Apps & Mobile Entwicklung
Diese Crime-Serie erreicht ihren bisherigen Höhepunkt
Vier Staffeln Anlauf, jetzt der Volltreffer: Eine Crime-Serie auf Paramount+ wird von Kritikern plötzlich gefeiert wie nie zuvor. Sie stammt von einem Schöpfer polarisierender Serien. Was sich geändert hat – und warum gerade Staffel 4 den Wendepunkt markiert.
Manche Serien brauchen Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Sie tasten sich vor, probieren aus, verwerfen Ideen – und treffen irgendwann genau ins Schwarze. Genau das scheint jetzt passiert zu sein. Mit der vierten Staffel von Mayor of Kingstown ist ein Punkt erreicht, an dem aus solider Spannung plötzlich kompromisslose Qualität wird.
Ein perfekter Wert, der nicht aus dem Nichts kommt
Dass Staffel 4 bei Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 100 Prozent erreicht, ist kein Zufall. Zwar basiert der Score auf fünf Kritiken, doch der Kontrast zu den vorherigen Staffeln könnte größer kaum sein: Staffel 3 kam auf 86 Prozent, Staffel 2 auf 50 Prozent und die erste Staffel sogar nur auf 33 Prozent.
Auch das Publikum zieht mit. Die Zuschauerwertung liegt aktuell bei 86 Prozent, basierend auf mehr als 100 Bewertungen. Das Bild ist klar: Die Serie hat sich sichtbar weiterentwickelt und wird dafür endlich auch einhellig anerkannt. Doch Achtung an alle, die die bisherigen Staffeln nicht kennen, ein paar Eckpunkte in diesem Artikel könnte man als Spoiler verstehen.
Warum Staffel 4 so viel besser funktioniert
Kritiker sind sich ungewöhnlich einig: Die vierte Staffel verstärkt genau das, was Mayor of Kingstown schon immer ausgezeichnet hat. Die Bedrohungen wirken persönlicher, die Gewalt konsequenter und die Korruption allgegenwärtiger. Gleichzeitig ist das Storytelling spürbar straffer.
Statt sich zu wiederholen, fokussiert sich die Serie stärker auf ihre Kernthemen. Entscheidungen haben spürbare Konsequenzen, Konflikte eskalieren schneller – und nichts fühlt sich mehr wie bloßes Füllmaterial an. Das Ergebnis ist eine düstere, kontrollierte Erzählweise, die kaum Luft zum Durchatmen lässt.
Die Lage in Kingstown spitzt sich dramatisch zu
Inhaltlich gerät Mike McLusky, gespielt von Jeremy Renner, stärker unter Druck als je zuvor. Nach dem Rückzug der russischen Akteure entsteht ein Machtvakuum, das neue Gruppen gnadenlos ausnutzen wollen. Ein Bandenkrieg droht, die fragile Ordnung der Stadt endgültig zu zerreißen.
Während Mike versucht, das Chaos einzudämmen, geraten ausgerechnet die Menschen in Gefahr, die ihm am nächsten stehen. Die Serie verlagert ihren Fokus damit weg von abstrakten Machtspielen hin zu persönlichen Risiken – ein Schritt, der die emotionale Intensität deutlich erhöht.
Neue Gesichter, neue Konflikte
Frischen Wind bringt Edie Falco als Nina Hobbs, die neue Gefängnisdirektorin von Anchor Bay. Ihre kompromisslose Art kollidiert direkt mit Mikes Vorgehensweise. Gleichzeitig kehrt Lennie James als Gangster Frank Moses zurück und verschärft die ohnehin angespannte Lage. Diese Figuren sind kein Selbstzweck, sondern treiben die Handlung konsequent voran. Konflikte werden klarer gezogen, Fronten härter.
Der bisherige Höhepunkt einer langen Entwicklung
Hinter der Serie steht weiterhin Taylor Sheridan, der mit seinen Produktionen auf Paramount+ regelmäßig polarisiert – und jetzt einen seiner größten Kritikererfolge feiert. Staffel 4 von Mayor of Kingstown wirkt wie das Ergebnis jahrelanger Feinarbeit. Für Euch heißt das: Wenn Ihr der Serie bisher skeptisch gegenüberstandet, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt einzusteigen. Und wenn Ihr schon dabei seid, erlebt Ihr gerade ihren bislang stärksten Moment.
Apps & Mobile Entwicklung
Medien-Player: Zoom Player Max 22.2 verbessert YouTube-Unterstützung

Zoom Player hat in Version 22.2 eine neue Suchfunktion erhalten, mit der Nutzer auch auf anderen Plattformen gezielt nach neuem Material Ausschau halten können. Neuerungen hat ebenso die YouTube-Unterstützung erfahren, aber auch das übliche Bereinigen von Fehlern darf bei der neuen Ausgabe nicht fehlen.
Suche umfasst mehr Quellen
Die neue Suchfunktion soll vor allem Live-Streams, Live-Programme, VOD-Filme und VOD-Fernsehsendungen durchsuchen können und ist direkt in die Benutzeroberfläche integriert. Darüber hinaus ist mit ZP Remote Neo eine neue Fernbedienung im Google Play Store verfügbar, mit der sich der Medien-Player bequem von jedem Smartphone oder Tablet steuern lässt. Über diese können zudem zwischen verschiedenen PCs gewechselt werden, auf denen der Zoom Player läuft, außerdem steht ein vollständig anpassbares Tasten-Layout zur Verfügung. Der Entwickler betont, dass die Fernbedienung quelloffen ist und weder Werbung noch Tracking enthält. Sie ist kostenlos erhältlich, wer den Entwickler bei seiner Arbeit unterstützen möchte, kann jedoch eine Lizenz erwerben.
YouTube-Wiedergabe verbessert
Auch für Inhalte von YouTube hat der Medien-Player ein Upgrade erhalten: Unterstützt wird nun DirectShow-/libVLC-Streaming, das auf dem Open-Source-Projekt yt-dlp basiert. Dabei handelt es sich um ein Befehlszeilentool, mit dem YouTube-Video-URLs gescannt und direkte Video- sowie Audiostreams bereitgestellt werden können. Die Funktion beschränkt sich nicht ausschließlich auf YouTube-Videos, sondern kann ebenso Inhalte von Instagram, TikTok, SoundCloud, X und vielen weiteren Diensten wiedergeben.
Darüber hinaus lässt sich die YouTube-Wiedergabe in der Anwendung nun so konfigurieren, dass wahlweise der offizielle YouTube-IFRAME-Javascript-Player, die DirectShow-Medien-Engine mit yt-dlp oder DirectShow verwendet wird. Der offizielle IFRAME-Javascript-Player stellt laut Entwickler die schnellste und zugleich reaktionsschnellste Wiedergabe dar. Da dieser allerdings in einem Webbrowser (Microsofts WebView2) eingebettet ist und nicht die DirectShow-Medien-Engine nutzt, fehlt ihm die Unterstützung für hochwertigere Video-Skalierer (MadVR/MPC-VR) sowie für benutzerdefinierte Audio-Ausgabegeräte.
Zusätzlich unterstützt der Player nun das APV-Format, einen hocheffizienten, intra-frame-only und visuell verlustfreien Video-Codec. Für die Wiedergabe von APV sind die LAV-Filters in Version 0.81 oder neuer erforderlich, die gegebenenfalls separat installiert werden müssen.
Zahlreiche Fehlerbehebungen durchgeführt
In vergangenen Versionen sorgten mehrere Fehler im Cache dafür, dass bei der Indizierung von Video-Streaming-Episodenführern zu Wiedergabelisten die Cache-Datei mit doppelten Einträgen überladen wurde. Dies hatte zur Folge, dass nachfolgende Indizierungen sowie die globale Programmsuche verlangsamt werden konnten. Dieses Problem sollte mit der neuen Version nicht mehr auftreten. Darüber hinaus wurde ein Absturz behoben, der beim Versuch auftrat, die Episodenliste einer VOD-Fernsehsendung zu durchsuchen, wenn bei einzelnen Fernsehsendungen eine andere Art der Kodierung von Episoden-Metadateninformationen verwendet wurde. Ein weiterer behobener Absturz betraf den Versuch, eine externe Audiospur bei deaktiviertem DSP-Filter des Zoom Players zu verwenden.
Eine komplette Übersicht über die zahlreichen Neuerungen und Änderungen geben die sehr ausführlichen Release Notes.
Ab sofort erhältlich
Der Zoom Player 22.2 ist ab sofort auf der Website des Entwicklers für Windows erhältlich. Alternativ kann der Medien-Player wie gewohnt auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Der Hersteller stellt eine zeitlich begrenzte Test-Version zur Verfügung. Für eine Nutzung darüber hinaus muss eine Lizenz erworben werden, die wahlweise 28 Euro pro Jahr oder einmalig 55 Euro beträgt.
Downloads
-
3,3 Sterne
Der Zoom Player eignet sich zum Abspielen von DVDs und Videos diverser Formate.
Apps & Mobile Entwicklung
Jurassic World war erst der Anfang: Die spektakulärste Dino-Serie aller Zeiten kommt

Was, wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion so sehr verschwimmt, dass Ihr den Atem längst ausgestorbener Giganten fast im Nacken spüren könnt? Ein legendärer Visionär kehrt zu seinen Wurzeln zurück und setzt dabei technologische Maßstäbe, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.
Der Beitrag Jurassic World war erst der Anfang: Die spektakulärste Dino-Serie aller Zeiten kommt erschien zuerst auf nextpit.
Apps & Mobile Entwicklung
Japannext: Newcomer bietet 6K-Monitor für 900 Euro

Bisher war der Asus ProArt PA32QCV die günstigste Option für eine 6K-Auflösung am Monitor. Die rund 1.300 Euro werden aber nun von einem japanischen Hersteller deutlich unterboten. Japannext vertreibt seinen JN-IPS326K-HSPC9 mit 6.016 × 3.384 hierzulande zum Kampfpreis von knapp 900 Euro.
„6K“ kostete bisher über 1.300 Euro
Bei Monitoren mit einer 6K-Auflösung, gemeint sind hier Auflösungen mit rund 6.000 Pixeln in der Horizontalen, gibt es bisher nicht viel Auswahl. Sündhaft teuer ist dabei Apples Pro Display, es gibt aber inzwischen Alternativen wie den besagten ASUS ProArt PA32QCV, der aktuell für 1.329 Euro zu haben ist.
Japannext bietet „6K“ für 900 Euro
Beim hierzulande noch wenig bekannten Hersteller Japannext aus Tokio, der erst 2016 gegründet wurde und seit Ende 2023 auch über eine Niederlassung in Frankreich für den Vertrieb in Europa verfügt, gibt es dieselbe Auflösung wie bei Apple und Asus jetzt wesentlich günstiger. Der Preis des 6K-Monitors JN-IPS326K-HSPC9 liegt aktuell bei nur 899 Euro – angeblich sogar inklusive Expresslieferung. Verkauft wird der Monitor über den Online-Shop des Herstellers, der darüber auch Deutschland beliefert und gängige Bezahlmethoden wie SEPA-Überweisung, Rechnung (Klarna) oder PayPal akzeptiert.
Die Ausstattung des günstigsten 6K-Monitors
Die Eckdaten lesen sich ordentlich: Das IPS-Panel mit 31,5 Zoll Diagonale liefert besagte 6.016 × 3.384 Pixel im 16:9-Format, was eine hohe Bildpunktdichte von 219 ppi bedeutet. Die Bildwiederholrate erreicht aber nur 60 Hz, was aber auch für die anderen Monitore mit dieser Auflösung im Markt gilt. Nur der Dell UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor (U5226KW) bietet eine (andere) 6K-Auflösung mit 120 Hz, der aber bei 52″ im 21:9-Format nicht für den direkten Vergleich heranzuziehen ist.
Auch bei der Reaktionszeit müssen mit 8 ms Abstriche gemacht werden, die andere allerdings nur per Overdrive unterbieten. Das Kontrastverhältnis wird mit 1.500:1 angegeben, die Helligkeit soll 500 cd/m² erreichen. Die Farbtiefe wird auf 1,07 Milliarden Farben beziffert. Echte 10 Bit sind hier aber unwahrscheinlich und letztlich könnte das gleiche Panel mit 8 Bit + FRC von AU Optronics wie beim Asus ProArt PA32QCV zum Einsatz kommen.
Die Anschlüsse bilden einmal DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1, einmal USB-C mit 90 Watt Power Delivery sowie zweimal USB-A für die KVM-Switch-Funktion. Integrierte Lautsprecher und ein vielseitig verstellbarer sowie per VESA-Vorrichtung austauschbarer Ständer gehören ebenso zur genannten Ausstattung wie die Unterstützung von AMD FreeSync und Nvidia G-Sync. Die Leistungsaufnahme wird mit 44 Watt im typischen Betrieb und 38 Watt im Eco-Modus angegeben.
Noch keine Tests oder Rezensionen
Zur Stunde lässt sich allerdings noch kein Testbericht zum JN-IPS326K-HSPC9 finden und die ohnehin meist nicht sehr hilfreichen Rezensionen auf Amazon folgen erst, denn dort gibt es den Monitor ebenfalls für knapp 900 Euro* erst seit kurzem zu kaufen. Ob das Schnäppchen qualitativ überzeugen kann, bleibt letztlich abzuwarten.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 3 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
