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Dream Chaser: Entwicklung des Raumgleiters geht trotz ungewisser Zukunft weiter


Der als inoffizieller Nachfolger des Space Shuttle bezeichnete Dream Chaser hat in den letzten Tagen eine Reihe kritischer Tests als Vorbereitung auf die erste Mission dieses Raumgleiters absolviert. Das meldet das US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space, das diesen unbemannten Raumtransporter entwickelt und gebaut hat. Nach dem Anfang dieses Jahres bestandenen Test für eine Frachtmission sollte Dream Chaser Mitte 2025 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen, doch dazu ist es nicht gekommen. Jetzt peilt Sierra Space das vierte Quartal 2026 für die erste Mission dieses Raumfahrzeugs an.

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Bei den jüngsten Tests im Kennedy Space Center der NASA in Florida wurde der Raumgleiter auf elektromagnetische Interferenz (EMI) und elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) geprüft. Laut Unternehmensangaben bestätigt dies „die Fähigkeit des Raumfahrzeugs, während verschiedener Missionen in den erwarteten elektromagnetischen Umgebungen zu operieren“. Daneben wurde die Kommunikation der Bodenstationen mit dem Raumtransporter getestet, wobei Dream Chaser Kommandos über ein Satellitennetzwerk erhielt und Telemetriedaten ausgetauscht wurden.

Zudem wurde der Raumgleiter rigorosen Schlepptests unterzogen. Dabei wurde Dream Chaser von einem Lkw bei hohen Geschwindigkeiten gezogen, um die Dynamik und Navigationsparameter während der autonomen Landung zu simulieren und zu validieren. Bei einem der ersten Landeversuche 2013 legte der private Raumtransporter noch eine Bruchlandung hin. Schließlich wurde der Prozess nach erfolgreicher Landung getestet, wobei das Raumfahrzeug und die möglicherweise sensiblen Nutzlasten gesichert wurden.

Dream Chaser ähnelt in Konzeption und Aussehen dem Space Shuttle. Es handelt sich um ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, das von einer Rakete ins All gebracht wird und am Ende seiner Mission bei der Rückkehr zur Erde wie ein Flugzeug auf einer Landebahn landet. Allerdings ist Dream Chaser unbemannt und deutlich kleiner als das Space Shuttle. Er ist 9 Meter lang, seine nach oben abgewinkelten Tragflächen haben eine Spannweite von 7 Metern. Zum Vergleich: Die Space Shuttles waren über 37 Meter lang und hatten eine Spannweite von knapp 24 Metern.

Ursprünglich sollte Dream Chaser Transportmissionen zur ISS absolvieren, nachdem das Space-Shuttle-Programm eingestellt worden war. Doch 2014 hat die NASA SpaceX und Boeing damit beauftragt. Sierra Space ist zwar dagegen vorgegangen, aber Anfang 2015 wurde der Protest gegen die Vergabe an Boeing und SpaceX abgewiesen. Zwar hatte die NASA Dream Chaser für sieben ISS-Flüge ab 2021 vorgesehen, berichtet NASASpaceflight, doch das wurde mehrfach verschoben. Die Flüge wurden demnach letztendlich aus dem NASA-Auftrag gestrichen. Was bleibt, ist ein Testflug in den Orbit, weit weg von der ISS. Zudem ist das Ende der ISS-Transportmissionen absehbar, denn der Betrieb der Raumstation wird 2030 eingestellt. Die ISS soll im Januar 2031 in den Pazifik stürzen.

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Trotzdem soll Dream Chaser im vierten Quartal 2026 erstmals in eine niedrige Erdumlaufbahn starten und am Ende dieses Testfluges in Kalifornien landen. Die Zukunft des Raumgleiters bleibt aber unklar. „Wir führen aktive Gespräche mit vielen Interessengruppen über die mögliche Nutzung des Fahrzeugs als nationales Gut und darüber hinaus“, erklärte Sierra Space auf Anfrage von NASASpaceflight. Durch die Änderung des NASA-Vertrags könne das Unternehmen nun alternative Missionen anbieten, einschließlich militärischer Nutzung.


(fds)



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WD und Seagate bestätigen: Festplatten fürs Jahr 2026 ausverkauft


Mit Western Digital und Seagate haben zwei der drei weltweit verbliebenen Festplattenhersteller bestätigt, dass sie ihr Produktionskontingent für 2026 schon komplett oder fast komplett verkauft haben. Bei Toshiba dürfte die Situation ähnlich aussehen.

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Die Aussagen stammen von den Firmenchefs in den Analystenkonferenzen zu den jüngsten Geschäftsberichten. Sie bestätigen damit Spekulationen vom September 2025. Und auch über das Jahr 2026 gibt es schon erste Abkommen. Sie kommen größtenteils von Hyperscalern, die Festplatten für ihre KI-Rechenzentren wollen, etwa um darauf Trainingsdaten zu speichern. Dazu zählen etwa Amazon (AWS), Google, Microsoft (Azure), Meta und OpenAI.

Western-Digital-Chef Tiang Yew Tan sagte: „Wir sind für das Kalenderjahr 2026 so ziemlich ausverkauft. Wir haben feste Bestellungen von unseren sieben größten Kunden für das gesamte Kalenderjahr 2026. Außerdem haben wir solide Handelsvereinbarungen mit drei unserer fünf größten Kunden abgeschlossen, zwei davon für das gesamte Kalenderjahr 2027 und eine für das gesamte Kalenderjahr 2028.“

Seagate-Chef William Mosley führte aus: „Unsere Nearline-Kapazitäten sind bis für das Kalenderjahr 2026 vollständig zugeteilt und wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Monaten mit der Annahme von Bestellungen für das erste Halbjahr des Kalenderjahres 2027 beginnen können. Darüber hinaus verbessert sich die Sichtbarkeit der Nachfrage aufgrund der langfristigen Vereinbarungen mit großen Cloud-Kunden bis zum Kalenderjahr 2027. Zusätzlich diskutieren mehrere Cloud-Kunden ihre Prognosen für das Nachfragewachstum im Kalenderjahr 2028.“

Unter Nearline versteht Seagate sein HDD-Angebot mit Serverfokus. Teilweise schwappen solche Modelle auch in den Einzelhandel. Laut Geschäftsbericht machte Nearline zuletzt 87 Prozent von Seagates Festplattenverkauf aus. Die Sparte verdrängt das restliche Angebot zusehends. Ein Jahr zuvor lag Nearline noch bei 83 Prozent.

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Laut Mosley baut Seagate seine Produktionskapazitäten vorerst nicht aus. Wachstum soll nur durch Festplatten mit höherer Kapazität entstehen, nicht aber durch zusätzliche Stückzahlen.

Finanzchef Gianluca Romano ergänzte: „Wenn wir in einem Quartal etwas mehr produzieren können, werden wir diese Exabytes natürlich auf dem freien Markt mit guter Rentabilität verkaufen. Aber ich würde sagen, dass der überwiegende Teil der Kapazität bereits zugewiesen ist.“

Toshiba ist seit 2023 nicht mehr an der Börse notiert. Damit gibt es öffentlich nur noch rudimentäre Finanzinfos. Ausblicke wie die Konkurrenz gibt die Firma nicht mehr.

Alle drei HDD-Hersteller haben Umsatz und Gewinn zuletzt gesteigert. Western Digitals Umsatz beispielsweise stieg im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25 Prozent auf drei Milliarden US-Dollar. Der Betriebsgewinn stieg um 62 Prozent auf 908 Millionen US-Dollar. Eine höhere Bruttomarge (46,1 statt 38,4 Prozent) untermauert, dass der Hersteller höhere Preise aufruft.

Im deutschen Handel sind die HDD-Preise verglichen mit Mitte 2025 um etwa 20 bis 50 Prozent gestiegen. Ein Mangel an HDDs für Rechenzentren wirkt sich zusätzlich auf SSDs aus: Hyperscaler kaufen als Alternative SSDs mit hoher Kapazität. Hersteller schichten deshalb ihre Produktion um, was für Preissteigerungen im Einzelhandel sorgt.

Viele Modelle mit bis zu zwei Terabyte Speicherplatz sind seit dem Sommer 2025 um die 50 Prozent teurer geworden, etwa im Falle von Samsung. Härter trifft es kleinere SSD-Hersteller ohne eigene Speicherproduktion – dort sind Preissteigerungen um den Faktor 2 bis 3 zu beobachten, etwa bei Kingston, Lexar und Patriot.

Western-Digital-SSDs verschwinden derzeit vom Markt, da die Modelle künftig unter neuen Sandisk-Namen weiterlaufen. Beide Firmen haben sich 2025 voneinander getrennt.


(mma)



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OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt


Seit Adrian Bowyer mit dem RepRap-Projekt (Replicating Rapid Prototyper) im Jahr 2004 den Grundstein für Open-Source-3D-Druck gelegt hat, sind bereits mehr als 20 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich zahlreiche Enthusiasten (und auch daraus entstandene Firmen) an der Technik ausgetobt und die Mechanik und Firmware enorm weiterentwickelt: vom beheizbaren Druckbett über Auto-Nivellierung bis hin zum rasend schnellen Mehrfarbdruck in Industriequalität.

Auch die Slicer haben erhebliche Fortschritte gemacht, sind leistungsstärker und benutzerfreundlicher geworden – oft auch dadurch, dass sie Ideen voneinander übernommen haben.

  • Warum OrcaSlicer immer beliebter wird
  • Welche Möglichkeiten er eröffnet
  • Wie er mit den anderen Slicern zusammenhängt

Einer ihrer Vertreter, der sich gerade großer Beliebtheit erfreut, ist der OrcaSlicer. Was ihn besonders macht und für wen sich ein Umstieg lohnt, klären wir in diesem Artikel.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt“.
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Volkswagen plant offenbar 60-Milliarden-Euro-Sparprogramm | heise autos


Volkswagen plant einem Pressebericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Laut Manager Magazin sollen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent sinken, wie das Blatt unter Berufung auf interne Informationen berichtet. So komme man auf den genannten Betrag.

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Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle. Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus, hieß es. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.

Volkswagen reagierte zurückhaltend und verwies auf die bereits laufenden Sparprogramme bei allen Marken. Dadurch habe man bereits Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht, sagte ein Sprecher. „Damit konnte der Konzern die geopolitischen Gegenläufer – wie die Zölle in den USA – abfedern und bleibt auf Kurs.“ Einen Zwischenstand werde Konzernchef Oliver Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz bekannt geben.

Der Betriebsrat wurde deutlicher. Der Artikel erscheine „eher als eine Zustandsbeschreibung der längst laufenden Effizienzprogramme“, heißt es im VW-Intranet in einer Betriebsrats-Stellungnahme für die Belegschaft. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sprach sich im Intranet erneut klar gegen Standortschließungen aus. „Mit uns wird es keine Werksschließungen geben.“

Ihr sei bewusst, dass sich der Konzern nach wie vor in einer schwierigen Lage befinde, wird Cavallo weiter zitiert. „Deshalb haben wir in der Volkswagen AG bereits Ende 2024 mit dem Dezember-Kompromiss alles in die Wege geleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen für die Belegschaft sozialverträglich zu gestalten. Mit dieser Einigung haben wir Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausgeschlossen.“

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Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen. Der Stellenabbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen.

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(fpi)



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