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Was kommt 2026 zu Netflix? Alle Neuigkeiten zu Serien und Filmen!


Netflix hat diese Woche in Berlin vor Publikum gezeigt, wie 2026 bei den deutschsprachigen Originals aussehen soll. Es gab erste Szenen, konkrete Starttermine und ein paar Überraschungen – aber auch vieles, das noch auffällig vage bleibt.

Diese Woche hat Netflix in Berlin bei der Show „What Next?“ vor mehr als 300 geladenen Gästen die nächsten deutschsprachigen Produktionen angeteasert. Auf der Bühne standen unter anderem Mala Emde, Katharina Stark und Louis Hofmann für den Film 23.000 Leben. Alexandra Maria Lara und Rúrik Gíslason zeigten erste Szenen aus Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten (Start: 1. April). Und zu Achtsam Morden gab’s gleich doppelt Neuigkeiten: Szenen aus Staffel 2 (Start: 28. Mai) plus ein offizielles Go für Staffel 3. Die Richtung von Netflix hierzulande ist klar: mehr Reality/Nonfiction neben den klassischen Serien und Filmen. Jana Ina und Giovanni Zarrella haben eine eigene Reality-Serie („Die Zarrellas“) angekündigt, außerdem soll Love is Blind: Germany in die dritte Staffel gehen, und an der Doku Schumacher ’94 wird bereits gedreht.

Diese Starttermine sind schon fix

Bei vielen Titeln bleibt Netflix noch bei „bald“, ein paar Daten stehen aber:

  • 5. Februar 2026: Unfamiliar (Serie)
  • 26. Februar 2026: Kacken an der Havel (Serie)
  • 1. April 2026: Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten (Film)
  • 28. Mai 2026: Achtsam Morden Staffel 2 (Serie)

Netflix-Serien 2026: Von Thriller bis Rap-Dorf-Comedy

Unfamiliar startet früh im Jahr und setzt auf Agenten-Action in Berlin: Ein ehemaliges Top-Agentenpaar betreibt ein Safe House, bis alte Bedrohungen und mehrere Parteien (Auftragskiller, russische Agenten, BND) alles eskalieren lassen. Das klingt nach Tempo und Verschwörung, muss aber liefern – gerade weil „Agentenstoff in Berlin“ schnell nach Baukasten aussehen kann.

Ganz anders Kacken an der Havel. Und nein, das ist kein Tippfehler! Rapper werden wollen, aber als Pizzabäcker in Berlin hängen bleiben – und dann zurück ins Dorf müssen, inklusive sprechender Babyente und überraschend auftauchendem Teenager-Sohn. Das ist bewusst drüber. Entscheidend wird sein, ob die Serie ihren Humor trägt, ohne zur reinen Klamauknummer zu werden.

Bei den Fortsetzungen setzt Netflix auf bekannte Marken: Crooks bekommt Staffel 2 und schickt die Figuren diesmal zwischen Deutschland, Österreich und Thailand durch neue Fronten. Achtsam Morden geht in Staffel 2 stärker ins Innenleben der Hauptfigur, inklusive „inneres Kind“-Therapie, während die Mafia-Altlasten weiterlaufen. Und Die Kaiserin soll Ende 2026 mit einem sechsteiligen Finale abschließen.

Neu angekündigt ist außerdem Die Falle: Eine Autorin verlässt seit Jahren nicht das Haus und glaubt im TV den Mörder ihrer Schwester zu erkennen – sie will ihn mit sich selbst als Köder stellen. Das ist ein klarer Thriller-Ansatz, der vor allem von Inszenierung und Spannungskurve leben muss. Love & Chaos (Arbeitstitel) klingt nach Beziehungsspiel im Verlagsmilieu und zielt eher auf Drama/Provokation als auf Action.

Neflix-Filme 2026 : Gesellschaftsstoff, Familienchaos und Hundetherapie

23.000 Leben ist der politische Stoff im Paket: Inspiriert von der Geschichte von „Jugend Rettet“ geht es um junge Leute, die Seenotrettung im Mittelmeer starten und dabei an rechtliche und moralische Grenzen stoßen. Das Thema ist schwer, die Fallhöhe hoch – umso wichtiger wird, dass der Film nicht nur „wichtig“ sein will, sondern Konflikte sauber erzählt.

Leichter wird’s mit Eat Pray Bark: eine Gruppe überforderter Hundebesitzer im Intensivkurs in den Tiroler Bergen. Netflix positioniert das als Ensemblekomödie, und genau da liegt das Risiko: Solche Filme stehen und fallen mit Timing und Figuren, nicht mit der Prämisse.

Dazu kommen zwei weitere Komödien ohne konkretes Startdatum: Das Geschenk (Kindergeburtstag in der Villa, der komplett eskaliert) und Mein bester Freund, seine Freundin & ich (Kumpel-Dynamik vs. neue Beziehung). Beides sind klassische Konfliktmaschinen. Ob’s frisch wirkt, hängt davon ab, wie sehr die Figuren mehr sind als reine Pointenlieferanten.

Nonfiction und Reality: Netflix drückt weiter aufs Gas

Neben Serien und Filmen baut Netflix das „Begleitprogramm“ weiter aus: Kaulitz & Kaulitz geht in Staffel 3, Too Hot to Handle: Germany bekommt eine „Couples Edition“ (AT), und mit Shirin ist eine Doku über Shirin David rund um ihre Arenatour geplant. Sport bleibt ebenfalls ein Thema: Poldi begleitet Lukas Podolski beim Ende seiner Karriere, und Schumacher ’94 will die Formel-1-Saison 1994 aus heutiger Perspektive erzählen – inklusive Stimmen aus dem Umfeld.

Neu als großer Name im Reality-Block: Die Zarrellas. Netflix verkauft das als intimen Einblick in Familienalltag und Showbusiness. Klingt nach dem üblichen Versprechen – ob es mehr wird als Hochglanz-Begleitung, wird man erst sehen, wenn Format und Erzählweise klarer sind.



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