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Künstliche Intelligenz

Günstige In-Ear-Kopfhörer mit überraschendem ANC: Google Pixel Buds 2a im Test


Google spendiert seinen günstigen In-Ears erstmals ANC und die Pixel Buds 2a überraschen zum Preis von 111 Euro im Test.

Mit den Pixel Buds 2a wagt Google einen neuen Anlauf im Bereich günstiger True-Wireless-Kopfhörer. Der vor Jahren erschienene Vorgänger Pixel Buds A-Series war zeitweise für unter 60 Euro erhältlich. Er bot soliden Klang und ungewöhnliche Silikonflügel für besseren Halt. Herausragend war er in keinem Bereich – vor allem fehlte die aktive Geräuschunterdrückung (ANC).

Gerade für Pendler ist ANC inzwischen unverzichtbar. Die Funktion hat sich über viele Preisklassen verbreitet. Das Fehlen bei den A-Series war deshalb ein echter Nachteil. Mit den Pixel Buds 2a behebt Google diesen Malus. Erstmals gibt es bei den günstigen Kopfhörern eine aktive Geräuschunterdrückung. Und die überrascht im Test direkt: Im Vergleich zu den ebenfalls getesteten Pixel Buds Pro 2 arbeitet sie bei tieffrequenten Geräuschen sogar effektiver. Das alles für 111 Euro. Ob die Buds 2a auch bei Klang und Ausstattung überzeugen, zeigt unser Test.

Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Tragekomfort

Das Design steht in der Tradition der Vorgänger. Am Case hat Google seit Jahren nur minimale Änderungen vorgenommen. Das ist auch nicht nötig: Die Form ist funktional und passt zu Googles Designsprache. Die Pixel Buds 2a sind dabei etwas schlanker und kleiner geworden, das Case misst 50 × 24,5 × 57,2 mm.

Pixel Buds 2a in der Farbgebung "Iris"

Die Farben fallen knalliger aus als beim Pro-Modell. Unser Testgerät trägt das lavendelblaue Farbkleid „Iris“. Daneben gibt es auch noch Hazel, was einem Grauton entspricht.

Der gewählte Farbton zieht sich als schmaler Zierstreifen über die Außenseite und die Innenschalen des Cases. Der Rest bleibt weiß. Das Material fühlt sich griffig und solide an. Der Deckel knarzt allerdings etwas. Insgesamt wirkt der Schließmechanismus aber stabil. Der Magnet sorgt für ein sattes Klacken beim Zuklappen.

Die Kopfhörer lassen sich dank einer Lücke in der Mitte des Cases einfach entnehmen – ein Fortschritt gegenüber der ersten Generation. Die Silikonflügel sorgen im Test für guten Halt ohne Drücken. Auch bei kleineren oder größeren Ohren passen die Buds gut. Das Gewicht von nur 4,7 Gramm pro Ohrhörer fällt kaum auf. Mit IP54 sind die Kopfhörer gegen Spritzwasser und Staub geschützt.

Lieferumfang

Google liefert die Pixel Buds 2a mit dem kompakten Ladeetui, das 38 Gramm wiegt. Dazu kommen verschiedene Silikonaufsätze in unterschiedlichen Größen für die optimale Passform. Ein USB-C-Ladekabel liegt nicht bei. Eine drahtlose Ladefunktion wie bei den Pro 2 fehlt – das Case lässt sich nur per Kabel aufladen.

Klang & ANC

Klanglich bewegen sich die Pixel Buds 2a auf einem sehr guten Niveau für ihre Preisklasse. Die 11-mm-Treiber liefern bei verschiedenen Genres ordentliche Ergebnisse – von Pop und Rock über Rap bis zu Klavier- und Orchestermusik. Potenzial gibt es bei der Klangfülle und Tiefe. Diese klingen manchmal etwas unsauber und verwaschen. Gerade im Bassbereich fehlt es an Volumen. Die Pixel Buds Pro 2 erscheinen im Vergleich ausgewogener und feiner. Der Preisunterschied rechtfertigt das aber.

Die eigentliche Überraschung ist das ANC. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet im Test überraschend effektiv. Bei der Fahrt mit der Bahn filtert sie tieffrequente Umgebungsgeräusche sogar besser als das teurere Pro-Modell. Das fällt besonders bei Gesprächen in der Umgebung sowie bei Abroll- und Beschleunigungsgeräuschen des Zuges auf.

Der Transparenzmodus kann hingegen nicht mit den Pro 2 mithalten. Während wir bei den Pro-Modellen mitunter vergessen haben, dass wir Kopfhörer tragen, klingt es bei den 2a wie Watte auf den Ohren. Bei Gegenwind schalten die Mikrofone automatisch ab, um Windgeräusche zu verhindern. Einen Ambient-Modus als Zwischenstufe zwischen voller Transparenz und vollem ANC gibt es nicht. Die Intensität lässt sich bei beiden Modi nicht feinstufig anpassen.

Spatial Audio für räumlichen Klang unterstützen auch die 2a. Das Feature erfasst Kopfbewegungen und passt den Klang entsprechend an – als würde man um die Musik herumwandern.

Ausstattung

Die Pixel Buds 2a arbeiten mit Bluetooth 5.4. Hochwertige Audiocodecs wie Opus oder LC3/LE Audio fehlen allerdings. Multipoint für die Verbindung mehrerer Geräte gleichzeitig ist dagegen an Bord.

Google Fast Pair beschleunigt die Einrichtung auf Android-Smartphones erheblich. Beim Aufklappen des Ladecases erscheint automatisch ein Popup-Fenster. Darüber startet man direkt die Kopplung. Nach Aktivierung der Berechtigung für Geräte in der Nähe folgt ein Tutorial mit den wichtigsten Funktionen.

Direkt mit den Kopfhörern nutzen kann man Googles KI-Assistenten Gemini, der sich optional auch per Wakeword (Hey Google) aktivieren lässt. Er kann eingehende Benachrichtigungen vorlesen – etwa von WhatsApp. Die Touch-Gesten sind konfigurierbar: Je nach Einstellung wechselt man auf einer Seite zwischen den ANC-Modi oder aktiviert Gemini ohne Sprachbefehl.

Ab Werk kommen die Kopfhörer mit Firmware-Version release_1.174.2. Ein Software-Update steht direkt nach der Einrichtung bereit. Der Updateprozess dauert bis zu 15 Minuten. Währenddessen müssen die Kopfhörer außerhalb des Cases bleiben. Nutzen kann man sie trotzdem – nur Spatial Audio ist dann deaktiviert. Das Update bringt die Kopfhörer auf Version release_4.467.

 Pixel Buds 2a vs. Pixel Buds Pro 2: Kein Lautsprecher im Case

Zum Koppeln weiterer Geräte dient ein Knopf auf der Rückseite des Cases. Hält man diesen bei geöffnetem Deckel gedrückt, wechseln die Kopfhörer in den Kopplungsmodus. Eine LED auf der Vorderseite zeigt den Status an. Orange leuchtet sie ab 20 Prozent Restakkustand.

Ein Bestätigungston beim Einsetzen fehlt – anders als bei den Pro-Modellen gibt es keinen Lautsprecher im Case. Falsch einlegen kann man die Buds trotzdem nicht: Das Case schließt nur, wenn die Kopfhörer richtig sitzen. Die Auto-Pause erkennt, wenn ein Hörer aus dem Ohr genommen wird. Per „Gerät finden“-App kann man die Kopfhörer dennoch bei Verlust klingeln lassen, die Buds werden so laut gestellt, dass sie durch das geschlossene Case zu hören sind.

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über Touch-Gesten an den Ohrhörern. Diese lassen sich in den Einstellungen anpassen. Zur Wahl stehen die Steuerung der Geräuschunterdrückung oder der Zugriff auf den digitalen Assistenten Gemini. Je nach Konfiguration schaltet man etwa auf der rechten Seite die ANC-Modi durch oder weckt Gemini ohne Sprachbefehl.

Die Einrichtung über die Pixel-Buds-App geht schnell vonstatten. Ein Willkommensbildschirm führt durch die Grundlagen. Ein kurzer Testsound prüft den ordnungsgemäßen Sitz. Danach wählt man aus, ob Gemini per Wakeword aktiv sein soll.

Über die App lässt sich auch ein individueller Equalizer einstellen. Die Ortungsfunktion hilft beim Wiederfinden verlegter Kopfhörer. Updates für die Firmware werden automatisch angezeigt und lassen sich direkt installieren.

Akku

Die Akkulaufzeit überzeugt. Mit aktiviertem ANC halten die Pixel Buds 2a bis zu 7 Stunden durch. Ohne Geräuschunterdrückung steigt die Laufzeit auf 10 Stunden. Mit dem Ladeetui kommen insgesamt 20 Stunden zusammen – das halten wir im Test für realistisch.

Die Schnellladefunktion ist praktisch: 5 Minuten Laden reichen für eine Stunde Wiedergabe. Der USB-C-Anschluss am Case entspricht dem aktuellen Standard. Kabelloses Laden wie bei den Pro 2 fehlt allerdings.

Preis: Was kosten die Google Pixel Buds 2a?

Die Google Pixel Buds 2a kosten 111 Euro. Damit positioniert Google sie deutlich unter den Pixel Buds Pro 2 und macht ANC auch für sein Budget-Modell zugänglich.

Fazit

Die Google Pixel Buds 2a sind eine echte Überraschung. Für 111 Euro liefert Google True-Wireless-Kopfhörer mit einer Geräuschunterdrückung, die bei tieffrequenten Tönen sogar das teurere Pro-Modell etwas übertrifft. Der Klang ist ordentlich, auch wenn er bei Bässen etwas an Präzision vermissen lässt. Die Gemini-Integration, Spatial Audio und Multipoint runden das Paket ab.

Abstriche gibt es beim Transparenzmodus – der klingt deutlich gedämpfter als bei der Konkurrenz. Auch hochwertige Audiocodecs und kabelloses Laden fehlen. Dafür überzeugen die Silikonflügel mit gutem Halt, das Case mit solidem Magnetverschluss und die Akkulaufzeit mit bis zu 7 Stunden bei aktivem ANC.

Wer günstige In-Ears mit starkem ANC sucht und ein Android-Smartphone nutzt, macht mit den Pixel Buds 2a wenig falsch. Die schnelle Einrichtung per Fast Pair und die Gemini-Features sind klare Vorteile im Google-Ökosystem.



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Bist du über 18? Apple beginnt in ersten Ländern mit iPhone-Altersprüfung


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Apple hat offensichtlich damit begonnen, das Alter von Kunden beim Zugriff auf Inhalte zu überprüfen. In ersten Ländern blockiert das Unternehmen nun den Download von Apps mit einer Altersfreigabe von „18+“, solange nicht durch „angemessene Methoden“ nachgewiesen wurde, dass der Zugriff durch einen Erwachsenen erfolgt. Der App Store führe diese Prüfung automatisch durch, teilte Apple gegenüber Entwicklern mit. Die Alterssperre gilt ab sofort in Australien, Brasilien und Singapur. Was genau unter diese „angemessenen Methoden“ falle, erläuterte das Unternehmen nicht.

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Einzelnen Nutzerberichten aus Großbritannien zufolge versucht Apple auch dort, das Alter anhand der Kreditkartendaten zu verifizieren. „Bestätigen Sie, dass Sie 18+ sind, um Ihre Einschränkungen zu aktualisieren“, lautet der übersetzte Text aus einem Systemdialog, der offenbar aus der Beta von iOS 26.4 stammt. „Um diese Einschränkungen zu ändern, setzt Großbritannien voraus, dass Sie bestätigen, ein Erwachsener zu sein“, erläutert Apple weiter.

Im Kleingedruckten merkt der Konzern an, für die Altersprüfung werde die im Account hinterlegte Kreditkarte herangezogen oder der Zeitraum beachtet, für den das Nutzerkonto bereits besteht. Alternativ könne es „helfen“, das Alter über das Einscannen einer Kreditkarte zu verifizieren. Auf Reddit berichtet ein anderer Nutzer, er habe alternativ auch seinen Ausweis abfotografieren können. Wie Apple diese sensiblen Daten konkret erfasst und verwaltet, bleibt unklar. Bis das Alter bestätigt wurde, sind App-Downloads und In-App-Käufe dem Hinweis zufolge gesperrt.

Die Forderungen nach einer Altersprüfung durch die großen App-Store-Betreiber Apple und Google wurden in den vergangenen Monaten immer lauter. Apple wies dies bislang unter Verweis auf Datenschutz von sich, man wolle nicht zentral die Ausweisdaten von Nutzern speichern. Alterssperren sind plötzlich in mehreren Ländern anzutreffen, etwa bei Social Media oder rund um pornografische Inhalte – letztere dürfen allerdings gar nicht in den App Store. Bei Apps, die dort inzwischen als 18+ eingestuft sind, handelt es sich hauptsächlich um leicht anrüchige Video-Chat-Apps und Sportwetten.


(lbe)



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Atomwaffen als erste Wahl: KI neigt zur Eskalation


Large Language Models (LLMs) sind schon bei kleinen Aufgaben, wie Textarbeiten oder Programmierung, nicht zu entmutigen: Egal, wie aussichtslos die Situation erscheint – sie präsentieren immer eine Lösung oder zumindest etwas, das sie dafür halten. Würde man GPT-5.2, Claude Sonnet 4 oder Gemini 3 Flash allerdings als Krisenberater einsetzen, hätte das katastrophale Folgen, wie Forscher des King’s College London untersucht haben.

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In Konfliktsimulationen seien in 95 Prozent der Planspiele am Ende taktische Atomwaffen zum Einsatz gekommen, berichten sie in einem wissenschaftlichen Papier. Kein Modell wählte jemals die Option der vollständigen Kapitulation. Und nur in 18 Prozent der Fälle deeskalierten die Modelle nach einem nuklearen Ersteinsatz. Als mögliche Ursache gilt, dass Nachgeben durch das Training strukturell blockiert sein könnte. Und während zu vermuten wäre, dass eine Maschine unter Zeitdruck besonnener reagieren kann als ein Mensch, zeigte der Modellversuch, dass Modelle in solchen Situationen erst zur Höchstform aufliefen und noch wahrscheinlicher einen vollständigen Atomkrieg anzettelten.

Dass das „nukleare Tabu“ einer KI weniger wichtig ist als dem Menschen, dürfte vermutlich damit zusammenhängen, dass das Szenario eines Atomkriegs für Menschen mit Gefühlen behaftet ist. Die KI wählt diese Optionen hingegen genauso waghalsig und explorativ wie den Einsatz konventioneller Waffen.

Untersucht wurden 21 Planspiele mit insgesamt 329 Zügen. Die KI musste ausführlich ihre Denkprozesse darlegen, sodass 780.000 Wörter zusammenkamen. Es ist nicht die erste Studie, die eine KI als Kriegsentscheider untersuchte. Im Jahr 2024 veröffentlichten bereits unter anderem Forscher der Universitäten Stanford und Georgia Tech Untersuchungsergebnisse, die zu ähnlichen Befunden kamen. Der Hang zur Eskalation hat sich mit neueren Modellen aber offenbar nicht geändert, wie die jetzige Studie aus London zeigt. Zudem wurde erstmals untersucht, wie sich die LLMs bei Zeitdruck verhalten, bei Simultanzügen und wenn Signale und Aktion voneinander getrennt werden.

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Bei Entscheidungen über Krieg und Frieden dürften Militärs weltweit die künstliche Intelligenz noch zurückhaltend einsetzen, sagte der Forscher Tong Zhao von der Universität Princeton der Wissenschaftspublikation „New Scientist“. Allerdings könnte die Vorgehensweise der KI schon im Kleinen gefährlich sein, wenn einzelne Waffen mit KI-Hilfe gesteuert werden oder gar autonom Entscheidungen treffen sollen. Zhao warnt zudem, dass bei extrem knappen Zeitfenstern der Druck wachsen könnte, KI stärker einzubeziehen. International gibt es bereits Diskussionen über eine politische Regulierung des Einsatzes von KI beim Militär.


(mki)



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Samsung Galaxy Buds 4 und 4 Pro: Neues Design und Chatbot-Zugriff


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Nach den 2024 erschienenen Galaxy Buds 3 und 3 Pro, die manche als eine Kopie von Apples AirPods bezeichneten, legt Samsung seine Ohrstöpsel neu auf. Anstelle eines eckigen Stiels setzt Samsung bei der neuen Generation auf ein flacheres „Blade“-Design. Auch die Tonqualität und die ANC-Stärke will Samsung verbessert haben. Zudem zieht KI-Support ein.

Wie die Vorgänger unterscheiden sich die beiden Buds-Varianten zunächst in ihrer Bauweise: Die Pro-Version verfügt über Silikon-Tips in verschiedenen Größen, die die Ohren passiv gegen Umweltgeräusche schützen. Die Buds 4 hingegen haben ein offenes Design, ähnlich wie die AirPods 4. Bei den neuen Modellen ändert Samsung außerdem die Schutzhülle, in die die Ohrstöpsel nicht mehr von oben hereingesteckt werden müssen, was bisweilen etwas fummelig war. Stattdessen legt man sie in den eckigen Case mit transparentem Deckel, das Nachladen im Case erfolgt über auf der Innenseite der Ohrstöpsel liegende Kontakte.


Samsung Galaxy Buds 4 Pro und Buds 4

Samsung Galaxy Buds 4 Pro und Buds 4

Samsungs Galaxy Buds 4 Pro und Buds 4 kommen in einem Case mit transparentem Deckel.

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Laut Samsung verfügen die neuen Modelle über „breitere Tieftöner, kombiniert mit verbesserter aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) und einem verbesserten adaptiven Equalizer“. Die Buds-4-Modelle sollen damit einen Klang liefern, der „über das gesamte Spektrum der Originalaufnahme treu bleibt“.

Beide Varianten unterstützen laut Samsung 24bit/96kHz-Audio, wenn sie mit bestimmten Galaxy-Geräten verbunden sind und die Audioquelle das unterstützt. Außerdem bieten sie Support für 24-bit-HiFi und „360 Audio Multi-Channel“ (räumlicher Klang) – Funktionen, die Samsung auch bei seinen älteren Ohrstöpsel-Generationen anbietet.

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Zudem verfügen beide Varianten über aktive Geräuschunterdrückung, wobei die Pros durch ihre passive Dämpfung Außengeräusche effektiver dämmen dürften. In beiden Varianten ist ein Transparenzmodus und ein adaptiver Equalizer integriert. Nur die Pro-Variante verfügt über eine automatische Erkennung von Sprache und Sirenen. Dabei erkennen die Ohrhörer automatisch die Stimme des Benutzers, verstärken die Umgebungsgeräusche, um die Verständlichkeit von Gesprächen zu verbessern. Bei wichtigen Warnsignalen wie Alarmen, Rettungsfahrzeugen oder Polizeisirenen wird ebenso der Transparenzmodus aktiviert.

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Neu bei beiden Modellen ist laut Samsung die Möglichkeit, mit einem Sprachbefehl einen der drei KI-Chatbots – Gemini, Bixby oder Perplexity – zu initiieren, die mit One UI 8.5 Bestandteil von Galaxy-Smartphones werden. Die Buds 4 Pro unterstützten außerdem Kopfgesten, um Anrufe zu verwalten und mit Bixby zu interagieren, erklärt der Hersteller.

Hinsichtlich der Laufzeiten unterscheiden sich die Modelle: Die Buds 4 liefern laut Samsung mit ihren 54-mAh-Akkus bis zu 5 Stunden Musikwiedergabe mit aktiver Geräuschunterdrückung und 6 Stunden ohne. In den Buds 4 Pro ist ein 61-mAh-Akku verbaut, der 6 Stunden mit ANC und 7 Stunden ohne ANC Musik abspielen soll. Durch das Nachladen im Schutzcase, das 515 mAh beziehungsweise 530 mAh (Pro) fasst, sollen bis zu 30 Stunden Gesamtlaufzeit möglich sein.

Zur weiteren Ausstattung der Galaxy-Buds-4-Reihe gehören Bluetooth 6.1, der automatische Wechsel der Ausgabequelle und Auracast. An Codecs unterstützen die Ohrstöpsel SSC (Samsung Seamless Codec), SSC UHQ (Samsung Proprietary), AAC, SBC und LC3. Die Buds 4 sind nach IP54 gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt, während die Pro-Version einen stärkeren Schutz gegen Wasser nach IP57 besitzt. Die „7“ bedeutet, dass die Pro-Ohrstöpsel zeitweiliges Untertauchen überstehen. Die Buds 4 sind dagegen nur gegen Spritzwasser geschützt.

Für die Galaxy Buds 4 verlangt Samsung 179 Euro, für die Pro-Version fallen 249 Euro an. Die In-Ear-Kopfhörer werden in den Farben Schwarz und Weiß angeboten, die Pro-Version soll es offenbar exklusiv in Samsungs Online-Store in einem „Pink Gold“ geben. Die neuen Buds können ab sofort vorbestellt werden, der Marktstart ist der 11. März.


(afl)



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