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WLAN-Mesh-System Fritzbox 4690 mit Fritzrepeater 1700 im Test: Mit Zigbee & DECT


Fritz bietet mit der Kombination aus Fritzbox 4690 und Fritzrepeater 1700 ein WLAN-Mesh-System mit Wifi 7. Die Ausstattung hebt sich stark von Konkurrenten ab.

Die Router von Fritz sind allseits bekannt, wodurch die Marke schon fast zu einem Gattungsbegriff für diese geworden ist. Das deutsche Unternehmen AVM wurde erst letztes Jahr von einem Investor übernommen und wechselte im August den Firmennamen zu „FRITZ!“. Beim Mesh geht der Konzern einen eigenen Weg und setzt meist auf eine Kombination aus Router und einem oder mehreren Repeatern. Andere Hersteller verwenden üblicherweise mehrere gleichwertige Knoten mit identischem Funktionsumfang. Die Ausstattung der Fritzbox sieht erst einmal vielversprechend aus, nur das Fehlen des 6-GHz-Bands trübt die Vorfreude ein wenig. Wie sich das Fritz-Mesh in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Die beiden Testgeräte hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Ausstattung: Welche Funktionen und Anschlüsse bietet die Fritzbox 4690 und der Fritzrepeater 1700?

Die Fritzbox 4690 ist üppig ausgestattet und bietet so mehr Anschlüsse und Funktionen als Vergleichsprodukte. Dafür wurde ein wenig beim zentralen Aspekt, dem WLAN, gespart: Die Fritzbox hat nämlich kein 6-GHz-Band. Stattdessen ist sie ein Dual-Band-Router, der mit maximal 5760 Mb/s (Megabit/s) im 5-GHz-Band funkt. Mit 2,4 GHz sind es starke 1200 Mb/s, leider aber nur über das ältere Wifi 6. Die Daten werden über 4×4-MIMO-Kanäle (Multiple Input Multiple Output) gesendet, was den hohen Durchsatz erklärt. Zum Thema MLO können wir kaum Informationen des Herstellers finden, es soll aber unterstützt sein. Damit können die Geschwindigkeiten der einzelnen Frequenzbänder also auf maximal 7000 Mb/s summiert und im Falle einer Störung eines Bands unterbrechungsfrei gewechselt werden. Ein zusätzliches Netzwerk für Gäste wird ebenfalls unterstützt.

Bei den kabelgebundenen Anschlüssen glänzt die Fritzbox mit einmal 10-Gigabit-WAN, einmal 10-Gigabit-LAN, sowie dreimal 2,5-Gigabit-LAN. Wer also ein NAS zu Hause hat, erreicht mit der Fritzbox die höchstmögliche Geschwindigkeit. Für WAN sind die 10 Gigabit hierzulande allerdings stark überdimensioniert, aber dafür absolut zukunftssicher. Über USB-A (USB 3.0) lassen sich ebenfalls ein NAS anschließen oder auch ein Drucker. Die Fritzbox kommt bereits mit 1,5 GB integriertem NAS-Speicher. Zudem dient die Fritzbox als Telefonanlage, sei es über den Drahtlosstandard DECT oder klassisch über TAE (einmal) oder RJ11 (zweimal). Des Weiteren lässt sich die Fritzbox mit DECT und auch Zigbee als Smart-Home-Zentrale einsetzen. Die Steuerung erfolgt dann ausschließlich über die My-Fritz-App oder die Weboberfläche. Dort lässt sich auch ein VPN konfigurieren, allerdings begrenzt auf Wireguard und IPSec. Zudem gibt es zahlreiche Einstellungen bezüglich Zeitschaltungen, Netzwerkfilter, Mediaserver und Telefonie.

Die Kopplung von Geräten, wie unserem Mesh-Repeater 1700 mit Wifi 7, erfolgt via WPS. Der kompakte Repeater ist auch auf das Dualband aus 2,4 und 5 GHz beschränkt. Im Vergleich zur Fritzbox halbiert sich der Durchsatz der einzelnen Frequenzbänder – in Kombination sind es nur mehr 3500 Mb/s. Das gilt es auch bei der Platzierung des Repeaters zu berücksichtigen, weil die Kommunikation ansonsten sehr einseitig wird. Das Gerät hat zusätzlich einen LAN-Anschluss mit 1-Gigabit-Durchsatz, wodurch man diesen auch direkt per LAN an die Fritzbox anschließen kann (Wired-Backhaul).

Einrichtung: Welche Schritte sind bei der Fritzbox 4690 und dem Fritzrepeater 1700 erforderlich?

Die Einrichtung der Fritzbox und des Mesh ist einfach und selbsterklärend. Wir nutzen dafür die App My Fritz, die Weboberfläche auf „fritz.box“ ist aber ebenfalls empfehlenswert. Wir verbinden uns mit dem Standard-Passwort zuerst mit dem WLAN der Fritzbox, welches dem Gerät in Papierform beigelegt ist. Nach den allgemeinen Hinweisen können wir den Router als neues Gerät konfigurieren oder nur mit der App verknüpfen. Wir richten die Fritzbox neu ein und scannen zuerst den QR-Code auf dem beigelegten Quick-Start-Guide. Die Fritzbox selbst ist noch nicht mit dem Internet verbunden, was die App auch direkt erkennt und uns mitteilt. Wir können keine Möglichkeit finden, diesen Schritt vorerst zu überspringen, weshalb wir unser Netzwerk mit dem WAN-Port verbinden.

Anschließend geht es in der App weiter, wo unsere Fritzbox angezeigt wird und wir diese als korrektes Gerät bestätigen. Darauf folgt der lokale Login mit dem beigelegten Standard-Passwort. Damit ist die Einrichtung der Fritzbox bereits abgeschlossen, das Mesh müssen wir separat aktivieren. Dazu schalten wir den Repeater ein und warten, bis dieser vollständig hochgefahren ist. Das sehen wir daran, dass die LED nach dem Drücken der WPS-Taste schnell zu blinken beginnt. Daraufhin betätigen wir auch an der Fritzbox die WLAN/WPS-Taste und die Geräte schließen die Verbindung nach etwa einer Minute selbstständig ab. Wir haben einen Abstand von etwa 1,5 Metern für die erste Synchronisation gewählt, bevor wir den Repeater an den üblichen Platz im Flur versetzen.

Die App stellt die grundlegenden Einstellungen des WLAN bereit, zeigt aktuell verbundene Geräte und gibt Zugriff auf das integrierte NAS der Fritzbox. Firmware-Updates lassen sich ebenfalls in der App installieren – wir nutzen das aktuelle FritzOS 8.03 im Rahmen unserer Tests. Für tiefgreifendere Einstellungen verlinkt die App immer auf die Weboberfläche. Diese ist identisch mit anderen Routern mit FritzOS 8 und reagiert sehr schnell. Wir nutzen privat eine Fritzbox 7590, die mehrere Sekunden zum Laden einer Einstellungsseite benötigt – das ist hier nicht mehr der Fall. In der Weboberfläche haben wir etwa die Option, den Betriebsmodus auf IP-Client umzustellen, womit die Fritzbox nur noch als Access Point (AP) arbeitet. Der DHCP-Server oder VPN-Funktionen sind dabei deaktiviert.

Performance: Wie schnell ist das Fritzmesh?

Wir konnten leider keine Optionen für MLO finden, weshalb wir die Fritzbox im unangepassten Zustand testen. Wir messen wieder zuerst direkt am Hauptknoten im Büro des ersten Stockwerks. Die Fritzbox hat eine aktive Internetverbindung und das Mesh ist über eine Drahtlosverbindung zum Repeater im Flur aktiv. Dabei nutzen wir wieder unseren Server mit Openspeedtest und Iperf – direkt per 2,5-Gigabit-LAN mit der Fritzbox verbunden – sowie unsere Endgeräte: Minisforum M1 Pro (Intel BE200), Geekom A9 Max (Mediatek MT7925) und Pixel 10 Pro XL (Tensor G5).

Wir messen im Download mit dem Openspeedtest zwischen 1585 (M1 Pro) und 2152 Mb/s (Pixel) sowie 1816 (Pixel) bis 2184 Mb/s (M1 Pro) im Upload. In Iperf sind es zwischen 1070 (A9 Max) und 2030 Mb/s (M1 Pro). Bis auf den Ausreißer beim A9 Max sind die Geschwindigkeiten enorm stark, vor allem in Anbetracht, dass es kein 6-GHz-Band gibt.

Der zweite Messpunkt ist wieder im Flur, ein Stockwerk tiefer, direkt neben dem Repeater. Das Wifi-Signal muss also durch den Fußboden mitsamt Heizung gelangen, da der Repeater nur per WLAN verbunden ist. Wir messen Geschwindigkeiten zwischen 98 (M1 Pro) und 102 Mb/s (Pixel) im Download und 34 (M1 Pro) bis 48 Mb/s (A9 Max) im Upload des Openspeedtest. Iperf liefert Ergebnisse zwischen 55,7 (M1 Pro) und 60,7 Mb/s (A9 Max). Das Funknetz schafft es also jetzt gerade so noch, die in Deutschland üblichen 31 bis 100 Mb/s der Internetanbindung weiterzugeben.

An unserem letzten Messpunkt in der Küche erhalten wir im Download im Openspeedtest 64 (M1 Pro) bis 95 Mb/s (Pixel). Im Upload erreichen wir nur mit dem Pixel ein Ergebnis von rund 14 Mb/s. Bei den Mini-PCs kommt es trotz mehrerer Durchläufe immer wieder zu Verbindungsabbrüchen. Mit Iperf messen wir 33,7 (A9 Max) bis 45,4 Mb/s beim Download.

Beim folgenden Test gehen wir während aktivem Openspeedtest von der Fritzbox im Obergeschoss die Treppe runter, am Repeater vorbei in die Küche und anschließend wieder zurück zur Fritzbox. Dabei schauen wir, wie gut der Wechsel zwischen den Mesh-Knoten abläuft. Im ersten Durchlauf mit einer Drahtlosverbindung zwischen Fritzbox und Repeater können wir keinen Verbindungsabbruch feststellen. Der Wechsel funktioniert gut, sobald wir aber mit dem Repeater verbunden sind, sinkt die Performance erheblich. Wir sehen dabei in der Fritz-App, dass die Verbindung zum Repeater gut ist, das Problem liegt am Repeater selbst. Dieser schafft es leider nicht, auf die Distanz eine solide Verbindung herzustellen. Das Problem liegt hier einfach an einer zu schwachen WLAN-Hardware. Wer das System selbst nutzt, sollte das auf jeden Fall beachten und die Repeater deutlich näher an der Fritzbox positionieren.

Mit einer kabelgebundenen Verbindung zwischen Fritzbox und Repeater (Wired-Backhaul) führen wir den Test noch einmal durch. Wir stellen zudem in der Weboberfläche die LAN-Verbindung zum Repeater ein. Dieses Mal bricht die Verbindung beim Download kurzzeitig ab, die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit verbessert sich zudem kaum. Das entspricht definitiv nicht unserer Erwartung, deckt sich aber mit unserer Erfahrung aus den bisherigen Tests. Eine genaue Ursache können wir leider nicht festmachen.

Zuletzt messen wir die Fritzbox noch bei deaktiviertem Mesh und ohne Hindernisse. Dabei erhalten wir in 15 m Entfernung bereits nur noch rund 50 Mb/s im Down- und 56 Mb/s im Upload des Openspeedtest. In 30 m Entfernung sind es plötzlich 60 Mb/s im Down- und 63 Mb/s im Upload.

Wir können uns die teilweise unschlüssigen Ergebnisse nur dadurch erklären, dass die WLAN-Abdeckung durch die Fritzbox vergleichsweise inhomogen ist. Dies könnte an weniger Antennen liegen oder einfach daran, dass die Fritz sowohl für den liegenden als auch „stehenden“ Betrieb bei einer Wandmontage gedacht ist. Bei unseren Tests haben wir die Fritzbox immer hingelegt.

Fritzbox 4690 mit Fritzrepeater 1700 – Wärmeverteilung

Der Verbrauch der Fritzbox fällt mit knapp 10 Watt im Idle und 15 Watt unter Last üblich aus. Nach mehreren Minuten Stresstest messen wir eine Außentemperatur von unter 30 Grad.

Gehäuse: Wie ist die Verarbeitung der Fritzbox 4690 und des Fritzrepeater 1700?

Das Kunststoffgehäuse der Fritzbox 4690 misst 250 × 69 × 184 mm und setzt auf eine weiß-rotes Design mit einer Glossy-Oberfläche. Sie unterscheidet sich damit optisch kaum von älteren Fritzboxen, ist aber weiterhin tadellos verarbeitet. Beim Hochheben gibt das Gehäuse allerdings immer knirschende Geräusche von sich, und die Oberfläche ist anfällig für Fingerabdrücke. Ansonsten sind die üblichen fünf Status-LEDs für Power, WLAN, Fon/DECT, Connect/WPS und Info vorzufinden, neben drei Drucktasten. Darüber lassen sich die Funktionen direkt ein- und ausschalten, die Tasten vermitteln durch ihren schweren Druckpunkt und schlechte Stabilisierung einen eher billigen Eindruck.

An den Seiten befinden sich zum einen der TAE-Stecker sowie der USB-A-Anschluss für NAS und Drucker. Auf der Rückseite sind neben zwei RJ11-Ports die Anschlüsse für das 10-Gigabit-WAN sowie einmal 10-Gigabit-LAN und dreimal 2,5-Gigabit-LAN. Für Heimnetz-Enthusiasten ist das natürlich optimal. Auf der in Grau gehaltenen Unterseite sind noch Vorrichtungen für eine Wandmontage angebracht, ansonsten gibt es viele Aussparungen für eine effektive passive Kühlung. Über vier Schrauben auf der Unterseite lässt sich die Fritzbox zudem sehr einfach öffnen.

Der Repeater ist von der Optik identisch in Weiß gehalten, mit roten Akzenten, misst allerdings nur 80 × 80 × 37 mm (ohne Stecker). Dieser verfügt nur über eine rote WPS-Taste für die Kopplung sowie einen 1-Gigabit-LAN-Port. Damit ist er, gerade im Vergleich zur Fritzbox, nur spärlich ausgestattet. Rundherum befinden sich Aussparungen für den Luftaustausch. Auch hier können wir nur das Druckgefühl der WPS-Taste bemängeln.

Preis: Was kosten die Fritzbox 4690 und Fritzrepeater 1700?

Die Fritzbox 4690 ist bei Ebay für 265 Euro (Code: POWEREBAY5) erhältlich. Alternativ gibt es die Fritzbox auch bei Amazon für 276 Euro. Der passende Fritzrepeater 1700 kostet aktuell 100 Euro bei Amazon. Der zum Testzeitpunkt günstigste Gesamtpreis der Kombi aus Router und Repeater liegt demnach bei 365 Euro.

Fazit

Die Fritzbox 4690 liefert viele zusätzliche Funktionen, die bei Mesh-Systemen unüblich sind. So fungiert sie als Smart-Home-Zentrale mit DECT und Zigbee und als Telefonanlage dank TAE-, RJ11- und DECT-Konnektivität. Zudem verfügt sie bereits über ein 1,5 GB großes, internes NAS. Auch beim WLAN macht die Fritzbox trotz Abwesenheit eines 6-GHz-Bandes und nur Wifi 6 im 2,4-GHz-Band eine solide Figur. Allein der Repeater wird seiner Funktion im Mesh nicht ganz gerecht, da er schlichtweg unterdimensioniert wirkt. Bei den kabelgebundenen Optionen macht die Fritzbox mit 2,5- und 10-Gigabit-Anschlüssen jedoch vieles wett. Als reines Mesh-System können wir die Fritzbox aber nur bedingt weiterempfehlen. Wer allerdings von den zusätzlichen Funktionen profitiert, trifft mit der Fritzbox sicherlich keine schlechte Entscheidung.



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EU-Cyberagentur nutzt heimlich KI für Berichte – und fliegt auf


Zwei Berichte der EU-Cybersicherheitsagentur Enisa haben für Aufsehen gesorgt: Die Dokumente waren gespickt mit zahlreichen erfundenen Quellen. Wissenschaftler prüften das genauer – und fanden starke Anhaltspunkte dafür, dass die falschen Quellen von einer KI halluziniert wurden.

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Betroffen sind zwei im vergangenen Oktober beziehungsweise November erschienenen Berichte der Agentur. Als Forscher von der Westfälischen Hochschule die Publikationen lasen, wurden sie stutzig. Zum einen klangen viele Textpassagen für sie unschlüssig. Als sie auf die angegebenen Links zu zitierten Quellen klickten, funktionierten diese überhaupt nicht. Und das im großen Stil: 26 von 492 Fußnoten sollen dem Spiegel-Magazin zufolge in einem der Berichte falsch gewesen sein.

Nun kann ein Link aus vielerlei Gründen nicht funktionieren, etwa weil die Struktur der Webseite, auf die er verweist, sich verändert hat. Auffällig an den falschen Links waren aber LLM-typische Fehler. So enthielt ein Link auf eine Microsoft-Seite über die russische Hackergruppe APT29 auch diesen Namen – Microsoft selbst bezeichnet die Gruppe aber als Midnight Blizzard.

„Mich stört maßgeblich, dass eine öffentliche Behörde, die in meinen Augen die sehr wichtige Aufgabe hat, verlässliche, nachvollziehbare Berichte herauszugeben, das in diesem Fall nicht getan hat“, kritisiert Christian Dietrich, einer der Forscher und Professor an der Westfälischen Hochschule. „Man hätte nur einmal draufklicken müssen.“

Enisa, welche über ein jährliches Budget von rund 27 Millionen Euro verfügt, räumte die Fehler auf Anfrage des Spiegel-Magazins ein, spricht von „Mängeln“, für die man Verantwortung übernehme. Es sei zu „menschlichen Fehlern“ gekommen und man habe die KI „kleinere redaktionelle Überarbeitungen“ vornehmen lassen.

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Auch vom Chaos Computer Club gibt es Kritik. Sprecher Linus Neumann nannte den Vorgang „blamabel“. „Enisa soll die zentrale Anlaufstelle für unabhängige Expertise, Richtlinien und Standards in Europa sein“, zitiert der Spiegel Neumann. „Wenn dann schon in den sehr oberflächlichen Bedrohungsberichten derart unsauber gearbeitet wird, wirft das ein sehr schlechtes Licht auf die Institution“.


(nen)



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Letzer Aufruf: Jetzt Proposals für die API-Konferenz von heise einreichen


APIs bilden einen zentralen Aspekt beim Gestalten komplexer Systemarchitekturen, und sie verbinden die verschiedenen Domänen und Dienste untereinander. Dabei öffnen sie spezifisches Wissen für andere und teilen es mit dem Gesamtsystem. Bei der Entwicklung gilt es, einige Herausforderungen an Konstruktion, Sicherheit, Wartbarkeit und Kommunikation zu bewältigen.

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Diesen Themen widmet sich die Online-Konferenz betterCode() API, für die die Veranstalter iX und dpunkt.verlag noch bis zum 19. Januar 2026 Vorschläge für Vorträge und Workshops annehmen. Die Konferenz am 12. Mai richtet sich an Entwicklerinnen, Softwarearchitekten sowie API-Beauftragte im Management und bietet Know-how, Trends sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis.

Die betterCode() API 2026 am 12. Mai 2026 bietet folgende Schwerpunkte:

  • API-Design und -Tools
  • Legacy-Systeme modernisieren und migrieren
  • Testen, Versionierung und Management
  • Data Contracts und Produkte
  • Unterstützung durch KI
  • Wissen teilen über Schnittstellen

Interessenten können Vorschläge für technische Know-how-Vorträge, Berichte aus der Praxis oder eintägige Workshops bis zum 19. Januar einreichen (Call for Proposals). Die praxisnahen Workshops finden zusätzlich zur Konferenz statt und machen das theoretische Wissen in Übungen greifbar.

Anfang Februar geben die Veranstalter das Programm bekannt und öffnen den regulären Ticketshop für Besucher, doch bereits jetzt lassen sich Blind-Bird-Tickets erwerben. Die betterCode() API 2026 knüpft an das Konzept der bisherigen Ausgaben der Konferenz an. Wer über die API- und weitere betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich auf der Website zum Newsletter an.


(who)



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HBO Max in Deutschland: Was kann der neue Streamingdienst?


Der US-Streamingdienst HBO Max startet am kommenden Dienstag (13. Januar) jetzt auch in Deutschland. Damit verschärft sich noch einmal der Wettbewerb ums Publikum auf dem hart umkämpften, deutschen Streamingmarkt. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

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Wer steckt hinter dem neuen Streamingdienst?

HBO Max ist Teil des Medienunternehmens Warner Bros. Discovery, zu dem unter anderem das Filmstudio Warner Bros., der Streamingdienst Discovery+, Nachrichtennetzwerke wie CNN, Sender wie HBO und Eurosport sowie das Comic-Universum DC Comics gehören. HBO Max ist in den USA schon seit 2020 verfügbar und hat aktuell rund 128 Millionen Abo-Kunden. Nun folgen Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein, im März Großbritannien und Irland.

Welche Inhalte gibt es zum Start – und welche folgen? Der US-amerikanische Pay-TV-Sender Sender HBO (Home Box Office) ist für hochwertige und preisgekrönte Serien bekannt, wie „Die Sopranos“, „Game of Thrones“, „Succession“, „The White Lotus“, „Euphoria“ oder „The Last of Us“. Neben Kult-Comedys wie „Friends“ und „The Big Bang Theory“ zeigt der Streamer auch Blockbuster wie „Superman“, „The Batman“, „Dune“, die „Harry Potter“-Teile und Horrorfilme wie „Weapons“. Außerdem:

  • „The Pitt“: Die mit mehreren Emmys ausgezeichnete Serie zeigt eine 24-Stunden-Schicht in einer fiktionalen Traumaklinik in Echtzeit. Die Deutschland-Premiere der ersten Staffel wird zum Start am 13. Januar direkt mit Staffel zwei ergänzt.
  • “A Knight of the Seven Kingdoms”: Der zweite “Game of Thrones”-Ableger bringt Fans zurück nach Westeros. Die sechs Folgen über die Abenteuer von Ritter Sir Duncan dem Großen sind ab dem 19. Januar verfügbar. Die Prequel-Serie „House of the Dragon“ geht im Sommer in die dritte Staffel.
  • „Heated Rivalry“: Die kanadische Serie über die Liebe zwischen zwei Eishockey-Spielern hat in Amerika für Furore gesorgt. Weltstar Miley Cyrus will für die zweite Staffel unbedingt einen Song beisteuern. Die sechs Episoden starten in Deutschland am 6. Februar.
  • „Banksters“: Die deutsche Produktion über einen Bank-Azubi, der sich auf kriminelle Abwege begibt, startet am 20. Februar. Im Herbst ist die achtteilige Vorgeschichte zum hochgelobten Gangster-Drama „4 Blocks“ um Clanboss Toni Hamady (Kida Ramadan) zu sehen – in „4 Blocks Zero“ gespielt von Nachwuchsschauspieler Tareq Nassery.
  • Durch Partnerschaften mit deutschen Medienfirmen sind Filme wie „Das Parfum“ und die „Fack ju Göhte“-Reihe bei HBO Max zu sehen, im kommenden Jahr der Blockbuster „Die Tribute von Panem – Sunrise on the Reaping“, der im November 2026 in die Kinos kommt.
  • Sportfans sehen ab dem 6. Februar die Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele von Milano-Cortina, da Rechteinhaber Eurosport ebenfalls zu Warner Bros. Discovery gehört.

Was kostet ein Abo?

Die kleinste Option ist für 5,99 Euro monatlich recht günstig. Wer werbefrei streamen will und Inhalte auch herunterladen möchte, muss 11,99 Euro pro Monat zahlen. Das Premium-Abo für 16,99 Euro im Monat beinhaltet mehr parallele Streams, 4K-Auflösung, Dolby Atmos und eine höhere Download-Zahl. Ein Sportpaket (u.a. mit der Tour de France, Wintersport und den Australian Open) ist für drei Euro im Monat zusätzlich buchbar. Die Winterspiele kann aber jeder Kunde und jede Kundin sehen. Nach einem Jahr steigen die Preise um monatlich einen Euro. Die Abos sind monatlich kündbar. Mehr Details zu den Bild- und Tonformaten der Abos finden sich in einer früheren Meldung.

Wie empfange ich HBO Max?

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HBO Max steht über den Browser unter hbomax.com sowie über alle gängigen Appstores zur Verfügung. Außerdem kann der Streamingdienst über verschiedene Smart-Fernseher und Streaming-Geräte wie Google Chromecast, Amazon Fire TV, Apple TV oder Roku genutzt werden.

Wie reagieren andere Streamingdienste?

RTL hat schon reagiert und kurz vor dem Start einen Deal verkündet: Wer die beiden Streamingdienste RTL+ und HBO Max im Doppelpack bucht, bekommt die Abos günstiger – in den ersten Monaten teilweise schon für zusammen rund zehn Euro im Monat. Sky/Wow hat bislang viele HBO-Formate in Deutschland gezeigt – und das bleibt auch so, wie das Unternehmen der dpa bestätigte. So werden dort die kommenden Staffeln von Serien wie „The White Lotus“, „Euphoria“ oder „House of the Dragon“ zu sehen sein – parallel zu HBO Max.

Schon vor Monaten wurden Pläne der RTL Group bekannt, Sky Deutschland zu übernehmen, um den deutschen Streamingmarkt gegen große US-Anbieter zu stärken. Die Regulierungsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.

Auch Warner Bros. Discovery selbst ist derzeit Teil einer Bieterschlacht. Die Medienkonzerne Paramount und Netflix buhlen um eine Übernahme des Hollywood-Rivalen. Noch ist nichts entschieden, der Warner-Vorstand empfiehlt seinen Aktionären, den Deal mit Netflix einzugehen. Was eine Übernahme für HBO Max und andere Dienste bedeuten würde, ist noch unklar. Der Prozess würde ohnehin wohl mindestens ein Jahr andauern.

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