Apps & Mobile Entwicklung
API Leak: Millionen von Instagram-Kundendaten landen im Dark Web

Laut Berichten wurden im November 2024 Daten von rund 17,5 Millionen Instagram-Accounts abgegriffen. Das wird erst jetzt bekannt, da die Daten nun im Dark Web zirkulieren. Neben Namen und E-Mail-Adressen sollen auch Telefonnummern und zumindest teilweise Geodaten zum Datensatz gehören.
Über 17 Millionen Accounts betroffen
Das berichtet Cyber Press und beruft sich auf Hinweise der Sicherheitsfirma Malwarebytes sowie eine Verifizierung der Daten über Postings im Dark Web, die als Screenshots vorliegen. Die von unbekannten Angreifern erbeutete Datensammlung wird dort unter dem Titel „INSTAGRAM.COM 17M GLOBAL USERS — 2024 API LEAK“ feilgeboten. Sie soll 17,5 Millionen Einträge umfassen.
Nachfolgend werden die laut dem Bericht entwendeten Daten der betroffenen Instagram-User-Accounts aufgelistet. Laut der Plattform Have I been Pwned seien von den erbeuteten Account-Daten nur 6,2 Millionen mit einer E-Mail-Adresse verknüpft gewesen und nur „einige“ sollen eine Telefonnummer enthalten.
- Vollständige Namen und Nutzernamen
- Verifizierte E-Mail-Adressen
- Telefonnummern
- Nutzer-IDs
- Länderinformationen und partielle Geodaten
Kein Hack, sondern eine API-Schwachstelle
Der oder die Angreifer behaupten, dass die Daten über eine Schwachstelle in den Programmierschnittstellen (API) des sozialen Netzwerks abgegriffen werden konnten. Um einen Hack soll es sich demnach nicht handeln. Dass Instagram kurz nach dem Bericht über eine Schwachstelle informierte (siehe X-Posting), über die Dritte Passwort-Resets anderer anfordern konnten, habe nach bisheriger Kenntnis nichts mit diesem Vorfall zu tun.
So oder so hätten jüngst zahlreiche Instagram-User darüber geklagt, „eine Flut“ unerwünschter Benachrichtigungen zum Zurücksetzen ihres Passworts erhalten zu haben, berichtet Cyber Press weiter.
Risiken und Lösungen
Zudem genüge die Kombination aus E-Mail-Adressen und Telefonnummern für sogenannte „SIM-Swapping“-Angriffe. Zudem könnten verstärkt Phishing-Mails bei den Betroffenen eintreffen, in denen sich Betrüger etwa als Mitarbeiter des Instagram-Support ausgeben und damit versuchen, Anmeldeinformationen preiszugeben.
„Cybersicherheitsexperten raten allen Instagram-Nutzern dringend, die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) umgehend per Authentifizierungs-App anstelle von SMS zu aktivieren und unaufgefordert zugesandte E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts zu ignorieren“, heißt es abschließend.
Die Redaktion dankt Community-Mitglied „KeinNutzerName“ für den Hinweis.
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Höchste Speicherkapazität: Seagates 32-TB-Festplatten mit 10 Scheiben in Kürze erhältlich
Seagate legt die Messlatte für die maximale HDD-Speicherkapazität weiter hoch. Die ersten Modelle mit 32 TB kommen in Kürze in den Handel. Darunter sind die IronWolf Pro 32 TB für NAS, die Exos 32 TB für Server und die SkyHawk AI 32 TB für Videoüberwachung.
32 TB mit HAMR und CMR
Auf überlappende Spuren (SMR) verzichtet Seagate und erhöht auch nicht die Zahl der Magnetscheiben (Platter). Ergo werden die 32 TB wie schon bei dem Design mit 30 TB erneut über 10 Platter realisiert. Die Speichermenge pro Platter steigt also von rund 3 TB auf 3,2 TB und das mit konventioneller Magnetaufzeichnung (CMR).
Möglich wird dies durch den Einsatz der HAMR-Technik, bei der ein winziger Laser die Oberfläche erhitzt. Damit lässt sich die nötige Magnetfeldstärke reduzieren, sodass die Magnetpunkte kleiner ausfallen und dichter zusammenrücken können. Zumindest im Labor wurde bei Seagate sogar bereits eine Dichte von rund 7 TB pro Platter (allerdings mit SMR) erreicht.
Eine der ersten kommerziellen HAMR-Festplatten hat die Redaktion bereits im vergangenen Sommer getestet.
- IronWolf HDD mit HAMR im Test: Seagate presst mit Hitze 30 TB auf nur zehn Platter
Die anderen Hersteller Western Digital und Toshiba haben bisher noch keine HAMR-Festplatten eingeführt. Stattdessen setzen diese vorerst auf zusätzliche Magnetscheiben, sodass Western Digital momentan bis zu elf Scheiben verwendet und Toshiba schon an einem 12-Platter-Design arbeitet. Mittelfristig wollen aber beide ebenfalls HAMR anbieten.
Das sind die ersten 32-TB-HDDs von Seagate
IronWolf Pro 32 TB
In der Serie für größere (professionelle) Netzwerkspeicher (NAS) bringt Seagate nach der IronWolf Pro 30 TB die IronWolf Pro 32 TB. Auch dieses Modell ist weiterhin für den Dauerbetrieb ausgelegt und mit einem Workload-Rating von 550 TB pro Jahr sowie 5 Jahren Garantie versehen. Die RV-Sensoren wirken den insbesondere im größeren Verbund auftretenden Schwingungen entgegen.
Unverändert werden 512 MB DRAM-Cache und 7.200 U/min geboten (Datenblatt als PDF). Der maximale Durchsatz steigt aber von 275 MB/s auf 285 MB/s. Davon unangetastet verbleibt die Leistungsaufnahme laut Datenblatt bei relativ hohen 6,8 Watt im Leerlauf und 8,3 Watt bei Zugriffen.
Die unverbindliche Preisempfehlung der Seagate IronWolf Pro 32 TB liegt bei 916,99 Euro. Angesichts der momentan hohen Preisdynamik im Speichermarkt, muss dieser aber nicht lange Bestand haben.
Exos (ohne M?) mit 32 TB
Auch in der Exos-Familie für den Server-Einsatz wird auf 32 TB erhöht. Wurden die bisherigen HAMR-Modelle als Exos M (M für Mozaic als Marke für HAMR) vertrieben, spricht Seagate jetzt überraschend lediglich von Exos 32 TB. Ein Datenblatt liegt zu diesem Modell noch nicht vor. Der UVP liegt bei 901,99 Euro.
Zu erwarten sind die Eignung für den Dauereinsatz, 7.200 U/min, 512 MB Cache und womöglich ebenfalls ein leicht gesteigerter Maximaldurchsatz.
SkyHawk AI 32 TB
In der Serie SkyHawk bietet Seagate Festplatten für den Einsatz in Systemen zur Videoüberwachung an. Hier gibt es den größten Sprung bei der Speicherkapazität, denn zuvor wurden maximal 24 TB (ohne HAMR) geboten. Laut Datenblatt (PDF) sind Ausstattung und Leistung nahezu identisch zum 24-TB-Modell. Auch hier gibt es 7.200 U/min, 512 MB Cache und die Eignung für den Dauereinsatz.
Mit 901,99 Euro UVP kostet die SkyHawk AI 32 TB genauso viel wie das Exos-Modell.
Globaler Marktstart in Kürze
Laut Seagate sollen die neuen 32-TB-Festplatten ab dem 14. Januar 2026 die globalen Vertriebskanäle erreichen und somit schon bald verfügbar sein.
Apropos Verfügbarkeit: Beim Blick in die deutschen Shop-Seiten bei Seagate sind zur Stunde insbesondere die großen HAMR-Modelle mit 28 TB und 30 TB nicht verfügbar. Auf Nachfrage der Redaktion erklärte ein Seagate-Sprecher, dass je nach Region oder Land unterschiedliche Kontingente an Festplatten für den Seagate-Onlineshop zur Verfügung stehen. So sei etwa die Exos M in den USA und Kanada gut verfügbar, hierzulande momentan wiederum nicht. Das könne sich aber bald wieder ändern. Ein etwaiger Engpass wurde nicht bestätigt.
Im freien Online-Handel kann die IronWolf Pro 32 TB aktuell ab 850 Euro und die Exos M ab 756 Euro erworben werden.
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Samsung-TV im Abverkauf: Amazon senkt Preise deutlich
Samsung-Smartphones zählen zu den begehrtesten Geräten auf dem Markt. Doch der Hersteller ist deutlich breiter aufgestellt und bietet unter anderem starke 4K-Fernseher an. Ein besonders spannendes Modell mit einer Bilddiagonale von 75 Zoll fällt jetzt deutlich im Preis.
Mit dem Samsung Q60D ist das günstigste Modell der QLED-Reihe von 2024. Dank leistungsstarkem Prozessor und lebendigen Farben ist er vor allem bei Film- und Serienfans äußerst beliebt. Warum er dennoch nicht zur Premium-Serie zählt und wie viel Ihr jetzt bei Amazon zahlt, verraten wir Euch in den folgenden Zeilen.
Samsung Q60D: Bildgewalt auf 75 Zoll
Satte 190 cm in der Diagonale misst das angebotene Modell von Samsung. Habt Ihr einen entsprechenden Wohnraum, könnt Ihr Euch auf einen Fernseher freuen, der mit einem Quantum Processor Lite 4K arbeitet und dank HDR, HDR10+ und HLG für ein außerordentlich farbenfrohes und kontrastreiches Bild sorgt. Mit seinem QLED-Panel bietet das Gerät einen Blickwinkel von 178 Grad. Auf der Rückseite finden sich drei HDMI-2.0-Ports, zwei USB-Anschlüsse und ein Ethernet-Port. Über Bluetooth 5.2 könnt Ihr etwa eine Soundbar verbinden.
Reaktionsschnell, aber dennoch kein Premium

Auch eine Kompatibilität mit Q-Symphony, Samsungs hauseigener Audio-Technologie, liegt vor. Beim Gaming zeigt sich der Smart-TV reaktionsschnell und kann auf ALLM sowie eARC setzen. Allerdings gibt es einige Abstriche, die Ihr hier machen solltet. Einerseits fehlen HDMI-2.1-Anschlüsse und Local Dimming. Andererseits erreicht das Panel „nur“ 60 Hz. Dadurch wirken schnellere Bildinhalte teilweise schwammig. Das ist allerdings vor allem für Gamer relevant. Bei Filmen fällt dieser Fakt weniger ins Gewicht.
Lohnt sich der Deal von Amazon?
Fehlt also nur noch der Preis. Dieser liegt für das 75-Zoll-Monster normalerweise bei 999 Euro. Amazon verringert diesen nun jedoch um 25 Prozent, wodurch Ihr nur noch 749 Euro zahlt. Interessant ist, dass ein anderer Händler gerade nur 689 Euro verlangt, allerdings sind die Versandkosten derart hoch, dass der Preis über dem Amazon-Deal liegt. Dementsprechend zahlt Ihr beim Versandriesen so wenig wie selten für den Smart-TV. Möchtet Ihr einen hochwertigen 4K-Fernseher, der über eine satte Bilddiagonale verfügt und eine hervorragende Bildqualität bietet, seid Ihr mit dem Samsung Q60D für 749 Euro gut beraten. Allerdings solltet Ihr Euch beeilen: Aktuell sind nur noch die 75-Zoll-Modelle verfügbar. Wie schnell diese ausverkauft sein werden, ist aktuell nicht abzusehen.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Samsung-TV interessant für Euch? Lasst es uns wissen!
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42 Millionen Gamer: Steam erreicht neuen Rekord gleichzeitiger Nutzer

Die Antwort auf die Frage, wie viele Millionen Steam-Nutzer bisher jemals gleichzeitig eingeloggt waren, lautet seit dem gestrigen Sonntagnachmittag 42. Schon eine Woche zuvor gab es außerdem einen neuen Rekord bei gleichzeitig spielenden Accounts: Knapp 13,4 Millionen Spieler waren es am 4. Januar 2026.
Die Antwort auf die Frage aller Fragen
Gemessen wurden die 42 Millionen Steam-Nutzer aber nicht offiziell von Steam-Betreiber Valve, stattdessen stammt die Zahl von SteamDB: Genau 42.042.778 parallel eingeloggte Accounts auf Steam sollen es ungefähr um 15:00 Uhr gestern Nachmittag gewesen sein. Valve selbst bleibt derweil mit der eigenen Angabe knapp darunter und nennt rund 41,99 Millionen Spieler gegen 15:30 Uhr.
Dass entsprechende neue Rekorde am Sonntagnachmittag erreicht werden, ist seit Jahren üblich. Die 40 Millionen gleichzeitige Nutzer wurden beispielsweise am 2. März 2025 geknackt, ebenfalls ein Sonntag. Damals stieg die Zahl gleichzeitig gemessener aktiver Spieler auf rund 12,8 Millionen an; am gestrigen Sonntag waren es immerhin schon 13,1 Millionen. Der Rekord ist das wiederum nicht, denn am ersten Sonntag des Jahres wurden von SteamDB bereits 13.399.958 In-Game-User protokolliert – also beinahe 13,4 Millionen Steam-Spieler auf einmal.
Valve dominiert die meistgespielten Games
Fällt der Blick auf die einzelnen Spiele, die für die gut 13 Millionen zeitgleich aktiven Spieler verantwortlich zeichnen, landet Plattform-Betreiber Valve gleich zweimal ganz oben: Nach wie vor binden Counter-Strike 2 und Dota 2 immense Spielermassen, aktuell gefolgt von PUBG: Battlegrounds, Apex Legends und dem erst im Oktober 2025 erschienenen Arc Raiders. Gemeinhin dominieren Multiplayer-Spiele mit Live-Service-Modell die Liste.
Zum Jahreswechsel hat Valve erst eine Übersicht der meistgespielten Titel in 2025 veröffentlicht, dort wurden unter den zehn Spitzenreitern auch drei reine Einzelspieler-Games genannt: Hollow Knight: Silksong, Kingdom Come: Deliverance II und The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered.
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