Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: RAG-Systeme effizient evaluieren und optimieren
Ein RAG-System (Retrieval-Augmented Generation) kombiniert eine Suchmaschine mit einem Sprachmodell: Es findet zuerst relevante Texte und nutzt sie dann, um eine passende Antwort zu formulieren. So kann die KI auf externes Wissen zugreifen und präzisere Ergebnisse liefern.
Weiterlesen nach der Anzeige
In dem zweitägigen Intensiv-Workshop RAG-Systeme systematisch evaluieren und optimieren lernen Sie, wie Sie RAG-Systeme systematisch bewerten, Schwächen identifizieren und durch den Einsatz moderner Frameworks wie RAGAS fundierte Leistungsanalysen durchführen. Sie lernen fortgeschrittene Techniken wie Semantic Chunking, Hybrid Search, Query Expansion und Reranking kennen und wenden diese direkt in praktischen Übungen an, um Genauigkeit, Relevanz und Effizienz Ihrer RAG-Anwendungen nachhaltig zu verbessern.
Jede Menge Praxis mit echten Anwendungsfällen
Die Schulung ist interaktiv aufgebaut, mit hohem Praxisanteil und intensiver Betreuung durch zwei erfahrene Trainer. In kleinen Teams oder Zweiergruppen arbeiten Sie an realitätsnahen Use Cases und entwickeln eigenständig Lösungsstrategien für typische Herausforderungen in produktionsnahen Szenarien. So erleben Sie unmittelbar die Wirkung verschiedener Optimierungsansätze und lernen, diese gezielt zu kombinieren.
|
Februar 12.02. – 13.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 15. Jan. 2026 |
|
Juni 18.06. – 19.06.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 21. Mai 2026 |
|
August 20.08. – 21.08.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Jul. 2026 |
Angesprochen sind Softwareentwickler und AI-Engineers, die mit RAG vertraut sind und ihre Systeme in Bezug auf Leistung, Relevanz und Robustheit systematisch weiterentwickeln möchten.
Die Softwareentwickler Steve Haupt und Lilli Huss von andrena objects leiten den Workshop. Steve Haupt hat sich auf KI-Themen spezialisiert, eigene KI-Anwendungen entwickelt, zahlreiche Vorträge zu Künstlicher Intelligenz gehalten und mehrere KI-Trainings konzipiert. Lilli Huss hingegen legt ihren Fokus auf Clean Code, testgetriebene Entwicklung und den praktischen Einsatz generativer KI.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Fahrassistenz: Hyundai entwickelt „Vision Pulse“-Sensorfusion mit Lidar und UWB
Assistenzfunktionen im Auto sind auf eine verlässliche automatische Umgebungserkennung möglichst nahe an der Echtzeit angewiesen. Jeder, der solche Systeme schon benutzt hat, weiß allerdings, dass sie nicht immer richtig liegen in ihrer Einschätzung. Die Hoffnung der Industrie liegt dennoch darin, mithilfe dieser Fähigkeiten den Fahrer immer besser unterstützen und künftig ganz ersetzen zu können. Wie alle großen Mitspieler arbeitet auch der Hyundai-Konzern mit seiner Automarke Kia fleißig an der Perfektionierung des assistierten Fahrens und stellt ein System namens „Vision Pulse“ vor. Da jede zurzeit bekannte Methode zur Ortsbestimmung und Umfelderfassung unter bestimmten Bedingungen fehlerbehaftet arbeitet, setzt man mehrere Techniken gleichzeitig ein, damit sie sich mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen ergänzen. Man bezeichnet das etwas verallgemeinernd als „Sensorfusion“.
Weiterlesen nach der Anzeige
Zuverlässig und zentimetergenau
Schon seit Längerem hat sich eine Positionierung von anderen Verkehrsteilnehmern mithilfe von Lidar bewährt, auch wenn selbst dieses teure System in Grenzbereichen fehlerbehaftet sein kann. Eine parallel arbeitende Umfelderfassung auf Basis elektromagnetischer Ultrabreitband-Signale im Gigahertzbereich (UWB, wie „Ultra Wideband“) kann diese Fehler in Quasi-Echtzeit korrigieren und damit die Grundlage für eine zentimetergenaue, zuverlässige Raumorientierung bieten. Zudem ist UWB praktisch nicht durch andere Funkwellen störbar und wird auch nicht gebeugt. Mehrere wissenschaftliche Arbeiten haben das mittlerweile gut zeigen können. Die Hoffnungen auf diese Art der Umfelderkennung sind daher groß. Dazu kommt, dass die Ultrabreitbandtechnik im Gegensatz zu Lidar äußerst kostengünstig ist und vergleichsweise wenig Strom benötigt.
Der Hyundai-Konzern möchte diese Art der Sensorfusion künftig in Pkws seiner Marken Hyundai, Kia und Genesis einsetzen, um die Qualität ihrer Assistenzsysteme zu verbessern. Als Markennamen hat man sich „Vision Pulse“ ausgedacht. Der Konzern verspricht, die Assistenz sei damit in der Lage, in einem Umkreis von 100 m Objekte mit einer Fehlertoleranz von nur 10 cm zu orten und spricht von einer Erkennungsgenauigkeit von über 99 Prozent „auch bei widrigen Wetterbedingungen oder Dunkelheit“. Seine „hohe Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen 1 und 5 Millisekunden“ soll ein „effektives Sicherheitsmanagement in Echtzeit“ ermöglichen. Algorithmen extrahieren aus den Daten die Positionen und Bewegungsrichtungen mehrerer für das Fahrzeug relevanter Objekte, selbst wenn sie sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, wie Hyundai schreibt. Das System wird in diesem Video von Kia gezeigt:
Sender einbeziehen
Zusätzlich soll der Empfänger zur Ortung über die eigene Wellenausbreitung auch die UWB-Signale nutzen, die andere mit dieser Technologie arbeitende Geräte abstrahlen. Damit soll die Erkennung noch differenzierter werden und immer dichter, je mehr dieser kleinen Sender auf den Straßen unterwegs sind. Hyundai baut sie, wie viele andere Hersteller bereits in die eigenen Autos für die Kommunikation mit einem Funkschlüssel ein. Zudem nutzen auch einige Smartphones, Smartwatches und Tracker UWB für bestimmte Funktionen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Hyundai schlägt sogar vor, auf dieser Basis möglichst viele kleine Sender an Fußgänger zu verteilen und damit bei Kindergarten- und Schulkindern zu beginnen. Gerade die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer wären dann potenziell besser geschützt als die meisten anderen. Noch befindet sich das System in einer Testphase unter realistischen Alltagsbedingungen und realen industriellen Umgebungen. Kia und Hyundai Motor testen zurzeit in einem eigenen Entwicklungszentrum in Hwaseong und dem Seehafen in Busan (beide in Korea), wie Vision Pulse helfen kann, Zusammenstößen zwischen Arbeitsfahrzeugen und Fußgängern vorzubeugen.
Mehr über Hyundai
(fpi)
Künstliche Intelligenz
HomePod 2: Unschönes Jubiläum | heise online
Geburtstag der nervigen Art: Anfang Februar feierte Apples HomePod 2, die zweite Generation des größeren der beiden Smart Speaker des Herstellers, seine dreijährige Verfügbarkeit ohne Upgrades. Wer die Hardware heute kauft, bekommt also Technik von 2023 – für 349 Euro. Ob und wann Apple eine neue Modellvariante auf den Markt bringt, ist unklar, aktuelle Gerüchte dazu gibt es nicht. Beim billigeren HomePod mini sieht es allerdings noch schlechter aus: Dieses Modell hat Apple seit November 2020 (!) nicht mehr aktualisiert, zwischenzeitlich nur mit neuen Farbvarianten versehen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der HomePod 2 war eine Überraschung
Rückblick: Als der HomePod 2 am 3. Februar 2023 auf den Markt kam, hatte Apple den Vorgänger von 2018 bereits seit gut zwei Jahren eingestellt. Entsprechend waren viele Gerüchteköche überrascht, dass Apple noch einmal nachlegte. Was erschien, war dann eine leicht modernisierte Variante des allerersten HomePod: Der HomePod 2 bekam den schnelleren S7-Chip, eine Ultra-Wideband-Unterstützung über den U1, ein – mit etwas Mühe – entnehmbares Stromkabel sowie einen Luftfeuchtigkeits- und Temperatursensor.
Zudem baute Apple eine Erkennung von Geräuschen – etwa Rauchmelderalarmen – ein. Die Anzahl verbauter Hochtöner (Tweeter) wurde jedoch reduziert und auch an den Mikrofonen wurden zwei eingespart. Sonstige Neuerungen, etwa ein echtes Display, wurden jedoch nicht integriert. Verkauft wird die Hardware auch heute noch in zwei Farbvarianten: „Mitternacht“ (ein Schwarz-Blau-Ton) und Weiß.
Geräte verabschieden sich langsam
Besitzer des HomePod, die ihr Gerät bei Erscheinen gekauft haben, klagten zwischenzeitlich über Probleme mit dem Display und der Netzverbindung. Ein Gerät in der Mac & i-Redaktion verabschiedet sich regelmäßig als Home Hub (HomeKit-Steuerzentrale) aus dem Netzwerk. Nach mehreren Einsatzjahren offenbar häufiger auftretende Probleme mit dem Touchsensor, die zu „Geisterklängen“ führen, scheint es beim HomePod 2 hingegen nicht zu geben.
Momentan ist unklar, wie es beim HomePod weitergeht. Seit vielen Monaten gibt es Gerüchte, dass Apple ein neues Modell mit Display plant – oder ein iPad-ähnliches HomeKit-Steuergerät mit Lautsprecher-Dock. Zuletzt war es aber auch hier ruhiger in der Apple-Spekulantenszene geworden. Fans des HomePod brauchen also Geduld. Die veraltete Hardware sollte man aber nur noch kaufen, wenn man sie wirklich braucht.
Weiterlesen nach der Anzeige
(bsc)
Künstliche Intelligenz
AirDrop-Support für Android: Google weitet Verfügbarkeit auf weitere Geräte aus
Googles Quick Share und Apples AirDrop arbeiten seit dem 21. November 2025 zusammen, sodass Daten zwischen iPhones, Macs und Android-Geräten nahtlos ohne zusätzliche Software übertragen werden können. Den Startschuss machte Google mit den eigenen Pixel-10-Geräten. In diesem Jahr soll der Datenaustausch für weitere Android-Geräte freigegeben werden. Unter anderem bestätigte Nothing den Einzug der Funktion.
Weiterlesen nach der Anzeige
AirDrop-Support für mehr Android-Geräte
Im Zuge einer Veranstaltung bestätigte Eric Kay, Vice President of Engineering für die Android-Plattform, gegenüber Android Authority, dass die AirDrop-Interoperabilität in diesem Jahr weit über Pixel-Smartphones hinaus ausgeweitet werden soll.

Verstehen sich: Quick Share auf Android-Smartphone mit AirDrop auf iPhone.
(Bild: Google)
Weiter erläuterte er: „Wir haben viel Zeit und Energie investiert, um sicherzustellen, dass wir etwas entwickeln konnten, das nicht nur mit dem iPhone, sondern auch mit iPads und MacBooks kompatibel ist.“ Nachdem Google gezeigt habe, dass dies funktioniere, arbeitet das Unternehmen mit seinen Partnern daran, die Interoperabilität „auf den Rest des Ökosystems auszuweiten“. Nutzerinnen und Nutzer könnten sich „schon bald auf einige spannende Ankündigungen freuen“, sagte Kay.
Der Google-Manager nannte noch keine Partner für den AirDrop-Support, allerdings kündigte Nothing-CEO Carl Pei schon im November an, diese Funktion auf den eigenen Smartphones zu integrieren. Ferner deutete Qualcomm auf X an, AirDrop-Unterstützung auf Smartphones mit Snapdragon-Chip zu bringen.
Offenbar war die Interoperabilität zwischen Quick Share und Apples AirDrop kein Projekt, das nur für die eigenen Pixel-Geräte bestimmt war. Denn Google hatte die AirDrop-Interoperabilität nicht an eine bestimmte Systemkomponente für Pixel-Geräte gekoppelt. Stattdessen hat Google die Quick-Share-Erweiterung von einem System-App-Stub zu einer vollständigen APK mit eigenem Play-Store-Eintrag erweitert. Durch diese Entwicklung hat Google den AirDrop-Support zu einer vollen Quick-Share-Funktion gemacht. Ob die Erweiterung jedoch für sämtliche Geräte mit Quick-Share-Unterstützung angeboten wird, ist noch unklar.
Leichterer Umstieg zwischen iOS und Android kommt
Weiterlesen nach der Anzeige
Zusätzlich zur kommenden AirDrop-Interoperabilität für Android-Geräte bemüht sich Google laut Kay darum, den Umstieg auf Android für iPhone-Nutzer zu vereinfachen: „Wir werden auch daran arbeiten, den Umstieg für diejenigen zu vereinfachen, die sich dafür entscheiden, ihre Daten zu übertragen, und sicherzustellen, dass sie alles haben, was sie von ihrem alten Telefon hatten. Es gibt also noch viel mehr zu tun.“
Lesen Sie auch
Schon im Dezember 2025 bestätigten Google und Apple, dass sie hinsichtlich eines einfacheren Datentransfers zwischen Android und iOS enger zusammenarbeiten. Dabei sollen mehr Dateiformate als bisher von einem aufs andere Betriebssystem übertragen werden können. Unter anderem sollen Kontakte, Kalenderereignisse, Nachrichten, Fotos, Dokumente, WLAN-Netzwerke, Passwörter und auch Daten aus Apps von Drittanbietern transferiert werden können. Im Unterschied zu den bisherigen Lösungen soll der optimierte Weg auch drahtlos ablaufen. Die EU begrüßte bereits Apples und Googles Pläne, einen nahtloseren Datenumzug zwischen iPhone und Android-Geräten zu ermöglichen.
(afl)
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 1 MonatSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeiter billig Tanken und Heizen: Koalition will CO₂-Preis für 2027 nicht erhöhen
