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Xiaomi 17 Ultra: Das Kamera-Smartphone im Test


Das Xiaomi 17 Ultra ist DAS Kamera-Smartphone auf dem Markt. Doch kann auch der Rest des Smartphones im Test überzeugen? Ich durfte das Smartphone zwei Wochen lang ausführlich testen und zeige Euch hier meine Eindrücke.

Das Xiaomi 17 Ultra ist das 2026er-Flaggschiff des chinesischen Herstellers. Das Gerät setzt auf einen stabilen Aluminiumrahmen und eine flache Rückseite aus Glas, wirkt hochwertig und liegt angenehm in der Hand. Auf der Rückseite dominiert das riesige Kameramodul, das gemeinsam mit Leica entwickelt wurde.

Xiaomi 17 Ultra: Hardware ohne Kompromisse

Die technischen Daten lesen sich wie ein Wunschzettel für Power‑User: Snapdragon 8 Elite Gen 5, 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicherplatz bereits in der Basis-Ausstattung. Mit dieser Ausstattung liefert das Xiaomi 17 Ultra in meinem Test genug Leistung für anspruchsvolle Apps, Multitasking und Gaming.

Auch die restliche Ausstattung ist erstklassig: Ein Ultraschall‑Fingerabdrucksensor entsperrt das Gerät blitzschnell, selbst mit feuchten Fingern, und Stereo‑Lautsprecher sorgen für einen kräftigen, klaren Klang.

Xiaomi 17 Ultra in meiner Hand
Das Xiaomi 17 Ultra Bildquelle: Timo Brauer / nextpit

Der 6.000‑mAh‑Akku hält im Benchmark 24 Stunden und 22 Minuten durch und liegt damit leicht über dem Durchschnitt. Geladen wird mit bis zu 90 Watt. Mit einem Standard‑USB‑C‑Ladegerät dauert eine volle Ladung rund 65 Minuten. Mit Xiaomis eigenem Netzteil soll es laut Hersteller deutlich schneller gehen. Dieses liegt jedoch nicht bei und müsste separat erworben werden.

Das 6,9‑Zoll‑OLED-Panel gehört zu den besten Displays, die aktuell in einem Smartphone stecken. Es ist extrem hell, sodass Inhalte selbst unter intensiver Sonneneinstrahlung problemlos erkennbar bleiben. Die automatische Helligkeitsregelung arbeitet hervorragend und trifft fast immer die passende Einstellung. Farben, Kontraste und Blickwinkelstabilität bewegen sich auf dem Niveau, das man 2026 von einem Top-Smartphone erwarten darf.

Software: Schön anzusehen, aber mit einem großen Haken

Auf dem Xiaomi 17 Ultra läuft Android 16 mit HyperOS 3. Die Oberfläche wirkt modern, flüssig und bietet zahlreiche Extras sowie hübsche Animationen. Besonders die vielen Personalisierungsoptionen machen Spaß.

Doch ein Punkt trübt den Eindruck massiv: Werbung. Nicht nur in den System-Apps tauchen immer wieder Werbebanner auf, sondern auch auf dem Lockscreen findet sich unerwünschter Text. Für ein Smartphone, das weit über 1.000 Euro kostet, ist das schlicht unpassend. Zusätzlich installiert Xiaomi zahlreiche Drittanbieter‑Apps vor, die man zwar schnell entfernen kann, die aber trotzdem bei einem High-End-Smartphone störend wirken.

HyperOS 3 auf dem Xiaomi 17 Ultra Bildquelle: Timo Brauer / nextpit

Gerüchten zufolge soll HyperOS 4 deutlich aufgeräumter werden. Wünschenswert wäre vor allem, dass Xiaomi in dieser Preisklasse komplett auf Werbung verzichtet. Stichwort Updates: Hier liefert Xiaomi 7 Jahre lang neue Android-Versionen sowie Sicherheitspatches. Damit liegt Xiaomi auf Augenhöhe mit den besten Update‑Versprechen der Branche. Bei dem Verteilen der Updates lässt man sich jedoch erfahrungsgemäß mehr Zeit als die Konkurrenz.

Kamera des Xiaomi 17 Ultra im Test

Das Xiaomi 17 Ultra ist mit drei Kameras auf der Rückseite ausgestattet: einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer 200-Megapixel-Telefotokamera mit verstellbarem, 3,2- bis 4,3-fachem optischen Zoom sowie einer 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Bei allen drei Kameras hat Xiaomi mit Leica zusammengearbeitet. Die Kooperation betrifft dabei sowohl die Hardware als auch die Software. Einige Linsen stammen direkt von Leica, und auch bei der Bildverarbeitung hat der deutsche Hersteller mitgewirkt. Nutzer können zwischen zwei Bildstilen wählen:

  • Leica Vibrant (kräftige, lebendige Farben)
  • Leica Authentic (neutraler, natürlicher Look)

Im Test liefert das Xiaomi 17 Ultra beeindruckende Ergebnisse – egal ob Tageslicht, Nachtaufnahmen, Portraits oder Architektur. Alle drei Kameras erzeugen gestochen scharfe Fotos. Durch die hohe Auflösung der Telekamera sind Zoom‑Aufnahmen bis 8,6‑fach per Sensor‑Crop möglich. Digital geht es bis 120‑fach, wobei die Qualität natürlich früh abnimmt. Die KI versucht, Details nachzurechnen – mit je nach Motiv sehr unterschiedlichen Ergebnissen. In der Galerie mit meinen Testfotos könnt Ihr Euch selbst einen Eindruck von der Kamera verschaffen.

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit


Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra (60x Digitalzoom)

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera (mit Sensor-Crop)

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Testfoto

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Xiaomi 17 Ultra Telefoto-Kamera

Quelle: Timo Brauer / nextpit

Testfazit

Für mich ist das Xiaomi 17 Ultra schon jetzt das Kamera‑Smartphone des Jahres. Kein anderes Gerät hat mir beim Fotografieren so viel Freude bereitet. Vor allem Portraits und Personenaufnahmen sehen fantastisch aus und begeistern jedes Mal aufs Neue. Doch auch abseits der Kamera liefert das Smartphone eine starke Vorstellung: hervorragende Performance, ein Top‑Display und eine solide Akkulaufzeit. Die größte Schwäche bleibt die Software. Insbesondere die Werbung im System und die vielen vorinstallierten Drittanbieter-Apps trüben hier das ansonsten hochwertige Auftreten des Smartphones.

Mit einem Preis von 1.500 Euro liegt das Gerät auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Positiv: Schon die Basisversion bietet großzügige 512 GB Speicher. Wer 1 Terabyte möchte, zahlt 300 Euro Aufpreis.



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