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So bedrohlich hat sich Ruhe nie angefühlt
Ein idyllisches Dorf, freundliche Nachbarn und absolute Stille – zumindest auf den ersten Blick. Diese neue Thriller-Serie zeigt, wie schnell aus Ruhe Misstrauen wird und warum der Mensch nebenan manchmal gefährlicher ist als jede offensichtliche Bedrohung.
Ihr kennt dieses Gefühl: Alles ist ruhig, fast zu ruhig. Genau dort setzt Coldwater an. Die neue Thriller-Serie spielt nicht mit Schockmomenten, sondern mit Erwartungen – und dreht sie langsam, aber gnadenlos auf links. Statt Lärm und Action gibt es Blicke, Pausen und das mulmige Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.
Andrew Lincoln zeigt sich von einer anderen Seite
Für viele von Euch bleibt Andrew Lincoln für immer Rick Grimes aus „The Walking Dead“. In Coldwater schlägt er jedoch leisere Töne an. Er spielt John, einen Mann, der an sich selbst zweifelt. Der Auslöser: Er griff bei einer gewalttätigen Situation nicht ein – und dieses Zögern lässt ihn nicht mehr los.
Der Umzug mit seiner Familie in ein kleines schottisches Dorf soll ein Neustart werden. Keine Sirenen, kein Großstadtstress, keine moralischen Grauzonen. Doch genau diese scheinbare Idylle wird schnell zum Nährboden für neue Zweifel. Lincoln spielt das zurückhaltend, fast zerbrechlich – und genau das macht seine Figur so glaubwürdig.
Ein Dorf, das mehr verbirgt, als es zeigt
Coldwater lebt von seiner Atmosphäre. Das Dorf wirkt ruhig, strukturiert, fast mustergültig. Johns Nachbar Tommy scheint der Inbegriff des perfekten Bürgers zu sein: engagiert, gläubig, beliebt. Gespielt wird er von Ewen Bremner, der dieser Figur eine unangenehme Mischung aus Charisma und Unberechenbarkeit verleiht.
Während John sich zu Tommy hingezogen fühlt, bleibt Fiona skeptisch. Indira Varma spielt sie als wachsame Beobachterin, die spürt, dass hinter der freundlichen Fassade etwas nicht stimmt. Und genau dieses Spannungsfeld treibt die Serie voran: Wem kann man trauen, wenn alle nett sind?
Psychologischer Thriller statt lauter Schockeffekte
Coldwater ist kein Thriller, der Euch mit Cliffhangern anschreit. Die Serie arbeitet mit leisen Mitteln. Gespräche, die zu freundlich wirken. Gesten, die minimal zu lange dauern. Entscheidungen, die sich falsch anfühlen, ohne klar benennen zu können, warum.
Erdacht wurde die Serie von David Ireland für den britischen Sender ITV. Die erste Staffel umfasst sechs Episoden und wurde bereits im September 2025 im britischen Fernsehen ausgestrahlt. In Nordamerika startet Coldwater am 9. Januar 2026 exklusiv bei Paramount+. Ob und wann die Serie auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit noch offen.
Warum sich Coldwater lohnt
Wenn Ihr Thriller mögt, die nicht erklären, sondern fühlen lassen, seid Ihr hier richtig. Coldwater ist eine Serie über Zweifel, über moralische Unsicherheit und über die Frage, wie gut wir unsere Mitmenschen wirklich kennen. Die größte Bedrohung kommt nicht aus dem Dunkeln – sie sitzt beim Nachbarn am Küchentisch. Und genau deshalb fühlt sich Ruhe hier so verdammt bedrohlich und authentisch an.
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Office Software: LibreOffice plant eine Online-Version

Während 2022 noch die Entwicklung von LibreOffice Online abgebrochen und das Projekt nach eigenen Aussagen auf dem Dachboden zwischen gelagert wurde, hat nun der Vorstand der Document Foundation sich entschlossen, dass Projekt offiziell wieder aufzunehmen.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich ist, weil es entsprechende Integrationen einer Online-Version von LibreOffice zum Beispiel für die ownCloud gibt, wurde das Projekt 2022 wegen Bedenken des Vorstandes erst einmal auf ein Abstellgleis gestellt. Bereits 2022 gab es Stimmen von Entwicklern und Mitgliedern der Document Foundation, die sich gegen das vorläufige Ende des Projektes stellten.
Da sich seit damals die Zeit weiter gedreht hat und viele der ursprünglichen Gründe, die für die Einstellung des Projektes gesprochen haben, nicht mehr relevant sind, gab es im Februar dieses Jahres eine erneute Abstimmung über die Weiterführung des Projektes, die entsprechend angenommen wurde.
Das Projekt lebt wieder
In der nun veröffentlichten Mittelung betont der Vorstand, dass sie verstehen, dass eine Online-Version von LibreOffice für die Community eine entsprechende Wichtigkeit hat und die Vorbereitungen beginnen, damit das Repository wieder für Entwicklungsbeteiligungen von freiwilligen Helfern geöffnet wird.
Aktuell soll sich das Repository für die Online-Version in einem kritischen Zustand befinden, sodass Interessierte vor verschiedenen Problemen gewarnt werden sollen, bis das Entwicklerteam der Document Foundation denkt, dass der Zustand des Repositorys zufriedenstellend ist.
Betont wird, dass The Document Foundation keine Online-Version von LibreOffice betreiben wird, sondern dass die Möglichkeiten für die Community geschaffen werden soll, LibreOffice Online selbst zu hosten.
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4,6 Sterne
LibreOffice ist ein freies Office-Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und mehr.
- Version 25.8.5 Community Deutsch
- Version 26.2.1 Community RC2 Deutsch
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Samsung Galaxy S26 bei MediaMarkt: Jetzt umsteigen und spaen
Endlich ist es soweit und Samsung hat auf seinem neuesten Event die Galaxy-S26-Serie offiziell vorgestellt. Auch bei MediaMarkt bekommt Ihr jetzt die neuen Flaggschiff-Smartphones in allen Varianten angeboten. Zusätzlich profitiert Ihr von einer starken Vorbesteller-Aktion.
Das Samsung Galaxy S26 soll den neuen Android-Maßstab setzen. Ob das klappt, wird sich erst noch zeigen müssen. Allerdings könnt Ihr Euch ab jetzt die Neuauflage der beliebten Smartphones vorbestellen. Bei MediaMarkt bekommt Ihr die Flaggschiffe in allen Farb- und Speicherversionen geboten. Zusätzlich könnt Ihr von der beliebten Speicherupgrade-Aktion profitieren, wodurch sich vor allem die größeren Modelle richtig lohnen können. Warum Ihr Euch das S26 bestellen solltet, klären wir jetzt.
Samsung Galaxy S26 – Die Kurzfassung zum Flaggschiff
Mein Kollege Timo hat sich das neue Samsung-Smartphone bereits für Euch angeschaut. Und eines ist klar: Ein Umstieg vom Samsung Galaxy S25 auf das S26 lohnt sich nur bedingt. Denn der Hersteller ist sich beim Standard- und Plus-Modell treu geblieben. Tatsächlich setzt Samsung bei diesen Varianten auf einen Exynos 2600-Prozessor, während das S26 Ultra einen besseren Chip erhält. Große Änderungen blieben bei den günstigeren Modellen also aus, allerdings kann auch hier wieder einmal die Software punkten. Mit One UI bietet das Unternehmen nämlich eine der besten Android-Oberflächen und versorgt diese auch regelmäßig mit Updates. Einer der größten Unterschiede findet sich jedoch im Design. Denn statt einem Note-ähnlichen Samsung-Handy, wird das Design einheitlicher und das Galaxy S26 Ultra passt sich der Reihe an.

Doch warum lohnt sich der Umstieg dennoch (zumindest in einigen Fällen)? Der Grund liegt in der Update-Politik. Denn Samsung verspricht erneut sieben Jahre Support, die beim S25 bereits angezählt werden. Vor allem Menschen, die noch mit dem S22 oder ähnlichen Modellen hantieren, können vom neuen S26 jedoch profitieren. Denn hier erwartet Euch alles, was Samsung in den letzten Jahren verbessert hat, in Verbindung mit den Verbesserungen der aktuellsten Generation.
Preise & Vorbesteller-Aktion zum Galaxy S26
Habt Ihr also vor, das neue Samsung-Smartphone zu bestellen, könnt Ihr dies ab sofort tun. Vom 25. Februar bis einschließlich 23. März habt Ihr die Möglichkeit, die Smartphones zu ordern. Die Preise setzen sich dabei wie folgt zusammen:
Bei MediaMarkt könnt Ihr aus den vier Farben Cobalt Violet, Sky Blue, Black und White wählen. Zusätzlich habt Ihr die Möglichkeit, ordentlich Geld zu sparen. Denn über die Speicherupgrade-Aktion könnt Ihr Euch die 512-GB-Version der Geräte zum Preis der 256-GB-Variante schnappen. Für das größte Modell, die 512-GB-Version des S26 Ultra gilt zudem, dass Ihr Euch die 1-TB-Variante jetzt zum günstigeren Preis schießen könnt. So spart Ihr in jedem Fall 200 Euro und bekommt zusätzlichen Speicher geboten. Möchtet Ihr Euch das S26 mit neuem Design, einigen Soft- und Hardware-Verbesserungen und der bekannten, genialen Kamera schnappen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür.
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Europäische Datensouveränität: US-Regierung sieht Gefahr für KI in der europäischen Datenpolitik
Es erscheint schon paradox, was nun das US-Außenministerium in einem vor kurzem veröffentlichten Dokument beschreibt, auch wenn es entsprechende Zeichen dafür bereits seit der Wiederwahl von Trump 2024 und seiner Amtsübernahme im Januar 2025 andeuteten.
Laut Reuters hat das US-Außenministerium seine Diplomaten dazu angewiesen, sich gegen Bemühungen anderer Staaten zu stellen, mit denen Staaten US-Firmen vorschreiben möchten, wie diese die Daten der Bürger des Landes zu behandeln haben oder gar ganz auf Dienste dieser Firmen zu verzichten.
Der Umgang mit den Daten europäischer Bürger ist bereits lange Zeit ein Streitthema zwischen den USA und Europa und führte immer wieder zu verschiedenen Verträgen, mit denen der Umgang geregelt werden soll. US-Firmen sind in diesem Kontext immer wieder darum bemüht, sowohl europäische Verbraucher als auch Firmen und Behörden davon zu überzeugen, dass ihre Daten bei ihnen sicher aufgehoben sind. Dass US-Behörden im Zweifel allerdings dennoch Zugriff zu diesen Daten erhalten, lassen solche Versprechen mindestens zweifelhaft erscheinen.
Europäische Bemühungen stören den Datenfluss
Die kritische Einstellung der US-Regierungen wird damit begründet, dass der Datenfluss gestört werde und dadurch Kosten für Cybersicherheit erhöht, Cloud-Dienstleistungen sowie die künstliche Intelligenz eingeschränkt werden würden. Ebenso würden die Bemühungen dieser Staaten über die Datenhoheit dazu dienen, staatliche Kontrolle auszuweiten, wodurch die Freiheit der Menschen gefährdet wäre und auch die Gefahr der Zensur steigt. Immer wieder warnen Repräsentanten der US-Regierung bei verschiedenen Möglichkeiten davor, dass verschiedene Gesetze und Bemühungen in Europa die Meinungsfreiheit oder die Rechte der Bürger einschränken.
Die US-Regierung tritt in diesem Kontext nun selbst für eine selbstbewusstere internationale Datenpolitik ein, wobei manche Kritikpunkte auch bei europäischen Regierungen wiederzufinden sind, insbesondere was die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) betrifft. Dabei ist die DSGVO durchaus ein wirksames Mittel, damit Meta, X und andere Firmen nicht einfach die bei ihnen durch Nutzer generierten Daten für das KI-Training nutzen können. Ebenso führen Verstoße gegen die DSGVO zu recht hohen Strafen gegen US-Firmen.
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