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Wochenrück- und Ausblick: Eine 360°-Drohne und Samsung doppelt faltbares Smartphone


Wochenrück- und Ausblick: Eine 360°-Drohne und Samsung doppelt faltbares Smartphone

Diese Woche hielt wieder ein breit gefächertes Themenfeld bereit. Am Ende stehen die 360°-Drohne und Samsungs Galaxy Z TriFold ganz oben auf der Leiter des Leserinteresses. Im Podcast ging es diese Woche hingegen in erster Linie noch einmal um den möglichen Irrsinn beim Glasfaserausbau auf dem Land, aber auch um AI.

360°-8K-Drohne Antigravity A1 mir Rundumblick

Bei den Tests und Berichten dieser Woche haben am meisten Leser den Test der Antigravity A1 gelesen. Die von Insta360 entwickelte 360°-8K-Drohne kommt mit Vision-Goggles, mit denen man sich während des Drohnenflugs völlig frei umgucken kann, während die Drohne weiter geradeaus fliegt. Da auch das Video in 360° aufgenommen wird, lassen sich nach dem Flug zahlreiche Effekte beim Reframing und Schnitt erzeugen, die sonst nur mit wilden Flugmanövern überhaupt möglich gewesen wären.

Sapphires neue AMD-Mainboards

Auf dem zweiten Platz landet der Ersteindruck zum Sapphire Nitro+ B850A WiFi 7. Denn Sapphire bietet wieder echte AMD-Mainboards für Endkunden an. Mit sechs Platinen startet der zuletzt vorrangig für Grafikkarten bekannten AMD-Partner wieder in den Markt, fünf davon sind für den Sockel AM5. Das Nitro+ 850A WiFi 7 als aktuelles Spitzenmodell im Sapphire-Portfolio überzeugt im Test.

Samsungs TriFold und Crucials Aus

Bei den Meldungen liegt hingegen die Vorstellung Des Samsung Galaxy Z TriFold auf dem ersten Platz. Mit dem neuen Smartphone, das zunächst nur für Südkorea angekündigt wurde, aber bald auch auf weiteren Märkten erhältlich sein dürfte, steigt Samsung in den Markt der größeren Foldables ein, die sich über zwei Scharniere doppelt falten lassen. Neben dem großen 10-Zoll-Display im Inneren verbaut Samsung auch ein äußeres Display. Ein großer Unterschied zum Huawei Mate XTs, wie der direkte Vergleich beider TriFolds zeigt.

Auf dem zweiten Platz landet die Meldung, dass Micron überraschend verkündet hat, das seit nunmehr 29 Jahren unter der Marke Crucial betriebene Endkundengeschäft komplett einzustellen. Als Grund wird der Fokus auf wachstumsstärkere Segmente angeführt: vom KI-Boom beflügelte Rechenzentren.

Podcast zu AI und dem Glasfaserausbau auf dem Land

Im Podcast in dieser Woche geht es vor allem um ein Praxisbeispiel, wie der Glasfaserausbau auf dem Land zwar völlig korrekt und nach allen Regeln durchgeführt werden kann, aber trotzdem dazu führt, dass ein Hof, vor dessen Haustür das Kabel verläuft, nicht an Glasfaser angeschlossen werden kann. Ein Worst-Case-Szenario, das ComputerBase auch schon in einem Bericht ausführlich dargestellt hat.

Die CES 2026 kündigt sich an

Anfang Januar startet die CES 2026 in Las Vegas. Während die Neuvorstellungen für dieses Jahr quasi vorbei sind, bringen sich die Hersteller für den Jahresauftakt in Stellung. Für ComputerBase bedeutet das vor den Feiertagen nicht nur die Vorbereitung auf die Messe, sondern auch zahlreiche Vorab-Briefings und Termine, in denen die Hersteller uns für die Berichterstattung bereits verraten und zeigen, was zur Messe vorgestellt wird. ComputerBase ist deshalb in der kommenden Woche nicht nur in Deutschland unterwegs, sondern fliegt schon einmal über den Teich, um zahlreichen Herstellern einen Besuch abzustatten.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Humble Bundle: Explosiver Spielspaß mit dem Just-Cause-Bundle für unter 13 Euro


Auf Humble gibt es seit kurzem ein neues Bundle, das es in sich hat. Der Name „Just Cause Complete Collection“ deutet es schon an, das Bundle enthält sämtlich Just-Cause-Titel inklusive aller jemals erschienenen DLCs. Das Bundle ist im Verhältnis günstig und bietet somit für die kalte Jahreszeit jede Menge Spiel-Nachschub.

Rumble in the Jungle

Die Reise für Rico Rodriguez begann im Jahr 2006 mit dem ersten Teil der Just-Cause-Reihe. Manchmal im James-Bond-, meist jedoch im Rambo-Stil, bombte und ballerte sich der Hauptcharakter seitdem durch insgesamt vier fiktive südamerikanische Staaten, um deren korrupte Regime beziehungsweise Diktatoren zu stürzen. Während der erste Teil von vielen Kritiken eher gemischt bewertet wurde und auch die Rezensionen auf Steam nur mittelmäßig ausfallen, wurden vor allem der zweite (2010) und dritte Teil (2015) sehr gut aufgenommen. Auch den vierten Teil hatte ComputerBase seinerzeit (2018) im Test und konnte nur ein mittelmäßiges Zeugnis für die technische Umsetzung ausstellen. Die Bewertungen auf Steam lassen ebenfalls zu wünschen übrig.

Spielprinzip

Die Just-Cause-Reihe ist eine Open-World-Actionspielserie die in Third-Person gespielt wird und deren zentrales Spielprinzip auf maximaler Freiheit, Chaos und spektakulärer Zerstörung beruht. Kurz gesagt: Alles darf explodieren – möglichst kreativ. Ein weiteres Highlight aller Titel war immer auch die außergewöhnlich weitläufige Spielwelt. Alle vier Hauptspiele hatten jeweils eine Spielwelt von circa 1.000 Quadratkilometern, die frei erkundet werden kann, was vor allem für den ersten Teil aus dem Jahr 2006 als sehr groß galt. Zum Vergleich: Das gesamte Berliner Stadtgebiet hat etwas weniger als 900 Quadratkilometer.

Namensherkunft

Wie Wikipedia zu berichten weiß, ist der Name des Spiels, Just Cause, eine Anspielung auf die gleichnamige US-Operation aus dem Jahr 1989.

Bundle-Inhalt

Das Just-Cause-Bundle hat drei Abstufungen. Die folgenden Listen enthalten alle 38 Titel sowie die Bewertung der Hauptspiele gemäß SteamDB (welche teilweise von den Angaben auf Humble Bundle abweichen).

Stufe 1 enthält neun Titel und umfasst das erste sowie das zweite Hauptspiel, sowie alle DLCs für den zweiten Teil der Serie.

  • Just Cause – 66 Prozent
  • Just Cause 2 – 90 Prozent
  • Just Cause 2: Monster Truck DLC
  • Just Cause 2: Agency Hovercraft DLC
  • Just Cause 2: Chevalier Classic DLC
  • Just Cause 2: Rico’s Signature Gun DLC
  • Just Cause 2: Bull’s Eye Assault Rifle DLC
  • Just Cause 2: Black Market Boom Pack DLC
  • Just Cause 2: Black Market Aerial Pack DLC

Stufe 2 hat dann insgesamt 21 Titel und fügt den dritten Teil der Serie sowie dessen DLCs hinzu. In der Liste fehlt der Just Cause 3: Multiplayer Mod, welcher allerdings schon immer kostenlos auf Steam zur Verfügung steht.

  • Just Cause 3 – 83 Prozent
  • Just Cause 3: Air, Land & Sea Expansion Pass DLC
  • Just Cause 3: Bavarium Sea Heist DLC
  • Just Cause 3: Mech Land Assault DLC
  • Just Cause 3: Sky Fortress DLC
  • Just Cause 3: Reaper Missile Mech DLC
  • Just Cause 3: Kousava Rifle DLC
  • Just Cause 3: Capstone Bloodhound RPG DLC
  • Just Cause 3: Final Argument Sniper Rifle DLC
  • Just Cause 3: Rocket Launcher Sports Car DLC
  • Just Cause 3: Mini-Gun Racing Boat DLC
  • Just Cause 3: Combat Buggy DLC

Die dritte Stufe enthält alle 38 Titel und fügt dem Bundle noch den vierten Teil sowie dessen DLCs hinzu.

  • Just Cause 4 Reloaded – 61 Prozent
  • Just Cause 4: Neon Racer Pack
  • Just Cause 4: Renegade Pack
  • Just Cause 4: Deathstalker Scorpion Pack
  • Just Cause 4: Digital Deluxe Content
  • Just Cause 4: Expansion Pass
  • Just Cause 4: Los Demonios
  • Just Cause 4: Danger Rising
  • Just Cause 4: Dare Devils of Destruction
  • Just Cause 4: Golden Gear Pack
  • Just Cause 4: Sea Dogs Vehicle Pack
  • Just Cause 4: Brawler Mech
  • Just Cause 4: Toy Vehicle Pack
  • Just Cause 4: Shark & Bark Vehicle Pack
  • Just Cause 4: Adversary Vehicle Pack
  • Just Cause 4: The Dragon
  • Just Cause 4: Soaring Speed Vehicle Pack

Dass das Just-Cause-Complete-Collection-Bundle 38 Artikel enthält, ist nicht ganz korrekt. Die Reloaded Edition von Just Cause 4 enthält nämlich bereits vier DLCs: Neon Racer Pack, Renegade Pack, Deathstalker Scorpion Pack und den Digital Deluxe Content. Diese vier DLCs als einzelne Titel aufzulisten, ist insofern unnötig. Daher beinhaltet das Bundle eigentlich „nur“ 34 Titel.

Spielen und Gutes tun

Wie immer bei Humble Bundle kommt ein Teil der Erlöse einer gemeinnützigen Organisation zugute. In diesem Fall ist das „One Tree Planted“, eine Organisation, die sich für die globale Wiederaufforstung einsetzt. Für jeden gespendeten US-Dollar wird ein Baum gepflanzt.

Preis und Verfügbarkeit

Stufe 1 des Just-Cause-Bundles mit Teil 1 und Teil 2 kostet 5,11 Euro. Stufe 2 kostet dann 9,21 Euro und das vollständige Bundle schlägt mit moderaten 12,28 Euro zu Buche. Demgegenüber steht ein Bundle-Wert von 235,11 Euro. Das Bundle ist noch bis zum 12. Februar 2026 verfügbar.

Kein Nachfolger in Sicht

Bereits im Jahr 2022 hatte Square Enix angekündigt, an einem neuen Just-Cause-Teil zu arbeiten. Danach wurde es still um das Thema. Die Hoffnungen auf ein Just Cause 5 sind mittlerweile allerdings hinfällig. Christopfer Sundberg, Mitbegründer des Entwicklerstudios Avalanche, hatte schon letztes Jahr einem potenziellen fünften Teil eine Absage erteilt, da es das ursprüngliche Entwicklerteam mittlerweile gar nicht mehr gebe. Die mäßigen Bewertungen des vierten Teils dürften ihr Übriges dazu beigetragen haben.



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Netto verkauft Makita-Werkzeug: Bundle mit Gutschein sichern!


Heimwerker, die Wert auf Qualität legen, kommen um Bosch oder Makita nicht herum. Letztere bekommt Ihr sogar bei Discountern immer wieder zu richtig spannenden Preisen geboten. Das gilt nun auch für einen Akku-Bohrhammer und Schlagbohrer, die Ihr im Bundle bei Netto abstauben könnt.

Neben den beiden Makita-Werkzeugen findet Ihr auch direkt zwei Akkus, ein Ladegerät und den passenden Tragekoffer im Lieferumfang. Dank einer aktuellen Aktion von Netto spart Ihr zudem 50 Euro auf den ohnehin schon reduzierten Preis. Wie Ihr den Rabatt erhaltet und ob sich das Angebot dadurch lohnt, erfahrt Ihr bei nextpit.

Makita-Set bei Netto: Das erwartet Euch im Discounter-Kracher?

Das Bundle (DLX2414ST) besteht aus dem Makita Akku-Bohrhammer DHP487 und der Schlagbohrmaschine DTD157. Wie für Makita üblich, könnt Ihr von einer hohen Verarbeitungsqualität und starken Leistung ausgehen. Diese drückt sich beim Schlagbohrer unter anderem durch das mechanische 2-Gang-Getriebe, die zahlreichen Moduseinstellungen, eine maximale Drehzahl von 1.700 U/min und das robuste Aluminium-Getriebegehäuse aus. Der Bohrhammer hingegen setzt ebenfalls auf einen leistungsstarken bürstenlosen Motor, nutzt jedoch „nur“ drei Arbeitsmodi und nutzt unter anderem die XPT-Extreme-Schutztechnologie, um die Staub- und Wasserbeständigkeit zu erhöhen. Beide Geräte verwenden zudem die beiliegenden 5.0-Ah-Li-Ion-Akkus.

Lohnt sich der Netto-Deal?

Regulär kostet bereits der DHP487 samt Akku rund 230 Euro – und das zum aktuell günstigsten Preis. Wählt Ihr hier noch den Schlagbohrer, kommen noch einmal knapp 180 Euro dazu. Im Netto-Bundle sind beide Geräte samt Tragekoffer, zwei Akkus und Ladegerät jetzt für 401,99 Euro enthalten. Versandkosten spart Ihr Euch ebenfalls. Mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche auf der Aktionsseite, bekommt Ihr darüber hinaus noch einen 50-Euro-Gutschein geschenkt, wodurch der Deal-Preis auf 351,99 Euro sinkt. Erst vor wenigen Wochen konntet Ihr Euch das Set für effektiv rund 370 Euro schnappen. Jetzt gibt’s allerdings einen Direktabzug, der zu einem neuen Bestpreis führt.

Ein roter Pfeil zeigt auf eine Aktion auf der Netto-Website mit einem Makita-Deal
Der Pfeil markiert den Schatz: Klickt diesen Kasten an, um zusätzlich 50 Euro zu sparen!

Möchtet Ihr qualitativ hochwertige Werkzeuge, müsst Ihr solche Kosten in Kauf nehmen. Auch Konkurrenzprodukte, etwa von Bosch, liegen in diesem Preissegment. Dafür erhaltet Ihr zwei einsatzbereite Geräte, die jedes Heimwerker-Herz höher schlagen lassen dürften. Habt Ihr zudem keine Verwendung für den Gutschein, könnt Ihr diesen sicherlich weiterverkaufen oder verschenken.

Was haltet Ihr von dem Deal? Ist das Werkzeug-Set interessant oder greift Ihr doch lieber zur günstigen Parkside-Variante von Lidl? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!





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Analyse: Wie hoch die Mehrkosten des Glasfaserausbaus auf dem Land sind


Dass der Glasfaserausbau kostet, ist bekannt. Vor allem der Ausbau auf dem Land gilt als Kostentreiber. Eine Analyse des Provider-Verbands Breko zeigt aber, dass die Unterschiede zwischen Stadt und Land nicht allzu gravierend sind. Ein entscheidender Faktor ist vielmehr, wie viel Wohnungen sich in einem Gebäude befinden.

Die Auswertung, die ComputerBase exklusiv vorliegt, zeigt die Durchschnittskosten für ländliche, halbstädtische und städtische Regionen. Es handelt sich um die durchschnittlichen Nettopreise je Gebäude, wenn der Ausbau eigenwirtschaftlich erfolgt.

Glasfaser für ein Einfamilienhaus auf dem Land kostet 3.000 Euro

Um Glasfaserkabel auf dem Land bis zu einem Haus zu verlegen (Homes Passed), entstehen durchschnittliche Kosten in Höhe von 1.600 Euro. Hier besteht vor allem der Unterschied zu den halbstädtischen (1.300 Euro) und städtischen Regionen (1.250 Euro), das Verlegen auf Strecke kostet in solchen Gebieten weniger.

Wie hoch die Kosten für den Glasfaserausbau je nach Region sind
Wie hoch die Kosten für den Glasfaserausbau je nach Region sind (Bild: Breko)

Etwas günstiger ist es auf dem Land, ein Gebäude direkt anzubinden (Homes Connected). Die durchschnittlichen Kosten pro Gebäude liegen bei 1.400 Euro, in städtischen und halbstädtischen Regionen sind es jeweils 1.500 Euro pro Gebäude.

Die Durchschnittskosten für die Glasfaseranbindung eines Gebäudes liegen auf dem Land also bei 3.000 Euro, in halbstädtischen Regionen bei 2.800 Euro und in der Stadt bei 2.750 Euro. Was in dieser Rechnung aber noch ausgeklammert ist, sind die Kosten, die beim Verkabeln von Mehrfamilienhäusern anfallen. Einzelne Wohneinheiten benötigen jeweils auch eine Anbindung innerhalb des Gebäudes. Dieser Ausbaupart wird als Netzebene 4 bezeichnet.

Mehrfamilienhäuser machen den Unterschied

Bei Einfamilienhäusern entfällt in der Regel die Netzebene 4. Bei Mehrfamilienhäusern liegen die durchschnittlichen Kosten bei 580 Euro pro Gebäude und steigen auf durchschnittlich 800 Euro, wenn sich mehr als zehn Wohneinheiten im Gebäude befinden. Den Unterschied zwischen Stadt und Land zu berechnen, ist also komplexer.

Das zeigen zwei Beispiele anhand der Durchschnittskosten:

  • Ein Einfamilienhaus auf dem Land kostet im Durchschnitt 3.000 Euro. Für das Verlegen der Glasfaserleitung zum Haus sind durchschnittlich 1.600 Euro fällig, für die direkte Anbindung nochmals 1.400 Euro.
  • Die Glasfaseranbindung für ein Haus mit sechs Wohneinheiten in der Stadt kostet hingegen 3.330 Euro. 2.750 Euro für den Glasfaseranschluss, dann nochmals 580 Euro für die Inhouse-Verkabelung (N4). Pro Wohneinheit liegt der Preis damit aber bei 555 Euro.

Netzbetreiber profitieren generell also, wenn sich mehrere Wohneinheiten in einem Haus befinden.

Wie viele Anschlüsse je nach Region noch offen sind

Interessant ist nun, wie viele Haushalte in den einzelnen Siedlungsgebieten überhaupt noch angebunden werden müssen. Zahlen liefert der Glasfaserbericht des Bundesdigitalministeriums vom Mai 2025. Die Datengrundlage ist der Breitbandatlas der Bundesnetzagentur mit dem Stand vom Juni 2024, den die Beratungsfirma WIK Consult ausgewertet hat. Die Einteilung in den einzelnen Regionen erfolgt ebenfalls anhand der Bevölkerungsdichte, die Vorgaben entsprechen der Breko-Analyse.

Wie hoch die Glasfaserquoten in Stadt, halbstädtischen Regionen und auf dem Land sind
Wie hoch die Glasfaserquoten in Stadt, halbstädtischen Regionen und auf dem Land sind (Bild: Bundesdigitalministerium)

Die Glasfaserquote mit FTTB/H-Anschlüssen ist generell vergleichbar, je nach Besiedlungsdichte liegt diese bei einem Drittel oder etwas mehr. Das heißt im Umkehrschluss: Fast zwei Drittel der Haushalte haben noch keinen direkten Glasfaserzugang. Weil sich die meisten Haushalte in städtischen Regionen befinden, besteht dort mit 15,1 Millionen Haushalten ohne FTTB/H-Zugang noch der größte Handlungsbedarf. In halbstädtischen Regionen sind 8,9 Millionen Haushalte ohne FTTB/H-Zugang, auf dem Land sind es 2,9 Millionen Haushalte.

Wie viele Haushalte sich durchschnittlich in einem einzelnen Gebäude befinden, wird im Bericht des Bundesdigitalministeriums nicht erwähnt. Weil Mehrfamilienhäuser in städtischen Regionen dominieren, zeigt sich aber ein Thema für die nächsten Jahre. Die Inhouse-Verkabelung auf Netzebene 4 wird relevanter. Gerade in Bestandsgebäuden kann der Innenausbau äußerst aufwendig sein.

Glasfaserbranche fordert mehr Planungssicherheit

Generell gilt die Lage am Glasfasermarkt als angespannt. Im Dezember 2025 berichtete das Handelsblatt etwa, dass die Deutsche Glasfaser aufgrund gestiegener Finanzierungskosten die Ausbauziele reduziert habe. Das Unternehmen plant zudem Entlassungen.

Hintergründe zum Status quo beim Glasfaserausbau

Angesichts der Umstände fordert der Breko von der Politik klare Vorgaben für den weiteren Glasfaserausbau. „Die Telekommunikationsbranche braucht Investitions- und Planungssicherheit sowie einen fairen Wettbewerb, um weiter viele Milliarden zu investieren“, sagt Breko-Hauptstadtbüroleiter Sven Knapp.

Die Kosten für den Glasfaserausbau sind in den letzten Jahren stark gestiegen, das Preisniveau der Tarife habe sich hingegen denen von DSL-Anschlüssen angeglichen. Als erschwerend für die Refinanzierung bewertet Knapp zudem das Urteil des Bundesgerichtshofs, das die Mindestvertragslaufzeit reguliert. Diese startet ab dem Vertragsabschluss und nicht, wie es bis dato Praxis ist, mit der Anschlussschaltung.

Von der Politik sei hingegen bislang zu wenig gekommen, um die Bedingungen für ausbauende Unternehmen zu verbessern. Hoffnungen setzt man daher auf die Regeln für die Abschaltung der Kupfer-Infrastruktur. Die Bundesnetzagentur hatte diese Woche ein Konzept vorgelegt, das einen konkreten Ablaufplan vorsieht. Auf EU-Ebene wurde zudem ein Entwurf für den Digital Networks Act (DNA) vorgestellt, der vorsieht, die Abschaltung der Kupfernetze zwischen 2030 und 2035 zu vollziehen.



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