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KI-Beschleuniger: Microsoft beschleunigt Azure mit Maia 200 für KI


Beim Thema KI und KI-Beschleuniger führt in der Regel kein Weg an Nvidia vorbei. Andere Hersteller inklusive Branchenriesen wie Amazon und Google tun sich schwer dagegen, versuchen es aber immer wieder ein Mal. So erneut Microsoft mit „Maia 200“, einem KI-Chip für die Azure Cloud, der sich gegen die Konkurrenz stemmt.

Vergleich nur mit AWS und Google

Microsoft gibt an, dass Maia 200 in ihrem Datenzentrum in der Nähe von Des Moines (Iowa) eingesetzt werden wird. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen das US-Rechenzentrum West 3 in Phoenix (Arizona) und andere Regionen folgen. Betont wird, dass sich Maia 200 nahtlos in Azure integrieren lässt. Notwendig dafür ist das Maia-SDK mit entsprechenden Werkzeugen zur Programmierung der Hardware, das in einer Preview-Version zur Verfügung steht. Maia kann dabei auch auf eine eigene Low-Level-Programmiersprache zurückgreifen.

In ihrer Vorstellung zieht Microsoft einen Vergleich zu AWS Trainium 3 sowie Googles TPU v7 alias Ironwood und kann bei den wichtigen Eckdaten entsprechend auftrumpfen – auch wenn man einem direkten Vergleich mit Nvidia aus dem Weg geht. 216 GB HBM-Speicher, 5.072 TFLOPS Rechenleistung im Datenformat FP8 und 10 PetaFLOPS für FP4. Auch bei den weiteren Daten schneidet Maia 200 gut ab und liegt vor der direkten Konkurrenz.

Diese Leistungsdaten sollen Maia 200 bei einer TDP von 750 Watt seine Konkurrenzfähigeit bescheinigen. Mit den Eckdaten ist der Chip zudem laut Microsoft für die aktuell größten KI-Modelle geeignet und hat reichlich Spielraum für noch größere Modelle in der Zukunft. Jede Maia-200-GPU verfügt zudem über ein bidirektionales Fabric, über das 2,8 TB/s gesendet werden können soll, was mehr ist als bei Nvidia NVLink auf einer B200-GPU wäre, die auf 1,8 TB/s kommt.

Den direkten Vergleich zu Nvidias B200 scheut Microsoft in ihrer Vorstellung, da eine B200-GPU bei 1000 W TDP doch noch mal ein gutes Stück schneller wäre, sofern angenommen wird, dass Microsoft die Sparse-Rechenleistung angibt.

Maia 200 (Bild: news.microsoft.com)



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HoMM Olden Era: Heroes of Might and Magic ist zurück


Das erste Heroes of Might and Magic in über 10 Jahren ist erschienen. Das neue Strategiespiel mit rundenbasierten Kämpfen der alten Schule heißt Heroes of Might and Magic: Olden Era und ist als Early-Access-Version allerdings noch nicht komplett.

Mehr als zehn Jahre reichte der letzte Teil der rundenbasierten Strategiespielserie Heroes of Might and Magic (HoMM) mit den charakteristischen Hexagon-Schlachtfeldern zurück. Jetzt ist mit Heroes of Might and Magic: Olden Era ein Neuzugang erschienen, der als Prolog der Serie fungiert. Entwickelt wird das Spiel vom Studio Unfrozen, das zuvor das taktische Roguelike-RPG Iratus: Lord of the Dead entworfen hat. Den Vertrieb übernimmt Hooded Horse (u.a. Manor Lords, Battle Brothers), doch auch Ubisoft hat noch seine Finger im Spiel.

Heroes of Might and Magic: Olden Era
Heroes of Might and Magic: Olden Era (Bild: Steam)

HoMM: Olden Era ist allerdings noch nicht ganz fertig, sondern wird im Early-Access-Programm mit Feedback der Spieler weiterentwickelt. Der Kaufpreis liegt dennoch immerhin bei 39,99 Euro, allerdings ist dieser zur Einführung bis zum 14. Mai auf 29,99 Euro gesenkt. Angeboten wird das Spiel für den PC auf den Plattformen Steam und Microsoft Store (Game Preview). Zudem ist es direkt zum Launch im PC Game Pass verfügbar.

Das bietet die Early-Access-Version

Zunächst erwartet Spieler ein Ingame-Tutorial zur Einführung. Im Einzelspielermodus gibt es Zugriff auf den ersten Akt der Kampagne, die nach und nach erweitert werden soll. Sechs verschiedene Fraktionen stehen dabei zur Auswahl: Temple, Dungeon, Schism, Grove, Necropolis, und Hive. Jede davon besitzt spezielle Einheiten, Gebäude und Fähigkeiten. Für Wiederspielwert sorgt der Zufallskartengenerator, während der Karteneditor (Vorabversion) eigene Abenteuer kreieren lässt.

Die Spielmodi „Classic“, „Single Hero“ und „Arena“ sollen sowohl im Einzelspieler- als auch im Mehrspielermodus zur Verfügung stehen. Ranglisten und Matchmaking gibt es für den Multiplayer, den die Entwickler vor rund einer Woche in einem Stresstest ausprobieren ließen. Einen Hotseat-Modus, mit dem man mit anderen abwechselnd am gleichen PC spielen kann, gibt es ebenfalls.

Die offizielle Wiki-Page liefert nähere Details zum Spiel, ist aber zur Stunde noch nicht auf Deutsch erhältlich.

Gewohntes Gameplay im modernen Look

Auch im neuen Teil des HoMM-Universums muss zunächst die Umgebung um die eigene Festung herum erkundet werden, während die restliche Karte zunächst im Nebel verborgen bleibt. Trifft man mit seinem Helden und Trupp auf Gegner, folgt ein rundenbasierter Kampf auf einem Hexagon-Schlachtfeld. Hier gilt es strategisch den jeweiligen Zug zu überdenken. In RPG-Manier kann der Held durch Objekte und Erfahrung verbessert werden. Für wachsenden Truppennachschub sorgt der Ausbau der eigenen Festung.

Heroes of Might and Magic: Olden Era (Bild: Steam)

Systemanforderungen

Auch wenn die Grafik etwas hübscher als in älteren Teilen anmutet, stellt sie keine allzu hohen Anforderungen an aktuelle Hardware. Es handelt sich dabei allerdings auch nicht um aufwändige 3D-Grafik.

Systemanforderungen für Heroes of Might and Magic: Olden Era



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Gerücht: MagSafe soll beim iPhone in Zukunft kein Standard sein


Gerücht: MagSafe soll beim iPhone in Zukunft kein Standard sein

Bild: Apple

Aktuell bieten alle neuen iPhone erstmals die Magnetladetechnik MagSafe: iPhone 17 Pro (Max), iPhone 17, iPhone 17e und iPhone Air – das iPhone 16e bot sie letztes Jahr noch nicht. Doch gesetzt ist das Feature für die Zukunft wohl nicht, berichtet ein für seine zutreffenden Vorhersagen bekannte Leaker.

MagSafe debütierte mit dem iPhone 12 im Jahr 2020 und um die Magnetring-basierte Ladetechnologie entwickelte sich schnell ein umfangreiches Ökosystem. Mit dem iPhone 17e (Test) zog dieses Jahr auch erstmals das Einsteiger-iPhone nach.

Doch nun schreibt der für gewöhnlich zuverlässige Branchen-Insider Instant Digital auf Weibo, dass Apple anscheinend „kontrovers darüber diskutiert“ hat, ob iPhones standardmäßig MagSafe bieten sollen.

Nutzt zu MagSafe am iPhone?
  • Nein, mein iPhone hat kein MagSafe

  • Nein, obwohl mein iPhone MagSafe hat

  • Ja

Kein MagSafe für zukünftige iPhones?

Demnach könnte die kabellose Ladetechnologie MagSafe bei künftigen iPhones auch wieder fehlen, wie Instant Digital andeutet. Allerdings nennt der Leaker keine Details, ob in Zukunft nur bestimmte iPhone-Modelle ohne MagSafe auskommen müssen oder das gesamte Line-up von Apples Smartphones betroffen ist. Ferner sprach der Insider Instant Digital bereits in der Vergangenheit davon, dass Apple Pläne hatte, auch iPads standardmäßig mit MagSafe auszustatten. Davon nimmt im Rahmen seines aktuellen Postings auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo nun Abstand.

Über die Gründe für den möglichen Sinneswandel bei Apple hinsichtlich der MagSafe-Strategie lässt sich aktuell nur mutmaßen. Einerseits sind die Magneten ein Kostentreiber, darüber hinaus benötigt die Technologie Platz.

Kein Platz im „iPhone Fold“?

Während das iPhone Air noch MagSafe unterstützt, könnte die Ladetechnologie am Ende gar nicht mehr in das Konzept des faltbaren iPhone Ultra passen. So ist auf Dummy-Bildern, die das iPhone Ultra (vormals „iPhone Fold“) abbilden sollen, kein MagSafe-Ring mehr zu erkennen, während die ebenfalls abgelichteten Dummys von iPhone 18 Pro und Pro Max eine Ausbuchtung für den Magnetring besitzen.

Auch wenn der Leak mancherorts so aufgefasst wird, ist wenig wahrscheinlich, dass Apple von MagSafe plötzlich Abstand nimmt. Dafür ist das Ökosystem um mittels Magneten auf der iPhone-Rückseite zu befestigendes Zubehör schlicht zu umfangreich. Aber bei bestimmten Modellen wie dem iPhone Ultra (iPhone Fold) könnte das US-amerikanische Unternehmen gegebenenfalls auf MagSafe verzichten.



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Star Wars: Galactic Racer: Illegale Pod-Rennen starten im Herbst


Star Wars Galactic Racer geht im Herbst an den Start für illegale Untergrundrennen in einer weit, weit entfernten Galaxie. Vorbestellt werden kann, sofern das als weise betrachtet wird, sofort für ein paar zusätzliche Skins.

Prinzipiell greift Galactic Racer die Idee von Star Wars Episode I: Racer aus dem Jahr 1999 auf. Statt mit Lichtschwert und Macht, wie für Star Wars eigentlich zu erwarten wäre, duellieren sich Spieler mit modifizierbaren Landspeedern, Bikes und Pods auf verschiedenen Strecken. Dass hinter dem Spiel teils ehemalige Criterion-Entwickler (u.a. Need for Speed) stecken, stimmt zuversichtlich: Man kann dem neuen Studio Fuse Games damit eine gewisse Arcade-Racing-Expertise unterstellen und sich darauf freuen, dass diese nicht an „realistisch“ wirkende Fahrzeuge gebunden wird.

In Galactic Racer finden die illegalen Untergrundrennen in der Ära der Neuen Republik zwischen Syndikaten statt. Versprochen wird neben Rennen gegen bis zu Zwölf andere Spieler zudem eine „handlungs­getriebene Kampagne mit wechselnden Bündnissen“. Was darin anklingt, sind Rennen mit begrenzten Regeln und einer breiten Grauzone.

Editionen im Überblick

Vorbesteller des rund 60 Euro teuren Spiels erhalten eine Bonus-Lackierung in Orange sowie ein zusätzliches Spielerbanner für das Charakterprofil. Die 20 Euro teurere Deluxe Edition enthält darüber hinaus zwei weitere Fahrzeuge sowie exklusive Arcade-Events für die Vehikel. Dazu kommen mehrere Designs im Stil der Naboo Starfighter, Banner und ein digitales Artbook.

Vorbesteller Boni für Galactic Racer
Vorbesteller Boni für Galactic Racer (Bild: Secret Mode)
Inhalte der Deluxe Edition von Galactic Racer
Inhalte der Deluxe Edition von Galactic Racer (Bild: Secret Mode)

Minimale Systemanforderungen

Zu den System­anforderungen haben sich die Entwickler nur teilweise geäußert, aktuell wird lediglich die untere Grenze umrissen. Mindestens muss eine Sechskern-CPU ab eines Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 im Rechner stecken. Zur Grafikausgabe werden eine GeForce RTX 2060, Radeon RX 5600 XT oder Intel Arc A580 genannt, also eigentlich solide Hardware der unteren Mittelklasse. Benötigt werden außerdem 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 50 Gigabyte freier SSD-Speicherplatz.

Auflösung und Bildraten dieser Konfiguration sind unbekannt, ob DLSS und FSR zu Grunde liegt ebenfalls. An der Software liegt es nicht, denn Galactic Racer unterstützt DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation und auch die genannte Hardware bietet die nötigen Voraussetzungen.

Billboard März 2026



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