Digital Business & Startups
Die wichtigsten Köpfe hinter starken Startup-Marken: Das war der Startup Marketer of the Year
Beim Award „Startup Marketer of the Year“ standen die im Fokus, die über Startup-Erfolg entscheiden: Marketer.
Beim Award „Startup Marketer of the Year“ hat Gründerszene gemeinsam mit Jung von Matt START genau die Menschen ins Rampenlicht gestellt, die im Startup-Ökosystem oft unterschätzt werden – aber über Erfolg oder Scheitern mitentscheiden: Marketer.
Denn die These des Abends ist klar: Hinter jeder starken Startup-Story steckt immer auch starkes Marketing. Das beste Produkt bringt wenig, wenn die Marke nichts auslöst. Aufmerksamkeit, Vertrauen und Relevanz entstehen nicht zufällig, sie werden gebaut.
Grundlage für den Award war das „Startup Brand Ranking 2025“. Mehr als 50 Brands haben sich dafür qualifiziert und die Marketer nominiert, die maßgeblich hinter ihrem Markenaufbau stehen.
Das sind die Gewinner 2025
- Katharina Trebitsch (nevernot)
- Niklas Terrahe (pick’em)
- Christian Paffhausen (bloomwell)
- Jonas Sickau (LIQID)
- Sophia Rödiger (1KOMMA5°)
- Sophie Luise Schill (CHEEX)
- Sophia Aurelia H. (avaay, Sanity Group)
Und nach der Verleihung kam schon die Party!
Die Jury des Awards vereinte zentrale Köpfe aus Marketing, Investment und Unternehmertum: Lupo Porschen, Gründer von Glitter Spritz, Paula Enzweiler, Gründerin von Fahrradmaus, Dennis Ahrling, Partner beim German Media Pool, Simon Knittel von Jung von Matt Start, Niklas Schwab, Gründer von Hedgefonds Henning, Klara Kühn, Führungskraft bei Appinio, Vladislav Gachyn, Gründer von Goldies, Stefanie Unger von The Agency Berlin, Leo Ginsburg, Chef von Gründerszene und der KI-Avatar Wincent AI.
Digital Business & Startups
CMBLU steigt zum Unicorn auf – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Batterie-Grownup CMBLU bekommt weitere 50 Millionen und steigt zum Unicorn auf +++ Enterprise-KI-Startup Cirql One sammelt 5 Millionen ein +++ Finanzspritze für Service-as-a-Software-Startup Damalo +++ Stem übernimmt Raicoon +++

Im #DealMonitor für den 30. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
CMBLU
+++ Samsung Ventures sowie Altinvestoren wie der Technologie- und Baukonzern STRABAG investieren 50 Millionen Euro in CMBLU. Das Unternehmen wird im Rahmen der Series C-Investmentrunde mit rund 1 Milliarden Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. Das DeepTech-Unternehmen aus Alzenau, 2014 von Peter Geigle gegründet, setzt auf eine Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus. Hinter der sogenannten SolidFlow-Technologie verbirgt sich eine „neue Klasse nicht-lithiumbasierter Langzeitspeicher, ausgelegt für energieintensive Anwendungen über mehrere Stunden“. STRABAG investierte 2023 bereits 100 Millionen in CMBLU. Insgesamt flossen bereits rund 250 Millionen in das Unternehmen aus Unterfranken. 250 Mitarbeitende arbeiten derzeit für das Batterieunternehmen. Geführt wird CMBLU seit 2024 vom ehemaligen Lichtblick- und Home24-Manager sowie Casper-Gründer Constantin Eis. Der erfahrene Macher soll CMBLU vermutlich über kurz oder lang an die Börse bringen. Mehr über CMBLU
Cirql One
+++ Der Münchner Geldgeber UVC Partners und Fly Ventures aus Berlin investieren 5 Millionen Euro in Cirql One. Das Startup aus Heidelberg, 2025 von Gregor Stöckler, Stefan Hockenberger und Tara von Metzen gegründet, setzt auf eine „Enterprise-KI mit Geschäftskontext“. Die Plattform des Startups extrahiert dabei „gewachsenes institutionelles Wissen aus Enterprise-Systemen wie SAP und macht es für KI direkt nutzbar“. UVC hält nun 91 % am Startup. Auf Fly entfallen 12,7 %. Mehr über Cirql One
Damalo
+++ Business Angels wie Arndt Schwaiger, Peter Leischner, Andreas Mackenstedt, Michael Malovecky und Daniel Claeßens investieren 350.000 Euro in Damalo. Das Startup aus Düsseldorf, 2025 von David Malovecky gegründet, positioniert sich als „Agentic AI Plattform für Microsoft Beratung und Implementierung“. Das junge Unternehmen sieht sich dabei als „Service-as-a-Software“-Anbieter. Mehr über Damalo
MERGERS & ACQUISITIONS
Stem – Raicoon
+++ Der US-amerikanische Energiesoftware-Anbieter Stem übernimmt das Wiener ClimateTech Raicoon. „The acquisition is expected to enhance Stem’s PowerTrack platform by improving how operational data is analyzed and translated into action, helping customers identify, prioritize, and resolve performance issues more quickly across their renewable energy portfolios“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Wiener Startup, 2020 von Ralf Tschanun und Michael Edelbacher gegründet, trat an, um die Effizienz von PV-Anlagen zu steigern. Push Ventures, Voltares und eCo. investierten zuletzt 4 Millionen Euro in Raicoon. Mehr über Raicoon
VENTURE CAPITAL
Earlybird
+++ Der Berliner Investor Earlybird verkündet das Final Closing seines achten Fonds (360 Millionen Euro). Trotz der derzeit schwieriges Lage ist es der „bislang größte Fonds“ in der Geschichte des Investors, der 1997 an den Start ging. Im fünften Fonds (2022) waren 350 Millionen. Insgesamt verwaltet das Team nun 2,5 Milliarden. Mit dem neuen Fonds investierte Earlybird bereits in Startups wie Black Forest Labs, SpAItial AI, Sintra AI, Arago, Porters und Rivia. Mit dem frischen Geld plant das Team rund 35 Investments. In der Regel investiert Earlybird initial zwischen 1 und 12 Millionen (Pre-Seed, Seed, Series A). Im Zuge des neuen Fonds verkündet der langjährige Geldgeber auch noch einmal den eingeleiteten Führungswechsel. Mehr über Earlybird
BMW i Ventures
+++ BMW i Ventures, die Beteiligungstochter des Autobauers BMW, legt seinen dritten Fonds auf (300 Millionen US-Dollar). „Vollständig von der BMW Group getragen, legt Fonds-III den Schwerpunkt auf Physical AI, Agentic AI, industrielle Software, Fertigungs- und Lieferkettentechnologien sowie auf fortschrittliche Materialien. Investiert wird in Nordamerika und Europa, von der Seed-Phase bis zur Series-B“, heißt es in einer Presseaussendung. Insgesamt verwaltet BMW i Ventures nun 1,1 Milliarden US-Dollar. BMW i Ventures mit Hauptsitz im Silicon Valley (Mountain View), unterstützt seit 2011 junge und aufstrebende Startups. Mehr über BMW i Ventures
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Foto (oben): azrael74
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Kundenevents: 3 Tipps für ein gelungenes Treffen von einem CEO
Dinner statt Call: Mawave-CEO Jason Modemann setzt auf Kundenevents, um echte Beziehungen aufzubauen. Seine drei wichtigsten Learnings.
Jason Modemann, CEO und Gründer der Agentur Mawave, nutzt regelmäßige Kundenevents, um Beziehungen zu vertiefen. Was für ihn dabei den Unterschied zwischen einem netten Abend und wirklich wertvollen Austausch macht.
Ich habe irgendwann angefangen, regelmäßig Zeit mit Kunden außerhalb des klassischen Business-Settings zu verbringen. Bei uns sind das inzwischen feste Dinner oder auch mal ein Brunch – meistens einmal im Monat. Manchmal klassisch im Restaurant, manchmal auch mit einem kleinen Twist – zusammen kochen, Sushi rollen oder mit DJ.
Mir geht es dabei darum, einen Raum zu schaffen, in dem man sich anders begegnet. Denn in einem mehrstündigen Get-together erfährst du oft mehr über einen Kunden als in zehn Calls. Die Dynamik ist einfach eine ganz andere: Man spricht offener, man versteht besser, wie die Person tickt. Und oft entstehen genau dort die Gespräche, die im Arbeitsalltag zwischen zwei Terminen keinen Platz haben.
Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen „nett essen gehen“ und einem Kundenevent, das wirklich hängen bleibt.
Das sind die drei wichtigsten Dinge, auf die ich bei der Organisation und Durchführung achte:
1. Die Runde
Der größte Hebel für ein gelungenes Event ist, wer miteinander am Tisch sitzt. Wir achten darauf, wie wir die Runde zusammenstellen. Vor allem darauf, dass die Leute vom Level her zusammenpassen. Also entweder Entscheider unter sich oder eher die, die operativ an Projekten arbeiten.
Wenn das nicht stimmt, wird es thematisch schnell schwierig. Dann reden die einen über Strategie und Visionen und die anderen können wenig damit anfangen – oder umgekehrt.
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2. Das Setting
Wir wählen die Location immer sehr bewusst danach aus, was zu unseren Gästen passt. Also zur Zielgruppe, zur Stadt und auch zum Anlass des Abends – mal etwas schicker, mal urbaner und lockerer. In meinen Augen gibt es da kein pauschal richtig oder falsch. Entscheidend ist, dass das Drumherum zum Ziel des Treffens passt.
Was wir zum Beispiel eher vermeiden, ist ein klassisches Buffet. Da steht ständig jemand auf, holt sich etwas zu essen, kommt zurück – es wird unruhig und Gespräche reißen immer wieder ab. Ein Seated Setting oder ein Flying Buffet funktioniert für uns meistens deutlich besser, weil so mehr Ruhe und echte Gesprächsdynamik entstehen.
Deshalb machen wir uns vorher immer Gedanken darüber, wie wir den Abend eigentlich führen wollen: Soll es eher ein tiefer Austausch in kleiner Runde sein oder ein etwas dynamischerer Abend mit mehreren Gesprächsinseln? Genau davon hängen dann Dinge wie Lautstärke, Tischgröße, Sitzordnung und die gesamte Locationwahl ab.
Am Ende geht es weder um das beste Essen noch um die tollste Location, sondern darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem gute Gespräche möglich werden.
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3. Die Vorbereitung
Ein Kundenevent soll sich zu keinem Zeitpunkt wie ein Verkaufstermin anfühlen. Sobald ein Gast das Gefühl hat, dass er gerade „bearbeitet“ wird, kippt die Stimmung. Für mich ist entscheidend, dass es sich wie ein echter Austausch auf Augenhöhe anfühlt.
Ich gehe deshalb auch nie komplett unvorbereitet in so ein Treffen. Ich mache mir vorher Gedanken: Was sind Themen, die unsere Gäste gerade beschäftigen? Gibt es Dinge, die ich besser verstehen will?
Eine vorgefertigte Agenda gibt es aber natürlich nicht. Denn es soll trotz allem ein lockeres Zusammenkommen werden und kein Business-Termin. Das heißt auch: zuhören, nachfragen, spontan reagieren. Die besten Events sind die, bei denen man merkt, dass das Gespräch sich entwickelt und nicht vorher geplant war.
Natürlich sind solche monatlichen Events mit Aufwand und Invest verbunden. Allerdings ist es für mich auch eine der effektivsten Arten, Beziehungen wirklich zu vertiefen.
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Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“
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Wir stehen am Beginn einer neuen Ära
#StartupsToWatch
Das RegTech Jupus sammelte bereits rund 8 Millionen ein. Zu den Investoren des Kölner Startups gehört der Münchner Investor Acton Capital. Fritz Oidtmann von Acton sieht in Jupus „das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen“.

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das millionenschwere Kölner Startup Jupus. Das junge Unternehmen, das 2022 von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde, möchte sich als „KI-Sekretariat für Rechtsanwälte“ etablieren.
„Wir stehen am Beginn einer neuen Ära für den Rechtsmarkt. Künstliche Intelligenz wird die Art, wie juristische Arbeit organisiert und ausgeführt wird, grundlegend verändern. Mit Jupus führen wir diesen Wandel an und ermöglichen es Kanzleien, ihre Arbeitsabläufe radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen. Unser Ziel ist es, den steigenden Fachkräftemangel abzufedern und Kanzleiteams die Freiheit zu geben, sich wieder voll auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: die Beratung ihrer Mandanten“, sagt Gründer Fergen zur Idee hinter Jupus.
Der Münchner Investor Acton Capital und Altinvestoren wie der High Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuletzt 6,5 Millionen Euro in Jupus. HTGF, Combination VC und Business Angels wie Felix Plog investierten zuvor zudem bereits 1,3 Millionen Euro in die Jungfirma. „Der Rechtsmarkt steht vor einem Umbruch und Jupus ist ideal positioniert, um diesen Wandel anzuführen. Das Team hat eindrucksvoll bewiesen, wie sich juristische Prozesse durch den Einsatz von KI automatisieren lassen – mit massiven Effizienzsteigerungen für Kanzleien. Wir sehen in Jupus das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen“, sagt Fritz Oidtmann von Acton Capital.
Jupus gehört somit ohne Frage zu den Startups, von denen wir alle noch viel hören werden.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Jupus
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