehr Leistung bieten als N2P, alternativ die Leistungsaufnahme um bis zu zehn Prozent reduzieren. Große Errungenschaften bei der Packdichte fließen aber kaum noch ein, vielleicht zwei, drei Prozent können hier noch gewonnen werden. Es ist letztlich der finale Design-Entwurf der ersten Generation der GAA-Fertigung von TSMC. Ab 2028 soll er deshalb in den breiten Markt eingeführt werden – realistisch sind Produkte ab 2029 (TSMC erklärt auf Nachfrage, nicht auf die Farbe, sondern die Platzierung von N2U im Mainstream zu achten). Das wiederum passt ins Gesamtbild: Die absoluten High-End-Lösungen sind dann bereits zur zweiten Generation GAA vorgerückt, dessen Basis die A14-Fertigung ist.
N2A ist der erste Automotive-Prozess mit GAA
Als Preview hat TSMC zum „Technology Symposium“ auch N2A dabei. Ab dem Jahr 2028 sollen in Taiwan modernste Automotive-Chips mit Gate all around (GAA) gefertigt werden. Gegenüber N3A verspricht TSMC bis zu 20 Prozent mehr Leistung bei gleichem Verbrauch. Die Nähe zum N2P-Prozess mit angepassten Process Design Kits (PDK) soll es Kunden erleichtern, hier schnell Erfolge zu erzielen – und das in den Simulationen bereits in Kürze, noch bevor N2A eigentlich fertig ist.
Dass es für den Automotive-Markt stets doch etwas länger dauert, zeigt auch TSMC beim Vorgänger: N3A wird erst in diesem Jahr in Serienproduktion gehen. Bei dem Prozess konnten Kunden bereits seit 2023 erste Erfahrungen sammeln und ihre Designs abstimmen, über ein Dutzend Produkte sind laut TSMC deshalb zum Start direkt dabei.
Weitere Meldungen und Neuheiten von der Auftaktveranstaltung für dieses Jahr gibt es auf der Themenseite:
- TSMC Technology Symposium 2026
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von TSMC vorab unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Jahrelange Partnerschaft vereinbart: SK Hynix und Nvidia arbeiten vereint an Next-Gen-Speicher
SK Hynix und Nvidia haben heute ein Abkommen über mehrere Jahre abgeschlossen, welches primär auf Speicherentwicklung und -lieferungen zielt. Aber auch SK Hynix wird im Gegenzug etwas mehr von Nvidia-Technologie nutzen, um beispielsweise in Simulationen und bei der Optimierung von Arbeitsabläufen schneller zu werden.
Die enge Zusammenarbeit ist ein Novum. Denn bisher hat sich Nvidia noch nie zu einem Speicherhersteller so explizit bekannt wie nun zu SK Hynix, wenngleich es als offenes Geheimnis gilt, dass die Partnerschaft in den letzten beiden Jahren durch die Marktführerschaft von SK Hynix insbesondere bei HBM als verlässlicher Lieferant gewachsen ist. Wie südkoreanische Medien vom Besuch des Nvidia-CEO Jesen Huang in Südkorea berichten, erklärte dieser beim Treffen mit dem Chef von SK Hynix, dass SK Hynix auch in Zukunft der größte Lieferant von HBM für Nvidia bleiben wird.
Genau diese Zukunftspläne legten beide dann in einer offiziellen Vereinbarung offen, die eine jahrelange Partnerschaft und Zusammenarbeit vorsieht. Dabei geht es natürlich in erster Linie um Speicher für alle kommenden Nvidia-Lösungen, denn zu aller erst ist SK Hynix schlicht auch in Zukunft weiterhin erst mal ein Verkäufer von Flash und RAM. Kommende Produkte können nun aber noch mehr auf Nvidia zugeschnitten sein, denn sie sollen gemeinsam entwickelt werden.
Together, we will co-develop the next generation of memory for AI factories and support the accelerating global expansion of AI infrastructure — from frontier model training to agentic and physical AI.
Chey Tae-won, Chairman der SK Group
SK Hnyix wird nun auch Nvidia-Bereiche stärker adressieren, die bisher nicht so im Fokus standen oder anderen Zulieferern überlassen wurden. Die Firmen nennen nun explizit „NVIDIA Vera Rubin AI supercomputers, NVIDIA Vera CPUs, NVIDIA RTX Spark powered PCs, and NVIDIA Jetson Thor robotic computing platforms“, die Basis für diese Lösungen ist in der Regel aber aktuell entweder HBM oder LPDDR.
Nvidia wiederum wird seine Entwicklungen aus dem AI-Umfeld die auch explizit auf die Produktion in der Chipfertigung zielen an SK Hynix liefern. Vor allem das Thema „Advancing Fab Digital Twins for Autonomous Manufacturing“ rückt hierbei in den Fokus für die optimierte Fertigung der Zukunft, SK Hynix wird zudem verstärkt CUDA-X und PhysicsNeMo nutzen, um Simulationen in vielen Bereichen von Design bis zur Fertigung schneller zu erledigen.
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1666: Amsterdam: Demo zum mystischen Action-Adventure auf Steam verfügbar
Mit 1666: Amsterdam haben ehemalige Assassin’s-Creed-Entwickler ein neues Action-Adventure vorgestellt und zum Summer Game Fest einen ersten Trailer veröffentlicht. Parallel dazu ist bereits eine Demo-Version auf Steam verfügbar. Das in der Unreal Engine 5 entwickelte Spiel soll später in diesem Jahr in den Early Access starten.
Action-Adventure im historischen Amsterdam
Bei 1666: Amsterdam handelt es sich laut den kanadischen Entwicklern von
Panache Digital Games um ein storygetriebenes Action-Adventure in Third-Person-Perspektive, das im Amsterdam des 17. Jahrhunderts spielt. Ergänzt wird das historische Setting mit übernatürlichen Elementen und Hexerei. Spieler übernehmen die Rolle von Noa Brooklyn, einer sogenannten „Eintreiberin“, die mit magischen Fähigkeiten ausgestattet ist und damit gegen verborgene Wesen – sogenannte „Ursprüngliche“ – in der niederländischen Stadt vorgeht. Es handelt sich um übernatürliche Wesen, die sich unter der Bevölkerung verstecken und über archaische Kräfte verfügen.
Die Geschichte von 1666: Amsterdam ist über mehrere Zeiträume hinweg angelegt. So sind neben dem zentralen Schauplatz auch moderne und zeitlich verschobene Kapitel Teil der Erzählstruktur. Abseits des Amsterdams des Jahres 1666 spielen auch ein Abschnitt in den späten 1990er-Jahren sowie eine moderne Zeitebene eine Rolle. Die Handlung soll dabei mehrere Figuren verknüpfen, deren Verbindung sich schrittweise entfalten soll. Im Mittelpunkt steht ein heidnischer Kreislauf, der sich alle 333 Jahre wiederhole.
Bei der Erzählung setzt das Spiel insofern weniger auf eine klassische lineare Struktur, sondern auf das allmähliche Zusammensetzen von Informationen aus verschiedenen Perspektiven. Dabei stehen Themen wie Macht, verborgene Strukturen und rituelle Elemente im Vordergrund, eingebettet in eine düstere Atmosphäre. Die Beschreibung auf Steam weist explizit auf erwachsene Inhalte hin, darunter intensive Gewalt sowie Gore-Elemente, sexuelle Inhalte und Nacktheit.
Gameplay erinnert an alte Assassin’s-Creed-Spiele
Gameplayseitig kombiniert das Spiel Erkundung, die ermittlerische Untersuchung von Umgebungen und ebenso kämpferische Auseinandersetzungen. Tagsüber sollen Spieler Hinweise sammeln, Personen beobachten und Zusammenhänge rekonstruieren. Nachts verlagert sich der Fokus stärker auf direkte Konfrontationen mit den Ursprünglichen.
Noa nutzt dabei magische Fähigkeiten, unter anderem zur Manipulation der Umgebung und im Kampf. Ergänzt wird das Gameplay durch einen ungewöhnlichen Begleiter: einen spielbaren Katzencharakter, der eigene Bewegungsmöglichkeiten wie Klettern oder das Erkunden enger Bereiche bietet und offenbar auch narrativ eingebunden wird. Die Struktur erinnert in Teilen an frühere Assassin’s-Creed-Spiele, insbesondere durch das Beobachten, Identifizieren und Verfolgen von Zielpersonen in einer historischen Großstadt. Der Vergleich liegt nahe, ist jedoch explizit nicht zentraler Bestandteil der Spielbeschreibung.
Kanadische Entwickler mit Ubisoft-Wurzeln
Hinter dem Projekt steht Panache Digital Games aus Montreal. Gegründet wurde das Studio von Patrice Désilets, der zuvor als Creative Director an Prince of Persia: The Sands of Time sowie den ersten Assassin’s Creed-Teilen beteiligt war. 1666: Amsterdam geht auf eine frühere Projektphase bei THQ Montreal zurück und wurde nach der Insolvenz des Publishers sowie rechtlichen Auseinandersetzungen über mehrere Jahre hinweg neu aufgebaut.
Prolog heute, Early Access später 2026
1666: Amsterdam soll im Laufe des Jahres 2026 auf dem PC in den Early Access starten. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum liegt noch nicht vor, erfahrungsgemäß wird es aber wahrscheinlich nicht der November. Überraschend haben die Entwickler aber schon mit dem ersten Trailer eine Demo-Version in Form eines Prologs zum Spiel veröffentlicht, die ab sofort auf Steam gespielt werden kann.
Raytracing-Pflicht in der Unreal Engine 5
Technisch basiert das Spiel auf der Unreal Engine 5. Erwähnenswert ist zudem, dass die Entwickler gänzlich auf ein Legacy-Beleuchtungssystem verzichten: 1666: Amsterdam setzt verpflichtend Hardware-Raytracing und damit eine entsprechende Grafikkarte voraus. Bei Nvidia wird Raytracing von allen RTX-Grafikkarten unterstützt; die Systemanforderungen veranschlagen aber minimal eine GeForce RTX 2060 Super. Bei AMD soll es mindestens eine Radeon RX 6600 sein. 8 GB Grafikspeicher sind das absolute Minimum, empfohlen werden aber 12 GB VRAM oder mehr. Ebenso wird zwingend eine SSD vorausgesetzt.
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Gears of War: E-Day: Kommt im Herbst als „Xbox Console exclusive“
Gears of War: E-Day will Cover-Shooter in die Moderne holen. Wie das aussieht zeigen Entwickler mit einem Gameplay-Video. Los geht es, verriet Microsoft auf dem Xbox Games Showcase, im Herbst, allerdings als „Xbox Console exkcusive“, Systemanforderungen gibt es schon jetzt.
E-Day ist 14 Jahre vor dem ersten Gears of War angesiedelt und erzählt von den Tagen, als die Locust überraschend aus ihrer Unterwelt emporgestiegen sind. Stilistisch soll es wieder, auch das ein Rückbezug, so düster wie ganz am Anfang der Serie werden. Neben einer Kampagne kann im PvP- und PvE-Modus gespielt werden.
Erscheinungstermin: Vor GTA
Wie die gesamte Branche geht auch Microsoft GTA 6 aus dem Weg und setzt einen weiteren Blockbuster in zwei bereits bis an den Rand gefüllte Monate. Der Konzern setzt seinen Titel allerdings in die zweite Welle des Release-Marathons und wählt den 1. Oktober als Veröffentlichungstermin.
Spielen dürfen dann wie so oft nur Käufer der Deluxe Edition, die ein Waffenpaket, Skins und Premiumwährung im Spiel für rund 100 Euro enthält. Wer nur die 70 Euro teure Standardversion kauft, muss fünf Tage länger warten. Dass Microsoft Vorbestellungen mit der Zusicherung „spielt 5 Tage früher“ bewirbt, hat nichts zu sagen, denn was gemeint ist, steht zwei Zeilen tiefer: Der Zugang zum offenen Beta-Test und nicht zum fertigen Spiel.
Gespielt werden kann auf dem PC sowie auf Xbox Series X|S. Andere Plattformen werden für E-Day nicht mehr berücksichtigt. Das war im Grunde zu erwarten und entspricht sowohl den Bemühungen, wieder klassischer als „Konsolenanbieter“ aufzutreten als auch den Wünschen der Xbox-Fans.
Grobe Systemanforderungen
Um auf dem PC zu spielen, reicht ein recht gewöhnlicher PC. Sechs Kerne, 12 Gigabyte RAM und eine alte Mittelklasse-Grafikkarte der ersten RTX-Generation reichen, um den Unreal-Engine-5-Titel zu rendern. Empfohlen wird allerdings ein deutlich zügigeres System, das vor allem bei der Grafikkarte eine Schippe dazulegt. Gespielt werden kann darüber hinaus auf Handhelds. E-Day ist für die mobilen Begleiter „vollständig optimiert“, genannt werden der Platzhirsch Steam Deck sowie Xbox Ally X und Xbox Ally-Geräte.
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