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Künstliche Intelligenz

Für Vertikalspieler: Neues Gamepad fürs iPhone


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Üblicherweise dreht man sein iPhone horizontal, wenn man zocken möchte – actionreiche Games werden, im Gegensatz zu den ubiquitären „Vertical Videos“ auf Instagram, TikTok & Co., im Querformat gezockt. Doch eine Ausnahme gibt es: Retrotitel in 4:3 eignen sich tatsächlich für die Wiedergabe im Porträtmodus. Das sieht man nun auch beim Controller- und Spielezubehörspezialisten 8Bitdo so: Die Firma bringt dazu passend nun ein eigenes Gamepad für Smartphones.

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Das 8BitDo FlipPad hat derzeit noch keine eigene Website, wurde aber bereits samt Video auf X annonciert. Im Gameboy-Look eingefärbt (grau mit schwarzem Steuerkreuz und kirschroten Knöpfen), wird das Gerät am unteren Rand eines iPhone – und bestimmter, passender Android-Geräte – angebracht. Das FlipPad ist klappbar: Dank integriertem USB-C-Stecker wird es direkt mit dem Handy verbunden und dann umgeschlagen.

Es verdeckt dann einen Teil des Screens, was aber für Retrotitel kein Problem darstellt, da diese im Hochformat nur den oberen Teil des Bildschirms einnehmen. Laut 8Bitdo hat man einen „offiziellen Support von Apple“, das Gerät dürfte eine „Made for iPhone“-Zertifizierung haben.

Die Verwendung von USB-C ist hilfreich, da Latenzen vermieden werden. Das „Flip-style-Gamepad, das für mobiles Gaming gestaltet wurde“, kommt mit reichlich Tasten. Neben Steuerkreuz (D-Pad) und ABXY-Knöpfe sowie Start und Select gibt es insgesamt sechs weitere Buttons, die sich frei belegen lassen. Wie das Software-technisch gelöst wird, ist noch unklar. Einen Preis hat 8Bitdo ebenfalls bislang nicht genannt, zudem dauert die Auslieferung noch bis Sommer.

Passende Spiele / Emulatoren, die das Format des FlipPad unterstützen, gibt es bereits einige. Apple hat – nach reichlich Nerv für Entwickler – seine Vorgaben mittlerweile gelockert, zudem stehen in der EU alternative Vertriebswege wie der AltStore zur Verfügung. 8Bitdo zeigt den FlipPad derzeit auf der CES in Las Vegas. Diese endet am heutigen Freitag.

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(bsc)



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ARD beleuchtet Apple-Geschichte in dreiteiliger Dokumentation


Für Apple ist 2026 ein besonderes Jahr: Am 1. April feiert der Konzern seinen 50. Geburtstag. Die Apple Computer Company wurde 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne in Los Altos gegründet. Dass Apple selbst größere Feierlichkeiten plant, hat CEO Tim Cook bereits angekündigt. In welcher Form das passieren wird, ist noch unklar. Zum Jubiläum ist auch mit diversen Würdigungen zu rechnen: So plant die ARD-Anstalt im Südwesten, der SWR, eine dreiteilige Dokumentation, die von Spiegel TV produziert wird. Darin sollen bekannte Figuren aus der Apple-Geschichte auftreten, der iPhone-Hersteller selbst aber wohl nicht.

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Wie der SWR ankündigte, soll „Die Apple-Story – Eine Vision verführt die Welt“ ab dem 26. März in der ARD-Mediathek zu sehen sein, zudem ab dem 30. März im Spätabendprogramm (23:30 Uhr) auch im Ersten. Neben Spiegel TV und SWR produzieren auch NDR und HR mit. Die ARD will dabei tief ausholen – von Jobs‘ „Bicycle for the Mind“ über den „1984“-Werbespot bis zur iPhone-Revolution.

Neben ehemaligen Apple-Mitarbeitern wie Andy Hertzfeld oder Daniel Kottke sind auch deutsche Gestalter wie Hartmut Esslinger oder Erik Spiekermann zu sehen, die für die Entwicklung eine Rolle spielen. Der SWR verspricht „zahlreiche Archivbilder“, wie „radikal sich unser Alltag in den vergangenen 50 Jahren verändert hat“. Schließlich soll die Doku auch noch einen aktuellen Bezug bekommen – Youtuber und Influencer, die allesamt Apple-Produkte nutzen, kommen ebenso vor wie die Ex-Piratin Marina Weisband und ein Zukunftsforscher.

Apple wird als Unternehmen der Gegenkultur auf dem Weg zum Weltkonzern vorgestellt, der Mac wird ebenso gezeigt wie Jobs‘ Abgang, seine Arbeit bei NeXT und Pixar und seine anschließende „spektakuläre“ Rückkehr. Das iPhone habe die Menschheit dann „fundamental verändert“, heißt es in der Doku.

Heute ist Apple noch immer der größte Smartphone- und Tabletproduzent und das größte produzierende Unternehmen überhaupt (jeweils nach Umsatz gerechnet). Ob Apple zum Jubiläum spezielle Hardware plant wie dereinst den 20th Anniversary Mac von 1996, ist unklar. Mac & i wird sich im nächsten Heft ebenfalls mit dem großen Apple-Geburtstag beschäftigen.

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(bsc)



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Hetze im Internet: Polizei geht gegen mutmaßliche Straftaten vor


Aufrufe zur Gewalt gegen Flüchtlinge, Fotos mit Hitlergruß und Hakenkreuzen und viele weitere mutmaßlich strafbare Inhalte im Internet: Polizisten sind in allen 16 Bundesländern gegen politische Kriminalität im Netz vorgegangen. Es ging laut dem Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden vor allem um Postings in sozialen Medien. Grundlage waren deutschlandweit rund 140 Ermittlungsverfahren.

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Es gab mehrere Hausdurchsuchungen sowie Vorladungen auf Polizeidienststellen und Besuche von Beamten, um Beweise auf Handys zu sichern. Die Ermittlungen richten sich nach den polizeilichen Angaben auf alle Bereiche der politisch motivierten Kriminalität. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle beziehen sie sich auf das rechte Spektrum, aber es geht auch um linke und vereinzelt um religiöse und ausländische Ideologien.

Als festgestellte mutmaßliche Straftaten nannte das BKA etwa Volksverhetzung, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, die Belohnung und Billigung von Straftaten sowie Beleidigungen. Das BKA koordinierte bundesweit die zahlreichen Polizeiaktionen.

Bürgerinnen und Bürger sollten strafbare Inhalte im Netz anzeigen – ihre Verbreitung könne „Nährboden für eine Radikalisierung und Impulsgeber für Gewalttaten sein“, betonte die Polizeibehörde in Wiesbaden. Das BKA betreibt die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI). Es gibt noch andere derartige Meldestellen in Deutschland.


(mho)



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Max-Planck-Team will Dunkle Materie mit Zucker nachweisen


Dunkle Materie soll den größeren Teil des Universums ausmachen. Experimentell wurde sie bisher aber nicht nachgewiesen. Vielleicht kann ein Süßmittel dabei helfen. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Physik (MPP) testet das.

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Die Arbeitsgruppe will Saccharose, also herkömmlichen Haushaltszucker, als Detektormaterial einsetzen, um Weakly Interacting Massive Particles (WIMP) nachzuweisen. Diese schwach wechselwirkenden massereichen Teilchen gelten als Kandidaten für Dunkle-Materie-Teilchen.

Der Nachweis eines solchen Teilchens würde über eine Interaktion mit einem anderen Teilchen erfolgen: Trifft das Dunkle-Materie-Teilchen auf einen Atomkern, prallt dieser zurück. Die Energie des Rückstoßes lasse sich als minimaler Temperaturanstieg und als schwaches Licht messen, erläutert das CRESST-Team. CRESST, eine Abkürzung für Cryogenic Rare Event Search with Superconducting Thermometers ist ein europäisches Experiment zur Suche nach Dunkler Materie.

Zucker eignet sich gut als Detektor, weil er aus Kohlenstoff, Sauerstoff und insgesamt 22 Wasserstoffatomen besteht. Wasserstoff ist das leichteste Element überhaupt – und je leichter ein Atomkern, desto besser, sagt CRESST-Sprecherin Federica Petricca: „Denn ein sehr leichtes Dunkle-Materie-Teilchen kann einen schweren Atomkern kaum aus der Ruhe bringen, genauso wenig wie eine Murmel, die auf eine Bowlingkugel prallt.“

Als Detektor kann jedoch nicht einfach Zucker aus der Tüte im Lebensmittelregal genutzt werden. Die Kristalle müssen sehr groß und besonders rein sein, weshalb das Team sie in einem mehrwöchigen Verfahren selbst züchtet. Zusätzlich wird der Zucker mit Temperatur- sowie mit Lichtsensoren ausgestattet.

Zum Test hat das Team den Zuckersensor einer radioaktiven Quelle ausgesetzt. Dabei verzeichnete es ein Lichtsignal und einen Temperaturanstieg. „Das Ergebnis hat uns selbst überrascht, denn Saccharose bildet einen eher weichen Kristall“, erläutert Petricca. Eigentlich seien Materialien mit einem festen Kristallgitter besser geeignet, da es nach einer Teilchenkollision zu einer größeren Temperaturänderung komme.

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Dunkle Materie soll etwa 85 Prozent des Universums ausmachen und gilt als dessen Gerüst. Allerdings ist sie unsichtbar: Sie strahlt kein Licht aus, sie reflektiert, absorbiert und blockiert es nicht. Der Nachweis muss entsprechend indirekt erfolgen. Zucker eigne sich also grundsätzlich als Detektor, sagt Petricca. „Allerdings wird sich erst nach vielen weiteren Tests und im Vergleich mit anderen Materialien zeigen, ob ein Detektor aus Saccharose zu realisieren ist.“


(wpl)



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