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Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz


Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz

Das Remake von Gothic 1 hat sich in dieser Woche an die Spitze der Artikel mit den meisten Zugriffen geschoben. Anstelle der ZenGin des Originals von 2001 sorgt die Unreal Engine 5 für gehobene, aber letztlich nicht mehr als leicht über­durchschnittliche Grafikpracht. Die Anforderungen des Spiels fallen dennoch relativ hoch aus.

Hohe Anforderungen lassen sich mit DLSS und FSR bändigen

In Verbindung mit stärkeren DLSS- und FSR-Stufen lässt sich das Spiel aber bändigen. Einzig die höchste Grafikstufe bleibt High-End-Grafikkarten vom Kaliber einer GeForce RTX 5070 Ti und aufwärts vorbehalten. Die visuellen Vorteile der Maximalstufe sind aber gering, beim Verzicht wird nicht zu viel verpasst und im Gegenzug Leistung gewonnen.

Diese Grafikkarten braucht es für 60 FPS

AMD-Grafikkarten haben im Gothic Remake leichte Vorteile gegenüber den Modellen von Nvidia. Insbesondere bei der aktuellen Generation sind Radeon-Beschleuniger ein gutes Stück schneller unterwegs als vergleichbare GeForce-GPUs. Intel Arc zeigt in dem Spiel dagegen Leistungsprobleme, selbst die Arc Pro B70 (alias Arc B770) erreicht lediglich das Niveau einer älteren GeForce RTX 4060, die Arc B580 ist klar langsamer. Die Redaktion empfiehlt folgende Grafikkarten für das Spielen mit 60 FPS.

Das vermeintlich erste Office aus Europa

Unterdessen hat bei den Tagesmeldungen die Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Suite soll eine europäische Alternative zu Office-Diensten markt­beherrschender Anbieter wie Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntete direkt zum Start reichlich Kritik, unter anderem weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird. Dokumente in Euro-Office werden allgemein mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.

Bereits die Beschreibung als „erste in Europa entwickelte Office-Suite“ sei falsch, kritisierte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0. OpenOffice, das 2001 erschien, sei die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.

Apple bleibt dem Podcast vorbehalten

Nachdem Apples WWDC 2026, die dort erfolgte Ankündigung der 27er-Betriebssysteme und der erstmals KI-gestützten Siri diese Woche interessanter­weise unter ferner liefen rangierten und deshalb nicht in den News-Charts zu finden sind, waren Apples Neuheiten im Podcast mit Dennis und Fabian dann aber doch noch einmal Thema.

Es folgen Linux-Benchmarks des Gothic Remakes

Gothic-Fans mit Linux statt Windows reicht ComputerBase nächste Woche Proton-Benchmarks des Remakes auf Radeon RX, GeForce RTX und Arc nach. Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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