Sky rüstet sich für den nächsten Nervenkrieg über den Wolken: In wenigen Wochen startet die zweite Staffel der Thrillerserie „Red Eye“ exklusiv bei Sky und Wow– mit frischen Verschwörungen, neuen Schauplätzen und vertrauten Gesichtern.
Dieses Mal bleibt Ihr nicht im Flugzeug stecken, sondern werdet mitten in eine internationale Krise zwischen London, Washington und einem bedrohten Linienflug gezogen. Während ein britisches Flugzeug ins Visier von Erpressern gerät, wird in der US‑Botschaft in London eine High-Society-Feier anlässlich der Ernennung des neuen Botschafters zur tödlichen Falle. Ein anonymer Anrufer droht: Verlässt jemand das Gebäude, wird der Jet – an Bord ist Generaldirektorin Madeline Delaney – per Sprengung vom Himmel geholt. Nicht ohne Folgen: Die Botschaft geht in den Lockdown, Gäste und Mitarbeiter sind gefangen. Kurz darauf häufen sich Morde – ausgerechnet im Inneren der Botschaft. Wer ist der Killer?
„Red Eye“ Staffel 2: Wiedersehen mit Hana Li
Im Zentrum steht erneut Hana Li, inzwischen Detective Sergeant und zurück bei Euch als starke, aber tief verletzte Ermittlerin. Sie muss an der Seite von Clay Brody, dem Sicherheitschef der Botschaft und ehemaligen Kollegen, arbeiten. Ein Mann, der sie in der Vergangenheit bereits verraten hat. Zwischen Misstrauen, politischen Machtspielen, Geheimdienst-Interessen und persönlichen Loyalitäten bleibt Ihr mit ihr in einem moralischen Graubereich gefangen.
Jing Lusi kehrt in der zweiten Staffel von „Red Eye“ als Polizistin Hana Li zurück und führt Euch erneut durch das Spannungsgeflecht aus Staatsräson und persönlicher Rache. Martin Compston stößt als Sicherheitschef Clay Brody neu zum Ensemble und bringt frische Reibung in das Team. Ebenfalls wieder dabei: Lesley Sharp als kompromisslose MI5-Chefin Madeline Delaney und Jemma Moore als Journalistin Jess Li, die Hinterzimmer-Deals und Vertuschungen ans Licht zerren.
Red Eye: Die zweite Staffel startet in Kürze bei Sky und Wow. Bildquelle: Sky
Wenn Ihr neu einsteigt: Die erste Staffel von „Red Eye“ erzählt den Verschwörungseinstieg an Bord eines Nachtflugs von London nach Peking. Hana eskortiert einen britischen Arzt, der eines Mordes in China beschuldigt wird. Während im Flugzeug Passagiere sterben und Systeme sabotiert werden, decken Delaney und Jess am Boden das internationale Komplott auf. Die Grundlage für die nun eskalierende Bedrohung in Staffel 2.
Wo ihr „Red Eye“ schauen könnt
Staffel 2 umfasst erneut sechs Episoden und startet am 19. Februar 2026 exklusiv bei Sky und dem Streamingdienst WOW. Staffel 1 steht bereits komplett on demand bereit, sodass Ihr Euch rechtzeitig vor dem Start des neuen Kapitels in den düsteren „Red Eye“-Kosmos von Schöpfer Peter Dowling („Flightplan“) zurückziehen könnt. Linear bei Sky läuft die Serien-Fortsetzung bei Sky Atlantic. Am Starttag sind die ersten drei Episoden abrufbar. Die restlichen drei Episoden erscheinen dann jeweils wöchentlich.
Smartwatch unter 200 Euro, aber vollgepackt mit Features? Genau hier setzt die Amazfit Active 3 Premium an. Sie will Euch nicht nur mit einem starken Preis überzeugen, sondern vor allem dann glänzen, wenn Ihr beim Laufen, im Gym oder draußen auf der Strecke alles aus Euch herausholen wollt.
Wenn Ihr Euch nach einer neuen Smartwatch umschaut, landet Ihr fast automatisch bei den großen Namen wie Apple, Samsung, Garmin oder Huawei. Klar, die sind bekannt. Aber: Es gibt Alternativen, die deutlich günstiger sind und trotzdem richtig viel liefern. Eine davon kommt von Amazfit, einer Marke von Zepp Health. Der Hersteller hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht, wenn es um starke Technik zum fairen Preis geht. Mit der Amazfit Active 3 Premium bringen sie jetzt ein Modell an den Start, das sich gezielt an Läufer richtet – vom Einsteiger bis zum ambitionierten Marathon-Fan.
Leicht, robust, extrem hell: Das steckt technisch in der Amazfit Active 3 Premium
Mit gerade einmal rund 55 Gramm (inklusive Armband) ist die Uhr angenehm leicht. Beim Laufen merkt Ihr sie kaum – und genau das ist entscheidend, wenn Ihr längere Strecken unterwegs seid. Das 1,32 Zoll große AMOLED-Display löst mit 466 × 466 Pixeln auf und erreicht eine Helligkeit von bis zu 3.000 Nits. Heißt für Euch: Selbst bei praller Sonne bleibt alles perfekt ablesbar. Geschützt wird das Display von kratzfestem Saphirglas – ein Feature, das Ihr sonst eher in deutlich höheren Preisklassen findet.
Auch beim Gehäuse wird nicht gespart:
Edelstahl-Body
Aluminium-Bedientasten
Hochwertige Verarbeitung
Und ja, wasserdicht ist sie auch. Dank 5-ATM-Zertifizierung könnt Ihr mit der Uhr problemlos schwimmen gehen oder sie im Regen tragen.
Akkulaufzeit: Mehr als nur ein Wochenende
Laut Hersteller hält der Akku im Schnitt bis zu zwölf Tage durch. Wenn Ihr dauerhaft GPS nutzt, sind bis zu 24 Stunden Nonstop-Nutzung drin. Und wenn Ihr zusätzlich Musik direkt über die Uhr hört, kommt Ihr immer noch auf bis zu zehn Stunden Laufzeit. Für lange Trainingssessions oder Wettkämpfe absolut ausreichend.
Fokus auf Läufer: Diese Funktionen bringen Euch wirklich weiter
Der Kern der Amazfit Active 3 Premium ist ganz klar auf das Lauftraining ausgerichtet. Ihr bekommt unter anderem:
Mehrere spezialisierte Laufmodi
Detaillierte Trainingsanalysen
Berechnung von Erholungszeiten
Leistungsbewertungen für verschiedene Trainingszonen
Besonders spannend: der integrierte KI-Trainer „Zepp Coach“. Der analysiert Euer Fitnesslevel und erstellt darauf basierende Trainingspläne. Egal, ob Ihr gerade erst mit dem Joggen startet oder gezielt Eure Bestzeit verbessern wollt – Ihr bekommt strukturierte Vorgaben direkt auf die Uhr. Das Ziel: smarter trainieren statt einfach nur mehr laufen.
Achtung: Ein Ladekabel ist bei der Amazfit Active 3 Premium nicht im Lieferumfang inklusive. Bildquelle: Amazfit
VO₂max, Laktatschwelle & Pace in Echtzeit
Wenn Ihr Euch intensiver mit Lauftraining beschäftigt, sind Begriffe wie VO₂max oder Laktatschwelle keine Fremdwörter. Genau hier setzt die Uhr an. In Kombination mit Eurer maximalen Sauerstoffaufnahme (VO₂max) kann die Smartwatch Eure persönliche Laktatschwelle bestimmen. Darauf basierend berechnet sie automatisch:
optimale Herzfrequenzbereiche
ideale Laufgeschwindigkeit (Pace)
Trainingsempfehlungen in Echtzeit
Während des Laufs bekommt Ihr direkte Hinweise, ob Ihr das Tempo erhöhen, halten oder reduzieren solltet. Das ist besonders wertvoll, wenn Ihr gezielt an Eurer Ausdauer oder Wettkampfleistung arbeitet.
Mehr als nur Laufen: Über 170 Sportarten
Auch wenn der Fokus klar auf Läufern liegt, ist die Amazfit Active 3 Premium ein echtes Multisport-Talent. Über 170 Sportarten werden unterstützt – vom Krafttraining über Radfahren bis hin zu Yoga. Auf dem Display könnt Ihr Euch bis zu sechs Messwerte gleichzeitig anzeigen lassen, darunter zum Beispiel:
Herzfrequenz
Pace
Distanz
Kalorienverbrauch
Höhenmeter
Trainingszeit
Dazu kommen typische Smartwatch-Features wie:
Schlaftracking
Offline-Karten mit Navigation
Barometrischer Höhenmesser
Musiksteuerung
Gerade die kostenlosen Offline-Karten sind ein starkes Argument, wenn Ihr gerne neue Strecken erkundet und nicht ständig auf Euer Smartphone schauen wollt.
Clevere Neuerung: Schuh-Verschleiß im Blick behalten
Ein zusätzliches Highlight für ambitionierte Läufer: Die Uhr protokolliert den Abnutzungsgrad Eurer Laufschuhe. Warum ist das wichtig? Nach etwa 400 bis 600 Kilometern verlieren viele Modelle bis zu 50 Prozent ihrer Dämpfung. Das Risiko für Knieprobleme, Rückenschmerzen oder Achillessehnenreizungen steigt deutlich.
Die Amazfit Active 3 Premium erinnert Euch also rechtzeitig daran, wann ein Schuhwechsel sinnvoll ist. Ein kleines Feature mit großem Mehrwert – gerade, wenn Ihr regelmäßig viele Kilometer sammelt.
Preis: Überraschend günstig für diese Ausstattung
Jetzt kommt der Punkt, der viele von Euch besonders interessieren dürfte: der Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Amazfit Active 3 Premium liegt bei rund 170 Euro. Für eine Smartwatch mit der gebotenen Ausstattung ist das eine echte Ansage. Erhältlich ist das Modell in drei Farben: Weiß, Schwarz und Blau. Kompatibel ist die Uhr mit Android- und iOS-Smartphones.
Die Amazfit Active 3 Premium kommt in drei Varianten auf den Markt. Bildquelle: Amazfit
Für wen lohnt sich die Amazfit Active 3 Premium?
Wenn Ihr:
regelmäßig lauft
Eure Trainingsdaten ernst nehmt
strukturierte Trainingspläne nutzen wollt
aber keine 400 oder 500 Euro für eine Uhr ausgeben möchtet
… dann solltet Ihr Euch dieses Modell definitiv genauer ansehen.
Die Amazfit Active 3 Premium positioniert sich klar als Preis-Leistungs-Geheimtipp im umkämpften Smartwatch-Markt. Sie bietet viele Funktionen, die Ihr sonst eher bei deutlich teureren Modellen findet – ohne unnötigen Schnickschnack.
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Rückruf-Alarm: Gift in Spielzeug von Aldi und Action
Microsoft: Umfangreiche Updates für Xbox und Handhelds im Februar
Während in den letzten Tagen die Nachrichten für Spieler durch den Rücktritt von Phil Spencer als Xbox-Chef geprägt waren und seine Nachfolgerin – Asha Sharma – auf eine gewisse Skepsis bei Gamern stößt, hat Microsoft im Februar im Xbox-Kosmos viele Software-Änderungen auf unterschiedlichen Plattformen vorgenommen.
Für Microsoft ist der Februar für die Gaming-Sparte und damit das Xbox-Label ein wichtiger Monat und viele Änderungen an den verschiedenen Angeboten sind im Schatten des Rücktritts von Phil Spencer untergegangen, sodass Micrsoft diese nun zum Ende des Monats noch einmal gesondert hervorhebt und betont, wie wichtig dieser Monat war: Es soll viele neue Funktionen und Updates geben, mit denen das Xbox-Erlebnis für Spieler verbessert wird.
Xbox Cloud Gaming – Verbesserungen beim Streaming und in den Oberflächen
Xbox Overlay (Bild: Microsoft)
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Xbox – Neue Einstellungen (Bild: Microsoft)
Spieler, die den Xbox Game Pass Ultimate abonniert haben, können ab jetzt in ausgewählten Spielen und Regionen auch in 1440p die Spiele streamen. Das soll laut Microsoft für schärfere Bilder sowie ein reaktionsschnelleres Gameplay sorgen. Unterstützt werden dabei die aktuelle sowie letzte Xbox-Generation, Handhelds, unterstützte Browser, Amazon Fire TV sowie Fernseher von LG und Samsung.
Xbox Cloud Gaming (Bild: Microsoft)
In diesem Zusammenhang wurde auch die Startseite des Cloud-Gaming-Dienstes in Browsern überarbeitet, die schneller neue und innovative Funktionen erhalten soll.
Das Cloud-Gaming ist dabei nicht nur auf die Spiele beschränkt, die im Ultimate Pass enthalten sind, sondern es können auch eigene Spiele auf kompatible Geräte gestreamt werden. Der ohnehin schon umfangreiche Katalog von über 1.000 Spielen wurde dabei um die folgenden Titel erweitert:
Aerial_Knight’s DropShot
BlazBlue Entropy Effect X
ChromaGun 2: Dye Hard
Death Howl
Death Match Love Comedy!
Gears of War
High on Life 2
Milano’s Odd Job Collection
Mordhau
Pummel Party
Reanimal
Ride 6
Roadside Research (Game Preview)
Romeo is a Dead Man
Starsand Island
Styx: Blades of Greed
TCG Card Shop Simulator
Die folgenden Spiele sollen in näherer Zukunft unterstützt werden:
Chained Echoes
Ghostrunner 2
Slay the Princess – The Pristine Cut
SpongeBob SquarePants: The Cosmic Shake
Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin
Star Trek: Resurgence
Star Wars: Dark Forces Remaster
Einmal kaufen, überall spielen – und Retro Games
Xbox – Play Anywhere (Bild: Microsoft)
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Xbox Retro Spiele (Bild: Microsoft)
Neben den Änderungen bei dem Cloud-Gaming-Dienst betont Microsoft auf dem eigenen Xbox-Blog noch einmal, dass es bereits 1.000 Spiele gibt, die Spieler nur einmal kaufen müssen und dann auf jeder unterstützen Plattform ohne weiteren Kauf spielen können. Das setzt in diesem Zusammenhang allerdings voraus, dass die Spiele im Xbox Store gekauft werden. Play Anywhere funktioniert nicht zwischen verschiedenen Shops. Damit ist der Übergang zwischen Konsole, Handheld und PC zwar möglich. Das ist allerdings für PC-Spieler, die ein Steam Deck besitzen, nicht ungewöhnlich.
Baking Time
Bus Driving Simulator : Evo
Direction Quad
Drop Duchy
Dustland Delivery
Escape From Ever After
Fight for America
Final Fantasy VII Remake Intergrade
Foot Clinic
God Bless, or Goddess
Gridz Keeper
Heroes Battle Awakening
Hero Seekers
Hextreme Void
Ho Ho & Move
I’m in Love With Your Dead Grandmother
Ink & Paper: DoodleCut
The Last Case of John Morley
MIO: Memories in Orbit
Ninja Nightfall
The Nom
ParkingJam
Pathologic 3
Rage Swarm
Raptor Evolution
SimRail – The Railway Simulator
Speedball
Stable Stories – Forest and Meadow Ride
Sudoku Champions
Auch Retro-Gaming darf bei Microsoft nicht fehlen. Microsoft bekenne sich laut Blog zu Retro-Games und verspricht, dass diese Spiele erhalten bleiben sollen, um dem Wunsch vieler Spieler nachzukommen, die nach einem einfachen Weg suchen, Spiele aus ihrer Kindheit und Jugend ohne große Umwege zu spielen. Die Liste von über 100 klassischen Spielen – darunter auch Blizzard-Klassiker – wurde im Februar um die folgenden Titel erweitert:
Beyond Zork
Kabobber
Return to Zork
Seaquest
Stampede
Verbesserungen für Xbox Ally X und Handhelds allgemein
Während sich die Verbesserungen bisher primär auf das Cloud-Gaming beziehen, gibt es auch Verbesserungen abseits davon, wobei auch hier Listen von Spielen eine Rolle spielen.
Xbox Handhelds (Bild: Microsoft)
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Xbox Handheld 2 (Bild: Microsoft)
Speziell für Xbox Ally X wurde der Umgang mit den Wechseldatenträgern verbessert. Spiele können entsprechend ihres Umfangs bereits auf einer SD-Karte gespeichert werden. Bisher war es dabei notwendig, dass die SD-Karte über einen Umweg formatiert wird. Ab sofort kann bei der Installation die SD-Karte formatiert und anschließend das Spiel auf der SD-Karte installiert werden. Daneben sollen die Ladezeiten von Wechseldatenträger verbessert worden sein.
Für folgende Spiele wurde zudem die Handheld-Unterstützung verbessert:
Cash Cleaner Simulator
Dragon Quest VII Reimagined
High on Life 2
Reanimal
Starsand Island
Verbesserungen für PC-App und Steuerung von Spielen
Xbox – Rückblicke nach dem Spielen (Bild: Microsoft)
Die Xbox-PC-App hat Verbesserungen bei der Controller-Navigation erhalten. Dafür wurden neue Soundeffekte eingeführt, die die Bedienung mit einem Controller intuitiver und reaktionsschneller machen sollen. Microsoft verspricht mehr Feedback und Persönlichkeit. Da solche Änderungen nicht immer gefallen, können Spieler die neuen Soundeffekte in den Einstellungen deaktivieren.
Ebenso wurden vor kurzem für Xbox-Insider die „Post-Recaps“ eingeführt. Spieler am PC können sich nach dem Spiel eine Zusammenfassung anzeigen lassen, in der die erreichten Erfolge mit umfangreichen Screenshots gezeigt werden. Damit jedoch nicht genug, auch über bevorstehende Erlebnisse im Spiel soll die Funktion informieren. Die Funktion lässt sich umfassend an die eigenen Vorlieben anpassen, was gerade auch bei den bevorstehenden Erlebnissen wichtig sein kann, wenn sich Spieler nicht spoilern lassen wollen.
Xbox Sims 4 – Neue Spiele mit passender Unterstützung (Bild: Microsoft)
Auch beim Thema der Steuerung von Spielen hat Microsoft in diesem Monat einiges getan. So unterstützten die Xbox-Konsolen auch die Eingaben per Maus und Tastatur und für drei weitere Spiele wurde die Unterstützung dafür aktiviert:
Company of Heroes 3
Hotel Barcelona
Transport Fever 2
Dazu gibt es auch Verbesserungen für Spiele im Cloud-Gaming-Katalog, sodass diese auf Smartphones und Tablets besser gesteuert werden können.
Erpressung! US-Regierung will KI-Konzern in den Krieg zwingen
Das US-Verteidigungsministerium will Anthropic (Claude KI) zwingen, seine ethischen Schutzwälle für die Kriegsführung einzureißen. Ein Machtkampf um 200 Millionen Dollar und die Seele der KI: Muss technologische Sicherheit am Ende weichen, wenn die KI an der Front gebraucht wird?
Ultimatum am Freitag: Das Pentagon erzwingt den Gehorsam
Das US-Verteidigungsministerium (DoD) hat die Samthandschuhe ausgezogen. In einer strategischen Eskalation setzt Verteidigungsminister Pete Hegseth dem KI-Pionier Anthropic ein Ultimatum bis Freitag, 17:01 Uhr ET. Das Ziel: Die vollständige Beseitigung technischer Beschränkungen für militärische Anwendungen.
Der Hintergrund ist brisant: Spätestens seit dem Einsatz von Claude bei der Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro im Januar gilt die Technologie als kriegsentscheidend. Dass Anthropic sich danach gegenüber dem Partner Palantir über die Art des Einsatzes beschwerte, hat im Pentagon einen tiefen Bruch hinterlassen.
Ultimatum des „Kriegsministers“: Das Pentagon erzwingt den Gehorsam
Minister Hegseth droht CEO Dario Amodei mit einer juristischen Zange, die beispiellos ist. Einerseits droht er mit dem Defense Production Act (DPA) aus der Ära des Kalten Krieges, um Anthropic rechtlich zu zwingen, seine Modelle für alle „rechtmäßigen“ Zwecke zu öffnen. Gleichzeitig droht er, das Unternehmen als Lieferkettenrisiko zu brandmarken.
Hier offenbart sich ein absurdes Paradoxon: Das Pentagon will Anthropic als Risiko abstempeln (was normalerweise den Ausschluss bedeutet), während es sie gleichzeitig per Gesetz zur Zusammenarbeit zwingen will. Für Anthropic steht ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag auf dem Spiel; das Label als Sicherheitsrisiko wäre ein wirtschaftliches Todesurteil für jegliche Regierungsgeschäfte.
Die „roten Linien“ im Kreuzfeuer
Amodei hält bisher an zwei Kernverboten fest: Claude darf keine autonomen kinetischen Entscheidungen treffen (KI entscheidet über den tödlichen Schuss) und nicht für die Massenüberwachung von US-Bürger:innen eingesetzt werden. Das Unternehmen gesteht zudem ein, dass die KI technisch noch nicht gut genug sei. Das bedeutet, dass sie unzuverlässig arbeitet – fatal, wenn die KI doch über Leben und Tod im Krieg entscheiden soll.
Hegseth und der neue KI-Beauftragte der Trump-Administration, David Sacks, diskreditieren diese Sicherheitsvorkehrungen als „woke AI“. Durch eine neue Executive Order wird versucht, technische Sicherheitsstandards als ideologische Barrieren politisch umzudeuten und zu „deprogrammieren“.
Der Druck auf Anthropic wird zudem durch die Konkurrenz verschärft. Während Amodei zögert, haben OpenAI, xAI und Google bereits signalisiert, alle rechtmäßigen Befehle zu befolgen. Besonders pikant: Elon Musks Grok (xAI) erhielt genau in dieser Woche die Zulassung für klassifizierte Netzwerke. Dieser strategische Hebel signalisiert Anthropic deutlich: Ihr seid ersetzbar.
Tragisch, denn Anthropic war ursprünglich das erste Unternehmen, das für den Einsatz in klassifizierten militärischen Systemen zugelassen wurde. Das geschah, da Claude als besonders sicher und steuerbar galt. Diese Monopolstellung bröckelt gerade also gewaltig. Erst im Juli 2025 erhielten die Konkurrenten allesamt Verträge im Wert von bis zu 200 Millionen US-Dollar – jetzt könnten sie Anthropic ausbooten.
Einordnung: Das Ende der gemeinnützigen KI?
Eine kurze Einordnung, was diese Nachricht meines Erachtens bedeutet: Wir erleben gerade den Moment, in dem der Staat die Autonomie der Tech-Branche endgültig bricht. Wenn Sicherheit zum politischen Hindernis erklärt wird, verliert das Konzept der verantwortungsvollen KI seine Basis. Dazu habe ich drei Gedanken:
Sicherheit ist kein Kulturkampf: Die Umdeutung technischer Leitplanken in „Wokeness“ durch Akteure wie Hegseth und Sacks ist eine gefährliche Instrumentalisierung. Dabei geht es gar nicht um Ideologie, sondern um die Stabilität und Vorhersehbarkeit hochkomplexer Systeme.
Der Tod des Public-Benefit-Modells: Anthropic wurde als Gegenentwurf zu OpenAI gegründet, übrigens von Ex-OpenAI-Leuten wie Amodei. Wenn das Unternehmen unter dem DPA einknickt, ist das Ideal einer gemeinwohlorientierten KI (Public Benefit AI) angesichts nationaler Sicherheitsinteressen faktisch tot.
Export von entfesselter KI: Sollte das Pentagon dieses Armdrücken gewinnen, werden de-programmierte, sicherheitsreduzierte Modelle zum neuen US-Standard. Für Europa bedeutet das: Wir könnten bald mit KI-Systemen geflutet werden, deren ethische Airbags auf Befehl Washingtons deaktiviert wurden. Das bedeutet kurz gesagt, dass Ihr im Krieg von dieser KI alles verlangen könnt. Ganz egal, wie brutal oder kontrovers ein Befehl auch sein mag.
Der Ausgang dieses Machtkampfes wird definieren, ob wir die Kontrolle über autonome Systeme behalten – oder ob wir die Sicherheit für das Versprechen absoluter militärischer Dominanz opfern.
Bleibt die Frage: Werden wir die Geister, die wir riefen, noch kontrollieren können, wenn sie erst einmal gelernt haben, ohne menschliches Veto zu schießen? Was denkt Ihr darüber?