Künstliche Intelligenz
Von Kika bis Youtube Kids: So sicher sind Streaming-Dienste für Kinder
Die letzten Geschenke sind noch nicht verpackt, die Weihnachtsgans muss in den Ofen und der Besuch kommt auch gleich schon. Für Familien bedeutet die besinnliche Jahreszeit vor allem eins: Stress! Da liegt der Gedanke nah, die Kinder kurz vor den Smart-TV zu setzen, um in Ruhe das Fest vorzubereiten.
Doch längst nicht alle Inhalte eignen sich für die unbeaufsichtigte Beschäftigung. Wir haben uns deshalb angesehen, welche Streamingdienste ein altersgerechtes Programm für die Kleinen bieten und ob die Jugendschutzeinstellungen halten, was sie versprechen. Dabei schauen wir auf die großen Streamingdienste Disney+, Netflix und WOW ebenso wie Amazon Kids+, Youtube Kids und die Seite von Kika. Dieser Artikel erklärt, welche Serien und Filme es gibt und wie Sie ungewollte Inhalte filtern.
- Streamingdienste wie Disney+, Netflix und WOW bieten dedizierte Kinderprofile, mit denen Ihre Kinder nur altersgerechte Inhalte sehen können – wenn Sie alle Sicherheitseinstellungen richtig vornehmen.
- „Eltern sollten die technischen Schutzeinstellungen nutzen, aber müssen sich auch bewusst machen, dass die Technik nur ein Hilfsmittel ist“, sagt Medienexperte Benjamin Thull.
- Kika und Youtube Kids sind spezielle Video-Apps nur für Kinder, die in ihren Inhalten aber kaum unterschiedlicher sein könnten, wie dieser Artikel erklärt.
Technische Sperren haben Grenzen. Deshalb gibt Benjamin Thull von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) praktische Ratschläge, wie der Umgang mit Medien auch im Alltag besser funktioniert, auch wenn Sie Ihren Kindern gerade mal nicht über die Schulter blicken können.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Von Kika bis Youtube Kids: So sicher sind Streaming-Dienste für Kinder“.
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FritzOS 8.20/8.21: Updates für drei Fritzbox-Router
FritzOS 8.20 beziehungsweise die Hotfix-Version 8.21 gelangt auf drei weitere WLAN-Router von Fritz. Die Glasfaser-Fritzbox 5690 und das DSL-Modell 7690 bekommen FritzOS 8.20. Der Kabel-Router Fritzbox 6670 Cable erhält FritzOS 8.21.
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Der Funktionsumfang ist bei beiden Versionen identisch. Der Hersteller spricht wie gehabt von mehr als 40 Neuerungen und Verbesserungen, darunter ein Ausfallschutz und ein überarbeiteter Online-Monitor.
Das FritzOS 8.21 für die Fritzbox 6670 Cable enthält Fehlerbehebungen, die zuvor andere Kabel-Router wie die Fritzbox 6690 betrafen. Es fehlten etwa IPv6-Adressen in der Übersicht zu den WireGuard-Verbindungen. Bei der Fritzbox 6670 Cable sollten diese Probleme gar nicht erst auftreten. Die Schwestermodelle 5690 und 7690 benötigen diese kabelspezifischen Zusätze nicht und erhalten daher FritzOS 8.20.
Die Updates lassen sich wie gehabt über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig lässt sie sich über die IP 192.168.178.1 im Browser öffnen. Alternativ stellt Fritz die ISO-Dateien über einen Download-Server bereit. Der Fritz-Repeater 3000AX hat FritzOS 8.20 bereits Mitte Januar erhalten.
Neuerungen in der Übersicht
Eine Kernfunktion ist der sogenannte Failsafe: Per WAN, LAN oder USB können Nutzer ein Ausfallschutzgerät anschließen, auf das der Router bei Internetproblemen zurückgreift. Das Ausfallschutzgerät kann ein Modem, ein Router oder ein Mobilfunkstick für eine alternative Internetverbindung sein. Auch ein Smartphone mit USB-Tethering funktioniert in dem Modus.
Der Online-Monitor erhält zusätzliche Analysefunktionen. Nutzer können sich den gesamten Traffic der letzten zwei Wochen anzeigen lassen, aber auch nach Top-Verbrauchern und Einzelgeräten filtern. So kann man nachschauen, wer die Internetleitung am intensivsten nutzt.
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Weitere Verbesserungen umfassen das Fritz NAS mit neuer Upload-Freigabe zum Teilen ganzer Ordner, neue Optionen fürs Smart-Home und Erleichterungen beim Aufziehen von Mesh-Netzen.
(mma)
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Humanoider Roboter Optimus arbeitet nicht produktiv bei Tesla
Teslas Roboter Optimus ist doch nicht so nützlich, wie bisher immer behauptet. Das hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen zugegeben. Dennoch will Tesla in diesem Jahr die Serienfertigung des humanoiden Roboters starten.
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Im Sommer 2024 kündigte Musk an, den Roboter ab 2025 in der Produktion einzusetzen. Er hat eingestanden, dass er damit zu voreilig gewesen sei: Statt der Anfang 2025 versprochenen 10.000 Exemplare des Optimus hat Tesla deutlich weniger gebaut. Auch Musks Ankündigung, die Roboter würden nützliche Arbeiten in der Fabrik ausführen, war übertrieben.
Der Roboter werde derzeit nur in geringfügigem Maße in den Tesla-Fabriken eingesetzt und lerne noch, sagte Musk in der Telefonkonferenz mit Analysten und Anlegern. Eine große Hilfe für die Arbeiter waren sie dabei aber offensichtlich nicht: „Wir haben Optimus ein paar einfache Aufgaben in der Fabrik erledigen lassen.“
Optimus ordnet Akkuzellen ein
Damit scheint er nicht weiter zu als Mitte 2024: In einem Video, das Musk bei der Jahreshauptversammlung zeigte, war ein Optimus zu sehen, der Akkuzellen in eine Kiste einsortierte. Der Roboter stehe noch am Anfang, gab Musk zu. „Er ist noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.“
Die aktuelle Optimus-Version 2.5, hat Probleme mit den Händen. Im ersten Quartal 2026 soll laut Musk der Nachfolger kommen. Optimus Gen 3 werde „große Upgrades“ bekommen. Dazu gehöre unter anderem eine neue Hand. Mit der Einführung von Gen 3 werde Tesla die älteren Roboter ausmustern.
Optimus Gen 3 ist dann auch die Version des humanoiden Roboters, die Tesla in Serie bauen will. Die Serienfertigung soll Ende des Jahres starten. Geplant sei, sagte Musk, eine Million Exemplare im Jahr zu bauen.
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Die Roboter sollen im Tesla-Stammwerk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut werden. Dafür wird im zweiten Quartal 2026 die Produktion des Model S und des Model X beendet. Tesla hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnet: Der Gewinn lag um 46 Prozent unter dem des Vorjahres.
(wpl)
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Russische Drohnen mit Starlink-Antennen: Ukraine nennt SpaceX Lösungsvorschläge
Nach vermehrten Berichten darüber, dass Russland für Angriffe auf die Ukraine genutzte Drohnen inzwischen über Starlink-Verbindungen fernsteuert, hat die Regierung in Kyjiw Gespräche mit SpaceX aufgenommen, um das Problem zu beheben. Das hat der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram publik gemacht und dabei auch Elon Musk persönlich gedankt. Der hat vorher den polnischen Außenminister beschimpft, nachdem dieser Gegenmaßnahmen gegen die Starlink-Nutzung durch das russische Militär gefordert hatte. Die Drohnenfernsteuerung über Starlink könnte für die Ukraine ohne Gegenmaßnahmen durch SpaceX zu einem erheblichen Problem werden.
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4/ Russian forces are increasingly using Starlink satellite systems to extend the range of BM-35 strike drones to conduct mid-range strikes against the Ukrainian rear.
— Institute for the Study of War (@thestudyofwar.bsky.social) 27. Januar 2026 um 02:44
Russischer Einsatz verstößt laut Musk gegen Nutzungsbedingungen
Dass Russland bei seinen Drohnenangriffen auf die Ukraine Starlink-Verbindungen nutzt, um die Drohnen auch noch in der Luft über der Ukraine steuern zu können, hat unter anderem der US-Think-Tank ISW (Institute for the Study of War) publik gemacht. Damit können fast überall in der Ukraine Ziele angegriffen werden, hieß es in einem Bericht. Ein Berater von Fedorow hat auf Telegram Fotos einer sichergestellten Starlink-Antenne öffentlich gemacht. Für die Ukraine ist das ein Problem, weil sich die Starlink-Verbindung nur schwer stören lässt. Genau deshalb ist Starlink beim ukrainischen Militär besonders beliebt, aber auch hinter der Front ermöglicht der Dienst einen Austausch, wo alle anderen Kommunikationsnetze unterbrochen sind.
Auf das Problem hat auch der polnische Außenminister Radosław Sikorski aufmerksam gemacht, auf dem Kurznachrichtendienst X hat er Starlink-Chef Elon Musk persönlich angesprochen. Geschrieben hat er dort, „Hey großer Mann […], Geschäfte mit Kriegsverbrechen könnten deine Marke beschädigen.“ Diese polemische Kritik wollte der US-Milliardär offensichtlich nicht auf sich sitzen, in einer Antwort hat er den Politiker als „sabbernden Idioten“ bezeichnet. Der wisse wohl nicht, dass Starlink das Rückgrat der ukrainischen Militärkommunikation sei. Weiter hat er geschrieben, dass die Nutzungsbedingungen von Starlink keine offensive militärische Nutzung erlauben würden. Wie er das russische Militär dazu bringen will, sich daran zu halten, hat er aber nicht ausgeführt.
Dass die Ukraine im Verteidigungskampf gegen den russischen Angriffskrieg besonders stark auf Starlink angewiesen ist, ist seit Jahren bekannt. Das Satelliteninternet hat längst einen großen Teil der Kommunikationsinfrastruktur ersetzt, die durch die Kämpfe zerstört wurde. Nicht nur die Truppen des Landes sind auf das Funktionieren der Technik angewiesen, sondern auch Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen kommunizieren darüber. Insgesamt hat die Ukraine laut einem Bericht aus dem Herbst seit den ersten Starlink-Antennen kurz nach dem russischen Einfall Anfang 2022 mehr als 50.000 weitere erhalten, mehr als die Hälfte davon wurde demnach von Polen gestellt.
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(mho)
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