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Office EU: Die europäische Antwort auf Microsoft 365


Die erste stabile Version von Euro-Office ist da. Zu den Partner:innen des Open-Source-Projekts gehört auch Office EU, das sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert.

Ob Cloud-Infrastruktur, Büro-Software oder KI: Europas digitale Wirtschaft läuft noch immer größtenteils auf Technologie aus den USA. Das soll sich ändern. Mit dem Technological Sovereignty Plan will die EU europäische Alternativen stärken und die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen verringern.

Mit der Veröffentlichung der ersten stabilen Version von Euro-Office erhält der Plan nun Rückenwind. Das geht aus einer Ankündigung der Projektpartner Nextcloud und Ionos hervor, über die unter anderem heise online berichtete. Zu den Partner:innen von Euro-Office gehört auch Office EU, eine Suite, die sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert. Wie die etablierten Lösungen aus den USA bündelt Office EU Anwendungen für Dokumente, Tabellen, Präsentationen, E-Mail, Kalender, Cloud-Speicher und Videokonferenzen in einer Suite. Weitere partizipierende Unternehmen sind unter anderem XWiki, OpenProject und Open-Xchange. Gemeinsam wollen sie europäische Alternativen zu proprietären Office-Lösungen stärken und die digitale Souveränität Europas voranbringen.

Auch wenn Projekte wie Office EU den etablierten US-Unternehmen wohl nicht kurzfristig relevante Marktanteile abnehmen werden, machen sie vielen Verfechter:innen digitaler Souveränität Hoffnung. Wie dringend Europa eigene Alternativen bei Cloud, KI und Software braucht, wurde auch auf der re:publica 2026 deutlich. Dort warnten zahlreiche Speaker, darunter auch re:publica-Gründer Markus Beckedahl, vor der wachsenden Macht großer Tech-Konzerne und der starken Abhängigkeit Europas von digitaler Infrastruktur aus den USA. Beckedahl sprach dabei von einer Monopolbildung „auf Steroiden“, bei der wenige Konzerne durch Daten, Rechenleistung und Kapital ihre Macht kontinuierlich ausbauen.


„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Pixel-Art-Grafik einer Figur, die von „Other tech“ zu „EU Tech“ springt. Der Schriftzug „Level Up“ symbolisiert den Technological Sovereignty Plan der EU, mit dem Europa die technologische Unabhängigkeit stärken und eigene Alternativen bei Cloud, KI, Halbleitern und Software fördern will.
© Europäische Kommission via X

Eine europäische Office-Suite für digitale Unabhängigkeit

Während Microsoft, Google und OpenAI derzeit vor allem mit neuen KI-Funktionen um Aufmerksamkeit konkurrieren, setzt Office EU einen anderen Schwerpunkt. Die Office-Suite wirbt vor allem mit europäischer Infrastruktur, Open Source und dem Versprechen, Daten außerhalb außereuropäischer Rechtsräume zu halten.

Vergleichsgrafik von Office EU mit Microsoft 365 und Google Workspace. Hervorgehoben werden europäische Datenspeicherung, Open Source, DSGVO-Konformität, europäische Kontrolle und der Verzicht auf US-Gerichtsbarkeit.
Office EU vs. Microsoft 365 und Google Workspace, © Office EU

Sämtliche Dienste werden auf europäischer Infrastruktur betrieben. Office EU setzt auf Open Source, DSGVO-Konformität und verspricht, Daten vor potenziellen Zugriffen durch außereuropäische Behörden zu schützen. Hintergrund ist unter anderem der US CLOUD Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten amerikanischer Unternehmen ermöglichen kann. Funktional orientiert sich Office EU an den etablierten Office-Lösungen aus den USA. Zum Angebot gehören:

  • Dokumente (EU Docs)
  • Tabellen (EU Spreadsheet)
  • Präsentationen (EU Presentation)
  • Cloud-Speicher (EU Drive)
  • E-Mail (EU Email)
  • Kalender (EU Calendar)
  • Videokonferenzen (EU Talk)

Wer von Microsoft 365 oder Google Workspace wechseln möchte, kann bestehende Konten anbinden und E-Mails, Kalender sowie Dateien importieren. Die Suite lässt sich zunächst parallel zu bestehenden Lösungen nutzen, sodass kein sofortiger Komplettumstieg notwendig ist. Office EU richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, NGOs sowie Privatpersonen und Familien, die nach einer europäischen Alternative zu Microsoft 365 oder Google Workspace suchen.

Vollständig ausgereift sind viele europäische Office-Lösungen allerdings noch nicht. So fehlen teilweise noch native Desktop- und Mobilanwendungen. Auch die Unterstützung offener Standards wie ODF wird in einigen Projekten noch erweitert.


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Top 50: Diese Influencer wachsen auf Instagram in Deutschland am stärksten


Der Berliner Red-Bull-Athlet Arda Saatci zählt 2026 bislang auch zu den größten Performern auf Instagram

Zum Halbjahr wird wieder Bilanz gezogen: Welche Creators verzeichneten hierzulande in den ersten sechs Monaten 2026 das größte Follower-Wachstum auf Instagram? Das haben Hypeauditor und Netzschreier erneut analysiert. Im Top-50-Ranking finden sich auch einige Nischen-Accounts.

Im Mai sorgte der Berliner Extremsportler Arda Saatçi mit einer

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Fastfood-Riese: So feiert Burger King seinen 50. Geburtstag in Deutschland


Vor 50 Jahren eröffnete die erste Burger-King-Filiale Deutschlands in Berlin

Burger King ist seit 50 Jahren in Deutschland präsent. Die Party feiert das Unternehmen mit einer Kampagne, Gewinnspiel und einem Spot. Filialnetz und Angebot sollen weiter steigen.

Eigentlich ist der Jubilar schon mehr als 70 Jahre alt, aber auf dem deutschen Markt ist Burger King erstmals am 15. Juli 1976 aufgetreten. Da eröffnete die Kette ihr erstes Restaurant am Kurfürstendamm in Berlin. Ein guter Grund also, den 50. Geburtstag hierzulande zu feiern: Ein halbes Jahrhundert später nutzt das Unternehmen dieses Jubiläum, um mit einer bundesweiten Kampagne Präsenz zu zeigen und die Kunden zu beschenken. Schließlich gibt man etwas aus, wenn man einen Runden feiert.

„Feier ein Bissen mit uns!“ lautet also auch das Motto der breit angelegten Jubiläumsaktion, die Burger King in diesen Tagen startet. Ein zentrales Element ist eine limitierte „Baby Burger Box Party Edition“, die über das hauseigene Bonusprogramm MyBurgerKing gespielt wird. Wer die Box erwirbt und am Bonusprogramm teilnimmt, bekommt schon mal einen garantierten Gewinn. Die Spanne reicht von Coupons und kleineren Sofortgewinnen bis hin zu einem Hauptpreis von 1 Million Kronen, die auf ein Kundenkonto gutgeschrieben werden. Bei einem ungefähren Wert von einem Cent pro Krone wäre da ein stattlicher Betrag zusammen.

Kommunikativ wird die Party von einem kurzen Kampagnenfilm begleitet, der in Social Media ausgespielt wird. Der Spot arbeitet mit einem einfachen, aber einprägsamen Prinzip: Menschen beißen in Burger und die dabei entstehenden „Mmh“-Laute des Genusses fügen sich zu einer Melodie – natürlich einem improvisierten Happy-Birthday-Ständchen. Die Idee überträgt das zentrale Markenversprechen, Geschmack als Erlebnis, in ein akustisches Motiv.

Natürlich dürfen rund um den Geburtstag auch neue Produkte nicht fehlen. Exklusiv gehören dazu unter anderem spezielle Dessertvarianten, Mozzarella-Snacks und ein Dip im Stil des Whoppers. Ebenfalls nimmt das Franchise-Unternehmen das Jubiläum zum Anlass, sich strategisch neu beziehungsweise stärker auszurichten. Nach Jahren der Konsolidierung kündigt Burger King an, den Expansionskurs in Deutschland wieder verstärken zu wollen und das Filialnetz von derzeit rund 760 zu erweitern. Auch das Produktportfolio ist nach wie vor ein Thema. Insbesondere im Bereich pflanzenbasierter Produkte hat Burger King in den vergangenen Jahren stark zu- und vor allem vorgelegt. Laut eigenen Angaben bietet es inzwischen das größte Plant-based Sortiment der deutschen Systemgastronomie an.

Dabei soll es nicht bleiben, wie aus einem Pressebericht der Volksstimme aus Magdeburg hervorgeht: Demzufolge hat Deutschland-Chef Andreas Bork auch Bereiche „wie Frühstück, Snacks und Getränke“ im Blick.



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Studie: Wie Kunden KI beim Online-Shopping nutzen


In Zukunft Unterstützung auch auf der Fläche? Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt laut Deloitte mittlerweile KI beim Shoppen – die finale Kaufentscheidung bleibt im Supermarkt vorerst aber noch Chefsache der menschlichen Kundschaft.

Experten erwarten, dass sich Künstliche Intelligenz vom Gimmick zum Gatekeeper im Handel entwickelt. Eine neue Studie von Deloitte beleuchtet das aktuelle KI-Nutzerverhalten deutscher Verbraucher.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Onlinehandel erreicht den Massenmarkt. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer neuen Studie des Beratu

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