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GeForce RTX: KFA2 verkauft RTX-50-Grafikkarten jetzt über Amazon
Die Marke KFA2, die GeForce-Grafikkarten vertreibt, war zwischenzeitig aus dem deutschen Einzelhandel verschwunden, bis im April mit X-Kom einer neuer Distributor gefunden wurde. Die Grafikkarten gab es seitdem aber nur dort im Shop. Jetzt hat sich der Hersteller auch für den Verkauf über Amazon entschieden.
Nach X-Kom folgt nun Amazon
Mit Blick auf die Ankündigung aus dem April verwundert das erstmal, denn damals wurde davon ausgegangen, dass die Grafikkarten über X-Kom wieder ihren Weg in den breiten Retail-Handel finden. Doch das geschah nicht. Und auch bei X-Kom finden sich nur ausgewählte lieferbare KFA2-Grafikkarten, die teilweise auch sehr teuer sind.
Im neuen „KFA2-Shop bei Amazon*“ zeigen sich direkt zum Start mehrere Grafikkarten-Modelle der aktuellen Blackwell-Generation, wobei es sich bei weitem noch um kein volles Portfolio handelt. Einzig die GeForce RTX 5080 (Test) und GeForce RTX 5070 Ti (Test) werden dort angeboten, alle anderen Modelle fehlen zumindest derzeit noch.
In beiden Fällen bietet KFA2 die „EX-Gamer“-Variante an, die sowohl in schwarzer als auch in weißer Farbe vorliegen – zumindest theoretisch. Die KFA2 GeForce RTX 5080 EX Gamer in Schwarz ist für 1.129 Euro* gelistet, während das Modell in Weiß mit 1.099 Euro* geringfügig günstiger ausfällt. Auf dieses gibt es aktuell einen dreiprozentigen Rabatt, auf die schwarze Karte nicht. Damit gehören die KFA2-Modelle nicht zu den günstigsten Varianten, wie die aktuellen Deals und Tiefstpreise zeigen, jedoch sind diese auch nicht überteuert. KFA2 spricht allerdings von „Sonderangeboten“ zum Start, die Preise könnten also steigen.
Theoretisch gibt es zwei RTX 5070 Ti, praktisch aber nur eine
Bei der KFA2 GeForce RTX 5070 Ti EX Gamer in Schwarz sind dann 800 Euro* zu bezahlen. Die weiße Variante ist hingegen zwar gelistet, doch die Verlinkung führt nur zu der schwarzen EX-Gamer-Karte, die GeForce RTX 5070 Ti in Weiß ist nicht aufzufinden. Die 800 Euro sind ein ziemlich guter Preis, viele günstigere GeForce RTX 5070 Ti gibt es derzeit nicht.
Weitere Grafikkarten listet der Amazon-Shop von KFA2 aktuell nicht, doch sind diese offenbar noch geplant. So sind die GeForce RTX 5080 und die GeForce RTX 5070 Ti auch als „HOF Gaming Black Edition“ gelistet, aktuell aber noch nicht lieferbar. Gänzlich jede Spur fehlt in dem Shop derweil von der GeForce RTX 5090 und von den günstigeren Modellen wie die GeForce RTX 5070 und GeForce RTX 5060. KFA2 deutet aber an, dass in Zukunft mehr Modelle folgen könnten.
Zum Marktstart auf Amazon.de präsentiert KFA2 ein sorgfältig zusammengestelltes Lineup leistungsstarker Grafikkarten, das sowohl High-End-Systeme als auch kompakte Builds adressiert.
Eine dritte, „versteckte“ KFA2 RTX 5080, zeigt sich noch
KFA2 verkauft die Grafikkarten nicht selbst über Amazon, dies wird über den Verkäufer „Crown Smart“ abgehandelt. Dieser bietet darüber hinaus noch eine dritte GeForce RTX 5080 von KFA2 an, die 1-Click-OC-Version, die mit 1.049 Euro* am günstigsten ist. Warum die Karte nicht im KFA2-Shop gelistet ist, ist unklar. Darüber hinaus gibt es auf Amazon noch eine GeForce RTX 5060 Ti von KFA2, die aber über einen anderen Dritthändler, X-Kom, verkauft wird.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Citroën e-C4 X Test: Das unterschätzte E-Auto
Wenn Ihr auf der Suche nach einem stylishen E-Auto seid, das ein wenig anders aussieht, dann solltet Ihr den Citroën e-C4 X genauer unter die Lupe nehmen. Der kleine Crossover mit Stufenheck erinnert ein wenig an eine gestauchte, aber dennoch kräftige Limousine – ein echter Hingucker auf der Straße! Im Test hat uns primär eines beeindruckt: der niedrige Verbrauch. Wer also viel unterwegs ist, kann mit dem e-C4 X unter Umständen richtig Geld sparen. Dazu kommen die komfortablen Fahreigenschaften, die jede Fahrt angenehm machen – egal, ob Ihr durch die Stadt cruised oder längere Strecken auf der Autobahn zurücklegt. Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die Euch vielleicht weniger gefallen. Aber insgesamt punktet der Citroën e-C4 X mit seinem einzigartigen Design, sparsamen Elektroantrieb und einem Fahrkomfort, der Euch in dieser Klasse richtig überraschen wird.
Pro
- komfortable Abstimmung
- niedriger Verbrauch
- komfortable Sitze (gegen Aufpreis)
- sanftes Beschleunigen
Contra
- recht überschaubare Leistung mit maximal 150 km/h
- kleine Batterien sorgen für geringe Autobahn-Reichweite
- Platzangebot im Fond kann gering ausfallen
- Spoiler schränkt den Blick durch die Heckscheibe ein


Citroën e-C4 X: Alle Angebote
Citroën e-C4 X: Preis und Verfügbarkeit
Neben der Mild-Hybrid-Variante C4 X, die schon ab 26.750 Euro zu haben ist, könnt Ihr beim Citroën e-C4 X auch voll auf E-Antrieb setzen – genau wie bei unserem Testwagen. Die Standard-Range-Version mit 50-kWh-Akku und 100 kW / 136 PS bekommt Ihr ab 32.600 Euro, je nachdem, welche Ausstattungslinie Ihr wählt. Wer etwas mehr Power möchte, greift zur Variante mit 115 kW / 156 PS und 54-kWh-Batterie – dafür startet der Preis bei 34.800 Euro. Wenn Ihr das E-Auto lieber least, bietet Citroën Euch den e-C4 X schon ab 397 Euro pro Monat an.

Natürlich kommen zusätzliche Kosten dazu, wenn Ihr auf Extras wie spezielle Ausstattungspakete, Metallic-Lackierungen oder besondere Räder setzt, die über die Serienausstattung hinausgehen. Stark: Schon ab Werk ist der e-C4 X mit der Citroën Advanced Comfort Federung inklusive mechanischer Dämpfer ausgestattet. Dazu gibt’s eine Wärmepumpe und 2-Zonen-Klimaautomatik – perfekt für komfortable Fahrten bei jedem Wetter. Ein Schiebedach ist allerdings nur in der höchsten Ausstattungslinie möglich und schlägt dann noch mit 900 Euro Aufpreis zu Buche.
Leistung
Hand aufs Herz: Wenn Ihr Euch heutzutage ein E-Auto anschaut, seht Ihr fast überall kantige Formen. Besonders SUVs sind in Deutschland mega beliebt – und genau deswegen oft ziemlich klobig unterwegs. Citroën geht beim e-C4 X aber einen etwas anderen Weg. Statt extrem wuchtigem Auftritt bekommt Ihr hier ein Modell, das mehr nach Fließheck-Limousine aussieht, mit einer Prise Coupé-Charme und trotzdem einer guten Portion SUV-Feeling. Klingt spannend? Finden wir auch. Aber wie schlägt sich der Mix in der Praxis?
Zwei Varianten: Standard-Range oder Extended-Range
Den Citroën e-C4 X könnt Ihr aktuell in zwei Versionen haben:
- Standard-Range mit bis zu 100 kW (136 PS) und einem 50 kWh Akku (brutto)
- Extended-Range mit 115 kW (156 PS) und einem größeren 54 kWh Akku (brutto)
Für unseren Test haben wir uns die Extended-Range-Ausführung geschnappt – und zwar gleich in der Ausstattungslinie Max. Die bringt nicht nur mehr Power, sondern auch nette Extras wie ein größeres digitales Kombiinstrument (7 statt 5,5 Zoll), ein 10-Zoll-Touchscreen mit 3D-Navi und das Drive-Assist-Paket mit aktivem Tempomat, Verkehrszeichenerkennung und Notbremsassistent. Kurz gesagt: ziemlich viel Technik für ein Auto, das bewusst nicht auf Premium ohne Ende setzt.

Beim Fahren habt Ihr beim e-C4 X die Wahl: Über einen Schalter an der Mittelkonsole schaltet Ihr zwischen Eco-, Normal- und Sport-Modus hin und her. Den Gangwahlschalter findet Ihr ebenfalls dort. Neben dem normalen D-Modus gibt es noch den B-Modus, bei dem stärker rekuperiert wird. Allerdings: Ein richtiges 1-Pedal-Driving sucht Ihr bei diesem E-Auto vergeblich. Genauso gibt es keine Schaltwippen hinter dem Lenkrad. Für alle, die gern entspannt cruisen, reicht das gebotene Paket völlig aus.
Insgesamt bekommt Ihr mit dem Citroën e-C4 X ein E-Auto, das bewusst anders aussieht, viel Platz bietet und Euch im Alltag mit solider Technik unterstützt – auch wenn es nicht das letzte Quäntchen Premium-Feeling liefert.
Design und Verarbeitung
Der e-C4 X will keine Luxus-Limousine sein – und das merkt Ihr im Innenraum auch. Klar, es gibt viele Kunststoffflächen, aber die Verarbeitung passt und wirkt keinesfalls billig. Ein cooles Detail ist das einfache Head-up-Display. Auch wenn die Infos nicht direkt auf die Windschutzscheibe projiziert werden, sondern auf eine kleine Plastikscheibe, die aus dem Armaturenbrett fährt – praktisch ist es allemal. Einstellen könnt Ihr das Ganze einfach über spezielle Tasten links neben dem Lenkrad.
Hoher Fahrkomfort überrascht
Mit einem Punkt haben wir bei unserem Testwagen offen gestanden nicht gerechnet: dem richtig hohen Fahrkomfort. Der Wagen schluckt kleinere Unebenheiten auf der Straße so locker weg, dass Ihr Euch fast fühlt, als würdet Ihr über einen glatten Teppich rollen. Auch beim Beschleunigen bleibt alles angenehm sanft – Push oder Kick beim Tritt auf das Strompedal, einfach entspanntes Vorankommen. Die Lenkung ist leichtgängig, fast schon zu leicht – manchmal wirkt sie ein wenig gefühllos. Aber für gemütliches Dahingleiten über Landstraßen oder durch die Stadt ist das genau richtig.
Ein kleiner Dämpfer kommt allerdings ab rund 90 km/h: Auf der Landstraße oder Autobahn macht sich ein hörbares Windgeräusch bemerkbar. Das ist zwar nicht gerade Premium-Niveau, aber wenn Ihr parallel Musik hört oder ein Hörbuch laufen habt, geht das Geräusch ziemlich schnell unter und stört kaum noch.

Kommen wir zum Multimediasystem: Hier erwartet Euch kein Wow-Effekt, sondern eher ein nüchterner, klar strukturierter Aufbau. Aber mal ehrlich – genau das macht es so praktisch. Die Bedienung ist einfach möglich, Ihr findet sofort, was Ihr sucht, und müsst Euch nicht erst durch zig Untermenüs klicken. Besonders cool ist die Favoriten-Funktion: Damit könnt Ihr wichtige Assistenzsysteme im Handumdrehen ein- oder ausschalten. Etwa den nervigen Geschwindigkeitswarner, der sonst nach jedem Fahrzeugstart wieder loslegt, wenn Ihr die zulässige Geschwindigkeit überschreitet. Auch der Tempomat ist easy zu bedienen: Einfach per Knopfdruck am Lenkrad aktivieren und danach in kleinen 1-km/h- oder größeren 5-km/h-Schritten anpassen.
Und natürlich fragt Ihr Euch jetzt: Wie gut klappt die Smartphone-Anbindung? Die Antwort: Richtig gut! Ihr könnt Euer Handy per Apple CarPlay oder Android Auto entweder ganz klassisch mit Kabel oder sogar kabellos verbinden – mega praktisch, wenn Ihr keine Lust auf Kabelsalat habt. Auf der Fahrerseite gibt’s einen USB-C-Anschluss, auf der Beifahrerseite einen klassischen USB-A-Anschluss. Wer noch einen draufsetzen will, kann sich das optionale Techno-Paket Light gönnen. Darin ist eine Qi-Ladeschale mit 15 Watt enthalten, die beim iPhone 16 Pro sogar durch eine angebrachte Schutzhülle funktioniert.
Richtig gute Sitze an Bord
Was uns beim Testwagen direkt begeistert hat, sind die Advanced Comfort Sitze. In der Kunstleder-Ausführung sahen sie nicht nur schick aus, sondern waren auch richtig bequem – und zwar nicht nur auf kurzen Strecken, sondern auch, wenn Ihr mal ein paar Stunden unterwegs seid. In der ersten Reihe dürft Ihr Euch über jede Menge Kopf- und Beinfreiheit freuen. Ein kleiner Haken: Auf dem Boden gibt’s eine Erhebung, die dann stören kann, wenn Ihr den Sitz weit nach hinten schiebt. Zugegebenermaßen fällt das aber nur wirklich großen Menschen auf – und selbst da nur minimal. Für die allermeisten von Euch bleibt der Sitzkomfort also top.
Kofferraum und Ladevolumen
Auf den hinteren Plätzen sieht die Sache etwas differenzierter aus. Wenn vorne Fahrer oder Beifahrer bis etwa 1,85 Meter groß sind, haben auch die Mitfahrer im Fond genug Platz. Schieben große Personen die Sitze allerdings weit nach hinten, wird’s hintenrum eng für die Beine. Hier macht sich die Fahrzeuglänge von nur 4,58 Metern bei einem Radstand von vergleichsweise mauen 2,67 Metern bemerkbar.

Dafür gibt’s einen anderen Pluspunkt: Die Kopffreiheit ist auch im Fond richtig ordentlich. Selbst wenn Ihr knapp 1,95 Meter groß seid, könnt Ihr hier bequem sitzen, ohne dass die flach abfallende Dachlinie unangenehm stört.
Kofferraum im Citroën e-C4 X: praktisch, aber nicht riesig
Der Kofferraum fasst laut Hersteller 510 Liter. Das reicht locker für die meisten Einkäufe, ein paar Getränkekisten oder das Gepäck fürs Wochenende. Mit dem gebotenen Kofferraumvolumen liegt der e-C4 X knapp über dem Skoda Elroq (Test) und dem Kia EV3 (Test), aber unter dem Cupra Tavascan VZ (Test) oder Audi Q4 e-tron (Test).
Sehr praktisch: Ihr müsst keine hohe Ladekante überwinden, um Eure Sachen reinzuwuchten. Dazu gibt’s einen flachen Unterboden, in dem Ihr zum Beispiel ein AC-Ladekabel verstauen könnt. Ein Frunk vorne? Fehlanzeige. Und auch die Heckklappe öffnet nur manuell und nicht mit elektronischer Unterstützung – da ist also Muskelkraft gefragt.
Extratipp für Hundebesitzer
Falls Ihr mit einem großen Hund unterwegs seid – etwa einem Golden Retriever oder Labrador – passt eine passende Hundebox (91 x 58 x 61 cm) nur dann in den Kofferraum, wenn Ihr zwei der drei Rücksitze umklappt. Bedeutet: Neben Eurem Vierbeiner kann im Fond dann nur noch eine Person mitfahren.
Verbrauch
Wenn Ihr Euch gerade mit dem Gedanken an ein E-Auto beschäftigt, ist eine der wichtigsten Fragen natürlich: Wie viel Strom verbraucht das Auto eigentlich? Beim Citroën e-C4 X können wir Euch hier direkt beruhigen – die Zahlen können sich wirklich sehen lassen!
Im Stadtverkehr haben wir im Schnitt nur 13,2 kWh pro 100 km gemessen. Damit gehört der e-C4 X zu den sparsamsten Elektroautos, die wir bisher gefahren sind. Auf der Landstraße steigt der Verbrauch etwas an, aber auch hier liegt er mit durchschnittlich 15 kWh pro 100 km noch richtig stark im Rennen.
Nach rund 500 Kilometern, die wir überwiegend in der Stadt und auf Landstraßen zurückgelegt haben, lag unser Durchschnittsverbrauch bei knapp über 14 kWh/100 km. Und auch auf der Autobahn kann der Citroën e-C4 X überzeugen: Bei sommerlichen Temperaturen haben wir nur 18,6 kWh pro 100 km verbraucht – viele andere E-Autos erreichen hier locker 20 kWh und mehr.
Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Ein kleiner Wermutstropfen ist leider die Batteriekapazität: Unser Testmodell hatte den 54-kWh-Akku verbaut. Auf der Autobahn kamen wir damit auf etwa 275 Kilometer Reichweite, inklusive Klimatisierung und bei weitreichender Einhaltung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer zwischendurch mal richtig aufs Gas geht, kann theoretisch bis zu 152 km/h fahren, wie wir auf dem Digitaltacho abgelesen haben. Das kann beim Überholen oder bei flotteren Fahrten, wenn die Autobahn frei ist, schon mal etwas lahm wirken. Für den Alltag reicht die Leistung aber locker aus – Pendelstrecken oder kurze Wochenendausflüge meistert der e-C4 X problemlos.
Kurz gesagt: Wenn Ihr auf der Suche nach einem effizienten, alltagstauglichen E-Auto seid, das primär in der Stadt und auf Landstraßen sparsam unterwegs ist, lohnt sich ein Blick auf den Citroën e-C4 X definitiv.
Ladeleistung und Aufladung
Schade: Beim Thema Schnellladen kann der Citroën e-C4 X nicht wirklich punkten. Maximal 100 kW Ladeleistung sind über Gleichstromladepunkte an DC- und HPC-Stationen möglich – das ist okay, aber keinesfalls überragend. Für eine Aufladung von 20 auf 80 Prozent der Akku-Kapazität haben wir in unserem Test satte 28 Minuten gebraucht. Ganz schön lange wenn man bedenkt, dass der Akku dieses E-Autos gar nicht so riesig ist.

Als Spitzenleistung konnten wir bei unserem Test 104 kW vom Display der Ladesäule ablesen. Aber Achtung: Schon ab einem Akkustand von 30 Prozent sinkt die Ladeleistung spürbar auf rund 85 kW. Bei 40 Prozent SoC (State of Charge) sind dann nur noch 75 kW drin. Bis etwa 70 Prozent hält der e-C4 X rund 70 kW, bevor die Ladeleistung ab 80 Prozent deutlich auf ca. 55 kW fällt und im weiteren Verlauf noch weiter absinkt.
Wenn Ihr lieber an einer AC-Ladesäule oder zu Hause an der Wallbox aufladen wollt, stehen Euch bis zu 11 kW per Wechselstrom zur Verfügung. Ein Upgrade auf 22 kW gibt es leider nicht – da muss man also ein bisschen Geduld mitbringen. Ein echter Pluspunkt: In der Max-Ausstattung sorgt das integrierte Navigationssystem dafür, dass Eure Langstreckenplanung super easy läuft. Es berechnet automatisch die passenden Ladestopps mit ein – so kommt Ihr entspannt ans Ziel, ohne im Akkustress zu stecken.
Abschließendes Urteil
Wenn Ihr Euch für ein stylishes E-Auto in der Kompaktklasse interessiert, solltet Ihr unbedingt einen Blick auf den Citroën e-C4 X werfen. Im Vergleich zum vorherigen Citroën e-C4 punktet die X-Variante primär mit einem frischeren Frontdesign und einem größeren Kofferraum – perfekt, wenn Ihr auch mal mehr Gepäck oder umfangreichere Einkäufe transportieren wollt. Auch das Heck hat bei der neuen X-Ausführung ordentlich an Sportlichkeit zugelegt: LED-Leuchten setzen coole Akzente, und der markante Spoiler, der die Heckscheibe teilt, sorgt für den typischen X-Look. Zugegeben, im Rückspiegel kann der Spoiler manchmal etwas nerven, aber keine Sorge: Mit der Rückfahrkamera behaltet Ihr beim Ein- und Ausparken immer alles im Blick. Wer es noch komfortabler mag, kann gegen Aufpreis die 360-Grad-Kamera ordern – so seht Ihr alles aus der Vogelperspektive und parkt zum Beispiel an engen Ladesäulen entspannt ein.

Auch beim Fahrkomfort weiß der e-C4 X zu überzeugen. Das Fahrwerk ist angenehm abgestimmt, sodass Ihr entspannt durch die Stadt oder über Land cruisen könnt. Außerdem ist der Stromverbrauch erfreulich niedrig – ein echter Pluspunkt für alle, die auf die Reichweite achten. Sportlich unterwegs seid Ihr allerdings nicht unbedingt: Mit maximal 156 PS fühlt sich das E-Auto eher gemütlich an. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert etwa 10 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit ist natürlich begrenzt. Ein Sportmodus ist zwar vorhanden, doch richtig wild wird es damit nicht. Wer also eher entspannt fahren möchte, liegt hier genau richtig.
Ein Manko gibt es allerdings bei der Langstrecke: Die Autobahn-Reichweite ist eher überschaubar. Offiziell gibt Citroën bis zu 427 Kilometer WLTP an, im Alltagstest auf langen Strecken bleiben davon aber nur knapp 300 Kilometer übrig. Für Kurz- und Mittelstrecken ist das völlig ausreichend, auf ausgedehnten Roadtrips müsst Ihr aber öfter nachladen. Vielleicht legt Citroën später eine Long-Range-Variante nach, die 350 bis 400 Kilometer auf der Autobahn schafft – bisher ist das aber noch Zukunftsmusik.

Citroën e-C4 X
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Geheime Anordnung an Apple: Britische Regierung will weltweiten Zugang zu iCloud-Diensten
Wie die Financial Times unter Berufung auf neue Gerichtsdokumente des britischen Investigatory Powers Tribunal (IPT) berichtet, soll eine Anordnung des britischen Innenministeriums gegenüber Apple nicht nur den Zugriff auf iCloud-Daten, sondern auch Dienste bedeutet haben.
Das Gericht bestätigt, dass die Verpflichtung der Anordnung sich nicht nur auf Bürger des Vereinigten Königreichs, sondern auf alle Bürger weltweit erstreckt. Zudem verpflichte die Regierung den Konzern nicht nur zum Zugang zu den iCloud-Daten – Apple solle auch die Möglichkeit schaffen, dass Regierungsbehörden auf Backups etwa von Nachrichten und Passwörtern zugreifen können.
Anordnung an Apple geht weiter als bislang bekannt
Dass neben Daten von britischen Bürgern auch die von ausländischen Apple-Nutzern durch die Anordnung betroffen sein könnten, war schon länger absehbar. Dass die britische Regierung neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für gespeicherte Daten nun möglicherweise auch Zugriff auf bestimmte Dienste haben möchte, geht deutlich weiter.
Konflikt seit Anfang des Jahres
Anfang Februar hatte die Washington Post berichtet, dass die britische Regierung, genauer das Innenministerium, über eine geheime Anordnung auf Basis des Investigatory Powers Act (IPA) Apple dazu bringen wollte, heimlich eine Hintertür in die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der iCloud einzubauen. Der Konzern sollte das Vorgehen geheim halten, den Nutzern also nicht mitteilen, dass die Verschlüsselung jetzt aufgebrochen worden war. Hintergrund sei der Kampf gegen Terrorismus und Kindesmissbrauch gewesen. Der Innenminister betonte im April, für einen solchen Zugriff sei auch immer ein Beschluss eines Gerichtes notwendig, es gehe nur um die Verhinderung schwerer Straftaten und das Verfolgen Krimineller.
Anordnung weiterhin geheim
Bis heute ist die Anordnung aus dem Januar nicht veröffentlicht oder deren Existenz bestätigt worden. Als Reaktion auf die Anweisung hat Apple im Vereinigten Königreich vorerst die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung namens Erweiterter Datenschutz deaktiviert, die Nutzern seit dem Jahr 2023 für alle Daten in der Cloud zur Verfügung steht. Anstatt eine Hintertür für die britische Regierung einzubauen, entschied sich Apple dazu, die Verschlüsselung herunterzustufen.
As we have said many times before, we have never built a backdoor or master key to any of our products or services and we never will
Apple, 21. Februar 2025
US-Regierung greift ein
Im April hat Apple dann Klage vor dem IPT eingereicht, das Verfahren soll im kommenden Frühjahr beginnen. Im Verlauf der letzten Monate wurde jedoch auch scheinbar die neue US-Regierung nervös und sorgte sich um die Daten ihrer Bürger, sodass vergangene Woche die US-Ministerin für innere Sicherheit, Tulsi Gabbard angekündigte, dass die britische Regierung zustimmte, die Anordnung an Apple zurückzunehmen. Hierzu hat sich das UK-Innenministerium jedoch bisher nicht geäußert. Die neuen Gerichtsdokumente legen zudem nahe, dass die Anordnung bislang nicht abgeändert wurde, schreibt MacRumors.
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Alles zur Gamescom, Gaming in Deutschland und Indie-Games
Mindestens einmal im Jahr sprechen wir in der Casa Casi über Gaming: Wenn nämlich in Köln die Gamescom ihre Pforten öffnet. Als größtes Fachevent der Welt für Gaming ist das immer ein schöner Anlass, um über die Veranstaltung selbst, über neue Games, aber auch den Stand der Branche zu quatschen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Gamescom mittlerweile nicht nur das größte Gaming-Event ist, sondern man darüber am besten auch mit Leuten sprechen sollte, die Ahnung haben. Mein Gaming-Horizont ist ein echt limitierter, außerdem ist Fabi im Urlaub – also hab ich mir kompetenten Support in Form von Corinna Oettinger ran geholt. Sie ist leidenschaftliche Gamerin und schreibt bei uns auch zum Thema und sie hat natürlich jedes Jahr die Gamescom dick und fett im Kalender markiert.
War das wirklich die beste Gamescom aller Zeiten?
Wie immer möchte ich in diesem Artikel hier natürlich hauptsächlich auf die neue Podcast-Folge hinweisen und weniger spoilern, was wir genau besprochen haben. Aber ja: Zumindest für Corinna war es ihre beste Gamescom ever und im Gespräch verrät sie uns natürlich ihre Highlights. Wir sprechen aber auch über unsere Gaming-Vergangenheit, schauen auf die Branche an sich und blicken ein wenig in die Zukunft.
Das bedeutet, dass wir darüber reden mussten, wie denn die Gaming-Situation speziell in Deutschland ist. Wir haben aber auch beleuchtet, wie im Schatten von Triple-A-Spielen der Indie-Markt immer größer und spannender wird, und welche Rolle KI da künftig spielen wird. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht, all die Themen mit Corinna abzuklappern, weil sie ein sehr angenehmer Talkgast ist. Daher hoffe ich natürlich, dass sich unser Spaß auch auf Euch überträgt und Euch die neue Folge gut unterhält.
Wenn dem so ist: Teilt unseren Podcast gerne, empfehlt uns weiter, bewertet uns da, wo immer man Podcasts bewerten kann, und hinterlasst uns auch gerne Kommentare. Viel Vergnügen mit der 165. Ausgabe der Casa Casi!
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