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Werbeoffensive in Deutschland: Wie Leap zur sympathischsten chinesischen Automarke werden will


Mal spontan jemanden überraschen – mit einem Anruf aus einem B10 von Leapmotor International. Der E-Autobauer hat um den Jahreswechsel eine Social-Media-Kampagne anlaufen lassen.

Bislang ist Leapmotor in Deutschland werblich noch nicht stark in Erscheinung getreten. Seit dem Jahreswechsel hat sich das geändert. Die Marke gibt für 2026 eine Losung für das Land aus.

Manche Neujahrsvorsätze haben den sechsten Tag des noch jungen Jahres nicht mehr erlebt. Bei Leapmotor Deutschland mit Sitz in Rüsselsheim ist das anders. Das Joint Venture des chinesischen Elektroautoherstellers Leapmotor und des Automobilkonzerns Stellantis ist derzeit mit einer Kampagne unterwegs, die auf der Metaebene durchaus eine gesellschaftliche Botschaft enthält. „Einfach mal Leap sein“ heißt das Motto der Aktion. In Zeiten, in denen Wut, Hass und das Recht des Stärkeren trenden, ist das Spiel mit der Phonetik des eigenen Markennamens eine Aufforderung zu mehr Freundlichkeit im Alltag. Die Kommunikation hat für die junge Marke eine strategische Bedeutung. „Wir wollen Leapmotor zur sympathischsten chinesischen Marke machen“, sagt Michael Haug. Der Manager führt in Deutschland das Marketing des Auto-Start-ups. Er will die Marke bekannter machen und in der Mitte der Gesellschaft positionieren. Dem Wettbewerb bei vielen Auto-Kampagnen um mehr Reichweite, schnellere Ladezeiten und stärkere Akkus geht er bewusst aus dem Weg. „Die rationalen Kaufgründe müssen Elektroautos ohnehin erfüllen. Wir wollen mit Emotionen die Menschen für uns gewinnen“, erklärt er.
Einer der ihm dabei hilft, ist Markus Zwilling. Im Austausch mit dem Geschäftsführer von New Step Media ist die Kampagne in wenigen Wochen entstanden. Die beiden Partner nutzen dafür die gute alte Straßenumfrage. In Städten wie Frankfurt und Darmstadt gibt der Autohersteller Menschen die Möglichkeit, Mitmenschen mit einem freundlichen Anruf aus einem Auto zu überraschen. Die eigenen Eltern, den Freund, die Partnerin, die Schwester. Für die Auswahl der Personen und die Anrufe gibt es keine Vorgaben. Es gibt kein Skript. Die Menschen entscheiden selbst, wen sie anrufen möchten und was sie sagen. Es sind echte Gespräche. Kurz. Knapp. Authentisch. Die Telefonate lösen bei den Angerufenen unterschiedliche Reaktionen aus. Freude. Überraschung, aber auch Zweifel, ohne zu viel verraten zu wollen. „Es ist spannend zu hören, wie die Menschen reagieren. Viele sind es heutzutage nicht mehr gewohnt, einfach mal ein paar nette Worte zu hören. Das ist zwar etwas traurig aber wir steuern da einfach gegen“, sagt Zwilling.
Der zweite Punkt, der beim Scrollen durch die Videos auffällt: Das Modell – es ist der neue B10, der gerade seine Markteinführung feiert – spielt kaum eine Rolle. Die Kampagne soll keine Autos verkaufen, noch Werbung für das Modell machen. „Wir wollen nur einen Push geben, öfter freundlich zueinander zu sein“, sagt Zwilling. Er sieht die Kampagne in einer größeren Dimension. „Leap sein kann als Synonym für viele positive Dinge stehen. Freundliche Worte sind ein Anfang. Die Marke möchte einfach für diese Freundlichkeit und ein Miteinander stehen.“

Welche Wirkung so ein Ansatz haben kann, weiß er aus Erfahrung. NSM hatte 2019 gemeinsam mit Mercedes-Benz und den Looping Studios einen rührenden Film um einen blinden Automechaniker zum Valentinstag gestreut. Bis heute zählt „My Father’s Dream“ zu den erfolgreichsten Filmen des Stuttgarter Edelautobauers.

Die verschiedenen Videos von Leapmotor werden derzeit vor allem über TikTok gestreut. Der Autohersteller und NSM nutzen zudem Instagram und Youtube. „Einfach mal Leap sein“ könnte noch eine ganze Weile laufen. „Wir haben ein paar Ideen, die wir noch besprechen, um die Kampagne zu verlängern“, sagt Haug. Das wäre dann ein Neujahrsvorsatz mit Range-Extender.



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Milano Cortina 2026: Samsung startet mit Team Galaxy in die Winterspiele


Elektronikhersteller Samsung setzt bei den olympischen und paralympischen Spielen auf Teamgeist

Samsung läutet den Countdown für die Olympischen Winterspiele 2026 ein: Das neue Team Samsung Galaxy mit 68 Athlet:innen aus 17 Ländern startet unter dem Motto „Open Always Wins“. Die Botschaft: Vielfalt, Offenheit und Innovation zählen – beim Sport genauso wie im Leben.

Mit dem Jahreswechsel hat der Countdown für die diesjährigen olympischen und paralympischen Winterspiele begonnen. Folgerichtig hat der Elektronikhersteller Samsung, der als weltweiter Partner der Spiele fungiert, gerade die Neuaufstellung seines Teams Samsung Galaxy für Milano Cortina 2026 bekanntgegeben. Es besteht aus 68 Athlet:innen aus insgesamt 17 Nationen, die in neun Wintersportdisziplinen antreten. Gemeinsam stehen sie für zentrale Botschaft „Open Always Wins“. Damit knüpft Samsung an die Kampagne an, die erstmals bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris vorgestellt wurde. Die Sportlerinnen sollen Fans weltweit inspirieren und die Werte Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft betonen.

Langjähriges Engagement

Samsung unterstreicht mit der neuerlichen Initiative sein langjähriges Engagement für die olympische und paralympische Bewegung: Schon seit den Winterspielen 1998 in Nagano ist das Unternehmen aus Südkorea globaler Olympia-Partner, seit 2006 auch Partner des Internationalen Paralympischen Komitees. Und das soll auch erst einmal so weitergehen: Die Partnerschaft läuft bis mindestens 2028 und wird durch technologische Innovationen wie KI, VR, AR und 5G geprägt, die das Erlebnis der Spiele für Athlet:innen und Fans revolutionieren sollen.

Wie der Titel des Teams dabei schon zum Ausdruck bringt, stehen vor allem mobile Momente im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Sportler:innen. Diese sollen ihre persönlichen Geschichten und Vorbereitungen in sozialen Netzwerken teilen und sich dabei darauf konzentrieren, wie sie eine persönliche Offenheit unterstützt hat, sowohl im privaten Leben als auch in ihrer Karriere.

Stories aus dem Leben

Stoff dafür ist sollte genug vorhanden sein: Zum Team gehören etwa Ian Matteoli, der italienische Snowboard-Pionier, der nach einer schweren Verletzung mit mutiger Kreativität zurückkehrte und als erster Fahrer einen neuen Trick im Wettkampf landete. Alex Hall aus den USA verbindet Sport und Kunst: Der Freestyle-Skifahrer bringt seine multikulturelle Perspektive in den Sport ein und inspiriert mit kreativen Skifilmen, die seine Offenheit und Innovationskraft widerspiegeln. Auch Mike Schultz, ebenfalls aus den USA, steht für die Kraft der Offenheit: Nach einem schweren Unfall baute der Para-Snowboarder seine Karriere komplett neu auf. Er entwickelte sogar seine eigene Prothese, um wieder an Elitewettkämpfen teilzunehmen, und gewann paralympisches Gold und Silber.

Die meisten Teammitglieder, insgesamt 39 von 68, hat Samsung aus dem Gastgeberland Italien gewählt, am zweithäufigsten mit sieben Athlet:innen sind die USA vertreten. Aber auch zwei Deutsche gehören dazu. Einer davon ist Leon Vockensberger, der ebenfalls zeigt, wie Offenheit für neue Wege zum Erfolg führt: Nach einer fast aufgegebenen Karriere und einer schweren Verletzung kämpfte er sich zurück bis aufs Weltcup-Podest.

Die olympischen Winterspiele werden am Freitag, 6. Februar 2026, eröffnet, die paralympischen Spiele einen Monat später, am 6. März.



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PayPal bringt Instant AI Checkout zum Microsoft Copilot


Copilot User können mit PayPal künftig direkt über die KI einkaufen. Merchants können ihre Produktkataloge für die AI-Assistenz bereitstellen und aus den Ergebnissen Conversions erhalten.

Die Art und Weise, wie wir online einkaufen, ist gerade einem massiven Wandel unterworfen. Denn wenn mehr und mehr Menschen mithilfe von KI-Lösungen suchen und Inhalte generieren, sich informieren, ja sogar News und Kontexte auf diese Weise rezipieren, wird der Klick zu Dritt-Websites seltener werden. Deshalb haben Unternehmen wie OpenAI und Perplexity bereits unmittelbar in die KI-Tools wie ChatGPT und Perplexity Checkout-Optionen integriert. Mit diesen erhalten User die Möglichkeit, direkt aus dem KI-Chat heraus Produkte zu finden und zu kaufen. Davon können auch Marken und Händler:innen profitieren. Jetzt kooperiert Microsoft genau wie OpenAI und Perplexity mit PayPal, um eine weitere Checkout-Lösung für den Copilot bereitzustellen.


Perplexity und PayPal bringen den Checkout ins KI-Shopping

Holografische Einkaufstasche im digitalen Natur-Setting – Symbol für die neue Checkout-Integration von Perplexity und PayPal.
© Perplexity via Canva

Copilot Checkout: KI-Assistenz hilft bei Produktsuche und Einkauf

Wer mit dem Microsoft Copilot als Allround AI arbeitet, kann künftig nicht nur agentisch orientiert Einkäufe bei Drittseiten vorgeben oder planen, sondern sogar ohne Verlassen des AI Chats Shopping betreiben. Möglich macht es der neue Copilot Checkout, den Microsoft gemeinsam mit PayPal einführt.

Damit sollen User im AI Chat noch einfacher Produkte entdecken und evaluieren und bei Interesse mit einem Klick schnell kaufen können. PayPal wird in diesem Kontext das Inventar von beteiligten Händler:innen bereitstellen, die ihre Produktkataloge über PayPals Store-Synchronisation aus den agentischen Commerce Services hochladen können. Es wird dann gebrandete und Guest Checkouts direkt in Copilot geben. Neben PayPal als Bezahlmethode soll der Einkauf per Kreditkarte unterstützt werden.

Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal
Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal

Nayna Sheth, Head of Product für agentische Zahlungen bei Microsoft, meint:

PayPal’s leadership in commerce, payments and trusted relationships with hundreds of millions of consumers and merchants over 25 years make them an ideal partner. By integrating PayPal’s commerce expertise into Copilot, we’re enabling a simpler way to move from discovery to purchase while creating new opportunities for merchants and consumers alike.

Nutzer:innen können via Copilot kuratierte Shopping-Ergebnisse auf Basis der Inhalte von Händler:innen finden, die sie zum Kauf animieren mögen. Auf diese Weise können Merchants eine nahtlose Conversion-Option aufbauen, die keiner Weiterleitung auf die eigene Shop Website bedarf und den potentiellen Einkauf für User somit schneller und einfacher macht. Zunächst soll der neue Copilot Checkout für die Website Copilot.com bereitgestellt werden. Doch ein Roll-out für mehr Geräte und Kanäle ist geplant. Über PayPal.ai können sich interessierte Merchants bereits registrieren.


ChatGPT Shopping Checkout direkt in der App:

Shopify und Etsy starten

Einkaufstaschen-Icon mit Haken darin, Farbverlauf violett-blau im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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Ex-Polestar-CEO: Thomas Ingenlath wird wieder Design-Chef bei Volvo


Thomas Ingenlath kehrt als Design-Chef zu Volvo zurück

Volvo holt Thomas Ingenlath zurück. Der ehemalige CEO von Polestar wird kommenden Monat erneut Designchef des schwedischen Autoherstellers. Das dürfte funktionieren.

Das Design ist nach wie vor einer der wichtigsten Entscheidungsgründe beim Autokauf. Genau hier investiert Volvo jetzt. Der schwedische Autoherst

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