Social Media
Feed und Fudder Podcast 85 – Corporate Influencing
Wenn aus Mitarbeitenden Markenbotschafter werden! Corporate Influencing ist einer der Social Media Trends der letzten Zeit und Unternehmen versprechen sich viel davon. Mehr Nähe zur Community, authentische Kommunikation, echte Menschen statt langweiliger Unternehmensaccounts.
Corporate Influencer verspricht viel – wenn man die Corporate Influencer machen lässt. Und da beginnen die Herausforderungen. Wir sprechen im Feed und Fudder Podcast mit Social Media Marketing Expertin Lisa Merki über Chancen, Stolperfallen und Erfolgsfaktoren eines Corporate Influencer Programms.
Zwischen Company-Vorgaben und persönlichen Inhalten – wie viel Freiheit brauchen Corporate Ambassadors?
Community Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
Transkript Feed und Fudder Podcast 85 – Corporate Influencing
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Hier gibt es das Transkript zu Folge 85 – Corporate Influencing
Transkript
Alexander
Hallo und herzlich Willkommen beim Feed und Fudder Podcast. Wir haben heute ein Gesprächsthema, das sich viele von euch da draußen gewünscht haben. Und dann habe ich gedacht, laden wir uns einfach mal einen tollen Gast dazu ein. Wir sprechen heute über Corporate Influencing. Und wie gesagt, ich bin nicht allein, sondern ich habe heute Lisa dabei. Schön, dass du da bist, Lisa. Stell dich doch einfach mal kurz vor.
Lisa
Ich bin Lisa.
Ich arbeite als Senior Social Media Managerin bei Social Hub, bin aber auch freiberuflich im Social Media Marketing unterwegs und mache Speakings und Co. Und was für das heutige Thema am spannendsten ist: Ich habe bei uns vor eineinhalb Jahren das Corporate‑Influencer‑Programm aufgebaut und betreue es intern. Ich habe viele Hindernisse und Typen gesehen und ich glaube, es lohnt sich total, in dieses Thema deeper reinzugehen, weil viele Aspekte unterschätzt werden. Deswegen freue ich mich total, heute hier zu sein.
Alexander
Auf jeden Fall. Bei Corporate Influencing denke ich zuerst an die LinkedIn‑Unternehmensseite. Aber da haben wir ein kleines Problem: Der LinkedIn‑Algorithmus mag Unternehmensseiten nicht besonders. Ich glaube, aktuell sind es nur rund zwei Prozent Sichtbarkeit im Feed. Also macht es Sinn, wenn man Personen einbindet. Aber „beauftragen“ klingt nicht authentisch, und das ist die erste Herausforderung. Wie würdest du Personen auswählen, um mit Corporate Influencing zu starten?
Lisa
Das ist kein einfaches Thema, weil viele Ebenen reinspielen und es stark von der Unternehmensgröße abhängt. Der Best Case ist eine Bewerbungsphase, weil man so die Leute erreicht, die sich proaktiv melden würden. In manchen Unternehmen werden auch Personen aktiv angesprochen. Ich glaube, es braucht ein Zusammenspiel aus beidem, weil es Menschen gibt, die sich das nicht zutrauen, obwohl sie gut geeignet wären.
Gerade die Bewerbung zeigt intrinsische Motivation, die für die Langfristigkeit extrem wichtig ist. Wir öffnen alle sechs Monate eine Bewerbungsphase und schauen dann: Passt das? Ist die Dedication da? Haben sie sich mit dem Thema beschäftigt? Wenn ja: Let’s go.
Alexander
Und wie hält man die Leute langfristig bei der Stange?
Lisa
Es ist wirklich kein einfaches Thema. Viele denken, man setzt ein Programm einmal auf und dann läuft es von selbst. Aber die leitende Person muss immer wieder Ideen entwickeln, um die Leute zu motivieren weil wir das alles neben unseren eigentlichen Jobs machen. Wir arbeiten mit Incentives, zum Beispiel exklusivem Merchandise, das nur Corporate Influencer bekommen. Das ist an Zugehörigkeit gekoppelt: x Monate aktiv = Item 1, y Monate aktiv = Item 2.
Wir machen auch Challenges, damit sowohl Gemeinschafts‑ als auch Wettbewerbsmotive angesprochen werden. Was aber noch wichtiger ist als Incentives: gute Betreuung. Es braucht eine dedizierte Ansprechperson, Wissenssessions, Workshops, Feedback auf Postings. Interner Ownership ist entscheidend. Deshalb sehe ich es kritisch, wenn eine externe Agentur alles übernimmt und intern niemand Verantwortung trägt. Das ist essenziell für langfristige Motivation.
Alexander
Und das sind genau die Gründe, warum Corporate Influencing sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Sie sind die Gründe, warum so viele Leute sich für dieses Thema interessieren und auch bei uns angefragt haben, hey, macht doch mal bitte was dazu. Aber das sind eben auch die Herausforderungen.
Da kommt man nicht drum herum zu sagen, sie sind am Anfang recht hoch. Aber gehen wir mal kurz weg von den Herausforderungen. Warum lohnt sich aus deiner Sicht überhaupt Corporate Influencing? Warum sollte man bereit sein, diese Herausforderungen anzunehmen? Was kann man damit erreichen?
Lisa
Ich glaube, den größten Vorteil sieht man schon in der Sache selbst. Corporate Accounts werden immer ein Stück weit weiter weg vom Menschen sein. Es ist ein Logo, das für eine Unternehmenskultur steht und für die Menschen dahinter. Und genau diese Menschen sind es, die ein Unternehmen zu dem machen, was es ist. Sie sichtbar zu machen und ihnen eine Stimme zu geben, ist unglaublich wertvoll.
Wenn jemand mit dem eigenen Gesicht sagt, das ist meine Meinung, das ist meine Erfahrung, dann entsteht Vertrauen. Das wird immer authentischer wirken als ein Corporate Account, der abgesegneten Unternehmenssprech veröffentlicht. Das hat ein ganz anderes Trust‑Level.
Viele Unternehmen nutzen Corporate Influencing fürs Employer Branding. In Bewerbungsgesprächen stellt sich jedes Unternehmen toll dar. Aber wenn Mitarbeitende Real Talk geben und erzählen, wie es wirklich ist, dann glaubt man das viel eher als dem abstrakten Unternehmen. Das ist ein riesiger Vorteil.
Und durch verschiedene Persönlichkeiten im Unternehmen schafft man viel mehr Anknüpfungspunkte. Wenn ich mit dem Corporate Account nicht connecte, dann vielleicht mit Mitarbeiter B oder F. So spricht man unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Das ist die große Stärke.
Alexander
Das mit der Vielfalt finde ich sehr schön. Wenn man es richtig macht, zeigt man damit auch, dass man moderne Arbeitskultur nicht nur in Stellenanzeigen verspricht, sondern wirklich lebt. Corporate Influencing ist ein Echtzeit‑Beweis dafür, dass die Werte eines Unternehmens ernst gemeint sind. Oft erleben wir ja das Gegenteil: schöne Werte auf Papier, aber in der Praxis passiert nichts. Du hast das Wort Seele gesagt.
Wir sind Menschen, wir haben Emotionen. Wie verhindert man, dass ein Corporate‑Influencer‑Account einfach ein Copy‑and‑Paste‑Kanal der Unternehmensseite wird?
Lisa
Es steht und fällt mit der Haltung, mit der man das Thema angeht, und mit einer Person, die es verteidigt. Bei uns war es so: Ich kam ins Unternehmen und war sofort überzeugt, dass Corporate Influencing zu uns passt. Ich hatte intrinsische Motivation, das aufzubauen. Als dann Vorschläge aus dem C‑Level kamen wie „Wir könnten Ghostwriting machen“, war ich diejenige, die gesagt hat: Wenn wir es so machen, brauchen wir es gar nicht machen. Es braucht jemanden, der das Thema schützt und auf dem richtigen Weg hält. Es kann nur funktionieren, wenn es authentisch ist.
Es gibt Unternehmen, die zentral gesteuerte Kommunikation machen und Texte vorgeben. Das kann bis zu einem gewissen Grad funktionieren, je nach KPIs. Aber es wird nie so vertrauensstiftend sein wie echte Menschen, die selbst posten.
Alexander
Und wir haben eine Herausforderung noch nicht angesprochen: Loslassen und Ownership. Damit tun sich Unternehmen extrem schwer. Ich denke da immer an Ikea. Ikea macht großartige Socia Media Kampagnen, weil sie keine Freigabeschleifen haben. In fast jeder Feed und Fudder‑Folge sagen wir denselben Satz: Leute, lasst diese Freigabeschleifen endlich sein.
Gebt euren Leuten Verantwortung und freie Hand. Sonst passiert genau das, was wir kennen: Trends sind längst vorbei, wenn Unternehmen sie posten. Wie kann man Corporate Influencern diese Verantwortung geben? Wie schafft man dieses Loslassen?
Lisa
Man muss sich bewusst sein, dass Corporate Influencing immer ein Stück weit Kontrollverlust bedeutet. Man kann keine Freigabeschleifen für persönliche Accounts einführen, die den Menschen gehören. Ich fände es sogar bedenklich, wenn das so wäre. Deshalb würde ich Corporate Influencing nur Unternehmen empfehlen, die bereit sind, diesen Kontrollverlust zu akzeptieren.
Sonst wird es nur eine leere Hülle einer verlängerten Unternehmenskommunikation. Es ist nicht einfach, Kontrolle abzugeben, aber es gehört Vertrauen dazu. Mitarbeitende, die Corporate Influencer werden, leisten viel. Sie stehen mit ihrem Gesicht für das Unternehmen. Das würden nur Menschen tun, die wirklich hinter dem Unternehmen stehen. Niemand, der das Unternehmen schlecht findet, würde sagen: Klar, ich werde Corporate Influencer.
Deshalb würde ich immer die positive Intention sehen. Am Anfang kann man Rahmenbedingungen festlegen: Was geht, was geht nicht, welche Informationen sind vertraulich. Aber danach sollte man möglichst viel Freiheit geben. Davon profitieren alle am meisten.
Alexander
Und du hast ja gerade gesagt, Rahmenbedingungen. Ich weiß nicht, ob man das pauschal beantworten kann, aber die Leute, die Corporate Influencing übernehmen, haben ja trotzdem noch ihren eigentlichen Job im Unternehmen. Das ist ja erstmal ein Mehraufwand. Was meinst du, kann man das in einer Stundenzahl festhalten? Wie viel Zeit braucht man fürs Corporate Influencing oder sollte das Unternehmen den Leuten Freiraum schaffen?
Lisa
Also Freiraum schaffen auf alle Fälle. Ich finde, das sollte in der Arbeitszeit stattfinden. Ansonsten verlangt man den Leuten viel zu viel ab. Und ich glaube, arbeitsrechtlich ist es auch nicht okay. Man sollte es realistisch einschätzen. Am Ende hängt es davon ab, wie viele Ressourcen das Unternehmen freimachen kann und was vertretbar ist.
Ich finde zwei bis drei Stunden pro Woche realistisch, gerade wenn man keine Unterstützung wie Ghostwriting hat, sondern alles selbst macht. Am Anfang ist das Setup schwieriger, weil man mit Menschen arbeitet, die nicht die gleiche Content‑Creation‑Erfahrung haben. Da kann man nicht erwarten, dass alles sofort super ist.
Es dauert, bis man einen Groove entwickelt. Es hängt auch davon ab, welche Frequenz man erwartet und wie viel Zeit man geben kann. Wenn man nur eine halbe Stunde pro Woche hat, sollte man überlegen, ob es überhaupt Sinn macht. In der Zeit überlegt man gerade mal, was man posten möchte. Man muss dem Thema Priorität geben und sagen: Ja, das ist uns wichtig, und dafür schaffen wir Zeit.
Alexander
Wir haben jetzt die meiste Zeit über LinkedIn gesprochen. Der Vorteil dort ist, dass man mit einem persönlichen Profil ohnehin im Business‑Kontext unterwegs ist. Aber wie sieht Corporate Influencing auf anderen Plattformen aus? Instagram, TikTok? Macht es Sinn, ein Business‑Profil als Person einzurichten oder kann man Corporate Influencing auch mit dem Privataccount machen?
Lisa
Zur Plattformauswahl: Ich sehe Unternehmen, die das auch auf Instagram oder TikTok umsetzen. Es hängt stark davon ab, was für ein Unternehmen man ist, ob B2C oder B2B, und welches Ziel man verfolgt. Wenn man Employer Branding pushen möchte, kann Insta oder TikTok Sinn machen. Wir als B2B‑Brand haben dort wenig Mehrwert.
Ich finde es auch in der Handhabung schwieriger. Videos zu coachen ist ein viel größeres Unterfangen als Schreiben und Fotos. Fotos kann man gemeinsam erstellen, Videokonzeption und Schnitt sind viel individueller. Es gibt Unternehmen, die das machen, und dort sehe ich oft separate Profile für Corporate Influencer.
Viele wollen ihr privates Profil nicht dafür nutzen. Es gibt aber auch Personal Brands, die beides verbinden, allerdings ohne das Unternehmen stark in den Vordergrund zu stellen. LinkedIn ist für Business‑Ziele meist der beste Ort: Netzwerk aufbauen, Kontakte knüpfen, PR‑Möglichkeiten. Und es ist in der Programmhandhabung viel einfacher zu steuern als andere Plattformen.
Alexander
Und vielleicht zum Abschluss: Würdest du empfehlen, wegen der Ressourcen lieber eine Plattform richtig gut zu machen?
Lisa
Auf alle Fälle. Das gilt im Corporate Influencing genauso wie im Social Media Marketing. Wenn die Ressourcen nicht reichen, alles vernünftig zu machen, sollte man sich auf eine Plattform konzentrieren. Coacht die Leute dort gut, betreut sie eng und gebt ihnen eine solide Basis. Wenn ich mir vorstelle, zusätzlich zu LinkedIn auch noch Instagram für zwölf Leute zu coachen, wäre das ein enormer Mehraufwand. Man sollte überlegen, wie man Ressourcen sinnvoll einsetzt, um das Beste herauszuholen.
Alexander
Vielen Dank für diesen wunderbaren Einblick ins Corporate Influencing. Ich hoffe, ihr da draußen habt ein paar Antworten bekommen und vielleicht auch ein bisschen die Scheu verloren. Das Interesse ist hoch, aber die Bereitschaft, es zu tun, ist oft noch niedriger. Ich hoffe, wir konnten euch Mut machen. Probiert es einfach aus. Wenn die Leute erstmal dabei sind, macht es allen Beteiligten Spaß.
Lisa
Das glaube ich auch. Ich finde, es schafft eine schöne interne Community und stärkt den Zusammenhalt zwischen Abteilungen, gerade im Remote‑Setting. Es gibt der Unternehmenskultur viel zurück. Also auf allen Ebenen eine große Empfehlung. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne bei mir auf LinkedIn. Ich tausche mich sehr gerne dazu aus und hoffe, ich konnte die Lücke zwischen Lust und Angst ein bisschen schließen. Vielen Dank für die Einladung.
Alexander
Schön, dass du da warst. Ihr da draußen, wir hören uns in der nächsten Folge Feed und Fudder.
Lisa
Tschüssi!
Social Media
Report Top 100 Travel-Brands auf Instagram 2026
Wer 2026 auf Instagram überzeugen will, braucht mehr als hübsche Hochglanzfotos und vage Reichweitenversprechen. Das zeigt der neue Kolsquare-Report zur Performance von Reise- und Tourismusmarken im DACH-Raum. Die Analyse von über 55.000 Inhalten macht klar: Nähe schlägt Masse, und echte Momente schlagen inszenierte PR-Pics.
Doch was bedeutet das konkret für deine tägliche Arbeit als Social Media Manager*in? Warum erzielt ein einzelnes Traditionshotel in den Alpen höhere Engagement-Raten als globale Player? Wir werfen einen Blick auf die Zahlen und zeigen dir die wichtigsten Learnings:
Wichtigste Erkenntnisse für Social Media Manager aus der Travel-Branche
- Echte Erlebnisse und Nähe schlagen reine Reichweite: Erfolgreicher Travel-Content entsteht am Point of Experience , direkt am Gate, im Hotel oder mitten im Erlebnis.
- Mobilität und Transport als Haupttreiber: Transport-Marken (Airlines, Bahn, Kreuzfahrten) dominieren die Spitze des DACH-Rankings.
- Aktivierte Creator-Basis bringt EMV: Hohe Earned Media Values (EMV) entstehen entweder durch eine enorme Masse an Kooperationen (z. B. Deutsche Bahn mit 1.420 KOLs) oder durch extrem exklusiven, hochperformanten Micro- / Premium-Content.

Learnings für Social Media Manager aus anderen Branchen
- Erlebnisse greifbar machen: Das Erfolgsrezept von Hotels und Travel-Brands (nah am Erlebnis und emotional erzählt) lässt sich auf Produkte, Events oder Dienstleistungen übertragen: Zeige den Nutzungsmoment, nicht nur das Endprodukt.
- Micro-Engagement bringt ROI: Wie die Belege im Report zeigen (z. B. Luxushotels mit sehr wenigen Creatorn, aber extrem hohen Engagement-Raten), bringt ein fokussierter Ansatz oft mehr Wert als ein flächendeckendes, teures Breitenmarketing.
Learnings für Social Media Manager aus Österreich
- Visit Austria dominiert das Segment: Visit Austria belegt im DACH-Raum Platz 1 bei den Tourismusverbänden (1,64 Mio. € EMV) und belegt im DACH-Gesamtranking den starken Platz 7.
- Regionale Alpen-Destinationen hängen globale Marken ab: Starke Regional-Brands wie Paznaun-Ischgl (Platz 3 im Segments-Ranking) und Ötztal/Sölden (Platz 4) ranken direkt hinter den großen nationalen Tourismusverbänden. Local Community & Creators sind im Alpenraum ein absoluter Erfolgshebel.
- Österreichische Platzierungen im Gesamtranking:
- Bio-Hotel Stanglwirt (Platz 4)
- Visit Austria (Platz 7)
- Austrian Airlines (Platz 12)
- Paznaun-Ischgl (Platz 17)
- Ötztal Tourismus / Sölden (Platz 18)
- Tourismus Salzburg (Platz 38)
- Naturhotel Forsthofgut (Platz 48)
- ÖBB (Platz 50)
- Belvedere Museum (Platz 86)
- Jufenalm (Platz 87)
- Familypark Neusiedlersee (Platz 89)
- Albertina Vienna (Platz 90)
Learnings für Social Media Manager aus der Schweiz
- Starkes Abschneiden im DACH-Top-100-Ranking:
- Swiss (Platz 55)
- Zurich Airport (Platz 66)
- Visit Switzerland (Platz 80)
- Switzerland Tourism (Platz 83)
- Internationale Strahlkraft: Im europäischen Gesamt-Ranking belegt Switzerland Tourism Rang 25 (5,2 Mio.€ EMV), was die enorme Reichweite und Faszination von Schweizer Inhalten im Ausland unterstreicht.
- Hohe Interaktion bei Airports: Der Zurich Airport glänzt mit einer überdurchschnittlichen Engagement Rate von 11 Prozent, was beweist, dass auch Transport-Knotenpunkte relevante (positive) Emotionen wecken können.
Was können wir vom Bio-Hotel Stanglwirt lernen?
Der Stanglwirt belegt einen überragenden Platz 4 im DACH-Gesamtranking (3,09 Mio.€ EMV) und Platz 2 im Segment Hotels & Unterkünfte. Wer dem Stanglwirt auf Social schon länger folgt, ist vom Erfolg jedoch nicht überrascht. Promis und nun auch Influencer/Creator sind schon lange gern gesehen Gäste im schönen Tirol.
Learnings vom Stanglwirt:
- Qualität vor Menge: Mit „nur“ 379 KOLs erzielt der Stanglwirt über 3 Millionen Euro EMV. Das ist eine extrem hohe Effizienz pro Creator.
- Hervorragende Engagement Rate: Eine Engagement Rate von 8 Prozent ist für ein traditionelles Hotel ein Spitzenwert. Das gelingt durch organische Brand-Lover, die das Hotel aus Lifestyle-Gründen taggen.
- Erlebniswelten schaffen: Der Stanglwirt wird von Influencern nicht als bloße Schlafstätte, sondern als eigenständiges Lifestyle-Event inszeniert (Spa, Natur, Promi-Treffpunkt, Tradition).
Drei überraschendsten Fakten aus dem Report
- Engagement-Ausreißer bei Premium-Airlines: Qatar Airways verzeichnet im DACH-Raum eine Engagement Rate von 313 Prozent (Platz 25 im DACH-Ranking). Auch Heathrow Airport erreicht verblüffende 80 Prozent.
- Micro-KOL-Power beim Hôtel Martinez (Cannes): Mit nur 35 KOLs und 86 Posts schaffte das Hotel einen EMV von 1,42 Mio. € und springt um satte 199 Plätze nach vorne auf Rang 9. Die Engagement Rate liegt bei starken 15 Prozent.
- Eurowings ist der riesige Aufsteiger an der DACH-Spitze: Eurowings klettert um 15 Plätze direkt auf Platz 1 im DACH-Raum mit 5,9 Mio. € EMV und schlägt damit Schwergewichte wie die Deutsche Bahn oder Lufthansa.
Methode und Quelle
Die Kolsquare-Analyse (LINK führt zum Whitepaper) vergleicht die Performance von Travel-Marken im DACH-Raum von Januar bis Juni 2026 mit dem Vorjahr. Grundlage bilden 55.604 Instagram-Inhalte von 17.727 Influencer-Profilen (ab 5.000 Followern).
Der EMV ist der Earned Media Value. Das gesamte Engagement (Likes, Kommentare, Shares) wird ins Verhältnis zu den entsprechenden Media-Kosten gesetzt. Das macht den ROI von Influencer-Marketing messbar und die Social-Media-Performance verschiedener Marken direkt vergleichbar.
*Hinweis: Dieser Artikel ist eine von der AllSocial-Redaktion unabhängig verfasst. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
Feed und Fudder Podcast 88 – Darf man Social Media kritisieren?
Darf man Social Media kritisieren? Klar, warum auch nicht! Als Social Media Managerin hingegen keine leichte Frage. Immerhin: Wir verdienen unser Geld mit Social Media. Trotzdem sieht man auch als Social Media Managerin viele Entwicklungen kritisch.
Wir sprechen im Feed und Fudder Podcast über den Endlos-Feed und sein Suchtpotenzial, den rauer gewordenen Ton in den Kommentarspalten und die Verantwortung der Plattformen. Warum Verbote wenig bringen, Medienkompetenz dagegen viel.
Jugendverbote für Social Media sind die falsche Antwort
Feed und Fudder Podcast 81 – Social Media Verbot!?
Feed und Fudder Podcast 84 – Gen Z Marketing
Transkript Feed und Fudder Podcast 88 – Darf man Social Media kritisieren?
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Hier gibt es das Transkript zu Folge 88 – Darf man Social Media kritisieren?
Transkript
Nicola
Hallo und Servus zu einer neuen Folge Feed und Futter mit Alex und mir, der Nici. Hallo Alex.
Alexander
Hallo, herzlich willkommen.
Nicola
Heute sitzen wir mal bei angenehmeren Temperaturen zusammen. Meine Laune ist auch schon tausendmal besser jetzt. Ich schwitze nicht. Ich finde, Podcast aufnehmen ohne zu schwitzen ist sehr angenehm.
Alexander
Ich glaube, Podcast aufnehmen ist immer gut, wenn man in einer guten Stimmung ist. Aber schön, dass du heute in richtiger Aufnahmelaune bist.
Nicola
Total. Und bevor wir einsteigen in unsere große Frage, darf man Social Media kritisieren, will ich noch einmal kurz ein Recap machen zu unserer letzten Folge. Es ging um Community Management und den Community Kodex. Und da hast du noch eine Nachricht bekommen, beziehungsweise eine Ergänzung, und das wollen wir euch überhaupt nicht vorenthalten.
Alexander
Genau, wir haben nämlich über den Community Kodex gesprochen. Das ist eine Initiative von Social Media und Community Expertin Vivian Pein und Mitinitiatorinnen. Ja, über gute Moderation, saubere Moderation, also dass man auch acht Leitlinien hat, wie man mit Hate Speech im Internet umgehen kann. Und da hat uns Vivian Pein noch etwas nachgereicht, und das finden wir ziemlich cool, weil wir in der Folge auch darüber gesprochen haben, dass es oft nicht so leicht ist, diese Codes, Emojis und was es alles gibt, oder auch Redensarten, so Community Speech, zu durchblicken. Denn oft werden Hassbotschaften hinter vermeintlich harmlosen Emojis versteckt.
Und da hat Vivian auf ihrer Webseite eine sehr umfangreiche und übersichtliche Liste mit allen gängigen Codes und Emojis, die in Kommentarspalten verwendet werden und was sie bedeuten. Und das andere war, wir haben auch darüber gesprochen, dass es für ein Team oft eine Ressourcenfrage ist oder wo man beim Community Management anfängt. Und da hat sie auf ihrer Website ein Modell, das man relativ leicht und mit ein paar Schritten aufs eigene Community Management übertragen kann, weil irgendwo muss man ja anfangen. Wir tun beides in die Folgenbeschreibung, wir tun es auch in die Folgenbeschreibung der Folge zum Community‑Kodex.
Nicola
Perfekt. Jetzt, wir hängen ja auch viel auf LinkedIn rum, wie das so ist als Social Media Manager und Managerin. Ich habe einen Post gesehen von Schanko, Senior Agency Lead von LinkedIn, sollte euch auch bekannt sein, war auch schon Speaker auf der Social Konferenz und ist gefühlt auch schon ewig bei LinkedIn beruflich tätig, nicht nur auf der Plattform, sondern wirklich bei der Firma LinkedIn. Und er schreibt vor ein paar Wochen: Frankreich wird als erstes EU Land Social Media für unter 15 Jährige verbieten.
Und ich merke, vor einigen Jahren hätte ich diese Nachricht wahrscheinlich kritischer gesehen. Und er beschreibt, dass er seit 16 Jahren für diese Social Media Plattformen arbeitet, acht Jahre bei LinkedIn und so weiter, also ist auch schon 100 Jahre irgendwie dabei, und er glaubt an die positiven Möglichkeiten von digitalen Plattformen, sie schaffen Verbindungen und so weiter. Ich glaube, da gehen wir gleich auch näher drauf ein, wie wir das sehen. Und das ist ja schon ein Punkt, auch er sagt, als Vater einer fünfjährigen Tochter, da bin ich in der gleichen Situation zum Beispiel, sieht er es heutzutage kritischer. Und diese ganze Geschichte für oder gegen Social, diese ganze Debatte, ist halt schwierig. Und er sieht es aber auch deutlich kritischer. Und jetzt mal deine Meinung dazu: Wie stehst du zu Social Media?
Alexander
Ja, auch zweigeteilt. Auf der einen Seite ist es unser Job. Wir haben einen Social Media Marketing Podcast, in dem wir Woche für Woche über Themen aus dem Social Media Marketing reden. Wir verdienen unser Geld mit Social Media. Also bin ich schon mal Social Media eigentlich sehr dankbar. Und da haben wir uns auch lange überlegt: Dürfen wir überhaupt Social Media kritisieren? Weil wir verdienen mit Social Media unser Geld, und Social Media verschafft uns unsere Reichweite.
Über Social Media machen wir unseren Podcast und den AllSocial Blog bekannt. Also wir verdanken und nutzen Social Media sehr viel. Aber diese Entwicklungen, und da muss man doch sagen, als wir angefangen haben, war die größte Social Media Entwicklung überhaupt, ich würde sogar sagen noch wichtiger als KI, eigentlich die Evolution vom Feed. Am Anfang hast du nur das gesehen, was deine Freunde gepostet haben. Wenn du zum Beispiel, sagen wir mal, fünf Freunde hattest, mit denen du auf einer Social Media Plattform vernetzt warst, war der Feed irgendwann mal bald einfach zu Ende.
Nicola
Halt schnell sogar.
Alexander
Und jetzt ist es so, jetzt hast du den Endlos Feed, und man sieht ja kaum noch Inhalte von den Leuten, mit denen du vernetzt bist, sondern siehst alles Mögliche. Und die Social Media Plattformen wollen ja, dass du dein Smartphone gar nicht mehr weglegst, sondern endlos, Doomscrolling, endlos durch den Feed scrollst. Und Social Media hat natürlich eine Suchtgefahr.
Das ist ja auch meistens die Begründung bei Regierungen. Wir hatten das ja zuerst in Australien, die sagen: Hey, das hat ein Abhängigkeitspotenzial, vor allem für unsere 16 Jährigen. Und die Social Media Plattformen bedienen sich ja auch gewisser Effekte, die dich dazu bringen sollen, dass du so viel Zeit wie möglich auf Social Media verbringst. Und das sehen wir kritisch. Und das andere, was wir auch kritisch sehen, ist, wie der Ton auf Social Media rau geworden ist. Ich denke, das hängt auch ein bisschen zusammen. Früher hattest du deinen Freundeskreis online, und wenn du da etwas Beleidigendes geschrieben hast, konntest du dir sicher sein, sobald du die Person in echt gesehen hast: Hey, was bitte, warum machst du das?
Und jetzt ist es die komplette Anonymität, auch wenn die Leute einen Klarnamen schreiben. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass du der Person, unter der du einen Hasskommentar schreibst, die du nicht kennst, wie zum Beispiel gerade Frauen im Sport, die kriegen ja oft solche Hasskommentare, überhaupt Frauen in der Öffentlichkeit, dass du dieser Frau dann mal live begegnest, ist sehr gering. Und aus dieser geringen Wahrscheinlichkeit, jemandem live so zu begegnen, schreibst du solche Kommentare. Und das sind Entwicklungen, die wir kritisch sehen.
Und ich finde, da darf man als Social Media Managerin und Manager auch Social Media kritisieren, eine kritische Haltung einnehmen. Und ich finde es auch wichtig, mit dieser Kritik, wir sagen nicht ablehnen, sondern dass du eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber deiner Arbeit im Social Media Management und Marketing einnimmst.
Nicola
Ja, vielleicht auch nochmal so: Es ist, wie du sagst, zweischneidig. Ich kann mich noch gut erinnern, und da muss ich auch sagen, sind wir selber schuld. Gerade wir Social Media Manager, die schon sehr lange dabei sind, sind ja auch irgendwo schuld, dass es so verbreitet ist. Also man kann sich davon nicht so lösen. Viele, viele Jahre haben wir in den Unternehmen, in verschiedenen Plattformen dafür geworben, dass man auf Social Media geht, dass man auf die Plattform geht, dass man Instagram macht, dass man Content macht und so weiter.
Also es ist schon so, dass man natürlich irgendwie nicht schuldbefreit ist, weil man ja auch wollte, dass es Erfolg hat. Und ich sehe das ähnlich. Ich sehe die positive Kraft, aber ich glaube, was sich schon radikal verändert hat, ist, dass es natürlich ein Leitmedium ist. Es ist gesellschaftlich eine sehr breite Masse an Leuten auf den Plattformen, weltweit. Und es bringt unfassbar viel, oder es spiegelt ja die Menschen auch wieder. Das ist ja genau der Punkt. Ich weiß noch, ich war vor vielen Jahren auf der Republica, und da wurde das auch schon kritisiert.
Und zum Thema: Darf man es kritisieren? Ich denke, man muss es kritisieren. Also die Social Media Experten und Expertinnen sind ja genau die, die sich so gut mit den Plattformen auskennen, dass sie genau aus dieser Bubble heraus schon immer kritisiert haben, wenn die Plattformen Veränderungen angestrebt haben, die Missbrauch verursachen können oder Sucht verursachen können. Und deswegen finde ich, in dem Punkt ist es ja so, dass lange, lange die Politik oder auch das Bildungssystem überhaupt nicht zugehört und überhaupt nicht reagiert hat, und die Kritik gerade von Experten kam. Und wie gesagt, vor vielen Jahren auf der Republica wurden genau diese Themen angesprochen, genau die Gefahr, es könnte zu Suchtpotenzialen kommen und so weiter.
Also genau das, was wir heute sehen oder wo wir die Konsequenzen sehen. Und witzigerweise habe ich das Gefühl, das Spiel wiederholt sich gerade mit KI. Also das geht ein bisschen schneller, aber das ist ähnlich. Was für eine Möglichkeit ist da? Und jetzt kommt aber schon: Oh, da ist es aber gefährlich, oh, da wird es aber missbraucht, oh, das ist aber schwierig, es wird viel zu viel genutzt und so weiter. Und da haben wir das aber in einer viel schnelleren Dynamik
Und unterm Strich finde ich Kritik voll wichtig, weil die Plattformen sich ohne Druck natürlich überhaupt nicht ändern. Die Plattformen sind ein Businessmodell. Die wollen Geld verdienen. Wir haben gerade auf dem Blog, auf Allsocial.de, die neuen Meta Zahlen veröffentlicht. Meta ist weiterhin sehr erfolgreich, hat starke Revenues. Und da geht es um die Gesellschafter. Und es geht darum, dass die Stakeholder ihre Gewinne abschöpfen. Und da ist der einzelne Jugendliche, der irgendwo in Timbuktu sitzt und süchtig wird, völlig egal, wenn man ehrlich ist. Und das ist auch unser Job. Also ich finde, als Social Media Manager, die wir so als Bindeglied sind, sollten wir genau hinschauen.
Alexander
Genau, also ich finde, man hat auch die Verantwortung, dass man zum Beispiel gewisse Trends einfach nicht mitmacht. Also gerade so, es gab das damals mit den Waschmittelpods, dass man sich filmt, wie man ein Waschmittel isst, oder dass man ein Selfie macht in gefährlichen Situationen, und dass man als Marke oder Unternehmen eben nicht dazu aufruft, so etwas zu machen.
Weil selbst wenn, da ist wieder die Gefahr von diesen Algorithmen: Selbst wenn irgendeine Waschmittelfirma dazu auffordert, dass man ihr Waschmittel isst, dann kann es natürlich erst mal kurzfristig negativ für die Marke sein, aber ich glaube, das wird so viele Views erzeugen, dass die kurzen Reputationsschäden schlichtweg egal sind, weil die Reichweite, die Klickraten und was weiß ich alles das ausstechen. Und das ist das, was ich meine mit: nicht ablehnen, sondern verantwortungsvoll handeln als Social Media Management, auch wirklich diese Trends durchgehen. Und kurz zu den Verboten: Australien lässt grüßen, oder besser gesagt, die VPN Clients lassen grüßen, es bringt gar nichts.
Da finde ich es, wie du auch sagst, viel wichtiger, dass man sowohl in der Familie als auch in der Schule, in der Politik Medienaufklärung macht. Weil trotz allem, Social Media, wir wollen es nicht zu schlecht reden, ist einfach das Leitmedium. Wir hatten es in zwei Folgen, wir hatten die Folge zum Digital News Report, es ist in fast allen Ländern das Leitmedium Nummer eins für Nachrichten. Und wir hatten die Folge Gen Z Marketing mit der Nicole Klemm, sie ist nämlich Spezialistin und Expertin für Gen Z Marketing, und sie hat erzählt: Für junge Menschen, gerade im Bereich Recruiting, ist Social Media einfach der erste Kontaktpunkt mit Unternehmen.
Und dann ist es auch wichtig, finde ich, dass Unternehmen präsent sind. Oder jetzt hat auch gestern der Hendrik Wüst ein Video gemacht, das fand ich ganz gut, wo er erklärt, warum die Landesregierung NRW ab sofort auf TikTok ist. Und was ich da interessant und auch sehr gut fand: Er hat erklärt, sie machen das nicht, weil sie damit einen weiteren Kanal bespielen wie Facebook oder Instagram. Sie wollen speziell die TikTok Community abholen, also auch Videos und Content produzieren, auf TikTok angepasst, damit sich eben auch mal die jungen Menschen auf TikTok informieren können, was eigentlich die Aufgaben einer Landesregierung sind. Und das finde ich gut.
Nicola
Ja, politische Aufklärung ist super wichtig und auch die Frage, der Desinformation dagegen zu wirken.
Alexander
Amen.
Nicola
Das ist ja eben, wir hatten es in einer der letzten Folgen auch, Thema Tagesschau. Also zu sagen: Hey, ich habe TV, da bin ich präsent, und dann noch eine Mediathek, ist schwierig, wenn du einen Bildungsauftrag hast und entsprechend alle Gesellschaftsschichten erreichen musst. Und deswegen ist es schon eine Frage, und die ist nicht einfach. Ich weiß, wir haben einige Zuhörerinnen, die für Ämter arbeiten, für Ministerien arbeiten, und ich finde, das ist ehrlicherweise total schwierig, also auch intern sich rechtfertigen zu müssen, warum müssen wir auf diesen Plattformen sein.
Auch wenn, wir wissen, die Plattformen fördern Sucht, und deswegen finde ich Kritik wichtig, aber sachlich in der Hinsicht zu sagen: Hey, liebe Plattformen, und da können wir dann politischen Druck erzeugen, liebe Plattformen, ihr müsst wirklich die Algorithmen anpassen. Weil am Ende die Jugendlichen dafür zu bestrafen, dass ein Businessmodell genau diese Schwäche ausnutzt, ist nicht in Ordnung, finde ich.
Alexander
Absolut. Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass man eben in der EU, wir haben ja auch schon oft über Regulierung gesprochen, und wir sind ja beide immer der Meinung, dass es auch ein schmaler Grat für die Politik ist, dass Regulierung wichtig ist, aber es ist auch immer die Frage, wie weit es gehen darf. Aber damit es nicht zu weit wegführt: Warum haben wir diesen Folgentitel heute genommen, auch dieses Thema? Nicht nur aus praktischen Gründen, wie zum Beispiel: Welche Inhalte greifen wir auf? Machen wir bei jedem Social Media Trend mit?
Nein, wir wollten es auch noch aus einem anderen Grund: Darf ich Social Media auch persönlich kritisieren? Ich glaube, das ist als Social Media Manager nicht immer leicht. Du hast eh oft schon Rechtfertigungsdruck nach der Etage ganz oben. Entweder heißt es, Social Media ist nur Tanzen, oder brauchen wir nicht, und was weiß ich. Und dann ist es vielleicht auch schwer, damit umzugehen, dass man manche Entwicklungen gar nicht so gut findet, obwohl man sich eh schon ständig rechtfertigen muss, warum man Social Media macht.
Da wollen wir euch einfach sagen: Hey, es ist völlig in Ordnung und okay und gehört einfach dazu, dass ihr euch in eurem Job mal Gedanken macht, ob eine Entwicklung auf Social Media richtig oder falsch ist, ob man da wirklich mitmachen will. Macht euch diese Gedanken, das ist auch ganz wichtig. Ich finde, wenn man sich diese Gedanken macht, hilft euch das dann auch, besser einzuschätzen, welche Inhalte ihr auf eurem Kanal haben wollt, welche Zielgruppen ihr wollt und vor allem, wie ihr sie ansprechen wollt.
Nicola
Absolut. Und aus meinem beruflichen Leben kann ich sagen, da stehe ich auch ganz oft zwischen den Stühlen. Und es gibt da kein Schwarz und kein Weiß. Ich liebe die Power von Social Media. Und wir haben ja noch die Wins, was uns schmeckt, die Schmankerl, wenn man mal wieder auf unser Food Thema kommt, was uns gut schmeckt. Da gibt es ganz, ganz tolle Geschichten. Und da habe ich auch gleich noch einen Win mit dabei, können wir gleich noch im Anschluss machen. Es wäre schade, wenn diese Power verloren geht.
Das finde ich so schade, weil dafür liebe ich Social Media. Und gleichzeitig kennen wir dieses Thema, dass es ganz viele Schattenseiten gibt. Und ich finde, beide Themen sollte man sehen und auch im Unternehmen ansprechen können. Und wie du sagst, strategisch, und das ist vielleicht so ein bisschen der Hinweis oder das Learning, sich strategisch aber wirklich auch klar zu sein, zum Beispiel, warum wir nicht auf einer Plattform sind, oder dass wir auf der Plattform sind, um etwas zu verändern, oder um auch eine Sichtbarkeit zu haben, oder um Service anzubieten, oder um junge Leute zu erreichen. Und ich glaube, wenn man da Antworten hat, und da kommt, glaube ich, dann der Wink zu Jens Wiese mit seinem Strategiethema, dann wird die Strategie rund.
Deswegen: Kritik ist manchmal super wichtig an dieser Stelle, an der strategischen Stelle. Und für einen selber. Also ich meine auch, für einen selber irgendwie, man ist täglich damit beschäftigt, und dann kann man vielleicht nicht die Welt retten, aber in diesem kleinen Kosmos kann man etwas tun.
Alexander
Das stimmt. Und wie gesagt, man kann natürlich seine eigene Community pflegen. Da kann man zum Beispiel auch eine Etikette und so etwas haben. Solche Sachen hat man selbst in der Hand. Klar, man ist von den Plattformen abhängig.
Und obwohl wir ja große Social Media Verfechter sind, sagen wir auch immer, man braucht trotzdem auch noch eigene Kanäle, wo du ein bisschen unabhängig von den Algorithmen der großen Plattformanbieter bist. Aber auch einfach für sich herausfinden, das finde ich wichtig: Wie soll meine Community sein? Das ist jetzt eine ganz simple Frage mit ein paar Worten, aber die Frage ist gar nicht so simpel, wie es die paar Buchstaben und Wörter hergeben.
Nicola
Das ist voll schwer zu beantworten.
Alexander
Und das kann man auch einfach lernen. Und da finde ich eine gewisse kritische Haltung, kritisch muss ja nicht ablehnend heißen, aber gesunder Menschenverstand ist vielleicht in Zeiten von KI auch viel wichtiger denn je. Und da dann einfach ein bisschen gesunden Menschenverstand, eine kritische Haltung gegenüber diesen Plattformen einnehmen, hilft, finde ich, ungemein beim Aufbau und der Pflege der eigenen Community.
Nicola
Und auch gegenüber Features zum Beispiel. Mir ging es immer so, als Social Media Expertin werde ich ja oft gefragt: Ah, da gibt es ein neues Feature, was kann das? Oder auch nicht. Auch da kann man kritisch sein. Man kann auch sagen: Hey, Feature XY nutzen wir nicht, weil es irgendwie in die falsche Richtung geht. Und ja, ich denke, das ist auch wichtig, sich da irgendwie auch klar zu positionieren, dass gewisse Features auf einer Plattform vielleicht nicht gut sind oder gewisse Themen vielleicht nicht gut sind. Und mir persönlich geht es auch so, da bin ich ganz ehrlich, ich muss auch aufpassen: Manchmal, wenn ich zu lange auf Instagram bin, das macht mir unfassbar schlechte Laune.
Und auch das zu reflektieren und zu sagen: Hey, ich muss da wieder ein bisschen aufpassen, ich glaube, das ist super wichtig. Und das ist, was wir auch Jugendlichen mitgeben können oder jungen Menschen, auch Eltern übrigens, wenn sie zuhören. Dass man immer wieder hinterfragt: Hey, bitte pass auch privat auf, dass du es nicht so krass nutzt. Wenn du merkst, das zieht dich eher runter, vielleicht mal ein bisschen Detox machen oder einfach ein bisschen weniger. Und das geht mir so. Also da muss ich mich auch echt selber sehr stark hinterfragen. Und das ist wichtig, dieses Lernen, damit umzugehen. Und auf politischer Ebene müssen wir es trotzdem im Blick behalten, dass das entsprechend nicht einfach ausufert.
Alexander
Es hilft auch bei der eigenen Positionierung. Also ich bin ja auch Freiberufler für eben diese Bereiche PR und Content. Und ich habe jetzt, das ist noch nicht so lange her, seit August, ich bin jetzt schon so lange auf LinkedIn, aber ich habe es nie so aktiv genutzt. Und jetzt seit August habe ich gesagt: Hey komm, mir endlich den Ruck gegeben, mach es mal ein bisschen. Und ich sehe jetzt schon ein bisschen, es tut sich tatsächlich schon etwas bei den Views.
Wenn man es wirklich aktiv nutzt, kann man echt etwas erreichen. Und das ist auch witzig, man podcastet so lange, jetzt steige ich voll mit LinkedIn ein, aber hey, es macht auf jeden Fall Spaß. Aber ich weiß auch, was ich absolut nicht in meinem Feed sehen will, und das wiederum gibt es dann von mir nicht zu sehen. Also ihr werdet niemals irgendwelche Rolex oder 5 am Club Postings von mir sehen.
Nicola
Warum? Da können wir nochmal eine Folge machen, ob es funktioniert hat.
Alexander
Okay, wäre witzig, aber ich finde es einfach einen total blöden Inhalt, und ich will das einfach nicht sehen in meinem Feed, und dementsprechend will ich es auch einfach nicht machen. Sondern ich will einfach, so wie hier in dem Podcast, offen und ehrlich mit euch reden, ich will Einblicke in meine Social Media Vorstellungen geben, ja, und einfach ein bisschen Feed und Futter Content. So stelle ich mir mein LinkedIn Profil vor.
Aber ich finde, es hat mir einfach geholfen, dass ich gegen so manche Trends kritisch bin. Und wir haben bisher oft nur von den technischen Entwicklungen gesprochen oder eben, sage ich mal, von ganzheitlichen Phänomenen wie zunehmender Radikalisierung auf Social Media. Es gibt auch Trends, da haben die Plattformen erst mal nichts damit zu tun. Sie können es dann durch die Algorithmen verstärken, aber es ist ein Trend, der eigentlich aus den Usern kommt. Das ist zum Beispiel bei LinkedIn zu beobachten. LinkedIn wird ja von den Inhalten immer mehr wie Instagram.
Also man sieht viel mehr Persönliches, auch irgendwie die Bilder, wie Leute sich jetzt auf LinkedIn fotografieren, so diese Halbtotale, das ist ja klassisch das Instagram Motiv. Und klar, der Algorithmus verstärkt es dann, aber man sieht, wie der Content auf LinkedIn langfristig weggeht von reinem Business Content zu Semi Business Privat, und jetzt ist es auch oft voll privat. Und da muss man auch nicht mitmachen. Also ich will auch nichts Privates auf LinkedIn posten, und das sehe ich auch manchmal kritisch. Und klar, das wird durch die Algorithmen verstärkt, aber wie gesagt, die kritische Haltung, gesunder Menschenverstand, das heißt ja nicht, dass man Social Media ablehnen muss, aber ich finde, das hilft ungemein bei der eigenen Positionierung und beim Aufbau der eigenen Community.
Nicola
Auf jeden Fall. Und da vielleicht auch nochmal ergänzend, das waren ja deine Wins: Alle Wins, ich würde sagen alle, oder fast alle, die wir hier im Podcast vorschlagen, was ich da so sehe, ist eigentlich Kontinuität. Also die haben so ihren Stil und die haben ihre Visualität und ihr Thema, meistens irgendwie so ein sehr eingegrenztes Thema, nicht so ausschweifend, sondern sehr nischig in eine gewisse Richtung, und einfach das durchzuziehen und dabei zu bleiben. Und damit kann man dann schon recht erfolgreich werden. Also da bist du auf einem guten Weg.
Alexander
Ja. Können wir mal reden.
Nicola
Dann werden wir mal sehen, wie sich das entwickelt. Können wir ja mal reden. Da habe ich dir noch etwas mitgebracht mit dem Thema: Können wir mal reden. Und zwar ist es schon ein paar Tage her, aber es war eine virale Geschichte. Und virale Geschichten aufzugreifen nach einer WM ist zwar ein bisschen late to the party, aber was man da lernen kann, ist Folgendes. Also ich erzähle, worum es geht, sonst kann man ja gar nichts lernen. Und zwar: Lamine Yamal hat beim Spiel Spanien gegen Argentinien, also dem Finale, 6PM getragen, also eine Underwear, eine Unterhose.Eine Boxershorts? Nein, Boxershorts weiß ich gar nicht genau. Aber auf jeden Fall Unterwäsche. Und das ist ein deutsches Label.
So ein kleines deutsches, feines Label. Und das ging natürlich um die Welt, weil junge Menschen, Thema Gen Z Marketing, das gefeiert haben. Und dann ging es darum: Gab es da Sponsorenverträge? War das ein geplanter Coup? Was war da eigentlich los? Und unterm Strich ist es aber so, dass der 6PM Gründer oder Inhaber sich auf LinkedIn gemeldet hat und gemeint hat, sie haben eigentlich gar nichts damit zu tun und freuen sich einfach, dass er gerne ihre Klamotten trägt. Und es wurde mega gefeiert, und da siehst du auch wieder, dass es schon ein Thema ist, authentisch zu sein, eine gute Brand zu haben, und wenn es gut läuft, kriegst du einfach mal Viralität geschenkt, wenn die Community dich mag.
Alexander
Ich habe auch etwas mitgebracht. Und das ist, weißt du, was ich am meisten mag bei Wins und Fails? Wenn wir etwas haben, was sowohl als auch ist. Und ich habe etwas mitgebracht. Es begann als Fail und wurde zu einem Win. Leider wurde der Beitrag inzwischen gelöscht, aber ich fand es einen Höhepunkt von coolen Communities. Mir ist in den LinkedIn Feed mal wieder so ein typischer Rant reingeschneit: Deutschland schafft sich ab, Ausrufezeichen. Da hat dann jemand einen Kassenzettel gepostet von seinem Ausflug nach Österreich und meinte: Oh, guck mal, wie billig in Österreich das Essen ist. War mir auch neu, das zu hören. Und weil die Gastronomie in Deutschland so teuer ist, war das für diese Person irgendwie der Beleg, dass es mit unserem Land bergab geht. Das ist so weit der Fail.
Nicola
Ein richtiger Beleg übrigens.
Alexander
Ja, genau, tatsächlich, ja.
Nicola
Richtiges Wortspiel.
Alexander
Sehr cool. Und das war der Beleg, dass es mit unserem Land bergab geht, und dann schreibt er auch da: Wiener Schnitzel in Österreich ist so viel günstiger.
Nicola
Aber da hätte er sich schon Gedanken machen müssen, weil das, also das habe ich noch nie erlebt. Aber okay, ja.
Alexander
Er hat geschrieben, in der Nähe von Innsbruck. Da dachte ich mir: Hey, geh mal im Montafon so etwas wie Germknödel essen, auf einer Skihütte, viel Spaß. Und jetzt, was das Coole war, das ist der Win, was dann die Community gemacht hat: Die sind dann auf die Webseite von dem Restaurant gegangen und haben gesagt: Hey, du hast ja nicht mal das Wiener Schnitzel bestellt, sondern das normale Schnitzel. Und danach hat sich die ganze Diskussion in der Kommentarspalte entwickelt, was ein echtes Wiener Schnitzel ist, wie es zubereitet werden muss, welche Bestandteile es hat, wie die Panade sein muss. Und das fand ich so witzig, und es hatte ein Food Thema. Und dass hier einfach die Community dann eine Schnitzeldiskussion angefangen hat.
Nicola
Ja, und jeder weiß, die Schnitzeldiskussion ist never ending. Also das ist ein ganz, ganz entscheidendes Thema, gerade in Österreich. Und ja, aber ich finde gut, dass es gekapert wurde, dass er quasi sein Learning, vielleicht hat er ein neues Learning aus dieser Geschichte. Vielen Dank für diesen super Win und wieder LinkedIn Kuriositäten. Eigentlich war das auch eine Rubrik: LinkedIn Kuriositäten bei Feed und Fudder.
Alexander
Das stimmt, das brauchen wir unbedingt. Macht’s gut.
Nicola
Ich wünsche dir eine schöne Woche, euch auch, und wir hören uns wieder. Ciao!
Social Media
WhatsApp Feature-Update: Aktuelle Neuigkeiten 2026
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11.08.2026
Neue WhatsApp Features für effizienteres Teamwork, Community-Management & Kundenservice
WhatsApp hat eine Reihe neuer Funktionen veröffentlicht, die insbesondere für Marketing-, Social-Media- und Community-Teams sehr praktisch sind. Ob spontane Abstimmungen im Team, flexible Calls oder übersichtlichere Gruppen-Kommunikation, hier kommen alle Neuerungen im Überblick:
1. Web-Anrufe: Flexibel und kostenlos vom PC aus
Ein häufig gewünschtes Feature ist endlich da. Web-Anrufe gehen nun direkt aus WhatsApp Web heraus. Wohoo!
- Audio & Video: Sowohl Einzel- als auch Gruppenanrufe sind ab sofort direkt im Browser möglich. Kein App-Download erforderlich
- Sicher & unbegrenzt: Alle Anrufe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, kostenlos und ohne Zeitlimit
- Für Social-Media-Manager*innen: Perfekt für schnelle Abstimmungen mit Kunden, Influencern oder dem Team, ohne extra Tools wie Zoom oder Teams öffnen zu müssen

2. Nahtlose Anrufweiterleitung: Device-Switch während des Calls
Mitten im Gespräch das Gerät wechseln? Kein Problem mehr!
- Unterbrechungsfreier Wechsel: Du kannst den laufenden Call nahtlos vom Smartphone oder Tablet auf den Laptop übertragen (und umgekehrt), ohne auflegen zu müssen. Das ist wirklich wertvoll!
- Für Social-Media-Manager*innen: Ideal für den hybriden Arbeitsalltag oder wenn du unterwegs im Call startest und am Schreibtisch direkt Präsentationen oder Dokumente teilen möchtest
3. Warteraum für Gruppenanrufe: Mehr Kontrolle & Sicherheit
- Zugangskontrolle: Teilnehmer*innen von Gruppenanrufen haben nun die Kontrolle darüber, wer dem Call beitreten darf
- Für Social-Media-Manager*innen: Bietet mehr Privatsphäre und Schutz vor unerwünschten Gästen
4. Verbesserte Abstimmungen (Polls): Schnellere Entscheidungen im Team
Die Umfrage-Funktion in WhatsApp wurde deutlich aufgewertet:
- Ablaufzeiten: Umfragen können jetzt mit einer Frist versehen werden
- Anonymisierung: Antworten lassen sich auf Wunsch anonym halten
- Bearbeitung: Erstellte Abstimmungen können bis zu 15 Minuten nach dem Senden nachträglich bearbeitet werden
- Für Social-Media-Manager*innen: Perfekt für schnelle Deadlines bei Content-Freigaben, Feedback-Runden oder Meinungsbildern in internen Projektgruppen

5. Die „@alle“-Erwähnung: Wichtige News nicht mehr verpassen
- Alle Mitglieder ansprechen: Mit dem Tag @alle werden sämtliche Mitglieder einer Gruppe direkt benachrichtigt
- Für Social-Media-Manager*innen: Ideal für Notfälle (z. B. Shitstorms, Eilmeldungen, Freigaben in letzter Minute) oder wichtige Ankündigungen, die im Chat-Verlauf nicht untergehen dürfen
6. Ähnliche Gruppe erstellen: Ordnung in der Community-Struktur
- Einfaches Duplizieren: Mit nur einem Tippen lässt sich aus einer bestehenden Gruppe eine neue Gruppe mit denselben Mitgliedern erstellen und anschließend anpassen
- Für Social-Media-Manager*innen: Perfekt für Nebengruppen (z. B. Taskforces für ein spezifisches Event, Projektgruppen oder Unter-Communities), ohne den Hauptchat durch Off-Topic-Themen zu überladen

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WhatsApp Feature-Update: Es gibt Neues über WhatsApp. Die Meta-Plattform launcht regelmäßig neue Funktionen und Verbesserungen. Damit du immer aktuell bist, sammeln wir in diesem Artikel eine Auswahl an interessanten Neuerungen. Schreib uns gerne direkt oder hier in die Kommentare, wenn du zu einzelnen Themen mehr erfahren willst!
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