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CE-Zertifizierung für Maker: GetSmandered macht’s erschwinglich


Wer sein elektronisches Maker-Projekt in Europa verkaufen möchte, kommt meist nicht um die CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) herum. Ein Ausweg mag es sein, Bausätze zu verkaufen, aber dies ist oft nur eine Lösung für Kunden, die ebenfalls Maker und Bastler sind. Professionelle Zertifizierungen kosten schnell 5000 Euro aufwärts – ein Betrag, der viele Maker abschreckt. Das österreichische Start-up „Smander“ bietet mit „GetSmandered“ nun einen innovativen Ansatz: Gruppenzertifizierung zu deutlich reduzierten Kosten.

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GetSmandered funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Je mehr Maker sich für eine Zertifizierungsrunde anmelden, desto geringer werden die Kosten für alle Teilnehmer. Durch die Bündelung typischer Maker-Produkte und einen optimierten Prozess sollen Overheadkosten geteilt werden. Aktuell startet die „Round 0“ – Bewerbungen sind kostenlos und unverbindlich. Voraussetzung: Das Produkt muss Open Source sein. Diese Einschränkung ermöglicht auch Kosteneinsparungen bei der Dokumentation und Datenverarbeitung.

Im Basispaket sind:

  • Produktanalyse durch zertifizierte CE-Produktkoordinatoren
  • Regulatorische Recherche: Welche Richtlinien und Normen gelten für mein Produkt?
  • To-Do-Sheet: Konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung in verständlicher Sprache statt juristischem Kauderwelsch
  • Eine Stunde Beratung inklusive zur Erklärung aller Aufgaben
  • Finale Dokumentation: „Declaration of Conformity“, Sicherheitshinweise, technische Dokumentation

Optional buchbar:

  • Komplette Risikoanalyse (sonst nur Template zum Selbstausfüllen)
  • Zusätzliche Beratungssessions
  • Gebundene Druckversion der CE-Dokumentation
  • EU-REP-Service für Hersteller außerhalb der EU

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  1. Bewerbung über die Website bis zum Stichtag (derzeit keine Bewerbungsgebühr)
  2. Prüfung der Eignung und Benachrichtigung mit Preisangabe
  3. Produkteinsendung nach Österreich für die Analyse
  4. Erhalt des To-do-Sheets mit konkreten Anweisungen
  5. Bearbeitung der Aufgaben (Labortests, Lieferantendaten, etc.)
  6. Finale Dokumentation zum Unterzeichnen

Der 3. Punkt ist wichtig: Ein physisches Muster muss eingeschickt werden – idealerweise professionell bestückte Platinen, da die Fertigungsqualität Teil der Risikoanalyse ist.

Während klassische CE-Assessments bei etwa 5000 Euro starten, verspricht GetSmandered durch die Gruppenzertifizierung deutlich niedrigere Kosten. Der genaue Preis wird erst nach Bewerbungsschluss bekannt gegeben und hängt von der Teilnehmerzahl ab. Ein garantierter Maximalpreis wird jedoch vorab kommuniziert.

Zusätzliche Einsparungen:

  • Vermeidung kostspieliger Fehlversuche bei Labortests durch Vorabanalyse
  • Zeitersparnis durch klare Handlungsanweisungen statt aufwendiger Eigenrecherche
  • Keine Notwendigkeit, externe Berater zu beauftragen

Anders als viele B2B-Services richtet sich Smander auch an Maker ohne eingetragenes Unternehmen. Wer später eine Firma gründet, kann die Dokumentation gegen eine Bearbeitungsgebühr aktualisieren lassen.

Die Experten warnen eindringlich davor, einfach ein CE-Zeichen auf das Produkt zu kleben, ohne ordnungsgemäße Zertifizierung. Dies stellt eine ernsthafte Rechtsverletzung dar und kann zu erheblichen Konsequenzen führen. Mehr Informationen und eine FAQ stehen auf der Website zur Verfügung, Kontakt direkt am besten per Discord.

Hinweis: Der Service befindet sich aktuell in der Startphase. Interessierte sollten sich frühzeitig unverbindlich registrieren, da mehr Teilnehmer niedrigere Preise für alle bedeuten.


(caw)



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heise+ Update vom 6. Februar 2026: Lesetipps fürs Wochenende


Hand aufs Herz: Wie viele ungelesene E-Mails schlummern in Ihrem Posteingang? Bei mir sind es mehr, als ich zugeben möchte. Google hat uns bei der Einführung von Gmail einst versprochen, dass wir nie wieder eine Nachricht löschen müsste. Heute ist der Speicherplatz auf einmal begrenzt und mein digitales Postfach quillt über (allerdings nur mit Spam. Ich habe Gmail nie meine wichtigen Daten gegeben, hehe). Vielleicht ist es an der Zeit für einen digitalen Frühjahrsputz. Falls Sie ebenfalls mit dem Gedanken spielen, sich von Big Tech zu emanzipieren, aber Ihren Datenschatz nicht einfach zurücklassen wollen, hat mein Kollege Daniel Ziegener eine praktische Anleitung für Sie. Er erklärt, wie Sie Ihr Gmail-Postfach sichern und zu einem neuen Anbieter umziehen können.

Wenn wir schon dabei sind, in der digitalen Welt aufzuräumen, warum nicht auch gleich im echten Zuhause für Ordnung sorgen? Ich rede hier nicht davon, endlich mal die Krümel aus den Schubladen auszuwischen, sondern einfach mal das Smart Home sinnvoll zu sortieren. Denn eigentlich benötigt die smarte Beleuchtung, der Saugroboter und die Heizungssteuerung eine eigene App. Aber das kann schnell unübersichtlich werden. Warum also nicht dieses Wochenende sich Zeit nehmen, um Home Assistant einzurichten? Marvin Strathmann hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und zeigt Ihnen, was Einsteiger über die Smart-Home-Zentrale Home Assistant wissen müssen.

Die Lust am Tüfteln und Optimieren muss aber nicht an der Haustür enden. Viele von uns fahren Autos aus den 2010er-Jahren, die zwar mechanisch top in Schuss sind, deren Infotainment-Systeme aber hoffnungslos veraltet wirken. Statt sich mit teuren und veralteten Navi-Updates herumzuschlagen, gibt es clevere Alternativen. Stefan Porteck hat getestet, wie Sie mit einer Nachrüstbox auch in älteren Autos moderne Dienste wie Apple CarPlay und Android Auto nutzen können. So fühlt sich auch ein bewährtes Fahrzeug wieder frisch und zeitgemäß an.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „heise+ Update vom 6. Februar 2026: Lesetipps fürs Wochenende „.
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Artemis-2-Mission: Astronauten dürfen iPhones mitnehmen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Beginnend mit der Artemis-2-Mission der NASA, dürfen die Astronauten von Crew-12 iPhones und andere moderne Smartphones mit in den Orbit und darüber hinaus nehmen. Das gab NASA-Administrator Jared Isaacman am Mittwoch bekannt.

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„NASA-Astronauten werden bald mit den neuesten Smartphones fliegen, beginnend mit Crew-12 und Artemis 2“, schrieb Isaacman auf X. Er ergänzte: „Wir geben unseren Crews die Möglichkeit, besondere Momente für ihre Familien festzuhalten und inspirierende Bilder und Videos mit der Welt zu teilen.“

Zwar machen die NASA-Astronauten schon seit langem Fotos von der Raumstation aus, jedoch war die Auswahl der technischen Gerätschaften dafür stark begrenzt, was mit strengen Auflagen zusammenhing. So mussten technische Geräte eine Reihe von Tests durchlaufen, etwa zum Strahlungsverhalten von Chips, zu thermischen und Vakuumtests der Batterien, Vibrationstests oder zum Ausströmen von Gasen. Daher waren bislang die neuesten Kameras, die für die Missionen vorgesehen waren, Nikon-Spiegelreflexkameras aus dem Jahr 2016 und GoPros, berichtet Ars Technica.

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Laut Isaacman hat die neue Entscheidung, den Astronauten das Mitbringen von modernen Smartphones zu erlauben, mehr als nur das Aufnehmen cooler neuer Fotos und Videos zu tun. Es sei Teil seiner Bemühungen, langjährige Regeln und Anforderungen der NASA zu hinterfragen. Er sagte: „Ebenso wichtig ist, dass wir langjährige Prozesse infrage gestellt und moderne Hardware für die Raumfahrt in einem beschleunigten Zeitplan qualifiziert haben.“ „Diese operative Dringlichkeit wird der NASA zugutekommen, wenn wir die wertvollste Wissenschaft und Forschung im Orbit und auf der Mondoberfläche betreiben. Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, ergänzte er.

Mit der nun erlaubten Möglichkeit, mit Smartphones spontan Schnappschüsse zu machen, eröffnen sich den Astronauten potenziell neue Möglichkeiten für Foto- und Videoaufnahmen. Es könnte etwa nützlich sein, wenn Astronauten ein Experiment durchführen oder aus dem Fenster schauen und ein interessantes Phänomen beobachten.

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Dass Smartphones oder Tablets ins All mitgenommen werden, ist indes nicht vollkommen neu: So waren beispielsweise zwei iPhone 4s an Bord der letzten Space-Shuttle-Mission im Jahr 2011. Zudem hatten Astronauten, die in den vergangenen zehn Jahren an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) gelebt haben, Tablets mitgenommen, um sich mit dem Internet zu verbinden und mit ihren Familienmitgliedern zu kommunizieren.

Weniger strikt als die Auflagen der NASA hinsichtlich technischer Geräte sind private Raumfahrtmissionen: So konnten Astronauten des Polaris-Dawn-Flugs und der Axiom-Missionen Smartphones mitnehmen. Der Milliardär und jetzige NASA-Chef Isaacman hatte den Polaris-Flug übrigens finanziert und war selbst als Astronaut an Bord.


(afl)



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#TGIQF: Das Quiz rund um das Licht


Der Winter ist noch da und hat Teile von Deutschland mit Schnee und Eis im Griff. Aber ein Ende ist abzusehen: Es ist im Vergleich zum Dezember bereits länger hell. Die knapp 4 Minuten, die Sonne pro Tag länger am Himmel zu sehen ist, machen sich in der Summe deutlich bemerkbar.

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Mehr Licht bedeutet auch, dass die Tage „länger“ werden. Am Licht orientieren sich Mensch und Natur und legen ihren Tagesrhythmus nach der Sonne. Licht ist aber auch physikalisch sehr spannend.


#TGIQF: Das heise-online-Quiz

#TGIQF: Das heise-online-Quiz

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:

In unserem Quiz dreht sich zur Feier des täglichen Helligkeitsgewinns alles um das Thema Licht. Die meisten Fragen drehen sich um Physik, Namen und Eigenschaften, um das Partywissen zu erweitern, wenn die Schuldaten nicht mehr griffbereit im Kopf liegen.

Wer hat einen Nobelpreis für Physik wegen der Beschreibung des Photoeffekts erhalten? Das wollen wir von Ihnen wissen, in unserem kleinen Nerdquiz zum Wochenendstart. Wir bekennen, wie einst die Münchner Freiheit in ihrem etwas unbeholfenem Versuch, den NDW-Hype mitzunehmen: Wir steh’n auf Licht!

Auch in dieser Woche lieferten die #heiseshow und Moderatorin Anna Bicker drei Fragen vorab: Dr. Volker Zota und Malte Kirchner ließen ihr Licht leuchten und glänzten mit richtigen Antworten. Das genannte arte-Video zum problematischen Verhältnis der Physik zum Lichtschwert finden Sie hier.

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.

Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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