Apps & Mobile Entwicklung
Rückblick 2025: Welche Technik und Hardware habt ihr dieses Jahr gekauft?

Die letzte Sonntagsfrage im Jahr steht traditionell unter dem Motto eurer Technik- und Hardware-Neuanschaffungen des Jahres. Habt ihr 2025 aufgerüstet und welche Technik war unter dem Weihnachtsbaum zu finden? Zusätzlich möchte die Redaktion wissen, ob es bereits Pläne für PC-Upgrades im kommenden Jahr gibt.
Eure Technik-Neuanschaffungen des Jahres
Was habt ihr dieses Jahr an Technik gekauft? Das Jahr 2025 brachte im Bereich Grafikkarten gleich zu Beginn zahlreiche Neuvorstellungen von allen drei Herstellern mit. Und abseits des PCs gab es auch allerhand neue Technik – etwa die Switch 2, neue OLED-Bildschirme sowie -Fernseher und selbstverständlich neue Smartphones.
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Smartphone
Historie: 32,5 % ➘ 30,4 %
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Smartwatch oder Fitnesstracker
Historie: 13,8 % ➚ 14,3 %
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Tablet
Historie: 9,3 % ➚ 13,2 %
-
Notebook
Historie: 11,2 % ➚ 11,8 %
-
PC-System
Historie: 9,4 % ➘ 6,3 %
-
PC-Komponenten / Hardware
Historie: 62,1 % ➘ 48,0 %
-
PC-Eingabegeräte
Historie: 27,4 % ➘ 26,8 %
-
Spielkonsole und Zubehör
Historie: 12,8 % ➘ 9,5 %
-
Bildschirme
Historie: 19,0 % ➚ 20,0 %
-
Fernseher
Historie: 10,8 % ➘ 10,7 %
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TV-Peripherie (Receiver, HiFi etc.)
Historie: 7,5 % ➙ 7,5 %
-
Lautsprecher und Kopfhörer, Audiotechnik
Historie: 27,2 % ➙ 27,2 %
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Fotografie (Kamera, Objektive etc.)
Historie: 5,2 % ➘ 4,7 %
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Virtual Reality
Historie: 5,3 % ➘ 4,8 %
-
Technisches Spielzeug (Drohnen, ferngesteuerte Autos etc.)
Historie: 3,8 % ➚ 4,5 %
-
Heimnetzwerk und NAS
Historie: 15,8 % ➚ 18,5 %
-
Smart Home
Historie: 19,1 % ➚ 20,4 %
-
Haushaltsgeräte (Staubsaugerroboter, Waschmaschine etc.)
Historie: 19,7 % ➚ 22,2 %
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Gartengeräte (Mähroboter, Rasenmäher etc.)
Historie: 5,2 % ➚ 6,0 %
-
Werkzeuge (Akkuschrauber etc.)
Historie: 17,6 % ➚ 18,1 %
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Balkonkraftwerk, Stromspeicher, Wallbox etc.
Historie: 7,2 % ➚ 7,8 %
-
Kleinkram (Kabel, Powerbank, USB-Sticks etc.)
Historie: 47,2 % ➚ 51,3 %
-
etwas anderes, siehe meinen Kommentar im Forum
Historie: 5,3 % ➚ 5,7 %
Auch die folgende Fragestellung entspricht der Umfrage, die bereits in den vergangenen Jahren gestellt wurde und sich einzig und allein auf euren PC bezieht. Dass die Community überwiegend aus DIY-PC-Bastlern besteht, ist gemeinhin bekannt, aber wurde der PC im vergangenen Jahr auch ganz konkret aufgerüstet?
-
Ich habe einen komplett neuen Gaming-PC angeschafft.
Historie: 11,5 % ➚ 13,2 % ➘ 6,6 %
-
Ich habe meinen Prozessor aufgerüstet.
Historie: 16,1 % ➚ 25,9 % ➘ 21,0 %
-
Damit einhergehend stand der Wechsel auf ein neues Mainboard an.
Historie: 9,8 % ➚ 14,3 % ➘ 11,7 %
-
Dieses Jahr wurde bei mir eine neue Grafikkarte fällig.
Historie: 21,0 % ➚ 32,7 % ➘ 16,0 %
-
Zu diesem Zweck brauchte es auch ein neues Netzteil.
Historie: 7,5 % ➚ 12,4 % ➘ 7,8 %
-
Mein Gaming-PC hat mehr Arbeitsspeicher erhalten.
Historie: 6,5 % ➚ 18,2 % ➘ 12,4 %
-
Ich brauchte mehr Speicherplatz – neue SSDs oder HDDs wurden gekauft.
Historie: 11,0 % ➚ 31,9 % ➘ 20,2 %
-
Ich habe dieses Jahr die Kühlung meines Rechners überarbeitet.
Historie: 5,9 % ➚ 15,3 % ➘ 12,3 %
-
Mein Gaming-PC ist in ein neues Gehäuse gezogen.
Historie: 5,8 % ➚ 9,2 % ➘ 8,1 %
-
Ich habe meinen Gaming-PC dieses Jahr anderweitig aufgerüstet.
Historie: 3,1 % ➚ 3,3 % ➚ 3,6 %
-
Dieses Jahr habe ich vom Aufrüsten abgesehen.
Historie: 33,8 % ➘ 13,5 % ➚ 42,0 %
-
Ich besitze keinen Gaming-PC respektive spiele nicht auf meinem PC.
Historie: 5,5 % ➘ 4,3 % ➚ 6,3 %
Welche Technik lag bei euch unterm Baum?
Weitere Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gibt es heute nicht. Stattdessen werden diese Woche noch zwei offene Fragen gestellt: Welche Technik lag bei euch unter dem Baum – sei es, weil jemand anderes eventuell euren Wunsch erfüllt hat, oder weil ihr jemand anderem damit eine Freude gemacht habt.
- Hast du Technik oder Hardware zum Fest verschenkt?
- Hat man dir oder hast du dir selbst Technik unter den Baum gelegt?
Und im nächsten Jahr?
Ohne neue Grafikkarten am Horizont und bei absurden Preisen für Arbeitsspeicher und zunehmend auch SSDs ist es vermutlich wenig verlockend, über ein PC-Upgrade nachzudenken – oder? Habt ihr vielleicht schon Pläne, welche Komponente nächstes Jahr in den Gaming-Rechner einziehen soll? Oder seid ihr mit eurem System aktuell wunschlos glücklich?
-
Nächstes Jahr muss ein komplett neuer Gaming-PC her.
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Prozessor
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Mainboard
-
Arbeitsspeicher
-
Grafikkarte
-
Netzteil
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Speicherplatz (SSD, HDD)
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Kühlung (CPU-Kühler/AiO, Gehäuselüfter, WaKü)
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Gehäuse
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Bildschirm
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Maus
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Tastatur
-
Audio-Peripherie (Kopfhörer, Lautsprecher, Headset, Mikrofon etc.)
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Sonstiges (Sensoren, Kabel, LEDs, Optik etc.)
-
Derzeit habe ich für nächstes Jahr kein Upgrade im Sinn.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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HBM4 für Nvidia Vera Rubin: Samsung startet Massenproduktion und Auslieferung

Samsung geht medial in die Offensive und verkündet den Start der Massenproduktion und Auslieferung von HBM4 mit 11,7 Gbps. Hinter SK Hynix will man der größte Produzent werden, vor allem aber will man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Denn auf dem Papier hat Samsung das beste Produkt, SK Hynix bekommt dennoch Vorrang.
Zuverlässigkeit hat Vorrang
Samsungs Worten müssen nun echte Taten folgen. Ankündigen konnte das Unternehmen in den letzten Jahren stets, und zum Teil auch medial sehr offensiv, doch das finale Endprodukt wurde dem selten gerecht. Bei HBM3e war es besonders schlimm, weshalb SK Hynix auch bei HBM4 nun den Vorrang für Nvidias Vera Rubin bekommt. Denn ein verlässlicher Lieferant ist wichtiger als einer, der nur auf dem Papier das bessere Produkt hat. Bis zu 70 Prozent Anteil bei Nvidia soll gemäß letzten Gerüchten so erneut auf SK Hynix entfallen, während sich Samsung und Micron um die restlichen Prozente streiten dürfen – hier jedoch mit Vorteil für Samsung, da Micron bei HBM4 speziell für Nvidia wohl leicht im Verzug ist.
Samsung stellt den neuen HBM4 im sogenannten 1c-Fertigungsprozess her. Es setzt die 12 Lagen für 24 oder auch 36 GByte dann zudem auf einen 4-nm-Base-Die, der ebenfalls aus eigener Herstellung stammt. Auf dem Papier ist das Produkt damit dem vom SK Hynix überlegen: Hier nutzt man noch den 1b-Prozess, dazu einen 12-nm-Base-die von TSMC. Fortschritt an allen Fronten birgt bei Samsung aber auch Risiken: Die zur Verfügung stehende neueste Fertigungskapazität ist noch eher gering, zudem könnte die Ausbeute geringer ausfallen. Bei SK Hynix wiederum ist das kein Problem, dort wird 1b schon lange genutzt, und 12 nm gibt es von TSMC seit einem Jahrzehnt.
Upgrades auf 13 Gbps und HBM4e in der Pipeline
Schenkt man Samsung Glauben, funktioniert das Produkt dieses Mal aber gleich zum Start wie gewollt. Zudem soll sich HBM4 in naher Zukunft von 11,7 Gbps auf 13 Gbps beschleunigen lassen. Die 11,7 Gbps gelten aktuell jedoch als der Sweet Spot, den alle drei HBM-Fertiger Samsung, Micron und SK Hynix erreichen können. Nvidia stellt sich so möglichst breit auf, um auch möglichst viel funktionsfähigen Speicher ohne Probleme erhalten zu können. Auch andere Unternehmen wie AMD, Google, Microsoft, Broadcom und weitere werden künftig für ihre AI-Lösungen auf HBM4 setzen.
Auch HBM4e steht schon vor der Tür. Ab Sommer sollen bereits die ersten Samples ausgeliefert werden, Custom-HBM folgt dann 2027 gemäß Kundenwünschen.
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Das zeichnet die neuen Mähroboter aus
Wer Rasenmähen bisher für eine lästige Pflicht gehalten hat, dürfte jetzt umdenken. Ein etablierter Hersteller von Mährobotern zeigt mit einer neuen Generation autonomer Geräte, wie intelligent und unkompliziert moderne Rasenpflege heute sein kann.
Schluss mit ewigem Einrichten und stressigem Nachjustieren. Die neue Generation kommt ganz ohne Kabel und Referenzstationen aus. Eine KI-gesteuerte Kamera sorgt dafür, dass die Roboter ihre Umgebung selbstständig erfassen, Hindernisse erkennen und ihnen souverän ausweichen.
Neue Stiga-Mähroboter mit neuem Ansatz
Das Unternehmen setzt bei der neuen Mähroboter-Generation auf eine punktgenaue Orientierung per Quad-Band-RTK-GNSS. Unterstützt wird das Ganze von einem aktiven Leitsystem (AGS), das für saubere Mähbahnen sorgt. Damit sollen die Roboter auch in anspruchsvollem Gelände zuverlässig und effizient zurechtkommen. Dabei sollen sie nicht nur Rasen erkennen, sondern unterscheiden ihn klar von Blumenbeeten, Wegen oder Sandflächen.
STIGA bringt die neue Vista-Serie gleich in acht Varianten an den Start: A 6v, A 8v, A 10v, A 15v, A 25v, A 50v, A 100v und A 140v. Damit deckt das Unternehmen alle Flächen ab, vom kleinen Siedlungsgarten bis hin zu großzügigen Grünflächen. Die kompakten Modelle A 6v und A 8v fühlen sich ab rund 600 Quadratmetern wohl und überzeugen mit schlanker Bauweise und smarter Navigation. Geräte wie der A 15v oder A 25v zielen auf klassische Familiengärten und kommen auch mit mehreren tausend Quadratmetern problemlos klar.
Die kräftigeren Modelle A 50v, A 100v und A 140v sind für große Grundstücke gemacht und liefern mehr Power, längere Laufzeiten und eine besonders präzise Steuerung. Und damit nicht genug: STIGA verbindet die smarte Technik mit einem cleveren Mulchsystem. Das Gras wird schonend geschnitten, fein verteilt und dient direkt als natürlicher Dünger für einen dichten, weichen Rasen. Dank Sensoren wissen die Roboter außerdem, ob es regnet oder der Rasen noch feucht ist, und legen nur dann los, wenn die äußerlichen Bedingungen wirklich passen.
Keine Antennen mehr notwendig
Im Zentrum der neuen Mähroboter steht eine KI-gesteuerte Kamera, die zuverlässig zwischen Rasen und Hindernissen unterscheidet und so für einen reibungslosen Mähbetrieb sorgt. Hinzu kommt, dass ein integriertes System Satellitensignale in Echtzeit auswertet. Dadurch passen die Roboter ihre Navigation selbst bei schwachem Empfang automatisch an. Dank der Antenna-FREE-Funktion kommen die Geräte zudem komplett ohne Kabel oder Referenzstationen aus.
Auch die Bedienung bleibt angenehm unkompliziert. Gesteuert werden die Mähroboter über die STIGA.GO-App, mit der sich Mähpläne jederzeit starten, anpassen oder pausieren lassen. Während der Roboter selbstständig seine Arbeit erledigt, sind auch Wartung, Reinigung und Updates einfach und schnell erledigt.
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Ausrüstung für SMIC in China: Applied Materials hat „versehentlich“ das Embargo gebrochen

Applied Materials hat die Exportrichtlinien der USA verletzt und Maschinen an SMIC in China geliefert. Nun zahlt das Unternehmen eine Strafe in Millionenhöhe, sie resultiert aber aus keiner Verurteilung, sondern aus einem Vergleich. Dies ist in den USA durchaus üblich, nun können die Geschäfte einfach weitergehen.
Applied Materials gehört zu den großen westlichen Fabrikausrüstern, ohne die in modernen Halbleiterwerken wenig geht, weshalb die Produkte auch bei quasi jedem namhaften Hersteller in den Fabriken anzutreffen sind. Und so gehörte traditionell auch China zum Kundenkreis, allen voran die größte Foundry des Landes: SMIC. Mit stetig strengeren Exportbestimmungen der US-Regierung musste sich Applied Materials jedoch von einem großen Kundenkreis verabschieden, hat es dabei aber wohl nicht ganz so genau genommen.
Kein Vorsatz, nur ein „misunderstanding“
Wie das Unternehmen heute selbst bekanntgab, hat der Konzern zwischen November 2020 und Juli 2022 die Exportrichtlinien verletzt, in dem Maschinen an einen „bestimmten Kunden“ geliefert wurden, obwohl das untersagt worden war. Namen werden offiziell hier nicht genannt, Reuters berichtete jedoch bereits 2023, dass es wohl SMIC sei.
Applied Materials spricht indessen nicht von einem bewussten Verstoß, sondern erklärt, dass ein „misunderstanding of the applicability of those regulations“ die Ursache gewesen sein; man also nicht in böser Absicht gehandelt habe. Solche Aussagen sind jedoch Normalität, damit ein Vergleich überhaupt erzielt werden kann und die Geschäfte danach weitergehen. Eine mutwillige Verletzung gibt letztlich kein Unternehmen zu, solange es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Nicht das erste Unternehmen (und wohl nicht das letzte)
Bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 28,4 Milliarden US-Dollar und 7 Milliarden US-Dollar Nettogewinn im Geschäftsjahr 2025 ist die Strafe von 252 Millionen US-Dollar am Jahresende letztlich dann kaum mehr als eine Fußnote. Applied Materials ist auch nicht der erste Hersteller, der sich mit den USA verglichen hat. Im letzten Jahr zahlte Cadence 140,6 Millionen US-Dollar, da ebenfalls die Exportrichtlinien verletzt wurden. Lip-Bu Tan, nun Intel-CEO, war seinerzeit Chef bei Cadence, das Thema schlug deshalb im vergangen Jahr durchaus Wellen.
Dass die Geschäfte für Applied Materials weitergehen, will natürlich auch die USA. Zeitgleich zu dem Schuldeingeständnis gab das Unternehmen nämlich bekannt, dass Samsung Partner im nun 5 Milliarden US-Dollar teuren EPIC-Komplex im Silicon Valley wird. Die Einrichtung soll in diesem Jahr eröffnen und dann „world’s largest and most advanced facility for collaborative semiconductor process technology and manufacturing equipment R&D“ sein.
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