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Back Button Hijacking jetzt Spam bei Google: Das ist zu tun


Beim Back Button Hijacking brechen Seitenbetreiber:innen mit der Erwartung der User, über den Zurück-Button auf einer Seite tatsächlich zur vorherigen Seite zurückgeführt zu werden. Zum Beispiel kann der Klick darauf dann auf Dritte Seiten, die ein User noch gar nicht besucht hat, führen. Oder der Klick auf den Zurück-Button führt zur Anzeige von unerwünschten Empfehlungen und Ads. Sofern Websites über den Zurück-Button nicht einfach den Rückweg beim Browsen im Web ermöglichen, sieht Google darin neuerdings die Basis einer Spam-Praktik. Die Suchmaschine stuft das als manipulatives oder irreführendes Verhalten ein und erklärt:

We believe that the user experience comes first. Back button hijacking interferes with the browser’s functionality, breaks the expected user journey, and results in user frustration. People report feeling manipulated and eventually less willing to visit unfamiliar sites […].

Die Unvereinbarkeit von User-Erwartung und tatsächlicher Erfahrung auf einer Seite, die die UX verschlechtert, gilt als Kriterium für Spam. Da Google zuletzt einen Anstieg des Einsatzes dieser Praktik wahrgenommen hat, werden die Richtlinien jetzt angepasst.

Was SEOs und Seitenbetreiber:innen jetzt tun können

Rund zwei Monate Vorlauf gibt Google all jenen, die die Praktik einsetzen, um zu reagieren. Als zentralen Rat gibt Chris Nelson vom Google Quality Team folgenden Hinweis mit auf den Weg:

Ensure you are not doing anything to interfere with a user’s ability to navigate their browser history.

Skripte oder Techniken, die dafür sorgen, dass User über den Zurück-Button auf Seiten nicht auf direktem Wege zur vorherigen Seite gelangen, müssen entfernt oder zumindest deaktiviert werden. Es kann allerdings ebenso vorkommen, dass integrierte Bibliotheken oder Werbeplattformen auf Websites das Back Button Hijacking auslösen, so Google. In diesem Fall müssen Seitenbetreiber:innen unbedingt ihre technische Infrastruktur überprüfen. Im Code, in Importen oder Konfigurationen könnten Hinweise enthalten sein, die die Praktik auslösen. Es gilt, diese zu entfernen. Sollte es dazu kommen, dass Seiten mit manuellen Maßnahmen abgestraft werden, obwohl sie das Back Button Hijacking behoben haben, können die Betreiber:innen einen Antrag auf erneute Überprüfung stellen.

Wie wichtig es für die eigene Sichtbarkeit ist, Googles Spam-Richtlinien zu befolgen, zeigen nicht nur etwaige Negativeffekte nach Spam Updates für alle, die das nicht tun. Auf Bluesky schreibt Googles Webmaster Trends Analyst John Mueller als Reaktion auf eine Nachfrage eines SEOs auch, dass Google bei Seiten, deren Links nicht mit den Spam-Richtlinien in Einklang stehen, schließlich sogar sämtliche Links ignorieren könnte.

I’m not sure what you mean with „has a link penalty“, but in general, if our systems recognize that a site links out in a way that’s not very helpful or aligned with our policies, we may end up ignoring all links out from that site. For some sites, it’s just not worth looking for the value in links.

— John Mueller (@johnmu.com) 9. April 2026 um 17:26





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Für bessere Reels: Instagram-Kamera bekommt Teleprompter


Edits hat es bereits, jetzt kommt es direkt zu Instagram: das Teleprompter Feature. Damit können User beim Aufnehmen mit Blick in die Kamera Text ablesen, brauchen weniger Takes und kreieren schneller und sicherer Reels Content.

Du nimmst gerade dein gescriptetes Reel auf, vergisst kurz den Text – und musst nochmal von vorn anfangen. Oder dir fällt auf, dass du in der Aufnahme immer wieder zur Seite auf deinen Text schaust. Auch das ist nicht ideal für den Clip. Für diese Art von Schwierigkeiten bei der Reels-Produktion, die gerade bei scripted Content oft auftreten können, hat Meta eine Lösung. Schon vor einigen Monaten führte die Videobearbeitungs-App Edits von Instagram ein Teleprompter Feature ein. Und das wird jetzt ebenfalls direkt in die Instagram-Kamera integriert. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte das in seinem Broadcast Channel Instagram advice:

We brought the teleprompter feature from Edits into the main Instagram camera. You can now add a script that scrolls while you record. Helpful if you want to stay on message without doing a ton of takes. Try it out and let me know what you think.


Edits bringt Freeze Frame und Voiceover Teleprompter

Schwarzer Hintergrund mit dem farbigen Edits-Logo und der Aufschrift „NEW! Edits“ in Weiß.
© Meta

Mit dem Feature können Creator ihre Skripte direkt in Edits und jetzt ebenfalls beim Kreieren auf Instagram integrieren und sie beim Aufnehmen als Textvorlage auf dem Screen laufen lassen. So können sie Content aufnehmen, das Voiceover einsprechen und mit wenigen Takes das Reel fertigstellen. Das kann Zeit und Nerven sparen. Insbesondere bei gewerblichen Produktionen kann so eine Zeitersparnis sogar Kosten senken.

Doch auch gut produzierte Reels mit relevantem Inhalt sind noch nicht automatisch für Erfolg auf der Plattform prädestiniert. Laut Mosseri spielt vor allem das Timing beim Posten, die Wettbewerbslage zum Thema und nicht zuletzt der Kontext der Themeneinbettung eine große Rolle. Denn auch ähnliche Reels können ganz unterschiedliche View-Werte hervorrufen, wenn sie in sehr unterschiedlichen Momenten gepostet werden. Das kann zum Beispiel auf Trend-Videos zutreffen, die entweder zum Höhepunkt eines Trends oder deutlich später gepostet werden. In letzterem Fall könnte ein ähnlich gelagertes Video viel weniger Engagement erhalten. Und Engagement-Metriken sind für Adam Mosseri viel eher ein Erfolgsmerkmal als Views allein. Das neue Teleprompter Feature ist eines von vielen Updates, die dabei helfen sollen, das Timing bei der Reels-Produktion und -Ausspielung auf mehreren Ebenen zu optimieren.





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TikTok testet neue personalisierte Creator Search Insights


Mit dem neuen Feature könnten Creator Videos zu Produkten und Diensten erstellen, nach denen User aktiv suchen, und so die Chance auf Provisionen und Deals erhöhen.

Weit über 1,5 Milliarden User nutzen TikTok monatlich – mehr als 200 Millionen davon in Europa. Die Entertainment App versteht sich selbst auch als Discovery-Plattform, für die verschiedensten Inhalte, aber ebenso für Produkte. Deshalb wird nicht nur der Social-Commerce-Bereich des TikTok Shop massiv ausgebaut, sondern auch die Werbeformate werden immer umfangreicher. Dazu gehört das Logo Takeover. Damit können Marken mit TikTok selbst kooperieren und ihr Logo anzeigen lassen, sobald User die App öffnen. Das soll einen starken ersten Eindruck vermitteln, noch bevor die eigentliche App Experience startet, und ist die neue Premiumposition auf der Plattform.

So kann das Logo Takeover aussehen, © TikTok, GIF
So kann das Logo Takeover aussehen, © TikTok

Aber auch die anderen Premium-Spots erhalten ein Update. Mit TopView und TopFeed können Brands die erste Ad nach dem Öffnen der App beziehungsweise die erste Ad im For You Feed stellen. Das neue Format TopReach lässt Brands diese beiden Optionen kombinieren, um User in zentralen Momenten bei der App-Nutzung zu erreichen und ihre Aufmerksamkeit zu fesseln.

Damit die Creator Economy Teil dieses wirtschaftlichen Wachstums auf TikTok sein kann, können erste Creator zum Beispiel ihr Interesse an Brand Deals jetzt aktiv anzeigen. Und mit dem neuen Creator Search Insights Feature können sie sich noch besser darauf einstellen, was die User eigentlich suchen – und womit sie selbst einträgliche Videos erstellen könnten.


Neues Feature:

TikTok lässt Creator Interesse an Brand Deals im Profil zeigen

TikTok zeigt die neue Funktion Collaborate with brands im Bereich TikTok One.
© Jonah Manzano via Canva

Zusätzlich Creator Search Insights helfen beim Aufbau eines Creator Business

Der App Researcher Ahmed Ghanem hat die neue Funktion entdeckt, die bei TikTok derzeit im Test ist. Wir selbst sehen sie noch nicht. Aus seinen Screenshots auf Threads geht hervor, dass erste User die optimierte Version der Creator Search Insights als Analyse-Tool nutzen können. Dabei sollen sie Einblick in trendende Themen und Suchanfragen erhalten, die sogar auf sie selbst zugeschnitten sind. Das Tool soll die Möglichkeit, Provisionen von Marken oder sogar Marken-Deals zu erhalten, erhöhen. Denn wenn Creator vermehrt Content zu Produkten oder Dienstleistungen kreieren, die von Usern vielfach gesucht werden, präsentieren sie sich aktiv als Marken-Supporter. Gleichzeitig soll das Feature eine Performance-Analyse der Creator-Videos zu den Themen bieten.

In der Übersicht der Creator Search Insights finden die User zum Beispiel einen Reiter mit vorgeschlagenen Trendthemen wie „egypt travel“ oder „best flowers for beginners“. Zu solchen Themen könnten etwa Reise-Creator oder Floristikexpert:innen Content erstellen, der Marken auf den Plan ruft. Oder sie integrieren direkt Markenangebote – gegebenenfalls sogar aus dem TikTok Shop –, um auf Provisionen abzuzielen. Dabei sollte stets beachtet werden, dass die Creator ihre Inhalte nicht einzig und allein als Verkaufs-Show nutzen und sie immerzu in einem rechtssicheren Kooperationsverhältnis mit Marken und TikTok arbeiten.

Auch trendende Themen wie der AI-Baseball-Trend – bei dem mithilfe von KI eine Person wie von der Stadionkamera gefilmt gezeigt wird – oder aktuelle Serien-Highlights wie Off Campus können Inspiration für die nächsten Videos liefern. Unabhängig von Provisionsgedanken oder Deal-Hoffnungen können diese Search Insights dazu beitragen, mehr Videos am Puls der Zeit und der User-Suche zu kreieren. Diese haben womöglich dann größere Chancen, viral zu gehen oder zumindest viel Engagement auf sich zu vereinen.

Das Creator Insights Feature lässt sich im Home Screen integrieren und per Schieberegler können zudem Update-Benachrichtigungen aktiviert werden. Wann die Funktion aber umfassend ausgerollt und von TikTok offiziell vorgestellt wird, ist noch unklar. Schaue doch demnächst immer mal wieder in deinem TikTok Studio nach. Dort findest du schon jetzt auch Inspirationen zu aktuell relevanten Themen, Creatorn und Videos, die deine Follower angesehen haben. Denn die Creator Search Insights selbst sind schon seit einiger Zeit verfügbar. Das Update zur personalisierten Content-Suche, das die Provisionen und das Deal-Potential erhöht, folgt.


Die TikTok Discover List:
50 Creator to watch 2026

schwarzer Hintergrund, Plus-Icon und Bilder von Creatorn, Schriftzüge zur Creator Discover List
© TikTok via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Kampagne von Jung von Matt: Zalando und der DFB zeigen sich „sowas von ready“ für den WM-Start


Die letzte Ansprache, bevor es rausgeht: Zalando und der DFB zeigen Momente vor dem Anpfiff

Im November haben Zalando und der DFB ihre damals neu gestartete Partnerschaft verkündet. Jetzt, kurz vor WM-Beginn, feiern sie gemeinsam den emotionalen Moment vor dem Anpfiff. Die zugehörige Kampagne stammt von Jung von Matt – und wird getragen von dem größten Hit von Patti Smith.

Mit ihr setzen Zalando und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Zusammenarbeit fort, die mit dem Vertragsabschluss 2025 für fünf Jahre beschlossen wurde. Schon für die Arbeit zur damaligen Verkündung wurde Jung von Matt als Agentur für die projektbegleitende Zusammenarbeit herangezogen, jetzt durften die Hamburger erneut tätig werden.
Unter dem Claim „Sowas von ready“ rückt die Kommunikation dabei den Moment vor dem eigentlichen Spiel in den Mittelpunkt. Erzählt wird nicht der Wettkampf selbst, sondern die Phase der Vorbereitung – die emotional aufgeladenen, individuell verbrachten Augenblicke, bevor es losgeht. Im Zentrum steht ein Inszenierungsansatz, der sich bewusst auf das kollektive Gefühl vor dem Anstoß konzentriert: Nervosität, Vorfreude, Rituale.

Die Kampagne wird über mehrere Kanäle ausgespielt. Geplant ist eine breite Aussteuerung über TV, Out-of-Home, Social Media sowie über Sponsoring-Formate im direkten Umfeld der Spiele. Damit setzt Zalando auf maximale Präsenz entlang der medialen Kontaktpunkte rund um das Turniergeschehen.

Kernstück der Kommunikation ist ein Spot, der sportliche Szenen aus der Kabine mit Alltagssituationen von Fans in Deutschland kombiniert. Gezeigt werden etwa letzte Vorbereitungen vor dem Spiel, spontane Routinen oder rituelle Handlungen, die das „Bereitsein“ markieren. Fans und Spieler atmen nochmal tief durch. In der Kabine werden Strümpfe hochgezogen und Knöchel getapet, während der Fan am heimischen Grill schnell nochmal den Bräunungsgrad der Würstchen prüft.

Als Soundtrack ist dabei eine neu interpretierte Hymnen-Version von Patti Smiths „Because the Night“ unterlegt, die die Dramaturgie verstärken und das Gemeinschaftsgefühl unterstreichen soll.

Parallel inszeniert die Kampagne auch das neue Heimtrikot der Nationalmannschaft, das visuell an frühere WM-Erfolge anknüpfen soll. Damit verbindet die Kommunikation Gegenwart und Erinnerung – derzeit ein klassischer Trend im Sportmarketing, der emotionale Aufladung über historische Bezüge herstellt.

Inhaltlich positioniert sich Zalando erneut an der Schnittstelle von Mode, Fußball und Popkultur. Der Fokus liegt weniger auf Performance als auf Haltung und Selbstinszenierung im Kontext eines globalen Sportereignisses. Die Marke nutzt damit die WM als kulturelles Umfeld, in dem sich Stil, Identität und Fan-Erlebnis überlagern.

Mit der erneuten Zusammenarbeit mit Jung von Matt bleibt Zalando seiner bisherigen Kreativlinie treu. Gleichzeitig zeigt die Kampagne, wie stark sich große Sportereignisse inzwischen als Plattform für Lifestyle- und Modekommunikation etabliert haben.



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