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Xiaomi Redmi Note 17 Pro Max: Neues Smartphone mit 9210-mAh-Akku
Auf die Redmi-Note-15er-Serie von Anfang dieses Jahres folgt bei Xiaomi nun die 17er-Familie. Die neue Smartphone-Reihe besteht aus den Modellen Redmi Note 17 Pro Max 5G, Note 17 Pro 5G, Note 17 5G und Note 17. Wie bei den Vorgängern bedeutet das fehlende 5G im Namen, dass die Geräte nur mit 4G/LTE funken können. Zudem verfügen alle neuen Modelle über Akkus mit mindestens 7700 mAh. Das Pro Max, das mit einer Ladung bis zu 3 Tage Laufzeit liefern soll, sticht dabei klar hervor.
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Größter Akku für den europäischen Markt
Laut Hersteller steckt im Redmi Note 17 Pro Max der größte Energiespeicher in einem Xiaomi-Smartphone für den europäischen Markt – mit 9210 mAh dürfte es gar der größte Akku in einem Smartphone für den europäischen Markt schlechthin sein.
Der Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anoden unterstützt schnelles kabelgebundenes Laden mit 100 Watt und 27-Watt-Reverse-Charging. Mit letzterer Technik dient das Smartphone als Akkupack für andere Geräte. Das Redmi Note 17 Pro 5G ist mit 8340 mAh und 67 Watt Ladeleistung ausgestattet. Die übrigen Redmi-Modelle verfügen über 7700-mAh-Akkus mit 45 Watt. Der Hersteller sagt, dass die Geräte durch ein intelligentes System auch nach 1000 Ladezyklen mindestens 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität behalten. Laut Xiaomi sollen die beiden Pro-Versionen sturzsicher und wasserfest sein. Zudem sollen die Geräte die Schutzarten IP66 und IP68 unterstützen. Die beiden weiteren besitzen IP65-Schutz. Trotz des riesigen Akkus wiegt das Pro Max lediglich etwas über 225 Gramm.
Weiter verfügen die Pro-Modelle über ein 6,83-Zoll-Display, während das Redmi Note 17 5G und das Redmi Note 17 Bildschirmdiagonalen von 6,99 Zoll besitzen. Die Pro-Varianten bieten Xiaomi zufolge eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3500 cd/m² bei 1,5K-Auflösung.
Mittelklasse-Snapdragon im Pro Max
Als Prozessor steckt im Note 17 Pro Max 5G ein Snapdragon 6 Gen 5 Mobile, in den weiteren Modellen sind je nach Preisklasse abfallend die schwächeren Qualcomm-Chips Snapdragon 6s Gen 4, Snapdragon 4 Gen 4 und Snapdragon 6s 4G Gen 2 verbaut. Beim günstigeren Note 17 5G und dem Note 17 lässt sich der Speicher über eine microSD-Karte erweitern.
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Je nach Variante verfügt das Pro Max optional über 128, 256 oder 512 GByte Flashspeicher und 8 bis 12 GByte RAM. Für das Pro und die Basisvarianten bietet Xiaomi 6 bis 8 GByte RAM und bis zu 256 beziehungsweise 512 GByte (17 Pro) Speicher.
In puncto Kameras verfügen nur die Pro-Varianten über zwei auf der Rückseite; das Pro Max und Pro haben jeweils eine 50-Megapixel-Weitwinkelkamera mit unterschiedlichen Blenden (f/1,5 respektive f/1,8) und eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Bei den Selfiekameras ist eine 32 MP beim Pro Max und eine 16 MP im Pro verbaut. Im Redmi Note 17 und dem 5G-Modell befinden sich rückseitig nur eine 50-MP-Kamera und eine 16-MP-Selfiekamera auf der Vorderseite.
Alle Redmi-17-Modelle kommen ab Werk mit Android 16 und erhalten laut Xiaomi bis zu sechs Jahre Sicherheitsupdates. Neue Android-Versionen sollen sie bis zu vier Jahre erhalten.
Das Pro Max kostet ab 600 Euro (8+256 GByte), das Pro beginnt bei 480 Euro (6+256 GByte). Für das Note 17 5G geht es bei 350 Euro (6+128 GByte) los und beim 4G-Modell ab 250 Euro (6+128 GByte).
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(afl)
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Jetzt sind auch die Schrauben vergoldet: Neue Sony-Walkmans für bis zu 5000 Euro
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Sony hat neue portable Musikplayer seiner Signature-Luxusreihe vorgestellt, die Walkmans kosten bis zu 5000 Euro und sollen im November in den Handel kommen. Die digitalen Medienplayer sollen Musik in besonders guter Qualität wiedergeben können und folgen auf ähnlich teure Vorgänger, die es seit vier Jahren gibt. Die neuen Modelle tragen die nicht sehr eingängigen Bezeichnungen NW-WM1ZM3, NW-WM1AM3 und NW-ZX900, wobei im deutschen Sony-Store lediglich die ersten beiden angeboten werden – für 5000 beziehungsweise 2500 Euro. Dafür gibt es unter anderem 256 beziehungsweise 128 GByte an internem Speicher, ein großes Display und unterschiedlich große Mengen an sauerstofffreiem Kupfer (OFC) mit Goldüberzug.
Technische Daten nur leicht verbessert
Die WM-Serie vereine „die fortschrittlichsten Audiotechnologien von Sony“ und soll für eine „kompromisslose Audioqualität“ sorgen. Damit gebe man die ursprüngliche Intention der Künstlerinnen und Künstler wider, mit einem „detailreichen, hochauflösenden Klang“. Beim NW-WM1ZM3 sollen zudem vergoldete Schrauben für einen besonders guten Sound sorgen. Wie genau das funktionieren soll, lässt Sony offen. Weiterhin bewirbt Sony handgelötete OFC-Verkabelungen, „die für kraftvolle Bässe, außergewöhnliche Klarheit und eine weite, mitreißende Soundstage sorgen“. Beim NW-WM1AM3 ist das Hauptgehäuse dagegen aus Aluminium und lediglich die Rückseite besteht aus dem sauerstofffreien Kupfer.
Die Software der neuen Walkmans basiert laut Sony auf Googles Android in der Version 16, sie spielen Musik aus Streaming- und Musik-Apps sowie aus der eigenen Musiksammlung ab. Kopfhörer können per Klinkenanschluss oder Bluetooth verbunden werden. Steuern lassen sich die Musikplayer über ein 5,5 Zoll großes Display, das jetzt eine Full-HD-Auflösung unterstützt. Die Akkulaufzeiten sollen je nach Wiedergabeart zwischen etwa 30 und 40 Stunden liegen, für eine Komplettladung des Akkus soll man 4 Stunden einplanen. Wie ihre Vorgänger setzen die neuen Modelle auf Sonys Digitalverstärker S-Master HX. In der Stromversorgung baut Sony jetzt aber zwei große Hochpolymer-Kondensatoren statt eines einzelnen ein.
Update
16.10.2026,
11:19
Uhr
Die in der EU verkauften Geräte haben wie ihre Vorgänger eine hardwareseitige Lautstärkebegrenzung, die sich auch nicht einfach abschalten lässt.
(mho)
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Deutsch-französische Initiative soll Autoindustrie stärken
Deutschland und Frankreich bereiten nach Angaben von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil einen Vorstoß zur Unterstützung der europäischen Autoindustrie vor. Man sei dazu „auf den Schlussmetern einer Einigung“, was er mit vorantreibe und auch sehr begrüße, sagte der SPD-Chef auf eine entsprechende Frage am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok. Was aber auch dazugehöre, wenn man die Rahmenbedingungen für die europäischen Automobilkonzerne verbessere, sei, „dass es dann klare Zusagen gibt für Standortinvestitionen und auch für die Beschäftigten“.
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„Schutzmechanismen im Umgang mit China“
Klingbeil sagte, dazu liefen noch Gespräche. Er nannte als Aspekte des Pakets unter anderem „Schutzmechanismen im Umgang mit China“ und Kaufanreize für Elektroautos mit einem Fokus auf europäische Hersteller. Nach einem Bericht des Handelsblatts wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron außerdem das EU-weite Verbot von Verbrennungsmotoren noch stärker lockern als bisher geplant.
Die EU-Kommission hatte im Dezember 2025 vorgeschlagen, auch nach 2035 in der EU Autos mit Verbrennungsmotor neu zuzulassen – eine Abkehr vom eigentlich ausgehandelten Verbrenner-Aus. Dafür hatte sich Deutschland eingesetzt. Ein deutsch-französisches Papier sieht laut „Handelsblatt“ jetzt unter anderem vor, dass die Hersteller ihre durchschnittlichen Emissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent reduzieren müssten, ohne die restlichen 10 Prozent kompensieren zu müssen. So könnten sie weiter neue Benzin- und Dieselfahrzeuge verkaufen, solange ihre Neuwagenflotte den Grenzwert einhält.
Harsche Kritik aus der Grünen-Fraktion
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verurteilt eine geplante deutsch-französische Vereinbarung zur Stützung der heimischen Autoindustrie als kontraproduktiv. „Bundeskanzler Friedrich Merz schafft mit dem Verbrenner-Deal einen zusätzlichen Bremsklotz für die deutschen Automobil-Standorte“, sagte sie der dpa in Berlin.
„Wir müssen nun mit voller Kraft in das E-Auto investieren, in Zukunftstechnologien, wie Batterietechnik, verbraucherfreundliches Laden, E-Autos als Speicher für unser Energiesystem oder autonomes Fahren“, argumentierte Dröge. Der deutsche Standort könne weiter mitspielen, wenn Merz aber so weitermache, entstünden die guten Jobs für Batteriezellen und Elektroautos anderswo. „Gerade einmal zehn Wochen nach dem heißesten Sommer und den größten Waldbränden in Europa opfern Merz und Macron die Klimaschutzziele im Verkehr.“
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(mfz)
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Straßen aus Asphalt mit recyceltem Kunststoff können länger halten
Forscher der Pennsylvania State University (Penn State) haben herausgefunden, dass Asphalt, dem recycelter Kunststoff beigemischt ist, als Straßenbelag länger hält als herkömmlicher Asphalt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der haltbarere Belag über die Nutzungsdauer enthaltende Kunststoffpartikel als Mikroplastik weniger stark freigibt.
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Die Forscher der Penn State versetzten Asphalt mit Polyethylen mit geringer Dichte (Low-density Polyethylene – LDPE), indem sie Kunststoff mit Gesteinskörnung, wiederverwertetes Asphaltmaterial (Ausbauasphalt) zusammen mit einem Bindemittel zum Zusammenhalt des Materials mischten. Die grundlegende Idee dahinter ist, Kunststoffe im großen Stil wiederzuverwenden und von Mülldeponien fernzuhalten. Außerdem könne der Kunststoff die Eigenschaften des Asphalts verbessern, wie die Wissenschaftler in der Studie „Microplastics release from recycled plastic modified asphalt: Detection, characterization, and environmental implications“ schreiben, die im Journal of Cleaner Production erschienen ist.
Belastungstests
Im Labor führten die Forscher zwei Tests mit dem neuen Asphalt im Labor durch, um festzustellen, wie haltbar er bei einer andauernden Verkehrsbelastung ist. Ausprobiert haben die Forscher auch, inwieweit die Witterung dem Material zusetzt und ob die Plastikpartikel über die Nutzungsdauer als gesundheitsschädliches Mikroplastik wieder freigegeben werden. In dem „Hamburg Wheel Tracking Test“ rollen Stahlräder über Asphaltproben, die in heißem Wasser liegen. Damit soll eine Verkehrsbelastung zusammen mit Hitze und Feuchtigkeit nachgeahmt werden. In dem „Moisture-Induced Stress Tester“ wurde der Asphalt hoher Hitze, Feuchtigkeit und immer wieder hydrostatischem Wasserdruck ausgesetzt. Nach den Tests sammelten die Wissenschaftler die durch die Einwirkungen freigesetzten Partikel ein und untersuchten sie auf ihren Kunststoffgehalt.
Das dabei angewendete Untersuchungsverfahren ist aufwendig. Zunächst erstellten die Forscher aus den chemischen Signaturen der ursprünglichen Asphaltbestandteile eine Referenzbibliothek. Die Größe der Partikel des Abriebs vermaßen sie mithilfe von Infrarot-Bildgebungsverfahren und verglichen die Partikel mit den chemischen Referenzmaterialien. Das Team konnte so Partikel identifizieren, die dem im urspünglichen Asphalt enthaltenen LDPE ähnelten. Um die Proben miteinander vergleichen zu können, setzten die Wissenschaftler die Gesamtfläche der identifizierten, LDPE-ähnlichen Partikel ins Verhältnis zum Gewicht des untersuchten Asphalts.
Die Forscher der Penn State fanden heraus, dass der mit recyceltem Kunststoff versetzte Asphalt besser hielt und insgesamt weniger Abrieb erzeugte als gleicher Asphalt ohne LDPE. Die Wissenschaftler schließen aus dieser Eigenschaft, das auch grundsätzlich nur wenig Mikroplastik unter Belastung abgegeben wird. Die Forscher sehen allerdings die Notwendigkeit, eine Feldstudie mit Belastungstests unter realen Bedingungen durchzuführen, um genaue Aussagen treffen zu können. Ausschließen, dass doch mehr LDPE-Kunststoff in Form von Mikroplastik freigesetzt wird, können die Forscher deshalb bisher nicht.
(olb)
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