Künstliche Intelligenz

Warme Töne im Winter: Die Bilder der Woche 6


Diese Woche kommt etwas Feuer in die sonst winterlichen Motive. Ein Fuchs im Schnee, der statt einer Tarnung alle Blicke auf sich zieht, eine Bergkette mit warm beleuchtetem Wolkendach oder gleich zwei knallrote Sonnenschirme, die nur einen schmalen Blick auf Rapunzel-Türme im Hintergrund erlauben. Wir laden Sie ein, durch unsere Favoriten zu stöbern. Es wird wieder bunter!

Weiterlesen nach der Anzeige






(Bild: dave-derbis)

Cadini di Misurina: Zerklüftete Gipfel ragen scharf in den Himmel, während warmes Abendlicht auf die kühlen Felsflächen fällt. Die tief hängenden Wolken glühen in Orange und Rosa. Der Himmel öffnet sich nur stellenweise und lenkt den Blick auf die Bergspitzen. Die Komposition lebt dabei von klaren Ebenen. Die dunklen Felsen als Basis, die gezackte Bergkette in der Bildmitte und die Wolken am oberen Rand. Die Landschaft erinnert an eine Fantasiewelt, in der die Natur wild und ungezähmt erscheint.



Fuchs im Garten

(Bild: DiSe.fotografie)

Ein Rotfuchs steht im Schnee, den Kopf gesenkt, den Blick konzentriert, die Ohren aufgestellt. Sein dichtes Winterfell leuchtet warm vor dem hellen Untergrund. Die Farben setzen einen starken Kontrast zwischen Rotbraun und Weiß. Der Betrachter ist hier sehr nah am Tier, wodurch dessen Präsenz verstärkt wird. Der Hintergrund verschwimmt weich und lenkt den Fokus auf Kopf, Augen und Körperhaltung.

Weiterlesen nach der Anzeige



Winterlandschaft

(Bild: dg9ncc)

Südlicher Steigerwald: Ein minimalistisches Bild, das gleichermaßen streng wie poetisch wirkt. Auf einem sanft gewellten Feld steht ein einzelner Baum. Die Landschaft erscheint zurückgenommen und ruhig. Dunst liegt in der Luft. Die tief stehende Wintersonne weicht die sonst harten Übergänge zwischen Hell und Dunkel auf. Die Komposition setzt auf klare Flächen, die durch horizontale Schichten gegliedert werden, und der leicht aus der Mitte versetzte Baum wird zum Ruhepol.



Abschirmdienst

(Bild: der Onkel Werner)

Rote Schirmflächen spannen sich diagonal über das Bild und lassen so nur einen schmalen Durchblick frei. Dazwischen tauchen die hellen, fast spielerisch wirkenden Zinnen mehrerer Türme auf. Das kräftige Rot dominiert das Bild und bildet einen starken Kontrast zum Himmel und zum hellen Mauerwerk. Die Komposition lebt von klaren Linien und Überlagerungen. Die Schirme schneiden den Raum in geometrische Flächen, während die Türme nur fragmentarisch erscheinen. Das Bild spielt mit Verbergen und Zeigen – und genau das weckt die Neugier.

NIKON D3300 | 17 mm | ISO 100 | f/6.3



Xiling Schlucht

(Bild: Thomas Becher)

Durch die Langzeitbelichtung wirkt das Wasser geglättet und das Bild strahlt eine Ruhe aus. Die Felsen bilden feste Ankerpunkte im Vordergrund und der Bach lenkt den Blick in die Tiefe.

Der Fotograf erklärt: „Das Foto entstand auf einer Reise durch China. Die Xiling Schlucht führt vom Jangtsekiang in die Berge hinein. Ich hatte mein Stativ dabei und konnte so etwas länger belichten. Aufgenommen mit einer Nikon Z5 und einem Nikkor 24–120/f4.“

Nikon Z5 | 80 mm | ISO 100 | f/8.0 | 2,5 s



Snow White and …

(Bild: Klicker3D)

Nahezu unberührter Schnee füllt das Bild und zieht sanfte weiße Wellen. Aus dem Schnee ragt lediglich die rote Zipfelmütze eines Gartenzwergs. Die Bildkomposition setzt konsequent auf Minimalismus. Die große weiße Fläche lenkt den Blick sofort auf den kleinen Farbkontrast, und die ruhigen Linien verleihen dem Motiv Balance sowie eine gewisse Tiefe. So entsteht ein leiser, humorvoller Wintermoment – reduziert, ruhig und mit einem Augenzwinkern.



Wasserspiele

(Bild: metapix)

Vertikal durch das Bild ziehen sich bunte Flächen und dunkle Linien. Die Farben Rot, Blau, Gelb und Weiß scheinen darin zu fließen. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass es sich um Spiegelungen im Wasser handelt. Die Architektur löst sich in Wellen auf. Die Komposition lebt vom Rhythmus, der durch die Wasserbewegung entsteht und so Dynamik erzeugt. Das Foto verwandelt die Wirklichkeit in eine Abstraktion, indem das Wasser zur Leinwand für Farbe und Bewegung wird.


(hoh)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen