Digital Business & Startups
Tytan erhält 30 Millionen – FLEXOO sammelt 11 Millionen ein – Secfix bekommt 12 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ DefenseTech Tytan Technologies erhält 30 Millionen +++ DeepTech-Startup FLEXOO sammelt 11 Millionen ein +++ Compliance-Startup Secfix bekommt 12 Millionen +++ Finanzspritze für Benefits-Manager +++ Frank Thelen investiert in Zahnheld +++

Im #DealMonitor für den 25. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Tytan Technologies
+++ Nato Innovation Fund, Amira, sowie Altinvestoren wie OTB Ventures und Lakestar investieren 30 Millionen Euro in Tytan Technologies. „The deal values Tytan at more than €100mn, according to people familiar with the fundraising“, berichtet die FT. Das Münchner DefenseTech, 2023 von Batuhan Yumurtaci und Balazs Nagy gegründet, setzt auf KI-gesteuerte Abfangdrohnen. „Drones are reshaping warfare, but the countermeasures are costly and not scalable. Traditional solutions cannot keep up. TYTAN meets this critical demand with rapid development cycles and adaptable solutions that address the rapidly changing landscape“, heißt es auf der Website. Visionaries Club hielt zuletzt 13,5 % an Tytan. OTB war vor der aktuellen Investmentrunde mit 6,7 % an Bord. Auf Lakestart und Magnatic entfallen derzeit 6,5 %. Mehr über Tytan Technologies
FLEXOO
+++ eCAPITAL und AUMOVIO investieren 11 Millionen Euro in FLEXOO. Das Heidelberger DeepTech-Startup, 2023 gegründet, entwickelt „ultradünne, frei formbare Sensoren, die direkt in einzelne Batteriezellen integriert werden“. Das Schlagwort dabei lautet „Physical-AI-Sensorplattform“. Die Sensoren des Unternehmens sollen „Physical AI überhaupt erst möglich“ machen. „Nur ultradünne, frei formbare Sensorik schließt die Lücke zwischen physischer Hardware und lernenden Algorithmen“, heißt es in einer Presseaussendung. Das frische Kapital soll den unter anderem „den globalen Roll-out beschleunigen“. Mehr über FLEXOO
Secfix
+++ Alstin Capital, Bayern Kapital und Altinvestor neosfer, der Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, investieren 12 Millionen US-Dollar in Secfix. Das Münchner Startup, 2021 von Fabiola Munguia und Grigory Emelianov gegründet, möchte „kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, ihre IT-Sicherheit und Compliance schnell und einfach zu automatisieren“. Mit dem Kapital möchte das Team „die Expansion in ganz Europa vorantreiben und seine KI-nativen Funktionen sowie das CISO-as-a-Service-Angebot weiter ausbauen“. Octopus Ventures, Neosfer und Business Angels investierten zuletzt 3,6 Millionen Euro in Secfix. Mehr über Secfix
Benefits-Manager
+++ bmp Ventures investiert 500.000 Euro in Benefits-Manager. Das Startup aus Magdeburg, 2024 von Philipp Wiehl und Mario Fleischhauer gegründet, möchte sich als „All-in-One Lösung für Mitarbeiter-Benefits“ etablieren. Das Team „kombiniert eine skalierbare Softwareplattform mit prüfsicherer Beratung, um steueroptimierte Mitarbeiterbenefits effizient umzusetzen und Lohnnebenkosten zu senken“. Mehr über Benefits-Manager
Zahnheld
+++ Tech-Investor und TV-Löwe Frank Thelen investiert eine ungenannte Summe in Zahnheld. Das Unternehmen aus Biberach, 2016 von Fabian Bentz gegründet, setzt auf elektrische Schallzahnbürsten, Mundduschen und Zahnpasta. Das Zahnpflege-Team plant derzeit zudem den Start einer „eigenen Kindermarke für funktionale Mundpflege“. Investor Thelen hält nun 24 % an Zahnheld. Neben Thelen sind auch seine Freigeist Capital-Mitstreiter Marcel Vogler (7 %), Marc Sieberger (5 %) und Alex Koch (4 %) an Zahnheld beteiligt. Mehr über Zahnheld
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Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
800 Startups will die Factory bauen, bisher sind es 10 – wie soll das klappen?
800 Startups in zwei Jahren – das ist der Plan von Udo Schloemer für die Factory in Berlin. Wer eine Idee hat, kann sie dort einreichen. Wenn sie überzeugt, baut die Factory gleich mit. Aus einem Co-Working-Space, in dem einst SoundCloud und Gorillas saßen, soll jetzt eine Startup-Maschine werden.
Digital Business & Startups
+++ Quandoo +++ Aleph Alpha +++ Cohere +++ Ames Foundation +++ KlavierLoft +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Millionengrab Quandoo stellt den Betrieb ein +++ Aleph Alpha und Cohere sollen fusionieren +++ Ames Foundation legt Habitat-Fonds (6 Millionen) auf +++ KlavierLoft: Aus dem Kinderzimmer zum Millionen-Umsatz +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 14. März).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Quandoo
+++ Ende! Aus! Vorbei! Die 2012 gegründete Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo stellt Ende September ihren Betrieb ein. Ende 2026 geht der Dienst dann komplett vom Netz. Das Unternehmen spricht dabei von einer „geschäftlichen Entscheidung“. Dies sei eine globale Entscheidung, die alle Länder betreffe, in denen Quandoo seine Dienste anbiete, teilt das Team weiter mit. Ein Blick auf die Zahlen, zeigt das ganze Dilemma bei Quandoo. Die Reservierungsplattform, die seit 2015 zu Recruit Holdings gehört, erwirtschaftete über Jahre hinweg massive Verluste. 2024 lag der Jahresfehlbetrag bei 23,8 Millionen Euro (Vorjahr: 22,3 Millionen). Für 2025 und 2026 plante Quandoo die Verluste deutlich zu verringern. Insgesamt kostete der Aufbau von Quandoo bis Ende 2023 bereits mehr als 260 Millionen. Das Rohergebnis des Unternehmen sank 2024 auf 7,3 Millionen Euro (Vorjahr: 12 Millionen). Das japanische Unternehmen Recruit Holdings hatte Quandoo einst für beachtliche 198,6 Millionen übernommen. Quadoo war somit immer ein erfolgreicher Exit, aber nie ein erfolgreiches Unternehmen. Eigentlich erstaunlich, dass Recruit Holdings so lange an Quandoo festgehalten hat. Mehr über Quandoo
Aleph Alpha
+++ Gemeinsam statt einsam! Die einstige KI-Hoffnung Aleph Alpha und das kanadische KI-Unternehmen Cohere verhandeln wohl über eine Fusion – berichtet das Handelsblatt. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) soll den Deal dabei „maßgeblich vorangetrieben haben“. (Handelsblatt) Mehr über Aleph Alpha
Ames Foundation
+++ Investments in Wildtier- und Naturschutz! Die gemeinnützige Ames Foundation, die von zahlreichen bekannten Gründerinnen und Gründern unterstützt wird, legt einen 6 Millionen Euro schweren Habitat-Fonds auf. Der gewinnorientierte Fonds investiert insbesondere in Ökotourismus in Afrika. „Das erste Geld aus dem Fonds floss in den Kauf einer Ökotourismus-Lodge am Strand im südafrikanischen Mkambati-Reservat“, heißt es im Handelsblatt. (Handelsblatt)
KlavierLoft
+++ Lesenswert! Brutkasten berichtet ausführlich über das Wiener Startup KlavierLoft, bei dem sich alles um Klaviere dreht. „KlavierLoft-Gründer Benjamin Mujadzic setzte in jungen Jahren auf leistbare Instrumente, eignete sich sein Know-how selbst an und baute Schritt für Schritt ein Geschäft auf, das heute in die USA und nach Asien liefert“, heißt es im Bericht. (Brutkasten)
Startups To Watch
+++ In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören Startups wie blue activity, eternal.ag, Tower, ISPTech und Logistikbude. Mehr in Startups To Watch
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Pixel Photonics erhält 13,5 Millionen +++ ToolSense sammelt zweistellige Millionensumme ein +++ Conxai bekommt 5 Millionen +++ Blocks erhält 6 Millionen +++ smartvillage streicht Millionensumme ein +++ Meinhaus Digital erhält Millionensumme. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Wir waren gar nicht auf der Suche nach einem Funding
#Interview
Die Münchner Jungfirma SEAL Robotics baut mobile Roboter, die in Häfen oder Güterbahnhöfen zum Einsatz kommen können. „Unser Ziel ist es, gefährliche Arbeiten sicherer zu machen und Menschen dabei zu entlasten“, sagt Gründer Daniel Leidner.

SEAL Robotics aus München, 2025 von Marie-Elisabeth Makohl und dem DLR-Robotik-Experten Daniel Leidner gegründet, entwickelt „robotische Systeme zur Automatisierung sicherheitskritischer, bislang manueller Prozesse im Containerumschlag von Schiffen und Zügen“.
Der englische Uni-Investor Creator Fund, Auxxo Female Catalyst Fund, January Ventures, Marvelous und Stefan Tietze investierten kürzlich 2,1 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. „Wir waren noch gar nicht aktiv auf der Suche nach einem Funding, haben aber schon viel auf LinkedIn kommuniziert. Dann sind die Investoren tatsächlich auf uns zugekommen“, erzählt Gründerin Marie-Elisabeth Makohl.
Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die SEAL Robotics-Gründerin und ihr Mitstreiter Daniel Leidner einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge in ihrem Startup.
Wie würdest Du Deiner Großmutter SEAL Robotics erklären?
Leidner: Wir bauen mobile Roboter, die draußen in Häfen und an Güterbahnhöfen arbeiten können. Sie arbeiten überall dort, wo Container gesichert oder gelöst werden müssen, und übernehmen diese schweren Handgriffe mit speziellen Greifern. Unser Roboter ist modular aufgebaut, das heißt, er lässt sich an unterschiedliche Häfen, Abläufe und Aufgaben anpassen. Mithilfe von KI lernt das System, mit verschiedenen Situationen umzugehen. So können wir nicht nur Container-Verriegelungen an Schiffen und Zügen handhaben, sondern Schritt für Schritt weitere Aufgaben im Terminalbetrieb übernehmen. Unser Ziel ist es, gefährliche Arbeiten sicherer zu machen und Menschen dabei zu entlasten.
Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Makohl: Wir verkaufen robotische Systeme, die diese Sicherungsarbeiten an Containern übernehmen, also das sogenannte Twistlock- und Pin-Handling. Terminalbetreiber zahlen für die Systeme und für deren Betrieb und Wartung. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht durch mehr Sicherheit, zuverlässigere Abläufe und weniger Ausfälle.
Wie ist die Idee zu Eurem Startup entstanden?
Leidner: Die Idee entstand aus einer sehr konkreten persönlichen Erfahrung. Marie-Elisabeth war mehrfach auf Containerschiffen unterwegs und hat dort aus nächster Nähe gesehen, wie Container unter hohem Zeitdruck manuell gesichert und entsichert werden. Die körperliche Belastung und das Sicherheitsrisiko dieser Arbeiten waren offensichtlich. Daraus entstand die Frage, warum genau diese zentralen Prozesse bis heute kaum automatisiert sind und wie Robotik hier sinnvoll eingesetzt werden kann.
Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer:in kennen gelernt?
Makohl: Ich habe Daniel vor vielen Jahren bei einem Startup-Event in Berlin kennengelernt. Über die Jahre sind wir immer wieder in Kontakt geblieben. Als ich ihm schließlich von meiner Idee erzählt habe, sicherheitskritische Prozesse im Terminalbetrieb mit Robotik zu automatisieren, war er sofort Feuer und Flamme. Schnell war klar, dass sich seine Robotik-Expertise und meine operativen Beobachtungen sehr gut ergänzen.
Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Makohl: Wir haben besonders in der Anfangsphase enorm viel Zeit in Research investiert und intensiv mit potenziellen Kund:innen gesprochen. Wir wollten von Beginn an eine Lösung entwickeln, die in sehr unterschiedlichen internationalen Häfen funktioniert und sich an verschiedene Szenarien anpassen lässt. Uns war wichtig, die Abläufe, Unterschiede und Randbedingungen wirklich zu verstehen, bevor wir Technik bauen. Deshalb haben wir bewusst einen Data-First-Ansatz gewählt: erst Prozesse beobachten und analysieren, dann Robotik entwickeln. Dieser Weg ist aufwendiger, zahlt sich aber aus, weil unsere Lösung auf realen Betriebsdaten basiert.
Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?
Leidner: Aktuell konzentrieren wir uns auf unsere Pilotprojekte für Twistlock- und Pin-Handling in Terminals in Nordeuropa und Südostasien. Dort bringen wir unsere Systeme aus der Entwicklung direkt in den laufenden Betrieb und arbeiten daran, sie gemeinsam mit den Betreibern so weiterzuentwickeln, dass wir sie anschließend schrittweise in weiteren Terminals ausrollen und skalieren können.
Ihr konntet bereits Investorengelder einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Geldgebern in Kontakt gekommen?
Makohl: Wir waren noch gar nicht aktiv auf der Suche nach einem Funding, haben aber schon viel auf LinkedIn kommuniziert. Dann sind die Investoren tatsächlich auf uns zugekommen. Offenbar haben unser Thema und der sehr konkrete Anwendungsfall einen Nerv getroffen, sodass sich daraus schnell vertiefende Gespräche entwickelt haben.
Wo steht SEAL Robotics in einem Jahr?
Leidner: In einem Jahr wollen wir einen belastbaren Proof of Concept entwickelt und im realen Terminalbetrieb getestet haben. Auf dieser Basis wollen wir unsere Robotersysteme dann aktiv in den Verkauf bringen.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): SEAL Robotics
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