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Künstliche Intelligenz

Video: Foto-Cloud selber hosten mit Immich


Wer seine Fotos nicht Google überlassen möchte, kann mit Immich eine selbst gehostete Alternative betreiben. Die Open-Source-Software läuft per Docker zum Beispiel auf einem Raspberry Pi, bietet eine an Google Fotos erinnernde Oberfläche mit Timeline und Kartenansicht und ist in wenigen Minuten eingerichtet.

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Im einfachsten Fall sichert die Smartphone-App Fotos innerhalb des Heimnetzes – mit einem VPN klappts auch von unterwegs, zum Beispiel mit WireGuard. Wie ihr Immich einrichtet, zeigen wir im Video:


(mond)



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Wie virtuelle Radtouren Senioren am Heimtrainer zu mehr Bewegung animieren


Für viele Pflegeheimbewohner endet Mobilität an der Zimmertür – mit Folgen für die körperliche und geistige Aktivität. An eigenständige Fahrradtouren ist erst recht nicht mehr zu denken. Aus den Niederlanden kommen zwei Anbieter, die Heimtrainer und Ergometer an große Bildschirme anschließen. Wer in die Pedale tritt, bewegt sich virtuell auf internationalen Städtetouren.

Viele Senioren genießen es, damit wieder eigenständig unterwegs zu sein, sich zu bewegen und dabei sogar eigene Entscheidungen treffen zu können. Schnell kommt man miteinander über bekannte Sehenswürdigkeiten ins Gespräch. Wenn es gut läuft, hat das Pflegepersonal unterdessen Pause.

  • Wenn mitgefilmte Fahrradtouren auf dem Bildschirm laufen, trainieren Senioren am Ergometer oder Heimtrainer intensiver.
  • Attraktive Städtetouren, zum Teil mit Abbiegeoptionen, spornen besonders an und fördern den Geist.
  • Mit geringem Aufwand kann man auch individuelle Touren aufnehmen; bei virtuellen Stippvisiten an bekannten Orten kehren Erinnerungen zurück.

Mit der Hilfe von Unterstützern geraten solche virtuellen Ausflüge zur Reise in die eigene Vergangenheit und zu lang verschütteten Erinnerungen. Ein ostfriesischer Verein macht vor, wie persönliche Fahrradtouren auf den Bildschirm kommen. Wir erhielten dort wertvolle Tipps zur Nachahmung.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie virtuelle Radtouren Senioren am Heimtrainer zu mehr Bewegung animieren“.
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Fake-Führerscheine aus dem Internet leaken Kundenidentitäten


Der deutsche Führerschein gilt prinzipiell auch im Ausland, doch in vielen Ländern außerhalb der EU ist zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich. Dieser ermöglicht Behörden vor Ort, herauszufinden, welche deutschen Führerscheinklassen den örtlichen Fahrerlaubnissen entsprechen. Außerdem enthält der internationale Führerschein etliche Übersetzungen, vor allem in Sprachen, die kein lateinisches Alphabet nutzen. So kann auch ein Polizist in Thailand oder China überprüfen, ob man dort überhaupt Auto oder Motorrad fahren darf. Auch für den Mietwagen im USA-Urlaub ist der internationale Führerschein unverzichtbar.

Glaubt man einigen Anbietern im Internet, ist es eine reine Formalität, diesen auszustellen, und in nur fünf Minuten erledigt: Man trägt die Daten einfach selbst ein, lädt noch ein paar Fotos von sich und seinem Führerschein hoch und schon bekommt man ein PDF. Darin findet sich der vorgeblich ein bis drei Jahre gültige internationale Führerschein, der in über 150 Ländern gültig sein soll, abgestempelt mit diversen frei erfundenen Logos. Etwa 50 bis 70 Euro zahlt man für diese Dienstleistung, für rund 100 bis 150 Euro soll man außerdem noch einen Ausdruck zugeschickt bekommen.

  • Betrüger verkaufen online vorgebliche internationale Führerscheine – und öffnen damit Tür und Tor für den Identitätsdiebstahl bei ihren Kunden.
  • Ursache der Datenlecks sind unsachgemäß konfigurierte Installationen des verbreiteten Content-Management-Systems WordPress.
  • Indem Sie den Websitebetreiber und das WordPress-API anhand offen zugänglicher Daten überprüfen, reduzieren Sie das Risiko, Opfer zu werden.

Doch nicht nur die Führerscheine dieser Anbieter sind fragwürdig, sondern auch der Umgang mit den Daten ihrer Kunden: Durch den Hinweis eines Lesers konnte c’t ein Netzwerk mehrerer Anbieter identifizieren, das die PDF-Dateien vom gleichen Dienstleister erstellen lässt. Dieser veröffentlicht sämtliche Kundendaten ungeschützt für jedermann abrufbar im Internet: Name, Geburtsdatum, Geburtsort, E-Mail-Adresse, WhatsApp-Nummer, ein Selfie, Fotos von Vorder- und Rückseite des nationalen Führerscheins und sogar die Unterschrift. Also alles, was man für den Identitätsdiebstahl braucht, um damit Accounts bei Kryptobörsen anzulegen oder sich beim E-Mail-Provider auszuweisen und so sämtliche Onlinezugänge zu übernehmen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Fake-Führerscheine aus dem Internet leaken Kundenidentitäten“.
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Acers MacBook-Neo-Antwort heißt Swift Air 14


Kompakte und dennoch wertige Mittelklassenotebooks sind en vogue, seitdem Apple im Frühjahr sein MacBook Neo vom Stapel gelassen hat. Acer nutzt als Antwort seine leichte Baureihe Swift Air. Diese debütierte im vergangenen Jahr als 16-Zöller mit Ryzen-Innenleben; nun folgt eine 14-Zoll-Variante mit Intels Einsteigerprozessor Core 300 alias Wildcat Lake.

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Während das Swift 16 dank eines Vollmetallgehäuses aus einer Magnesiumlegierung ein Kampfgewicht von nur einem Kilogramm auf die Waage bringt, setzt Acer beim neuen Swift Air 14 auf Aluminium. Trotz der geringeren Abmessungen ist es deshalb schwerer, auch wenn 1,2 Kilogramm immer noch alltagstauglich wenig Gewicht sind. Das Gehäuse gibt es in den vier Farben Grün, Pink, Lila und Blau, aber nicht alle Märkte bekommen alle Farben.



Acer kann das Swift Air 14 in Blau (hinten links), Lila (hinten rechts), Pink (vorne links) und Grün (vorne rechts) fertigen, doch nicht alle Farben werden in allen Ländern verfügbar sein.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Der matte IPS-Bildschirm deckt den sRGB-Farbraum ab und zeigt seine 1920 × 1200 Pixel (16:10) mit 120 Hertz. Die maximale Helligkeit gibt Acer mit 350 cd/m2 an. Acer sieht neben einem analogen Audioausgang und einer USB-A-Buchse auch zwei USB-C-Ports vor, die beide rasantes Thunderbolt 4 sprechen. Der WLAN-Adapter funkt gemäß Wi-Fi 6E, der Akku soll beim Internetsurfen bis zu 16 Stunden durchhalten. Biometrisches Einloggen ist per Windows-Hello-Webcam möglich.

In den USA beginnen die Preise – typisch Neo-Konter – bei 700 US-Dollar mit Core 5, 8 GByte aufgelötetem LPDDR5-Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD; hierzulande werden daraus 800 Euro. Technisch wären zwar auch 16 GByte RAM vorgesehen, doch diese Bestückung wird man bei uns nicht antreffen. Um den niedrigen Preispunkt zu treffen, helfen nur hohe Stückzahlen – und das nicht erst im Verkauf, sondern bereits bei der Produktion: Die Hauptplatine wird vorerst nur in dieser einen Konfiguration gefertigt und für Deutschland auch nur in ein grünes, pinkes oder lilafarbenes Gehäuse gesteckt.



Für die Deckelaußenseite hat Acer zwei Designs entworfen; hierzulande wird es die schlichtere Variante rechts sein.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Der Verkaufsstart ist hierzulande bereits für Juli angedacht. Damit das klappt, greift Acer zu einem technischen Kniff: Um das seit Februar wegen einer Patentverletzung rund um den Videocodec H.265 bestehende Verkaufsverbot zu umgehen, wird der in der Grafikeinheit enthaltene Hardware-Decoder stumpf abgeschaltet. Käufer können entsprechende Videos dann nur noch mit einem Software-Decoder über die CPU-Kerne abspielen, was mehr Energie benötigt als der Hardware-Decoder – aber eben sämtlichen rechtlichen Umständen gerecht wird.

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In der Riege der besonders leichten 14-Zöller tummelt sich das Business-Notebook TravelMate P6 in der 2026er-Neuauflage mit Core Ultra 300 (Panther Lake): Es wiegt gerade mal knapp ein Kilogramm. Auf Wunsch gibt es bis zu 64 GByte aufgelöteten LPDDR5X-Arbeitsspeicher und einen OLED-Touchscreen. Letzterer hat eine matte Oberfläche, welche mittels Gorilla Glas Matte Pro realisiert wird. Dieses Deckglas hat Acer bereits in der 2025er-Generation des Swift Edge eingesetzt; das aktuelle Modell spiegelt hingegen wieder.



Acers Business-Notebook TravelMate P6 wiegt knapp unter einem Kilogramm und kommt im Jahrgang 2026 erstmals mit einem matten OLED-Touchscreen.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Das TravelMate P6 mit Core Ultra 300 soll im dritten Quartal erscheinen; Preise nennt Acer bislang nicht.


(mue)



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