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VR-Laufband Omni One wird offizielles Meta-Quest-Zubehör


Der US-Hersteller Virtuix ist dem „Made for Meta“-Programm beigetreten und damit ein offizieller Partner für Quest-Zubehör geworden. Dessen Produkt Omni One ist somit das erste VR-Laufband, das von Meta zertifiziert ist.

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Die Partnerschaft sieht vor, dass Virtuix Omni One mit den Headsets und Inhalten des Quest-Ökosystems kompatibel macht. Damit erhält Virtuix Zugang zur mit Abstand größten VR-Plattform, während Quest-Nutzer die Möglichkeit bekommen, VR-Spiele auf eine neue Art zu erleben.

Virtuix kooperierte zuvor jahrelang mit Metas Konkurrenten Pico und bot sein VR-Laufband zusammen mit einer angepassten Pico 4 Ultra Enterprise samt Controllern an.

Omni One ist ein VR-Laufband für den Heimbereich, das im Herbst 2024 in den USA auf den Markt kam. Auch wenn „VR-Laufband“ der geläufige Begriff für diese Art von Produkt ist, handelt es sich bei Omni One nicht wirklich um ein Laufband: Das Produkt besteht aus einer kreisrunden Schale, über die Nutzer mit speziellen Gleitschuhen laufen, während Fußtracker die Schritte in virtuelle Fortbewegung übersetzen. Für die nötige Sicherheit sorgen mehrere Gurte, die an einem beweglichen Arm befestigt sind.

Omni One soll die Illusion körperlicher Fortbewegung in virtuellen Welten erzeugen und zugleich Motion Sickness eindämmen. Nutzer sollen damit gehen, rennen, knien und springen können.

Virtuix vermarktete das Produkt bislang als VR-Komplettsystem aus Plattform, VR-Brille und Controllern sowie eigenem Spiele-Store. Zur Markteinführung umfasste dieses rund fünfzig bekannte VR-Spiele, die speziell für die Nutzung mit Omni One optimiert wurden. Darüber hinaus ist das Laufband auch mit PC-VR-Spielen kompatibel. Das System ist rund 1,2 m breit und wiegt 68 kg, soll sich dank integrierter Rollen jedoch vergleichsweise leicht durch den Raum bewegen lassen.

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Die US-Preise geben einen groben Anhaltspunkt dafür, wie teuer das Omni One in Europa werden könnte – falls es überhaupt nach Europa kommt.

Der aktuelle Preis für das System inklusive VR-Brille liegt bei 3.495 US-Dollar. Zusätzlich bietet Virtuix eine Variante für reine PC-VR-Nutzung an. Sie kommt ohne VR-Brille und Controller und enthält einen Bluetooth-Dongle für die drahtlose PC-Verbindung. Dieses Paket kostet 2.595 US-Dollar. Virtuix liefert bislang ausschließlich innerhalb der USA.

Wie sich die geplante Integration ins Quest-Ökosystem auf diese Pakete, Preise und Verfügbarkeit auswirken wird, ist noch unklar. Virtuix will zu einem späteren Zeitpunkt weitere Details zur Produktkompatibilität und zum Zeitplan bekannt geben. Dem VR-Fachblog Road to VR sagte Virtuix-CEO Jan Goetgeluk, man wolle eine große Zahl von Quest-Spielen für das System nutzbar machen.

VR-Laufbänder sind weiterhin ein Nischenprodukt, weshalb Virtuix nur wenig direkte Konkurrenz hat. Im „Made for Meta“-Programm ist das Omni One nicht das einzige ungewöhnliche Quest-Zubehör. Meta listet dort auch einen motorisierten Drehstuhl sowie zwei Haptikwesten als Immersionsverstärker. Darüber hinaus sind Produkte größerer Partner wie Logitech und Anker vertreten.


(tobe)



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Anwender hadern weiter mit elektronischer Patientenakte


Fast alle gesetzlich Versicherten haben seit Januar 2025 eine elektronische Patientenakte (ePA) von ihrer Krankenkasse angelegt bekommen – insgesamt rund 70 Millionen der rund 75 Millionen Versicherten. Seit Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen. Noch sind die meisten, die sich mit der ePA beschäftigen, unzufrieden oder sogar frustriert.

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Ärzte sind zwar zur Befüllung der Patientenakte verpflichtet, überzeugt sind viele bisher nicht. Der Vorsitzende des Deutschen Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Markus Beier, bezeichnet die aktuelle ePA laut dpa als „eingeschränkt praxistauglich“. Derzeit sei sie vor allem „eine unsortierte PDF-Sammlung, mit der Praxen im Alltag nur wenig anfangen können“. Ähnliches berichten auch die Ärzte aus Krankenhäusern, wobei es aufwendiger ist, die ePA in den Klinikalltag zu integrieren.

Noch fehlt für die Suche in der ePA eine lange von Ärzten geforderte Volltextsuche, die in diesem Jahr kommen soll. Zudem kommt es in der Telematikinfrastruktur, der „Gesundheitsdatenautobahn“, immer wieder zu Störungen und Ausfällen. Die meisten Praxen verfügen bereits über die notwendigen technischen Voraussetzungen, oft scheitert es jedoch am Austausch von Dokumenten, beispielsweise mit Krankenhäusern oder der Pflege.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die ePA deutlich weiterentwickeln und hat dazu kürzlich eine aktualisierte Digitalstrategie vorgestellt. Wie auch schon bei ihrem Vorgänger Karl Lauterbach setzt auch Warken den Fokus auf KI-Funktionen. Bisher haben sich laut Zahlen der Gematik 4,7 Millionen Versicherte eine GesundheitsID eingerichtet, die für den Zugang zu Diensten wie der ePA, dem TI-Messenger oder dem E-Rezept erforderlich ist.

Künftige Anwendungen sollen auch für Menschen ohne lange Krankengeschichte einen Mehrwert bieten, etwa die digitale Impfübersicht oder eine stärkere Einbindung von Krankenkasseninhalten. Bei der Vorstellung der aktualisierten Digitalisierungsstrategie betonte Warken vergangene Woche, dass die elektronische Patientenakte das zentrale Instrument eines digitalen Versorgungssystems sein soll. Digitale Ersteinschätzung, Überweisung und Terminvermittlung werden dann miteinander verzahnt. Der Zugang zur Versorgung soll dann künftig über Hausarztpraxen, die Telefonnummer 116 117 oder digitale Anwendungen erfolgen. Grundlage soll ein einheitliches Ersteinschätzungsverfahren sein, das in der ePA hinterlegt ist.

Zudem soll die Telematikinfrastruktur (TI) stabiler werden. Die Ministerin kündigte an, Komplexität zu reduzieren und der Gematik mehr Durchgriffsrechte zu geben, um Systemausfälle wie beim E‑Rezept künftig zu vermeiden. Verbraucherschützer mahnen, Versicherte ohne ePA dürften bei Terminvergaben keine Nachteile haben.

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Ein zentrales Problem bleibt außerdem die Finanzierung. Digitalisierung verursacht nicht nur Investitionskosten, sondern auch laufende Ausgaben für Wartung, IT-Sicherheit, Schulungen und Betrieb. Vertreter von Krankenhäusern und KBV fordern langfristig gesicherte Finanzierungsmodelle. Ohne dauerhaft abgesicherte Betriebskosten drohe die Umsetzung im Praxisalltag zu stocken.

Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, kritisiert, die ePA sei „noch nicht im Alltag angekommen“. Zentrale Funktionen wie digitale Impf- oder Bonushefte fehlten weiterhin. Der bisherige Start bleibe hinter den Erwartungen zurück. Ein Drittel sieht keinen persönlichen Nutzen. Die Mehrheit wünscht sich zudem ein besseres Berechtigungsmanagement. Mit der alten ePA 2.6 – vor der Version 3.0 – konnten Versicherte genau bestimmen, wer welche Daten sehen darf. Mit der „ePA für alle“ wurde diese Möglichkeit abgeschafft.


(mack)



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Bildstabilisatoren in Kameras: Wie die Technik die Fotografie verbessert


Fotografieren aus der Hand war noch nie so einfach und komfortabel wie heute. Das verdanken wir den ausgeklügelten Bildstabilisator-Systemen in vielen aktuellen spiegellosen Kameramodellen und zahlreichen Objektiven. Verschlusszeiten, bei denen Aufnahmen einst gnadenlos verwackelt gewesen wären, ergeben heute gestochen scharfe Bilder. Nachts auf Safari in Sambia zum Beispiel: eine Eule mit 250 Millimetern Brennweite und 1/50 Sekunde? Kein Problem – das Bild ist scharf. Eine schlafende Leopardin bei 1/80 Sekunde? Dito. Verwackeln hat seinen Schrecken weitgehend verloren.

Die Grenzen dessen, was aus der Hand machbar ist – sofern die Motive stillhalten –, verschieben sich immer weiter. Das gilt für Tele- und Superteleobjektive noch mehr als für kurze Brennweiten. Frühere unstabilisierte Varianten verlangten nach solider Kamerahaltung und kurzen Verschlusszeiten. Wenn Sie es selbst ausprobieren möchten, schalten Sie einfach bei 500 oder 600 Millimetern Brennweite einmal jegliche Stabilisierung ab.

Der „Anti-Wackel“-Mechanismus ist keine neue Erfindung. Vor rund 30 Jahren kamen die ersten stabilisierten Objektive auf den Markt, seit etwa 20 Jahren gibt es Bildstabilisatoren in Kameras. Aber erst die spiegellosen Systemkameras haben durch die kombinierte Objektiv- und Sensorstabilisierung das ganze Potenzial der Technik erschlossen und zugleich die Weiterentwicklung massiv beschleunigt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Bildstabilisatoren in Kameras: Wie die Technik die Fotografie verbessert“.
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Politikum Bahnstrecke Berlin-Hamburg: Regierungschefs setzen Bahn Ultimatum


Angesichts der Verzögerung bei der Sanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg erhöhen fünf Bundesländer den Druck auf die Deutsche Bahn. In einem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla beschweren sich die Regierungschefs über das Vorgehen und setzen ein Ultimatum für einen neuen Zeitplan.

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Viele Pendler sind auf der zentralen Verkehrsachse der Bahn von den Bauverzögerungen betroffen. Wann die Züge auf der Strecke wieder regulär rollen, bleibt unklar.

Die Deutsche Bahn wies Vorwürfe der Länder-Chefs zurück und erklärte, sie habe schnell Transparenz über die aktuellen Risiken hergestellt. In einer Stellungnahme als Reaktion auf das Schreiben der Länder-Chefs teilte das Unternehmen weiter mit, die Baupartner hätten zusätzliches Personal aktiviert, das umgehend mit den Arbeiten beginnen könne, sobald das Wetter es zulasse.

Die Regierungschefs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein kritisieren, dass die Bahn über eine Verlängerung der Bauarbeiten entschieden habe, ohne die Länder vorher umfassend zu informieren und ohne abgestimmten, verlässlichen Zeitplan. „Wir erwarten eine Klärung und Ihre Antwort zu einem konkreten Maßnahmen- und Zeitplan bis zum 2. März 2026“, heißt es in dem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla, der der dpa vorliegt.

Die Bahn teilte danach mit: „Einen stabilen, realistischen und verlässlichen Terminplan legen wir, wie bereits am Montag angekündigt, am 13. März vor.“ Zudem seien Bund und Länder vor den Medien zu den Entwicklungen informiert worden.

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Die Bahn hatte am Montag bekannt gegeben, dass sie aufgrund des Winterwetters mit Frost und Schnee den Termin zur Fertigstellung der Streckensanierung Ende April nicht einhalten kann. Erst am 13. März will der bundeseigene Konzern mitteilen, wann auf der Strecke wieder Züge fahren können. Am Dienstag hieß es, es gehe um eine Verzögerung von „wenigen Wochen, nicht von Monaten“.

Die Regierungschefs erwarten, dass die Bahn alle Ressourcen zur Fertigstellung der Steckensanierung bündelt und einen stabilen neuen Terminplan vorlegt, wie sie in ihrem gemeinsamen Brief schreiben. Dies müsse in enger Abstimmung mit den betroffenen Ländern, den betroffenen Kommunen und den Verkehrsunternehmen erfolgen.

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„Dieser Terminplan ist unverzüglich vorzulegen und fortlaufend zu kommunizieren.“ Zudem müsse die Bahn den weiteren Ersatzverkehr sicherstellen und alle Mehrkosten übernehmen. Die zusätzlichen finanziellen Lasten dürften nicht den Ländern, Kommunen oder Fahrgästen auferlegt werden.

Die Bahn teilte zur Begründung der Bauverzögerung mit: „Die Verlegung von insgesamt 740 Kilometer Kabel ist bei Schnee und Eis technisch nicht möglich.“ Die Deutsche Bahn setze alles daran, den Rückstand aufzuholen.

Zugleich drohen Verschiebungen bei einer anderen wichtigen Strecke. „Die umfangreichen Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg – Hannover, die planmäßig am 1. Mai beginnen sollen, würden wir bei einer Anpassung des Zeitplans für den Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg – Berlin entsprechend verschieben.“


(afl)



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