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Künstliche Intelligenz

VW Tayron eHybrid im Test: Der große Brummer


Der Versuch, den weltweiten Erfolg des VW Tiguan mit einer Ausweitung der Abmessungen ein Segment weiter oben zu wiederholen, hat nicht unbedingt überwältigend viel Nachfrage generiert. Der Tiguan Allspace blieb stets etwas im Schatten des kleineren Modells. Trotzdem bekommt die Idee eine zweite Chance. Das Tayron getaufte SUV macht dabei konzeptionell nichts grundlegend anders als der Vorgänger. Im Ergebnis kommt dabei ein ziemlich ordentliches Auto raus, von dem man bei VW vermutlich nicht zuletzt hofft, Passat-Fahrer abzufangen, die auf ein SUV umsteigen wollen. Für einen ausführlichen Test holten wir uns den Tayron mit dem stärkeren von zwei Plug-in-Hybriden in die Redaktion.

  • seit 2025 auf dem Markt
  • Abmessungen: 4,79 m lang, 1,87 m breit, 1,67 m hoch, Radstand: 2,79 m
  • Antriebe: drei Benziner, zwei Diesel, zwei PHEV
  • Preise: Basismodell ab 46.925 Euro. Testwagen knapp 74.000 Euro
  • größtes Plus: enormes Platzangebot
  • größtes Minus: rauer Motorlauf

Schon der Tiguan bietet, bezogen auf seine Abmessungen, ein ausgezeichnetes Platzangebot. Der Tayron ist mit knapp 4,8 m insgesamt rund 25 cm länger, der Radstand legt um 11 cm auf 2,79 m zu. Aus solchen Abmessungen erwachsen geradezu fürstliche Dimensionen: Auch vier große Menschen finden bequem Platz. Die Sitze vorn empfanden alle Fahrer in der Redaktion als fest gepolstert und damit auch auf langen Strecken recht bequem. Aus der zweiten Reihe kamen ebenfalls keine Klagen. Kindersitze lassen sich einfach verankern, und vielleicht kommt bei Gelegenheit mal jemand von Stellantis vorbei, um sich anzuschauen, wie so etwas vorbildlich gelöst werden kann.

Der Kofferraum fasst laut Werk sagenhafte 705 Liter. Diese Angabe ist allerdings ein Maximalwert, wie Volkswagen auf Nachfrage mitteilt, denn die Rücksitze lassen sich verschieben. Losgelöst davon: Wer deutlich mehr braucht, muss im Pkw-Bereich schon etwas suchen, oder eben doch das Segment wechseln. Der Tayron dürfte in dieser Hinsicht die meisten Ansprüche befriedigen und übertrifft Passat Variant und ID.7 Tourer nochmals.


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OpenClaw im Selbstversuch: Erste Schritte mit dem Super-KI-Agenten


Mails versenden, Kalender bearbeiten, Skripte schreiben und ausführen: LLMs können ziemlich selbstständig viel mehr Dinge erledigen, als man sich als Normal-Nutzer erträumt. Wer sich mit KI-Entwicklung beschäftigt, kann so etwas seit einiger Zeit über Mechanismen wie „function calling“ aufsetzen. Doch gibt es mit OpenClaw eine kostenlose Software, die all diese Funktionen und noch mehr bietet und dabei auch noch verblüffend einfach zu nutzen ist. Wer sie installiert, chattet nicht mehr nur mit seinen LLMs, sondern lässt sie Aufgaben erledigen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Wir haben uns ein paar Tage intensiv mit OpenClaw beschäftigt, dem Tool einen E-Mail-Zugang gegeben und es kleine organisatorische Aufgaben übernehmen lassen. Weil so ein mächtiges Werkzeug auch allerhand Angriffsfläche für Sicherheitslücken bietet, gehen wir auf Nummer sicher: OpenClaw arbeitet auf einem frisch aufgesetzten Linux und erhält keinen Zugriff auf wichtige Accounts. OpenClaw ist zunächst nur ein Framework. Damit es funktioniert, muss es ein KI-Modell laden. Dafür bieten sich leistungsfähige LLMs an. Wir verwenden das recht günstige günstige Gemini 3 Flash Preview über einen Api-Zugang. So liegen die Kosten für unseren Versuch nur bei wenigen Euro.

  • Mit OpenClaw können LLMs digitale Werkzeuge nutzen, um Mails zu verschicken, Skripte zu schreiben und diverse Aktionen auszuführen.
  • Die Einrichtung ist verblüffend einfach. Allerdings ist Vorsicht geboten: Mit den mächtigen Fähigkeiten der Software gehen große Sicherheitsrisiken einher.
  • Der Artikel beschreibt kurz die Installation von OpenClaw und erläutert, wie sich die KI bei verschiedenen Test-Aufgaben geschlagen hat. Die hat sie insgesamt sehr gut bewältigt, wobei sie sich auch manch groben Fehltritt erlaubte.

Der Artikel erläutert, wie man OpenClaw schnell zum Ausprobieren installieren kann und beschreibt einige Beispiele von Testaufgaben für den Agenten. Wie schlägt sich die KI etwa bei der Auswertung von Mails und als Reddit-Scraper? Wir werfen auch einen kurzen Blick ins Dateisystem, in dem unter anderem das Gedächtnis der KI liegt. Während des Tests zeigt unser Agent zwar auch Schwächen und macht Fehler. Aber die ließen sich recht schnell beheben. So sind wir vor allem beeindruckt davon, was OpenClaw in kurzer Zeit vollbringt.


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API-Konferenz von heise: Know-how zu Konzepten, Sicherheit und KI-Schnittstellen


APIs bilden einen zentralen Aspekt beim Gestalten komplexer Systemarchitekturen, und sie verbinden die verschiedenen Domänen und Dienste untereinander. Dabei öffnen sie spezifisches Wissen für das Gesamtsystem und teilen es mit anderen. Bei der Entwicklung gilt es, einige Herausforderungen an Konstruktion, Sicherheit, Wartbarkeit und Kommunikation zu bewältigen.

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Kin Lane

Kin Lane

API-Evangelist Kin Lane spricht über „Sandboxes Shape What You Are Capable of Automating“.

Diesen Themen widmet sich die Online-Konferenz betterCode() API von iX und dpunkt.verlag. Das zweitägige Event am 12. und 21. Mai 2026 richtet sich an Entwicklerinnen, Softwarearchitekten sowie API-Beauftragte im Management und bietet Know-how, Trends sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis.

Die dreizehn 45-minütigen Vorträge geben einen Überblick über grundlegende API-Konzepte und vertiefen Aspekte, wie Sicherheit, Caching, API als Produkt oder Gateways. Auch MCP als moderne Schnittstelle für LLMs ist ein Thema. Das Programm enthält unter anderem folgende Vorträge:

  • APIs, die sprechen: Domain-driven Design für bessere Schnittstellen
  • Keine Panik vor Agenten! Mit MCP und AI-Gateways per Anhalter durch die neue API-Galaxis
  • API First reicht nicht mehr – Migration eines Monolithen mit MCP im Zielbild
  • Caching-Strategien für moderne REST APIs: Von simplen Browser-Headern zu intelligentem Edge-Computing
  • Spec-driven API Design: APIs als Produkte mit spec-kit
  • Building and Testing REST APIs in the AI Era with Spec-Driven Development
  • Einfacher gesagt als getan – APIs als Produkte
  • uvm.


Golo Roden

Golo Roden

Golo Roden entwickelt in seinem Workshop Schritt für Schritt eine API ausgehend von einer realistischen Fachdomäne.

Die beiden ganztägigen Workshops vertiefen das theoretische Wissen in der Praxis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren und üben gemeinsam. Am 11. Mai 2026 entwickelt Golo Roden in seinem Workshop Von der Domäne zur API: Fachlich getriebenes API-Design in der Praxis gemeinsam mit den Teilnehmenden Schritt für Schritt eine API ausgehend von einer realistischen Fachdomäne.

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Am 18. Juni 2026 zeigt Tobias Polley API-Sicherheit in der Praxis: Angriff und Verteidigung. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, wie ein Hacker zu denken und Schwachstellen zu entdecken.

Ein Ticket zum Frühbucherpreis kostet für beide Tage 449 Euro (alle zzgl. MwSt.) und für einen Tag 249 Euro. Der Tarif für einen Workshop liegt bei 549 Euro. Gruppen bekommen im Shop automatisch Rabatt und auch Schülerinnen, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige erhalten auf Anfrage einen Nachlass.

Wer über die API- und weitere betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich auf der Website zum Newsletter an.


(who)



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RHIC-Ära endet: 25 Jahre Teilchenforschung am Brookhaven Laboratory


Der Relativistic Heavy Ion Collider (RHIC) am Brookhaven National Laboratory hat am 6. Februar 2026 kurz nach 9 Uhr morgens seine finalen Kollisionen durchgeführt. Wie das Brookhaven National Laboratory mitteilte, kollidierten dabei nahezu lichtschnelle Sauerstoff-Ionen in den Detektoren STAR und sPHENIX. Nach über 25 Jahren Betrieb endet damit die wissenschaftliche Arbeit des Teilchenbeschleunigers.

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RHIC nahm im Sommer 2000 den Betrieb auf und arbeitete in dieser Zeit mit zehn verschiedenen Atomarten in unterschiedlichen Energien und Konfigurationen. Der finale Durchlauf erzeugte den größten Datensatz aus Gold-Ionen-Kollisionen sowie Proton-Proton-Kollisionen für Spin-Analysen. Hinzu kamen niedrigenergetische Fixed-Target-Kollisionen und Sauerstoff-Sauerstoff-Interaktionen.

Der Detektor sPHENIX sammelte allein im letzten Durchgang über 200 Petabyte Rohdaten – mehr als alle vorherigen RHIC-Datensätze zusammen. Darunter befinden sich 40 Milliarden Momentaufnahmen von Gold-Ionen-Kollisionen. „RHIC ist eine der erfolgreichsten Nutzereinrichtungen des DOE Office of Science und steht Tausenden Wissenschaftlern aus den gesamten Vereinigten Staaten und der ganzen Welt zur Verfügung“, erklärte Darío Gil, Staatssekretär für Wissenschaft im US-Energieministerium.

Der Beschleuniger mit seinen zwei 3,8 Kilometer langen supraleitenden Ringen erzeugte während seiner Laufzeit Quark-Gluon-Plasma (QGP), das die Materie kurz nach dem Urknall vor 14 Milliarden Jahren nachahmte. Die Experimente wiesen 2005 nach, dass sich QGP wie eine perfekte Flüssigkeit verhält. Zudem trugen die Messungen wesentlich zur Aufklärung des Proton-Spins bei.



Unterstaatssekretär für Wissenschaft im US-Energieministerium, Darío Gil (rechts), beendete am Freitag, dem 6. Februar 2026, offiziell die Betriebsphase des RHIC.

(Bild: Kevin Coughlin / Brookhaven National Laboratory)

Das Ende von RHIC ist zugleich der Startschuss für seinen Nachfolger: den Electron-Ion Collider (EIC). Der neue Teilchenbeschleuniger wird wichtige Komponenten von RHIC übernehmen, darunter den Ion-Speicherring und die Injektoren. Einer der beiden Ringe wird durch einen Elektronenring im bestehenden Tunnel ersetzt.

Das EIC-Projekt soll präzise Messungen der Quark- und Gluon-Verteilung in Protonen ermöglichen und deren Beiträge zur Masse und Spin untersuchen. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, erste Experimente sollen Anfang der 2030er Jahre starten. Das US-Energieministerium rechnet mit Kosten zwischen 1,7 und 2,8 Milliarden US-Dollar. „Wir wussten, dass RHIC beendet werden musste, damit EIC stattfinden konnte. Es ist ein bittersüßer Moment“, kommentierte Wolfram Fischer, Leiter der Collider-Accelerator-Abteilung am Brookhaven National Laboratory.

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Während in den USA ein Teilchenbeschleuniger seinen Nachfolger bekommt, plant das CERN in Europa bereits die nächste Generation. Wie aus der Machbarkeitsstudie für den Future Circular Collider hervorgeht, soll der FCC mit einem 91 Kilometer langen Tunnel und einer Tiefe von 200 Metern den aktuellen Large Hadron Collider (LHC) mit seinen 27 Kilometern Umfang deutlich übertreffen.

Der LHC selbst hat kürzlich einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: Die Forschungseinrichtung archivierte mehr als ein Exabyte an Daten auf über 60.000 Magnetbändern. Das High-Luminosity-Upgrade des LHC soll die Datenmenge künftig verzehnfachen. Für den FCC haben mehrere Milliardäre bereits 860 Millionen Euro zugesagt, darunter Eric Schmidt, Xavier Niel und John Elkann.

Die erste Phase des FCC ist als Elektron-Positron-Collider konzipiert und soll als „Higgs-Fabrik“ dienen. In späteren Ausbaustufen sind Protonenkollisionen mit Energien bis 100 Teraelektronenvolt geplant – mehr als das Siebenfache der aktuellen LHC-Kapazität. Der CERN-Rat prüft die vollständige Machbarkeitsstudie, ein Baubeginn könnte in den 2040er Jahren erfolgen.


(vza)



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