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Western Digital: Neue Roadmap, HAMR-Debüt und 14 Platter für 140 TB


Western Digital: Neue Roadmap, HAMR-Debüt und 14 Platter für 140 TB

Bild: Western Digital

Western Digital gibt bei Festplatten richtig Gas und kündigt eine ganze Reihe neuer Produkte an. Dieses Jahr sollen die ersten HAMR-Festplatten mit 40 TB fertig werden. Im Labor stehe bereits die Basis für 100 TB und mehr. Parallel sollen die ePMR-Modelle bis zu 60 TB erreichen. Ferner sollen bald 14 Platter eingesetzt werden.

HAMR ist jetzt bereit

Während Seagate bereits Festplatten mit HAMR auf den Markt gebracht hat, die bisher mit bis zu 32 TB erhältlich sind, sah Western Digital die Zeit dafür noch nicht gekommen oder war schlicht noch nicht bereit. Jetzt wurde das erste Modell auf dem Investor Day stolz in den Händen gehalten. Mit gleich 40 TB soll die HAMR-Ära bei Western Digital beginnen, entsprechende Muster sollen sich bereits bei zwei nicht genannten Geschäftskunden zur Qualifizierung befinden.

Die neue Roadmap von Western Digital
Die neue Roadmap von Western Digital (Bild: Western Digital)
HAMR-HDD im Einsatz
HAMR-HDD im Einsatz (Bild: Western Digital)

Für 2026 sei auch ein Modell mit 44 TB geplant. Der eigentliche Marktstart werde aber erst im ersten Halbjahr 2027 erfolgen. Demnach nennt die Roadmap die Termine zur Fertigstellung der Technik und nicht deren Markteinführung.

11 Platter für 44 TB, 14 für 140 TB

Western Digital setzt auch bei den HAMR-Festplatten auf ein 11-Platter-Design, bringt also eine Scheibe mehr als Seagate im gewohnten 3,5″-Gehäuse unter. Pro Scheibe werden bis zu 4 TB Daten gespeichert, sodass jene 44 TB möglich sind. Seagate bietet bisher 32 TB auf 10 Scheiben, also 3,2 TB pro Platter, will dies aber bald erhöhen.

Western Digital Investor Day 2026
Western Digital Investor Day 2026 (Bild: Western Digital)

Western Digital habe lange daran geforscht, die Lasereinheit so flach wie möglich zu machen, damit sie zwischen die Platter passt. Von diesen will das Unternehmen übrigens künftig noch mehr im 3,5″-Gehäuse unterbringen: Bis zu 14 Scheiben sind für HDDs der fernen Zukunft mit 140 TB angedacht.

Mit HAMR und bis zu 14 Plattern für mehr als 100 TB
Mit HAMR und bis zu 14 Plattern für mehr als 100 TB (Bild: Western Digital)

100 TB bis 2029

Während Seagate kürzlich vom Erreichen von 7 TB pro Platter in den eigenen Testlaboren gesprochen hat, legt Western Digital auch hier noch etwas drauf. Angeblich seien bereits 10 TB pro Platter technisch möglich, sodass zumindest theoretisch die Basis für HDDs mit 100 TB und mehr stehe. Aktuell plant das Unternehmen mit 100 TB im Jahr 2029. Ob dies gehalten werden kann, hängt von den weiteren Entwicklungsschritten und den zuvor nötigen Qualifizierungsprozessen im Praxiseinsatz ab.

ePMR läuft bis 60 TB weiter

Die bisher genutzte ePMR-Technik wird nach Einführung von HAMR bei Western Digital nicht ausgemustert, sondern soll parallel weiterlaufen. Auf der Bühne gezeigt wurde ein Modell der Ultrastar-Serie mit 40 TB, das bei einer Demo rund 290 MB/s beim Lesen und Schreiben erzielte. Dieses verwendet allerdings überlappende Spuren (SMR).

ePMR soll bis 60 TB skalieren
ePMR soll bis 60 TB skalieren (Bild: Western Digital)
ePMR-Roadmap
ePMR-Roadmap (Bild: Western Digital)
ePMR-HDD mit 40 TB und SMR im Einsatz
ePMR-HDD mit 40 TB und SMR im Einsatz (Bild: Western Digital)

Schnellere HDDs: High Bandwidth Drive und Dual Pivot

Letztlich sollen HDDs auch schneller werden, was angesichts der wachsenden Speichermengen auch dringend nötig ist. Neue Ansätze in diese Richtung sind das High Bandwidth Drive, bei dem auf mehrere Spuren gleichzeitig zugegriffen wird. Mit zwei Spuren soll der Durchsatz verdoppelt werden. Theoretisch seien aber bis zu acht Spuren für die achtfache Leistung denkbar. Diese Technik soll bei 50 TB starten.

High Bandwidth Drive
High Bandwidth Drive (Bild: Western Digital)
Roadmap für Performance Drives von Western Digital
Roadmap für Performance Drives von Western Digital (Bild: Western Digital)
Dual Pivot Technology
Dual Pivot Technology (Bild: Western Digital)

Erst für HDDs ab 60 TB hat Western Digital die „Dual Pivot“ genannte Entwicklung vorgesehen. Diese ähnelt dem Ansatz der Multi-Aktor-Technik, die sich bisher nicht durchgesetzt hat.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde zudem das neue Unternehmenslogo von Western Digital präsentiert. Dieses soll laut dem CEO Irving Tan den Weg der HDD ins Rechenzentrum symbolisieren, passt also wirklich sehr zum Zeitgeist.

Western Digital Investor Day 2026
Western Digital Investor Day 2026 (Bild: Western Digital)



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Xiaomi Tag im Test: Günstig aber einfach gehalten


Seit ich ein Handy habe, muss ich neben Geldbörse und Schlüsseln ständig auf etwas anderes achten. Bei so vielen Dingen, an die man denken muss, passiert es nur allzu oft, dass man eines verliert. Deshalb habe ich angefangen, intelligente Bluetooth-GPS-Tracker oder Smart Tags zu verwenden. Sie sind kompakt, leicht und machen es einfach, Gegenstände zu überwachen und sie wiederzufinden, wenn sie verlegt wurden. Xiaomi hat vor kurzem den Xiaomi Tag auf den Markt gebracht, eine günstigere Option im Vergleich zu den Premium-Alternativen.

Der neue Xiaomi Tag ist ein schlanker und eleganter Tracker zu einem wettbewerbsfähigen Preis, obwohl er keine UWB-Konnektivität (Ultra-Wideband) bietet. Ich habe ihn auf Herz und Nieren geprüft, um die Leistung und die Funktionen mit anderen Trackern zu vergleichen und festzustellen, ob er eine lohnende Alternative ist.

Design und Akku

Die meisten Tracker, die ich getestet habe, haben eine kreisförmige, abgerundete, quadratische oder elliptische Form. Der Xiaomi Tag verfolgt einen einzigartigen Ansatz mit einem länglichen Design. Er hat einen zentralen Puck aus Polycarbonat, der von einem integrierten Metallring gehalten wird. Dadurch wirkt er wie ein hochwertiges Schlüsselanhänger-Accessoire. Mit der Metallschlaufe könnt ihr ihn direkt an einem Schlüsselring oder Karabiner befestigen, ohne dass ihr eine zusätzliche Halterung oder ein Etui benötigt.

Obwohl er breit erscheint, ist der Anhänger dünn und leicht. Mit den Maßen 46,5 x 31 x 7,2 mm passt er problemlos in eine Brieftasche oder Tasche, ohne sich zu breit zu machen. Mit nur 10 Gramm ist er leichter als viele Konkurrenten, wie der AirTag 2 oder Galaxy SmartTag 2.

Xiaomi Tag smart GPS Bluetooth tracker review for Android and iPhone
Unter der oberen Abdeckung, findet ihr das Batteriefach, das eine CR2032-Batterie aufnimmt. Bildquelle: nextpit

Der Xiaomi Tag ist nach IP67 staub- und wasserdicht, so dass ihr ihn bedenkenlos an Haustieren oder Taschen befestigen könnt. Der abnehmbare Akkudeckel fühlt sich sicher und gut abgedichtet an. Eine zentrale Taste aktiviert das Gerät aus dem Schlafmodus oder setzt es zurück.

Die obere Abdeckung verdeckt die austauschbare CR2032-Batterie. Dank einer gekerbten Kante lässt sie sich leicht mit einem Nagel oder einem Werkzeug aufhebeln. Der Austausch der Batterie ist einfach, aber angesichts der langen Lebensdauer nur selten nötig. Xiaomi gibt die Laufzeit der Batterie mit über einem Jahr an, was den meisten Trackern entspricht. Samsungs Galaxy SmartTag 2 bietet bis zu zwei Jahre im Energiesparmodus.

Pairing und Doppelnetzwerk-Kompatibilität

Der Xiaomi Tag verwendet Bluetooth 5.4 und NFC (iOS-Geräte). Er funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS. Auf unterstützten Android-Geräten wird er über die Find Hub App gekoppelt. Die Xiaomi Home App unterstützt dies nicht, auch nicht beim Pairing mit einem Xiaomi Telefon oder Tablet.

Pairing mit einem Android-Gerät

Habt ihr die App installiert und euch im Google-Konto angemeldet, reicht es, das Schutzband der Batterie herauszuziehen. Der Tag wird automatisch erkannt. Vergewissert euch, dass Bluetooth und Standort aktiviert sind, falls die Verbindung nicht sofort angezeigt wird. Xiaomi empfiehlt, bei Bedarf manuell nach Find-Hub-Geräten zu scannen, aber in meinen Tests wurden mehrere Tags sofort mit allen Geräten gekoppelt.

Die Einrichtung auf dem Host-Android-Telefon oder -Tablet dauert nur ein paar Fingertipps, einschließlich der Bestätigung der Richtlinie. Anschließend könnt ihr den Tag umbenennen, eine Kategorie zuweisen und sein Symbol ändern. Anschließend könnt ihr den Tag auf den Karten anzeigen lassen.

Xiaomi Tag smart GPS Bluetooth tracker review for Android and iPhone
Der Xiaomi Tag wird automatisch erkannt, sobald ihr das Batterieband entfernt. Vergewissert euch, dass auf eurem Android-Handy oder -Tablet Bluetooth und Ortung eingeschaltet sind. Bildquelle: nextpit

Kopplung mit einem iPhone

Auf dem iPhone oder iPad verwendet ihr die Apple-App „Find My“ und wählt die Option „Drittanbietergerät“. Schaltet außerdem Bluetooth auf eurem Gerät ein. Das Pairing geht genauso schnell wie bei einem normalen AirTag oder AirTag 2.

Xiaomi Tag smart GPS Bluetooth tracker review for Android and iPhone
Fügte den Xiaomi Tag über die Apple Find My App hinzu. Wählt bei den Einstellungen der App auf eurem iPhone oder iPad die Option Drittanbieter-Tracker. Bildquelle: nextpit

Die Verwaltung, z. B. das Aufheben der Kopplung und die erneute Kopplung, erfolgt im selben Abschnitt. Es gibt jedoch einen Nachteil, den ihr euch merken solltet: Dem Tag fehlt ein Manipulationsschutz. Wenn er verloren geht, kann ihn jeder zurücksetzen und mit einem anderen Gerät koppeln. Ich vermisse hier Sicherheitsvorkehrungen, die ein einfaches erneutes Pairing ohne vorheriges Entfernen des Tags vom Originaltelefon verhindern.

Ich habe den Wechsel zwischen Android-Geräten mit demselben Konto ohne Probleme getestet. Es ist möglich, dass künftige Updates kontobasierte Beschränkungen für eine bessere Sicherheit nachliefern.

Funktionen und Genauigkeit

Das Crowdsourced Network hängt vom gekoppelten Ökosystem ab. Android verwendet Find Hub (über Android-Geräte in der Nähe), während iOS Find My verwendet. Die Standortdaten bleiben in beiden Fällen verschlüsselt, sodass keine der beiden Plattformen auf eure Informationen zugreifen kann.

In meinen Tests lieferte Android schnellere und genauere Standortaktualisierungen als iOS, was wahrscheinlich auf die Gerätedichte in der Umgebung zurückzuführen ist. Das bedeutet, dass die Ergebnisse je nach Standort und Ökosystem-Traffic variieren können.

Die Ortung in der Nähe ist einfach, mit einer grafischen Anzeige, die die Entfernung anhand der Kreisgröße anzeigt. Es fehlt die präzise Ortung von UWB-fähigen Trackern wie Samsungs Galaxy SmartTag oder Apples AirTag. Außerdem ist die Positionsbestimmung langsamer, selbst wenn der Tag nur wenige Meter entfernt ist, was ein häufiges Problem bei nicht UWB-fähigen Modellen ist.

Xiaomi Tag smart GPS Bluetooth tracker review for Android and iPhone
Verfolgt den Xiaomi Tag aus der Ferne auf der Karte und über die Umkreissuche. Bildquelle: nextpit

Für die Ortung in der Nähe könnt ihr den Tag klingeln lassen, um akustische Warnungen zu erhalten. Der Ton ist dezent, aber für ruhige Räume ausreichend. Er reicht nicht an die lautere Ausgabe des Galaxy SmartTag 2 oder der Solum-Tracker heran.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ihr nur Live-Standortkoordinaten erhaltet. Im Gegensatz zu Samsungs Galaxy SmartTag und einigen anderen Konkurrenten wird kein Standortverlauf unterstützt. Für einen preisgünstigen Tracker sind die grundlegenden Funktionen jedoch gut.

Zu den weiteren Funktionen gehören der Verloren-Modus, der eine Standortfreigabe für Kontakte und Fluggesellschaften, Trennungswarnungen und Benachrichtigungen über unerwünschte Ortungen, die sowohl von Find Hub als auch von Find My unterstützt werden, beinhaltet.

Xiaomi Tag smart GPS Bluetooth Tracker Testbericht für Android und iPhone
Xiaomi Tag ist nur in weißer Ausführung erhältlich Bildquelle: nextpit

Fazit

Ich hatte hohe Erwartungen an den Xiaomi Tag. Zwar fehlen Standortverlauf und UWB, sodass die Genauigkeit der Ortung und die Geschwindigkeit der Ortung im unteren Bereich liegen. Angesichts des niedrigen Preises und der Kompatibilität mit zwei Netzwerken, kann sich der Tag trotzdem lohnen.

Insgesamt bietet der Xiaomi Tag eine zuverlässige, preisgünstige Ortung mit durchdachtem Design. Er ist eine gute Wahl, wenn ihr Erschwinglichkeit und plattformübergreifende Flexibilität gegenüber erstklassigen Präzisionsfunktionen bevorzugt.

In der EU der Tracker für 17 € pro Stück oder 59 € im Viererpack verkauft. Das ist viel billiger als der Galaxy SmartTag 2 oder der AirTag 2.

Wenn ihr mehrere Dinge mit Tags bestücken wollt, bietet das Viererpack eine große Preisersparnis. Wenn ihr Smart Tags nur einmal testen möchtet, solltet ihr mit einem einzelnen Gerät beginnen. Er ist nur in weißer Farbe erhältlich.



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Wie gut ist Crimson Desert?: Riesen-RPG will alles und kann eines richtig gut


Wie gut ist Crimson Desert?: Riesen-RPG will alles und kann eines richtig gut

Crimson Desert ist ein riesiges, wunderschönes Open-World-RPG, das alles zugleich sein und machen will. Viel von seinen Versprechen aus dem Vorfeld hält es dabei. Eine Sache kann es besonders hervorragend – und die braucht es auch, um Tester von sich zu überzeugen.

Dem Vernehmen aus zahlreichen Testberichten nach bedient sich Crimson Desert quer durch alle Genres bei erfolgreichen Spielen und schaut sich Mechaniken, Ideen und Konzepte in riesiger Anzahl ab. Das Ergebnis ist ein Spiel, das gigantisch groß ausfällt. Sein Highlight ist die Spielwelt, die 4Players zur größten und schönsten Welt seit langem adelt. Auch andere Tester schlagen in die gleiche Kerbe: An jeder Ecke vollgestopft mit Dingen zum Entdecken und Tun sei sie, sodass sich die ersten Stunden chaotisch und überwältigend anfühlen können. Sogar die Progression wird mit der Exploration verwoben: Statt mit Erfahrungspunkten werden Fähigkeiten mit Artefakten verbessert, die in der Spielwelt zu finden sind, lobt DualShockers. Selbst wer sich sonst mit dem Spiel schwer tut, wird davon immer wieder hineingezogen.

Das verhindert Traumwertungen

Traumwertungen verbaut sich Crimson Desert allerdings durch Schwächen. Universell als schlechtester Bestandteil werden Story und der schweigende Protagonist benannt, die es nicht schaffen, den Spieler mit der Welt zu verbinden. Kritisiert werden häufige, schwierige Rätsel, deren Lösungen oder Voraussetzungen unklar bleiben, ein komplexes Kampfsystem, schlecht erklärte Mechaniken, keine Kiste zum Lagern von Dingen für Upgrades, extrem schwere Bosskämpfe, die die ansonsten spaßigen Kämpfe unterbrechen, Füllaktivitäten und ein generell „zynischer Umgang“ (Eurogamer) mit der Zeit des Spielers, die mit zahlreichen langweiligen Sammel- oder Reiseaktivitäten verschwendet wird. Es fehle an Feinschliff, auch im Bezug auf Zugänglichkeit und Komfort, oder einer Reduktion zu Gunsten eines kohärenten Ganzen.

Eine schicke Welt entdecken – reicht das?
  • Eine große Sandbox hat Faszination genug.

  • Wenn sie stattdessen kleine Storys erzählt, reicht das.

  • Ohne gute Story funktioniert ein RPG nicht.

Amazing combat, horrible balance, frustrating lack of polish

Destructoid

Diese vielen kleinen Punkte werden zu individuellen Störfaktoren und führen zu einer relativ geringen Metacritic-Wertungen von 78 Punkten. Bei höheren Wertungen fallen sie nicht so sehr ins Gewicht, auch wenn sie benannt werden, bei niedrigeren werden sie zunehmend als größere Ärgernisse empfunden, die sich irgendwann summieren.

Technisch zaubert Crimson Desert zwar bildhübsche Welten auf den Rechner, leidet auf dem PC laut dem Benchmark-Test von ComputerBase aber noch unter eine Reihe von Problemen. Hier benötigt es noch weitere Arbeit und Updates.

Fazit: Subjektiv gut bis grottig

Tests sind am Ende immer ein auch subjektiver Eindruck, Spaß schließlich lässt sich nicht messen. Wie viel Spaß Crimson Desert am Ende macht, wird jedoch deutlich: Wer eine schier endlose Sandkasten-Welt zum Erkunden sucht, immer neue Dinge entdecken und Mechaniken weniger erklärt als eher selbst meistern möchte, bekommt hervorragende Unterhaltung, die dann auch die klaren Schwächen überdeckt.

Ein Rollenspiel mit glaubhafter Welt und guter Geschichte, einem kohärenten Ganzen, das ist Crimson Desert den Berichten zufolge allerdings nicht – und genau deshalb kein Anwärter für den kleinen Kreis der ganz großen Spiele. Dazu lässt es zu sehr „zwischen Faszination und Verärgerung“ (PC Gamer) hin- und herschwanken.

Wirst du Crimson Desert kaufen?
  • Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt

    Historie: 7,2 % 6,8 % 6,0 % 12,3 % 26,7 % 2,0 % 3,1 % 4,4 % 23,3 % 1,4 % 10,9 %

  • Ich leihe es mir aus.

    Historie: 0,9 % 5,1 % 1,1 %

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

    Historie: 4,7 % 0,9 % 3,8 % 1,3 % 6,0 % 0,4 % 4,0 %

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

    Historie: 16,0 % 17,1 % 14,9 % 20,4 % 10,1 % 7,9 % 14,0 % 5,1 % 20,9 % 0,6 % 6,4 %

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

    Historie: 30,9 % 32,1 % 31,6 % 33,2 % 17,8 % 32,3 % 39,7 % 14,1 % 31,5 % 5,0 % 17,1 %

  • Nein

    Historie: 45,9 % 44,0 % 47,6 % 34,2 % 38,3 % 56,9 % 39,5 % 75,1 % 17,5 % 85,3 % 60,5 %

Wertungsüberblick für Crimson Desert



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Datenleck durch falsche Informationen: AI-Agent verursacht bei Meta gravierenden Sicherheitsvorfall


Datenleck durch falsche Informationen: AI-Agent verursacht bei Meta gravierenden Sicherheitsvorfall

Ein mit OpenClaw vergleichbarer AI-Agent führte bei Meta zu einem internen Datenleck. Der KI-Assistent selbst produzierte keinen fehlerhaften Code, gab einem Mitarbeiter aber falsche technische Angaben, berichtet The Verge.

Die Konsequenz des Vorfalls war, dass Meta-Mitarbeiter in der letzten Woche für fast zwei Stunden Zugang zu Unternehmens- und Kundendaten hatten, obwohl ihnen eigentlich die Berechtigung dafür fehlte. Meta-Sprecherin Tracy Clayton sagte gegenüber The Verge, keine Nutzerdaten seien in diesem Zeitraum „unsachgemäß behandelt“ worden. Zuerst hatte The Information den Sicherheitsvorfall beschrieben.

KI-Agent liefert autonom falsche Informationen

Ausgangspunkt für das Datenleck war ein interner KI-Agent, der laut der Beschreibung von Clayton ähnlich wie OpenClaw funktioniere, nur eben in einer sicheren Umgebung laufe. Ein Software-Entwickler nutzte den Agenten, um eine Frage zu analysieren, die ein anderer Mitarbeiter in einem internen Meta-Forum gestellt hatte. Der Agent postete allerdings autonom eine Antwort auf die Frage, berechtigt wurde er dazu nicht. Diese Antwort wurde nur dem Mitarbeiter angezeigt, der die Frage gestellt hatte. Öffentlich war der Beitrag nicht.

Der Mitarbeiter setzte dann um, was der KI-Agent empfohlen hatte – nur waren die Informationen fehlerhaft. Die Konsequenz war ein „SEV1“-Sicherheitsvorfall. Das ist die zweithöchste Stufe in Metas internen Bewertungssystem. Mitarbeiter hatten aber nur kurzzeitig einen nicht-autorisierten Zugang zu sensiblen Daten, das Problem wurde behoben.

Mitarbeiter wusste, dass er sich mit Agenten austauscht

Wie Meta-Sprecherin Clayton erklärt, hat der KI-Agent selbst keine technischen Maßnahmen umgesetzt. Dieser gab lediglich fehlerhafte Informationen, was im Kern etwas ist, das auch unter Menschen passieren kann. Menschen hätten aber womöglich den Hinweis gründlicher geprüft.

Der Mitarbeiter war sich laut Clayton aber bewusst, dass er mit einem Bot kommuniziert hat. Hinweise befanden sich sowohl in dem Beitrag des Agenten als auch in den Antworten des Mitarbeiters.

Fehler mit Agenten

Je mehr sich AI-Agenten verbreiten, desto häufiger werden Sicherheitsvorfälle bekannt. Eine der kuriosen Meldungen der letzten Wochen stammt sogar von Meta, berichtete 404Media. So war es die für Sicherheit zuständige Direktorin von Metas neuem Superintelligence Labs, die bei Experimenten mit dem Open-Source-Agenten OpenClaw Teile ihres Posteingangs löschte. Eigentlich sollte der KI-Assistent den Posteingang nur überprüfen, aufgrund der Menge an Mails kam es dann zur ungewollten Löschaktion.

Bei anderen Tech-Konzernen ist die Lage ähnlich. Bei Amazon haben Coding-Agenten im letzten Jahr zwei kleinere AWS-Ausfälle verursacht.



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