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Im Test vor 15 Jahren: MSI und PowerColor stellten die Radeon HD 6870 ruhig


Im Test vor 15 Jahren: MSI und PowerColor stellten die Radeon HD 6870 ruhig

Die AMD Radeon HD 6870 war zum Start nur als lautes Referenzdesign verfügbar. MSI und PowerColor gingen dieses Problem mit der Radeon HD 6870 Twin Frozr II und Radeon HD 6870 PCS+ (Test) an und lieferten deutlich leisere, kühlere und etwas schnellere Modelle ab.

Zwei Kühler gegen Lärm

Während das Referenzdesign der Radeon HD 6870 auf einen Axiallüfter setzte, statteten sowohl MSI als auch PowerColor ihre Modelle mit eigens entwickelten Dual-Slot-Kühlern mit Axiallüftern aus. Im Falle der MSI Radeon HD 6870 Twin Frozr II bestand der Kühler aus einem Aluminium-Kern, der über fünf Heatpipes mit den Lamellen verbunden war. Zwei 75-mm-Axiallüfter sorgten für Frischluft. Mit einem GPU-Takt von 920 MHz verfügte die Twin Frozr II über geringfügig mehr Leistung als das Referenzdesign.

PowerColor Radeon HD 6870 PCS+
PowerColor Radeon HD 6870 PCS+

Die PowerColor Radeon HD 6870 PCS+ verfügte ebenfalls über einen eigens entwickelten Kühler, der in diesem Fall auf einen Kern aus Kupfer setzte, der über drei Heatpipes die Abwärme an die Lamellen abgab. Die Belüftung übernahm ein einzelner 85-mm-Axiallüfter. PowerColor hob zudem die Taktrate der GPU um 40 MHz auf 940 MHz und die des Speichers auf 2.200 MHz an. Die Stromversorgung wurde in beiden Fällen über zwei 6-Pin-PCIe-Anschlüsse sowie den PCIe-Steckplatz abgewickelt.

MSI Radeon HD 6870 Twin Frozr II
PowerColor Radeon HD 6870 PCS+

Schneller und leiser

In Sachen Leistung konnten die beiden Grafikkarten einen leichten Vorsprung gegenüber dem Referenzdesign verbuchen. Bei der MSI Radeon HD 6870 Twin Frozr II waren es im Durchschnitt knapp zwei Prozent, während die PowerColor Radeon HD 6870 PCS+ im Mittel auf vier Prozent mehr Leistung kam.

Performancerating

    • Nvidia GeForce GTX 570

    • AMD Radeon HD 6950

    • PowerColor Radeon HD 6870 PCS+

    • MSI Radeon HD 6870 Twin Frozr II

    • AMD Radeon HD 6870

    • ATi Radeon HD 5850

    • AMD Radeon HD 6850

    • Nvidia GeForce GTX 460

Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel

Wichtiger als die Grafikleistung, die im Bereich des Erwarteten lag, waren die Lautstärke und Temperaturen. Vor allem unter Last konnten die beiden Grafikkarten deutlich gegenüber dem Referenzdesign glänzen. Während das Referenzdesign auf einen Schalldruckpegel von 56,0 dB(A) kam, waren es bei MSI 48,5 dB(A) und bei PowerColor lediglich 47,0 dB(A). Das erkauften beide Hersteller zumindest teilweise durch höhere GPU-Temperaturen. Statt den 77 °C des Referenzdesigns waren es bei PowerColor 86 °C und bei MSI 90 °C. Damit lagen beide noch im grünen Bereich, aber reizten den Spielraum mehr aus als AMD. Die Leistungsaufnahme lag aufgrund der angehobenen Taktraten auch geringfügig höher. Wer mehr Leistung erzielen wollte, der konnte mittels Übertaktung auf zwischen drei und sieben Prozent hoffen. In diesem Fall stieg der Schalldruckpegel jedoch ebenfalls an.

Fazit

Sowohl MSI als auch PowerColor gingen mit ihren Radeon-HD-6870-Modellen die Probleme des Referenzdesigns gekonnt an. Am Ende war vor allem der Preis der Modelle ausschlaggebend dafür, welches empfohlen werden konnte. Während das Referenzdesign für etwa 200 Euro erhältlich war, verlangte MSI bereits 229 Euro für die Twin-Frozr-II-Version. Deutlich günstiger positionierte sich PowerColor mit einem Preis von 210 Euro. Die verbesserte Leistung und vor allem deutlich geringere Lautstärke rechtfertigten einen Aufpreis von 10 Euro in jedem Fall.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



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Wochenrück- und Ausblick: DLSS 4.5, Intel Core Ultra 300 und der Ryzen 9 9950X3D2


Wochenrück- und Ausblick: DLSS 4.5, Intel Core Ultra 300 und der Ryzen 9 9950X3D2

Die 2. Woche im Jahr 2026 stand im Zeichen der CES 2026. Besonders großes Interesse zogen neben Intels neuer Core-Ultra-300-CPUs aus eigener Intel-18A-Fertigung Nvidia DLSS 4.5 und der AMD Ryzen 9 9950X3D2 auf sich.

Die CES-Woche ist traditionell keine Woche für Tests: Produktneuvorstellungen sind in der Regel im Vorfeld keine mehr passiert und generell haben es Tests schwer in der News-Flut ihre Leser zu finden.

Dennoch gab es in der vergangenen Woche zwei entsprechende Artikel: Den aufgrund von Problemen mit dem Testsystem lange verzögerten Test von AMD Strix Halo, wobei die Plattform schon zur CES 2025 vorgestellt wurde, dann aber erst so richtig im 4. Quartal auf dem Markt Fuß zu fassen begann. Und einen ersten Test des von Nvidia erst zur CES 2026 vorgestellten DLSS 4.5 Super Resolution, das direkt am Dienstag per neuem Treiber und Nvidia-App-Beta für jedermann mit einer GeForce RTX verfügbar wurde. Der Test der neuen großen Core-Ultra-300-iGPU Intel Arc B390 erschien erst am Samstagvormittag und wird erst in der kommenden Woche Teil der Chart sein.

Meistgelesene Tests & Berichte

  1. Nvidia DLSS 4.5 (SR) im Test: Analysen & Benchmarks auf RTX 5000, 4000, 3000 & 2000

  2. AMD Ryzen AI Max+ 395 im Test: Stärken, Schwächen und TDP-Skalierung der Riesen-APU

Bei den News war es mal wieder eine Dual-Chiplet-X3D-CPU, die die meisten Blicke auf sich zog, obwohl sie von AMD entgegen der Erwartungen gar nicht vorgestellt wurde. Aber die von ComputerBase protokollierte Aussage „Stay Tuned“ auf die Frage nach dem Verbleib des Ryzen 9 9950X3D2 und damit die Bestätigung, dass die CPU erscheinen wird, reichte, um selbst Intels großen Core-Ultra-300-Launch in Sachen Zugriffen zu übertreffen. Der Takt-Aufguss Ryzen 7 9850X3D schaffte es wiederum nicht in die Top 10.

Podcast

Nach zwei Wochen Pause meldeten sich Jan und Fabian in dieser Woche mit einer neuen CB-Funk-Episode zurück und natürlich ging es auch dort um die Neuigkeiten von der CES 2026.

Nicht vergessen: die große Jahresumfrage

Auch an dieser Stelle sei noch einmal an die große Community-Jahresumfrage erinnert, die noch bis zum 24. Januar läuft. Wer noch nicht mitgemacht hat, der ist dazu aufgerufen es noch zu tun. Die letzten Jahre haben verlässlich über 7.000 Leser mitgemacht, aktuell zeigt der Zähler knapp 6.000 – also nichts wie los!

  • Community-Umfrage 2025: Welche Hardware und IT-Produkte nutzt Du?

Wochenausblick

Die kommende Woche wird noch nicht gänzlich ohne CES-Themen auskommen, denn im Trubel der Messe konnte noch nicht alles bedacht werden, was bedacht werden hätte sollen. Auch hinter den Kulissen wird es bereits an die Vorbereitungen für die Tests der Neuigkeiten gehen: Ryzen 7 9850X3D, Intel Core Ultra 300, die neuen Ryzen AI Max 300 für Gaming-Systeme… All das will beizeiten fundiert getestet werden, was in der Regel taufrische Messwerte von Konkurrenzsystemen notwendig macht.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Diese Crime-Serie erreicht ihren bisherigen Höhepunkt


Vier Staffeln Anlauf, jetzt der Volltreffer: Eine Crime-Serie auf Paramount+ wird von Kritikern plötzlich gefeiert wie nie zuvor. Sie stammt von einem Schöpfer polarisierender Serien. Was sich geändert hat – und warum gerade Staffel 4 den Wendepunkt markiert.

Manche Serien brauchen Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Sie tasten sich vor, probieren aus, verwerfen Ideen – und treffen irgendwann genau ins Schwarze. Genau das scheint jetzt passiert zu sein. Mit der vierten Staffel von Mayor of Kingstown ist ein Punkt erreicht, an dem aus solider Spannung plötzlich kompromisslose Qualität wird.

Ein perfekter Wert, der nicht aus dem Nichts kommt

Dass Staffel 4 bei Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 100 Prozent erreicht, ist kein Zufall. Zwar basiert der Score auf fünf Kritiken, doch der Kontrast zu den vorherigen Staffeln könnte größer kaum sein: Staffel 3 kam auf 86 Prozent, Staffel 2 auf 50 Prozent und die erste Staffel sogar nur auf 33 Prozent.

Auch das Publikum zieht mit. Die Zuschauerwertung liegt aktuell bei 86 Prozent, basierend auf mehr als 100 Bewertungen. Das Bild ist klar: Die Serie hat sich sichtbar weiterentwickelt und wird dafür endlich auch einhellig anerkannt. Doch Achtung an alle, die die bisherigen Staffeln nicht kennen, ein paar Eckpunkte in diesem Artikel könnte man als Spoiler verstehen.

Warum Staffel 4 so viel besser funktioniert

Kritiker sind sich ungewöhnlich einig: Die vierte Staffel verstärkt genau das, was Mayor of Kingstown schon immer ausgezeichnet hat. Die Bedrohungen wirken persönlicher, die Gewalt konsequenter und die Korruption allgegenwärtiger. Gleichzeitig ist das Storytelling spürbar straffer.

Statt sich zu wiederholen, fokussiert sich die Serie stärker auf ihre Kernthemen. Entscheidungen haben spürbare Konsequenzen, Konflikte eskalieren schneller – und nichts fühlt sich mehr wie bloßes Füllmaterial an. Das Ergebnis ist eine düstere, kontrollierte Erzählweise, die kaum Luft zum Durchatmen lässt.

Die Lage in Kingstown spitzt sich dramatisch zu

Inhaltlich gerät Mike McLusky, gespielt von Jeremy Renner, stärker unter Druck als je zuvor. Nach dem Rückzug der russischen Akteure entsteht ein Machtvakuum, das neue Gruppen gnadenlos ausnutzen wollen. Ein Bandenkrieg droht, die fragile Ordnung der Stadt endgültig zu zerreißen.

Während Mike versucht, das Chaos einzudämmen, geraten ausgerechnet die Menschen in Gefahr, die ihm am nächsten stehen. Die Serie verlagert ihren Fokus damit weg von abstrakten Machtspielen hin zu persönlichen Risiken – ein Schritt, der die emotionale Intensität deutlich erhöht.

Neue Gesichter, neue Konflikte

Frischen Wind bringt Edie Falco als Nina Hobbs, die neue Gefängnisdirektorin von Anchor Bay. Ihre kompromisslose Art kollidiert direkt mit Mikes Vorgehensweise. Gleichzeitig kehrt Lennie James als Gangster Frank Moses zurück und verschärft die ohnehin angespannte Lage. Diese Figuren sind kein Selbstzweck, sondern treiben die Handlung konsequent voran. Konflikte werden klarer gezogen, Fronten härter.

Der bisherige Höhepunkt einer langen Entwicklung

Hinter der Serie steht weiterhin Taylor Sheridan, der mit seinen Produktionen auf Paramount+ regelmäßig polarisiert – und jetzt einen seiner größten Kritikererfolge feiert. Staffel 4 von Mayor of Kingstown wirkt wie das Ergebnis jahrelanger Feinarbeit. Für Euch heißt das: Wenn Ihr der Serie bisher skeptisch gegenüberstandet, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt einzusteigen. Und wenn Ihr schon dabei seid, erlebt Ihr gerade ihren bislang stärksten Moment.



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Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0


Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0

Bild: Corsair

Corsair ist schon länger Besitzer des Streaming-Zubehör-Anbieters Elgato. Beide Unternehmen produzieren nun ein „gemeinsames“ Eingabegerät: Die Corsair Galeon 100 SD kombiniert eine mechanische Tastatur mit einem Stream Deck, bestehend aus Display, Drehreglern sowie LCD-Tasten, und verspricht damit eine neue Ära der Eingabe“.

Der Tastatur-Teil besteht aus einem Aluminium-Gehäuse, das ein wenig an das der Makr 75 erinnert. Darin befinden sich Hot-Swap-Sockel und lineare MLX-Taster, die Corsair als „Hi-Fi-Switches“ vorstellt. Das hat seine Bewandtnis in ihrer Abstimmung. Die mit 45 Gramm Widerstand leichtgängigen MLX Pulse besitzen ein klackendes („Thocky“) Akustikprofil, sollen also hörbare Anschläge produzieren. Sie sitzen in Hot-Swap-Sockeln. Den Schall formen darüber hinaus sechs Schichten Schaumstoff. Welche Materialien genau verwendet werden, ist nicht bekannt.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Abgerundet wird die Ausstattung mit einer Polling-Rate von 8000 Hz, einer magnetisch befestigten Handballenauflage und Unterstützung für Corsairs Web Hub. Darüber lässt sich die Tastatur im Browser konfigurieren. Daten überträgt die Galleon 100 SD ausschließlich per Kabel.

Stream Deck statt Nummernblock

Der ungewöhnliche Teil befindet sich dort, wo normalerweise der Nummernblock sitzt. Corsair hat ihn bei der Galleon 100 SD durch ein Elgato Stream Deck ersetzt. Es besteht hier aus zwei Drehreglern, einem 5″-Display und zwölf LCD-Tasten. Drehregler und Display-Tasten können frei belegt werden, darüber hinaus ihre Funktion auf das Spiel oder Programm angepasst anzeigen – die Beschriftung bestimmt der Benutzer. Sie sind durch diese freie Beschriftungsmöglichkeit quasi Makrotasten der nächsten Generation, wie sie etwa auch die be quiet! Dark Mount (Test) in ihrem Makro-Modul verwendet.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Plugins und Profile finden sich im Elgato Marketplace. Um eigene Profile zu nutzen, wird allerdings die Elgato Stream Deck Software benötigt. Dort kann auch das Display eingebunden werden. Es zeigt Infos zur jeweiligen App beziehungsweise dem Profil an, kann aber auch mit maximal 4 Widgets bestückt werden.

Teure Kombination

Die Kombination von Features und die besonderen Tasten sind eine kostspielige Angelegenheit. Für die Galleon 100 SD verlangt Corsair im eigenen Webshop rund 350 Euro.



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