Apps & Mobile Entwicklung
In-Car Gaming: AirConsole kommt in den neuen Porsche Macan
AirConsole, die Schweizer Casual-Gaming-Plattform für Autos, hat einen neuen namhaften Abnehmer: Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche wird die Software in sein Connect-Paket integrieren. Den Anfang macht der neue Porsche Macan.
Mit AirConsole wird das Infotainment-System praktisch zur Spielkonsole, nur ohne eigene Hardware und so auch mit limitierter Leistung. Daher beschränkt sich das Angebot auf technisch wenig aufwendige Titel im Stile klassischer Browser-Games. Gesteuert werden die Games mit dem eigenen Smartphone.
AirConsole bald im neuen Porsche Macan
Im Vorfeld der IAA verkündet AirConsole jetzt die Partnerschaft mit dem Hersteller Porsche, der die Software zum Jahresende im neuen Porsche Macan anbieten will. Das gilt zumindest für die Regionen der Welt, in denen Porsche Connect verfügbar ist. Dazu zählen die meisten europäischen Länder wie Deutschland, außerdem zum Beispiel die USA, Japan und Südkorea, nicht aber China.
Im Rahmen der IAA soll die Kooperation am 10. September am Messestand von Porsche näher erläutert werden. Weitere Automobilhersteller, die auf AirConsole setzen, sind BMW, Volkswagen und seit kurzem auch Audi.
Bei geparktem Auto können alle Insassen mit ihrem Smartphone als Controller über das System spielen. Verbunden werden die Geräte über einen QR-Code auf dem Infotainment-Display. Während der Fahrt bleibt der Fahrer aber außen vor.
Mercedes-Benz setzt hingegen auf ein Cloud-Gaming-System, das auch grafisch anspruchsvollere Titel wie zum Beispiel den Shooter Fortnite erlaubt.
Inzwischen mehr als 30 Spiele
Auf der eigenen Website führt AirConsole mittlerweile mehr als 30 Spiele für den Einsatz im Auto auf. Darunter befinden sich die hektische Koop-Kochsimulation „Overcooked“, das virtuelle Kartenspiel „UNO Car Party“ und das Quiz „Wer wird Millionär?“.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AirConsole unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Wochenrück- und Ausblick: Neue AI-Smartphones von Google und Sapphire-Mainboards
Der Test der neuen Google Pixel 10 und der Markteintritt von Sapphire mit AMD-Mainboards waren die Themen der Woche. Mit den neuen Pixel-Smartphones hat Google einmal mehr die Vorherrschaft beim Thema „Alltags-KI“ untermauert. Sapphire wiederum verspricht eine willkommene Abwechslung im Markteinheitsbrei.
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Höchstgeschwindigkeit ignorieren – Beim Überholen erlaubt?
Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Um einen Überholvorgang rasch abzuschließen, tritt man etwas stärker aufs Gaspedal und liegt dabei schnell über der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Der Hintergedanke: Je schneller vorbei, desto sicherer für den Gegenverkehr. Doch ist dieses Vorgehen tatsächlich gesetzlich zugelassen?
Ein Blick in die Straßenverkehrs-Ordnung (§5, Abs. 2) zeigt: Überholt werden darf nur, wenn die eigene Geschwindigkeit deutlich höher ist als die des vorausfahrenden Fahrzeugs. Klingt logisch – aber was passiert, wenn jemand bei Tempo 70 mit nur 66 km/h fährt? Könnte man dann nicht einfach kurzfristig das Limit überschreiten, um schneller vorbeizukommen? Der Gedanke liegt nahe, ratsam ist dies jedoch nicht.
Blitzer erfassen auch Überholende
Der Bußgeldkatalog lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Eine Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit ist auch beim Überholen verboten – zumindest, wenn diese unbegründet ist. Moderne Blitzer verschärfen die Situation zusätzlich. Sie können mehrere Spuren gleichzeitig überwachen, sodass Geschwindigkeitsverstöße auch mitten im Überholmanöver erfasst werden können. Wer in diesem Moment zu schnell ist, riskiert empfindliche Bußgelder und noch mehr.
Außerhalb geschlossener Ortschaften beginnt das Strafmaß für Pkw-Fahrer bei 48,50 Euro, wenn das Tempo bis zu 10 km/h über dem Limit liegt. Steigt die überhöhte Geschwindigkeit auf 21 bis 25 km/h, werden 128,50 Euro fällig, dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Ab 26 km/h droht ein Fahrverbot von einem Monat, bei 41 km/h ist dieses unausweichlich. Und zusätzlich dazu: zwei Punkte und 348,50 Euro Strafe. Wer das Limit indes um mehr als 70 km/h übertritt, muss mit 738,50 Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.
Innerorts sind die Sanktionen noch härter: Das Bußgeld startet hier bei 58,50 Euro und erreicht im Maximalfall 843,50 Euro. Punkte werden ebenfalls ab 21 km/h eingetragen. Anders als außerorts verdoppeln sie sich jedoch schon bei 31 km/h. Auch das Fahrverbot greift deutlich früher: Ab 31 km/h innerorts ist es verpflichtend und kann schon ab 61 km/h sogar drei Monate dauern.
Überholen: Weitere Regeln, die oft übersehen werden
Die StVO macht klare Vorgaben für sichere Überholmanöver. Zunächst muss eine eindeutige Verkehrslage bestehen. Außerdem ist ein ausreichender Seitenabstand einzuhalten: innerorts mindestens 1,5 Meter, außerorts mindestens 2 Meter zu Radfahrern oder Fußgängern. Zulässig ist es hingegen, ein Überholen auf Landstraßen mit kurzen Licht- oder Schallzeichen anzukündigen. Zumindest sofern der Gegenverkehr nicht gefährdet wird.
Auch die Fahrer des langsameren Fahrzeugs sind verpflichtet, bestimmte Regeln einzuhalten. Sie dürfen den Überholenden nicht behindern und insbesondere ihre Geschwindigkeit nicht erhöhen. Wer sehr langsam unterwegs ist, sollte seine Geschwindigkeit an geeigneten Stellen zudem noch weiter reduzieren, um schnelleren Autos das Vorbeiziehen zu ermöglichen.
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Intel Arrow Lake: Taugt der Core Ultra 7 für die Steam Machine?
Wie sinnvoll ist eine Intel-Arrow-Lake-CPU, in Form des Core Ultra 7 265 für eine selbstgebaute Steam Machine mit dedizierter GPU? Diese Frage ging ComputerBase-Leser mario_mendel34 nach und verglich die Leistung mit der AMD-Konkurrenz in Form von AM4- und AM5-Systemen mit Zen, Zen 3 und Zen 5.
Dafür wurden drei Testsysteme aufgesetzt, einmal für den Intel und jeweils eines für die alte AM4-Plattform und eines für eine aktuelle AM5-Plattform von AMD.
In seinem ausführlichen Leserartikel geht der User dann auch intensiver auf die Frage ein, welche CPU es schon sein soll.
Die Vorgeschichte
mario_mendel34 ist ein begeisterter Nutzer des Steam Deck, welches gerade bei Besuchen innerhalb der Verwandtschaft zum Einsatz kommt. Größter Nachteil ist jedoch die recht schwache APU, sobald ein Fernseher oder größerer Monitor für die Bildausgabe zuständig ist.
Als Alternative bot sich früher die Steam Machine an, die jedoch von Valve schon seit Jahren nicht mehr verkauft wird. Sie wurde ab 2018 still und heimlich aus dem Programm genommen.
Impressionen alter Steam Machines
Die Testsysteme
Die Redaktion hat zur Orientierung noch die Steam-Machine Alienware Alpha (Test) vom 11.11.2015 aufgelistet:
Die Tests
Folgende Spiele testete mario_mendel34 mit den dedizierten GPUs, wobei es sich aufgrund seiner eigenen Vorlieben nicht um AAA-Titel handelt.
- Rise of the Tomb Raider (DX12-Version mit FSR3 Ultra-Performance via OptiScaler)
- Shadow of the Tomb Raider (DX12-Version mit FSR3 Performance via OptiScaler)
- The Witcher: Enhanced Edition
- The Witcher 2: Enhanced Edition
- The Witcher 3: Next-Gen 4.04 (DX12-Version mit FSR2 Ultra-Performance)
- Yooka-Laylee
- A Hat in Time
- Outcast 1.1
Im Gesamtindex zeigt sich der Ryzen 7 9800X3D mit der neuen RX 9070 XT wenig überraschend als stärkstes Paket. Hierbei darf aber nicht vergessen werden, dass weder die CPU, noch die GPU über ihre TDP begrenzt wurden und die Radeon 9070 XT deswegen gegenüber der 9060 XT gewisse Geschwindigkeitsvorteile bietet. Die 9060 XT wurde in allen Tests auf 100 W TDP begrenzt, mit der Begründung, dass das Fractal-Design-Gehäuse für den Core Ultra ansonsten schlicht in sein thermisches Limit läuft. Da die Benchmarks jedoch mit einer Zielauflösung von 720p durchgeführt wurden, herrschte nach Angaben des Autors durchweg ein GPU-Limit.
Das waren die ersten Benchmarks, die ich durchgeführt hatte. Zu dieser Zeit hatte ich noch nicht vor, die Ergebnisse zu veröffentlichen, daher habe ich die Grafikkarte vorher nicht durch die RX 9060 XT ausgetauscht. Es bestand bei den anderen beiden Systemen zu keiner Zeit ein GPU-Limit, es sollte also trotzdem einigermaßen vergleichbar sein.
mario_mendel34
Bei den nachfolgenden Ranglisten will mario_mendel34 damit sichergestellt haben, dass durch das GPU-Limit durchweg ein reiner CPU-Vergleich möglich ist. Die Verwässerung durch die unterschiedlichen GPUs solle so minimiert sein.

Im Gesamtindex zeigt sich, dass der Core Ultra 7 265 bei Abschaltung der Effizienz-Kerne weniger stark eingebremst wird, als man anfangs vermuten könnte.
In Outcast, das aufgrund seiner Voxel-Engine nur auf der CPU berechnet wird, schlägt sich der Core Ultra wacker gegen die Ryzen-Konkurrenz und kann auch den älteren Ryzen 7 5700X3D hinter sich lassen. Je nach Spiel kämpfen diese beiden um den zweiten Platz, während der alte Ryzen 7 1700 abgeschlagen den letzten Platz belegt.
Die letzten Jahre sind an der Zen-1-Architektur nicht spurlos vorbeigegangen.
Fazit
Sein Fazit zu seinen Tests lautet dann auch wie folgt:
Um abschließend auf die Frage aus der Überschrift zurückzukommen: Ist Arrow Lake denn eine gute Wahl für eine Steam Machine? Nachdem ich zwischenzeitlich anderer Meinung war, sage ich abschließend für mich: Ja, es spricht nichts dagegen. Fast durchgehend schneller als ein 5700X3D, der gewiss nicht schlecht ist, nur der 9800X3D rennt ihm davon. Im Notfall kann man im Steam Deck Gaming Mode ja auch ein FPS-Limit setzen, Rise of the Tomb Raider ruckelt im geothermalen Tal unlimitiert schon ein bisschen, mit 60-FPS-Limit hingegen läufts butterweich. Da kann man dann auch die Auflösung ruhig mal auf 2160p hochstellen und (bald) mit FSR4 arbeiten.
mario_mendel34
Feedback und Hinweise ausdrücklich erwünscht
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zum Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie in dem entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.
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