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Digital Business & Startups

MeisterWerk: Erfahrungen mit dem Vertriebscoaching von Michael 


Der Markt für Online-Coachings und digitale Ausbildungen wächst kontinuierlich. Besonders Programme im Bereich Vertrieb, Closing und Online-Business stoßen auf großes Interesse, gleichzeitig aber auch auf Zurückhaltung. Viele Interessierte stellen sich Fragen wie: Ist das MeisterWerk von Michael seriös? Wie realistisch sind die Inhalte? Und für wen eignet sich das Modell wirklich? Ein genauer Blick zeigt: Das Vertriebscoaching verfolgt ein klar strukturiertes Konzept, das sich von klassischen Motivationsprogrammen unterscheidet. Die MeisterWerk-Erfahrungen lassen sich vor allem im Kontext von Lernstruktur, Einordnung und praktischer Anwendung bewerten.

Was ist das MeisterWerk von Michael?

Dieses Training ist ein Ausbildungs- und Coachingprogramm mit Schwerpunkt auf professionellem Vertrieb im digitalen Umfeld. Im Fokus steht die Qualifizierung von Teilnehmenden für beratende Verkaufsgespräche -häufig im sogenannten High-Ticket-Bereich, also bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen oder Coaching-Angeboten. Die Ausbildung kombiniert digitale Lerninhalte, Live-Trainings, praktische Übungen sowie begleitenden Support. Ziel ist es, Vertrieb nicht als aggressiven Verkauf, sondern als strukturierte Beratung zu verstehen. Weitere Informationen zum konzeptionellen Hintergrund finden sich unter MeisterWerk.

Warum das MeisterWerk häufig hinterfragt wird

Programme im Online-Vertrieb werden oft pauschal kritisch betrachtet, nicht zuletzt aufgrund auffälliger Marketingbotschaften in sozialen Medien. Auch beim Vertriebscoaching von Michael tauchen daher regelmäßig Fragen zur Umsetzbarkeit und zu Einkommensdarstellungen auf. Innerhalb des Programms wird jedoch deutlich gemacht, dass Ergebnisse nicht automatisiert entstehen. Lernbereitschaft, Kommunikation, Disziplin und praktische Umsetzung stehen im Mittelpunkt. Das MeisterWerk versteht sich nicht als Abkürzung, sondern als strukturierter Einstieg in ein anspruchsvolles Berufsfeld.

Vertriebsausbildung statt Theorieprogramm im MeisterWerk

Ein wesentlicher Unterschied zu vielen vergleichbaren Angeboten liegt im starken Praxisfokus. Neben theoretischen Grundlagen werden reale Gesprächssituationen inklusive Einwandbehandlung, Bedarfsanalyse und Gesprächsstruktur trainiert. Der Ansatz von Michael basiert auf der Idee, Verkauf als beidseitig sinnvollen Prozess zu verstehen. Kunden sollen fundierte Entscheidungen treffen können, während Vertriebspartner professionell und transparent arbeiten. Diese Haltung prägt die Ausrichtung des gesamten Programms.

Marketing und Realität im MeisterWerk

Wie bei vielen digitalen Bildungsangeboten arbeitet auch das Programm von Michael im Außenauftritt mit starken Wachstums-Narrativen. Diese dienen vor allem der Aufmerksamkeit im umkämpften Online-Markt. Innerhalb des Coachings zeigt sich jedoch ein deutlich nüchternerer Ton. Statt Versprechen stehen Prozesse, Lernschritte und kontinuierliche Verbesserung im Vordergrund. Für viele Interessierte ist genau diese Differenzierung entscheidend, um die MeisterWerk-Erfahrungen realistisch einzuordnen.

Für wen eignet sich das MeisterWerk?

Michaels Training richtet sich nicht an Personen, die nach schnellen Lösungen suchen. Angesprochen werden vor allem Menschen, die:

·       Interesse an Kommunikation und Beratung haben

·       sich im digitalen Vertrieb weiterentwickeln möchten

·       bereit sind, Zeit in Lernen und persönliche Entwicklung zu investieren

·       langfristig selbstständig oder flexibel arbeiten wollen

Vorkenntnisse im Vertrieb sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung.

Einordnung: MeisterWerk-Erfahrungen sachlich betrachtet

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Das Training von Michael ist ein strukturiertes Vertriebscoaching mit klarer Ausrichtung auf Praxis, Krypto- und Marktverständnis im weiteren Sinne von digitalem Business, Kommunikation und persönlicher Entwicklung. Es bietet keine Erfolgsgarantie, aber einen nachvollziehbaren Rahmen für Menschen, die sich professionell im digitalen Vertrieb positionieren möchten. Wie bei jeder Weiterbildung hängt der tatsächliche Nutzen maßgeblich von der eigenen Umsetzung ab. Wer das MeisterWerk mit realistischen Erwartungen betrachtet, findet ein fachlich klar aufgebautes Programm, das sich deutlich von reinen Motivationsangeboten abgrenzt.

Häufige Fragen zum Programm von Michael

Was ist das MeisterWerk von Michael?
Das MeisterWerk ist ein strukturiertes Vertriebscoaching für digitales, beratungsorientiertes Verkaufen.

Welche Erfahrungen machen Teilnehmer mit dem MeisterWerk?
Die Erfahrungen beziehen sich vor allem auf Praxisnähe, klare Lernstrukturen und die Einordnung von Vertriebsprozessen.

Ist das MeisterWerk für Anfänger geeignet?
Grundsätzlich ja, sofern Lernbereitschaft und Interesse an Kommunikation vorhanden sind.

Geht es im MeisterWerk um schnelles Geld?
Nein. Das Programm legt den Fokus auf Lernen, Struktur und langfristige Entwicklung.

Wie lässt sich das MeisterWerk sachlich einordnen?
Als praxisorientiertes Vertriebscoaching, das sich klar von reinen Motivationsprogrammen unterscheidet.

Foto (oben): MeisterWerk



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Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global +++ Nesto erhält 11 Millionen +++ XO Life bekommt 4 Millionen +++ Peak Quantum sammelt 2,2 Millionen ein +++ SchuBu erhält Millionensumme +++ Lucy Group kauft Nuventura +++ AlphaPet Ventures übernimmt Tierliebhaber +++

Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura

Im #DealMonitor für den 14. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

1Global
+++ Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland und Co.) steigt bei 1Global ein und sichert sich 9,9 % am Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit 1Global ist auf fünf Jahre exklusiv angelegt, dazu erwirbt sie Anteile im Wert von vermuteten 80 Millionen Dollar“, berichtet das Handelsblatt. Das Startup, 2023 vom Auto1-Gründer Hakan Koç in London gegründet, bietet Telekommunikationsdienstleistungen an. Unternehmen können mit 1Global Datenvolumen oder eSIMs verkaufen, ohne über ein eigenes physisches Mobilfunknetz zu verfügen. Die Einzelhandelskette Lidl möchte mit 1Global nun ihre Mobilfunkangebote stark ausbauen. „100+ million Lidl Plus users in up to 30 European countries will get access to affordable, flexible mobile connectivity in the next years“, schreibt Koç zum Einstieg der Schwarz-Gruppe. Mehr über 1Global

Nesto 
+++ Der englische Growth-Investor Expedition Growth Capital investiert 11 Millionen Euro in Nesto. Das Unternehmen aus Karlsruhe, 2017 von Felix Kaiser und Theodor Ackbarow gegründet, bietet eine KI-gestützte Plattform für das Personalmanagement von Restaurantketten, Hotels und Freizeitparks an. „Das System fungiert als digitaler Copilot für Filialleiter – von der Planung über die Steuerung bis in die operative Umsetzung“, heißt es zum Konzept. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine KI-Fähigkeiten weiter ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben“. Mehr über Nesto

XO Life
+++ Der kroatische Investor Fil Rouge Capital, Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners und Bayern Kapital investieren 4 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in München, 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet, setzt auf eine „globale Meta-Plattform für digitale Patientenbegleitung und Therapieunterstützung“. „Diese Investition ermöglicht es uns, die Entwicklung unserer brite-Plattform zu beschleunigen, KI in allen Funktionen zu nutzen und das Pharma-Onboarding über gesamte Portfolios hinweg zu automatisieren“, teilt das Team mit. Zuvor flossen rund 9 Millionen in das Unternehmen – unter anderem von Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners, Bayern Kapital, aescuvest und Isartal Ventures. Sandwater aus Norwegen hielt zuletzt 10,6 % an XO Life. Mehr über XO Life

Peak Quantum
+++ Der englische Investor Cloudberry Ventures, United Founders, QAI Ventures, Golden Egg Check sowie Business Angels investieren 2,2 Millionen Euro in Peak Quantum. Insgesamt sammelte das Team – einschließlich Fördermittel – nun bereits „mehr als 5 Millionen“ ein. Das Startup aus München, 2024 von Leon Koch, Alexander Schult, Thomas Luschmann, Max Werninghaus, Ivan Tsitsilin und Kedar Honasoge gegründet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nächste Phase der Quanteninformatik durch die Entwicklung supraleitender Quantenprozessoren (QPUs) einzuleiten. „Mit der aktuellen Finanzierung beschleunigen wir unsere technologische Entwicklung und legen die Grundlage für eine industrielle Fertigung“, teilt das Team mit. Mehr über Peak Quantum

SchuBu
+++ VerVieVas, Johannes Woithon, Erste Social Finance und der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF) investieren eine siebenstellige Summe in SchuBusiehe Brutkasten. Das EdTech aus Wien, 2020 gegründet, positioniert sich als „interaktives Schulbuch“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team die „die Expansion im DACH-Raum vorantreiben“.

MERGERS & ACQUISITIONS

Lucy Group – Nuventura
+++ Das englische Unternehmen Lucy Group übernimmt das Berliner DeepTech-Startup Nuventura. „By joining Lucy Electric, Nuventura gains access to a strong global footprint, established customer relationships, and industrial scale — enabling faster deployment of its technology across utilities, renewable energy projects, and industrial applications worldwide“, teilt das Unternehmen mit. Nuventura, 2017 von Fabian Lemke und Manjunath Ramesh gegründet, positioniert sich als Anbieter einer nachhaltigen Stromnetztechnologie. Das Team stellt Schaltanlagen her, die ohne das klimaschädliche Treibhausgas Schwefelhexafluorid auskommen. Mirova Environment Acceleration Capital, Forward.one, der European Innovation Council Fund sowie die Altinvestoren IBB Ventures, ADB Ventures, Cycle Group, Future Energy Ventures und DOEN Participaties investierten zuletzt 25 Millionen Euro in Nuventura. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Mirova hielt zuletzt rund 22 % an Nuventura. Forward.One war mit 10 % an Bord. IBB Ventures hielt zuletzt knapp 7 % . Mehr über Nuventura

AlphaPet Ventures – Tierliebhaber
+++ Das Münchner Tiernahrungsunternehmen AlphaPet Ventures übernimmt das 2016 gegründete Berliner Unternehmen Tierliebhaber (Nahrungsergänzungsmittel und funktionale Snacks für Haustiere). „Die Akquisition wurde durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital finanziert. Patria Investments übernahm die Rolle des Lead-Investors der Finanzierungsrunde, mit einem signifikanten Beitrag von Venture Stars und der Unterstützung bestehender AlphaPet-Gesellschafter“, heißt es zur Übernahme. Die Übernahme von Tierliebhaber ist die sechste Akquisitionen in sechs Jahren, die das AlphaPet Ventures (2016 aus der Fusion von pets Premium und ePetWorld entstanden), getätigt hat. Zuletzt übernahm das Unternehmen das belgische Unternehmen Cpro Food, eine sognannte Premium-Marke für Hunde- und Katzennahrung. Mehr über AlphaPet Ventures

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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„Wollte nicht nur ‚die Tochter von‘ sein“: Wie diese Gründerin ihr Privileg nutzt


Kristina Schreiner ist VC und Gründerin. Sie spricht darüber, wie ihre Herkunft ihren Karriereweg zwischen Familienbusiness, Private Equity und eigener Startup-Gründung geprägt hat – und wie sie die Nachfolge des Familienunternehmens angeht.

„Wollte nicht nur ‚die Tochter von‘ sein“: Wie diese Gründerin ihr Privileg nutzt

Kristina Schreiner bezeichnet sich selbst als feministische Impact-Unternehmerin und Angel-Investorin.
Achim Frank Schmidt

Gründerin und VC Kristina Schreiner ist in Süddeutschland in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Seit sie denken kann, drehten sich Gespräche am Esstisch der Familie nicht etwa nur darum, wie der Tag war, sondern auch um Themen wie Organisationsstruktur, Risiko und Wachstum, erzählt sie im Gespräch mit Gründerszene. Wie sie den Spagat schafft, Verantwortung zu übernehmen, ein Familienerbe feministisch fortzuführen und sich gleichzeitig etwas Eigenes aufzubauen – ein Protokoll.

Mein Vater hat unser Familienunternehmen von seinem Vater übernommen und es irgendwann verkauft. Das ist in einem Satz schnell gesagt, dahinter stehen jedoch Jahre voller Arbeit, Entscheidungen und auch Unsicherheit. Die Entscheidung, ob meine Schwester oder ich in das Unternehmen einsteigen, hat er dabei uns selbst überlassen. Familiären Druck gab es keinen, vielmehr Entscheidungsfreiheit.

Unternehmertum am Esstisch

Während meines BWL-Studiums habe ich immer wieder in diesem Unternehmen gearbeitet und mir die Frage gestellt, ob das Thema (im weitesten Sinne Materialwissenschaften) mich so weit begeistert, dass ich mich voll darauf einlassen kann und will. Die ehrliche Antwort lautete: Nein, das passt nicht. Wir haben uns als Familie schließlich für den Verkauf entschieden – und ich konnte frei wählen, welchen Weg ich einschlage. Mit 26 habe ich mich erstmal für eine Konzernkarriere bei Siemens entschieden: Fast zehn Jahre lang habe ich im Produktmanagement, Consulting und Vertrieb gearbeitet.

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Mehr als nur „die Tochter von“

Mit dem Kapital aus dem Unternehmensverkauf hatte mein Vater begonnen, in mittelständische Unternehmen zu investieren. So haben wir an unseren weihnachtlichen Familienkonferenzen nicht mehr über unsere eigene Firma gesprochen, sondern über die Portfoliofirmen. Das wiederum fand ich sehr spannend. Ich wollte tiefer einsteigen und hatte das Glück, dass mein Vater mir diese Tür geöffnet hat. Ich wollte mit am Tisch sitzen, aktiv gestalten und mitentscheiden, wo wir investieren. An solchen Tischen sitzen Frauen eher selten, und ich wusste damals schon, dass ich einen Zugang habe, den andere nie bekommen werden. Dieses Bewusstsein war anfangs lähmend, da für mich dieses Privileg mit einer großen Verantwortung einhergeht.

Trotzdem und auch gerade deswegen habe ich 2022 meinen Konzernjob aufgegeben und bin in unser Family-Office eingestiegen. Vorher hatten wir nur in mittelständische Unternehmen investiert. Aber ich habe gemerkt, dass es in etablierten Unternehmen wahnsinnig schwer ist, die Kultur wirklich zu verändern. Bei Startups ist der Hebel viel direkter: Man kann von Anfang an die Weichen richtig stellen. Also habe ich das Thema Startup-Investments aufgenommen. Ich wollte nicht nur „die Tochter von“ sein, sondern selbst Verantwortung übernehmen. Seither bin ich als Risikokapitalgeberin und Business Angel aktiv.

Zwei Rollen, ein Vorteil

Das Investieren allein hat mir aber nicht gereicht. Mir hat das Operative gefehlt. Also habe ich Chewsome gegründet, ein Startup für tiefgefrorene Fingerfood-Mahlzeiten für Babys. Heute verbinde ich beides: Ich investiere in Startups und baue gleichzeitig mein eigenes auf. Das ergänzt sich.

Als Gründerin weiß ich, wie sich ein Pitchdeck auf der anderen Seite anfühlen muss, und als Investorin erkenne ich schneller, was wirklich Substanz hat. Auch auf Netzwerkveranstaltungen ergänzen sich beide Rollen sehr vorteilhaft.

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Wenn ich die Zusammenarbeit mit meinem Vater beschreibe, kann ich sagen: Wir sind Sparringspartner auf Augenhöhe. Er bringt seine Erfahrung aus dem Mittelstand ein, hält sich bei Startup-Themen aber bewusst zurück. Da treffe ich die Entscheidungen allein.

Warum Kapital politisch ist – und was ich damit bewegen möchte

Aus meiner Sicht ist es ein Privileg, Investitionen zu tätigen und somit auch politisch zu agieren. Gleichberechtigung ist kein abgehaktes Thema. Das gilt auch dort, wo Kapitalentscheidungen getroffen werden.

Ich treffe meine Investitionsentscheidungen daher sehr bewusst und feministisch. Dabei ist für mich nicht allein ein möglicher finanzieller Erfolg ausschlaggebend: Ich achte auch auf die soziale Wirkung und den ökologischen Impact einer Gründung. Wenn ich die Wahl habe zwischen einem rein männlichen Startup-Team und einem diversen Gründungsteam mit ähnlicher Vision, entscheide ich mich eher für das Startup, das Diversität lebt.

Was für mich feministische Nachfolge bedeutet

Dort wo Geld ist, ist auch ein gewisser Grad von Macht. Wir leben in einer Zeit, in der sehr viel Vermögen vererbt wird. In Europa werden rund 50 bis 60 Prozent des privaten Vermögens über Erbschaften und Schenkungen weitergegeben. Ein enormer Teil der Vermögensverteilung hängt also direkt von Geburt und Familie ab, nicht von Leistung. Ich habe über meine Familie den Zugang, Kapital anders zu verteilen und Frauen gezielt zu fördern. Kapital fließt bisher nur sehr begrenzt in diverse Gründungsteams: 53 Millionen Euro flossen 2025 an Startups in Deutschland mit ausschließlich weiblichen Gründungsteams. Das entspricht nur rund einem Prozent des gesamten Risikokapitals von 7,8 Milliarden Euro (laut EY-Startup-Barometer 2026).

Feministische Nachfolge bedeutet für mich: das eigene Privileg sehen, aushalten und bewusst nutzen. Nicht (immer) perfekt, aber Schritt für Schritt konsequent. Kapital wird erst dann weiblicher, wenn wir aufhören, nur über Rendite zu reden, und anfangen, über Verantwortung zu sprechen.

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5 neue Startups: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce, Finto


#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce und Finto.

5 neue Startups: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce, Finto

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

Noxon
Das MedTech Noxon aus München setzt auf nicht-invasive Neuro- und Muskeltechnologien. „Ziel ist es, evidenzbasierte, digitale Versorgungskonzepte in den klinischen und häuslichen Alltag zu integrieren“, teilt das Team der Gründer:innen Marius Neugschwender, Maria Neugschwender und Ka Hou Leong mit.

Janus
Hinter Janus aus Hamburg, von Newton Davis, Philipp Tessmann und Tammo Depping angeschoben, steckt eine „Finanzplattform für die globale Speditionsbranche“. „Janus brings pricing, operations, invoicing, and finance into one system, so freight forwarders can move faster, get paid sooner, and operate without friction across borders“, erklärt das Startup.

B2B Hero
B2B Hero aus Braunschweig, von Philipp Dymke und Tim Brathärig ins Leben gerufen, möchte sich als „KI-gestützte Vertriebsplattform“ etablieren. Zum Konzept schreibt das Team: „B2B Hero findet für Sie passende Firmen und Entscheider, liefert geprüfte Kontaktdaten und startet automatisierte E-Mail-Kampagnen – alles an einem Ort.“

PlayAce
Bei PlayAce aus Nordhorn, von Paul Artjomow, Benedikt Maximilian Speidel und Jonas van Aans an den Start gebracht, handelt es sich um eine „All-in-One-Plattform für Tennisspieler und Tennisvereine“. „Wir digitalisieren den gesamten Tennisalltag: von Platzbuchungen, Mannschaftsverwaltung bis zu Eventmanagment – alles auf einer Plattform“, heißt es.

Finto
Die Jungfirma Finto aus Bad Mergentheim bietet eine „KI-Plattform für Rechnungswesen“. Das von Jonas Morgner, Lorenz Neuner und Linus Boehm an den Start gebrachte Startup deckt dabei Themen wie Rechnungserfassung, Rechnungsprüfung und Kontenzuweisung ab. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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