Apps & Mobile Entwicklung
Edge 70 Max im Hands-on: Motorola vereint Snapdragon 8 Gen 5 mit 7.100 mAh und Qi 2.2
Das Edge 70 Max sieht Motorola als „Powerhouse“ für diejenigen auf der Suche nach einem Android-Smartphone mit viel Leistung und großem Akku, die nicht Unsummen im vierstelligen Bereich ausgeben möchten. Motorola setzt den Preis bei 800 Euro an und bietet dafür den Snapdragon 8 Gen 5 sowie eine Batterie mit 7.100 mAh und Qi 2.2.
Motorola ergänzt mit dem Edge 70 Max die bislang aus Edge 70 Pro, Edge 70 und Edge 70 Fusion bestehende Produktfamilie. Der Neuzugang sortiert sich dabei neben dem Edge 70 Pro an der Spitze ein und kostet mit 799 Euro auch gleich viel, doch legt das Edge 70 Max den Fokus auf andere Bereiche. Anstelle von Kameras oder Gehäusen mit Holzfinish stehen diesmal Leistung, Batterie und Display im Zentrum der Ankündigung.
Schneller Snapdragon 8 Gen 5
Das Edge 70 Max setzt auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5, der sich weit oberhalb des MediaTek Dimensity 8500 des Edge 70 Pro einsortiert. Der bei TSMC in N3P gefertigte Chip kommt mit den eigens entwickelten Oryon-3-Kernen, die ohne den Zusatz „Elite“ aber niedriger takten (3,8 vs. 4,61 GHz und 3,32 vs. 3,63 GHz). Auch die Grafikeinheit fällt mit der Adreno 829 kleiner aus. Innerhalb der Edge-70-Baureihe handelt es sich aber um die stärkste GPU.
Die Speicherkrise macht sich auch beim Edge 70 Max bemerkbar, indem es für rund 800 Euro jetzt nur noch 8 GB RAM und 256 GB UFS 4.1 gibt. Das Edge 70 Pro bietet Motorola für aktuell 700 Euro mit 12 GB/512 GB an.
Silizium-Kohlenstoff-Batterie mit 7.100 mAh
Größer fällt mit 7.100 mAh hingegen die Silizium-Kohlenstoff-Batterie des Edge 70 Max aus, wobei das Edge 70 Pro mit 6.500 mAh nicht weit dahinter liegt. Das normale Edge 70 kommt auf 4.800 mAh, das Edge 70 Fusion auf 5.200 mAh oder in der direkt bei Motorola verfügbaren Variante auf 7.000 mAh. Aufgrund der Lageranforderungen der Media-Saturn-Holding für große Akkus mit hoher Energiedichte müsste Motorola auch für das Edge 70 Max dedizierte Lagerflächen mieten, worauf der Hersteller verzichtet und das Smartphone deshalb ausschließlich im Direktvertrieb anbieten will.
Echtes Qi 2.2 mit Magneten im Gehäuse
Motorola unterstützt neben kabelgebundenem Laden mit maximal 90 Watt auch das drahtlose Laden mit bis zu 25 Watt – und das mit echtem Qi 2.2, das Magnete im Smartphone voraussetzt, um entsprechendes Zubehör zu verbinden. Der Hersteller verzichtet demnach auf Bezeichnungen wie „Qi 2.2 ready“, wie sie Samsung gerne nutzt, wo dann allerdings noch eine Hülle mit Magneten vorausgesetzt wird. Das Edge 70 Max setzt wie Apple oder Google auf eine vollständig integrierte Lösung direkt ab Werk.
OLED-Display strahlt bis zu 7.000 cd/m² hell
Einen eigenen Weg geht das Edge 70 Max auch beim Display, das mit der Bezeichnung „Extreme AMOLED“ beworben wird. Das steht für 6,82 Zoll, 3.168 × 1.440 Pixel bei bis zu 144 Hz und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 7.000 cd/m². Das bedeutet eine Pixeldichte von 510 ppi statt 450 ppi (Edge 70 Pro) und eine 2.000 cd/m² höhere Peak-Helligkeit.
Den Bildschirm schützt Gorilla Glass 7i, das Gehäuse weist selbst die Schutzklassen IP68/IP69 sowie den Standard MIL-STD-810H auf. Mit 163 × 77 × 8,29 mm trägt das Modell etwas dicker auf und erreicht mit 221 g ein höheres Gewicht. Der Gehäuserahmen verläuft orthogonal zu Display und Rückseite und zeichnet sich durch zwei kleine Stufen in beide Richtungen aus. Die Rückseite wiederum versieht Motorola mit einer feinen Struktur, die erfolgreich Fingerabdrücke verhindert, wie die ersten Minuten mit dem neuen Smartphone im Eigenversuch ergaben.
Die Hauptkamera des Edge 70 Pro
Für die Kameras übernimmt das Edge 70 Max die Hauptkamera des Edge 70 Pro, die den 50 MP bietenden Sony-Sensor Lytia 710 mit 2,0 µm großen Pixeln nutzt. Die Kamera arbeitet mit Blende f/1.8 und soll mit optischer Stabilisierung (OIS) kleinere Wackler ausgleichen und längere Belichtungszeiten unter schlechten Lichtbedingungen ermöglichen. Die zweite Kamera mit 8 MP deckt das Ultraweitwinkelformat ab. Auf eine dritte Kamera mit Teleobjektiv wird im Gegensatz zum Edge 70 Pro verzichtet.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Motorola unter NDA im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in Berlin erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Reader’s Choice Awards: Bester Maus- und bester Tastatur-Hersteller 2026

ComputerBase ruft bereits zum dritten Mal die Reader’s Choice Awards aus und möchte von euch wissen: Welcher Maus- und welcher Tastatur-Hersteller ist euer Favorit und konnte euch mit seinen Eingabegeräten am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.
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Nvidia GeForce RTX 5000: Hotspot-Monitor per Tool auslesbar (vielleicht)
Der Hotspot-Sensor auf den GeForce-RTX-5000-Grafikkarten ist seit dem Launch ein Thema. Denn Nvidia hat die Auslesemöglichkeit bei der aktuellen Grafikkarten-Generation gestrichen, bei den RTX-4000-Karten ist diese nach wie vor gegeben. Bis jetzt gab es keine Lösung dafür, was sich nun jedoch geändert hat. Eventuell zumindest.
Der GPU-Hotspot auf Blackwell – ein Geheimnis
Es ist sicherlich kein Zufall, dass quasi zeitgleich drei Tools erschienen sind, die sich mit dem Thema Hotspot-Temperatur auf Blackwell-Grafikkarten beschäftigen. Doch so viel schon einmal vorweg: Das, was die Tools als „Hotspot“ bezeichnen, ist, wie die Entwickler zugeben, nicht unbedingt Nvidias „offizielle Hotspot-Temperatur“. Denn diese gibt es durchaus auch auf Blackwell noch, aber nicht für den Endkunden. Mit dem Nvidia-eigenen Tool „MODS“ wird auch auf RTX 5000 eine GPU-Hotspot-Temperatur ausgegeben. Enge Nvidia-Partner haben darauf Zugriff, jedoch ist es untersagt, das Tool Endkunden zur Verfügung zu stellen.
IgorsLab hat jedoch Zugriff auf MODS und sich auch ausführlich mit dem Thema des GPU-Hotspots auf Blackwell beschäftigt. So liefert MODS mit „GPU_OFFSET_MAX“ einen offiziellen Hotspot-Wert, doch wie man an diesen kommt, ist nach wie vor unklar.
Ein erstes Tool und Erklärungen von IgorsLab
IgorsLab hat mit „IBHE“ nun ein Tool bereitgestellt, das zwar keinen Hotspot-Messwert auslesen kann, doch anhand Edge-Temperatur, Leistungsaufnahmen, Lüfterkurven und mehr eine Hotspot-Angabe schätzen kann. Entsprechend steht das Tool-Kürzel auch für „igor’sLAB Blackwell Hotspot Estimation“. Mit Hilfe einer Formel soll der berechnete Hotspot-Wert nahe an Nvidias Hotspot-Messung in MODS herankommen, weicht aber etwas von diesem ab. Das Tool soll mit der Zeit verbessert und damit nochmals genauer werden.
Die neueste Version von HWMonitor schätzt dagegen keinen Hotspot-Wert, sondern misst diesen. Wobei die Entwickler selbst zugeben, dass sie sich nicht sicher sind, ob es sich tatsächlich um den wirklichen GPU-Hotspot handelt. Wie IgorsLab mit Hilfe von MODS herausgefunden hat, hat es HWMonitor tatsächlich geschafft, einen der eigentlich nicht öffentlich verfügbaren Sensoren abzugreifen, die auch MODS auslesen kann. Jedoch entspricht der Hotspot-Wert von HWMonitor nicht dem von MODS, denn letzterer scheint ein Maximalwert verschiedener Sensoren zu sein, ersterer dagegen stets den Wert eines festen Sensors. Die Werte weichen laut IgorsLab „schon ein wenig voneinander ab“, auch wenn unklar ist, wie groß die Abweichung ist.
Wo HWMonitor ist, darf HWInfo dann natürlich auch nicht fehlen, wobei die Entwickler offenbar noch nicht ganz so weit sind. Denn auch die neueste Beta-Version des Tools hat noch keine Unterstützung für die Hotspot-Temperatur. Jedoch haben diese auf Discord eine frühe Version zum Download bereitgestellt, die ebenfalls einen GPU-Hotspot ausliest.
HWMonitor und HWInfo im „Hotspot-Vergleich“
ComputerBase hat sich die Hotspot-Angaben von HWMonitor und HWInfo auf einer Nvidia GeForce RTX 5080 Founders Edition unter Volllast einmal genauer angesehen und diese miteinander verglichen.
HWMonitor bescheinigt der GeForce RTX 5080 FE am Ende der Lastphase eine GPU-Edge-Temperatur von 74 Grad Celsius, der gemessene Hotspot-Wert beträgt maximal 94 Grad. Die Durchschnitts-Temperaturen während der 30 Minuten langen Testreihe liegen bei 74 respektive 91 Grad. HWInfo kommt mit 74 Grad Celsius auf exakt dieselbe Edge-GPU-Temperatur, die auch im Schnitt mit ebenso 74 Grad genau gleich ist. Leicht anders sieht es dagegen beim Hotspot-Wert aus, der mit 88 Grad beziehungsweise ebenso 88 Grad Celsius doch ordentlich abweicht – nämlich um satte sechs Grad Celsius beim Temperaturmaximum am Ende der Testsequenz und um immerhin immer noch drei Grad Celsius im Durchschnitt während der Sequenz.
Der genaue Blick auf die jeweiligen Verlaufsdiagramme der Messreihen zeigt dann auch, wie zumindest ein Teil der Unterschiede zustande kommen. Denn HWMonitor reagiert sehr erratisch bei der Hotspot-Temperatur, die Messreihe zeigt andauernde Schwankungen bei den Temperaturen im Bereich von bis zu sechs Grad Celsius. HWInfo hat dagegen ziemlich stabile Hotspot-Temperaturen, die viel mehr im Bereich von ein bis zwei Grad Celsius schwanken. Das kommt zu dem Fakt oben drauf, dass HWMonitor generell eben drei Grad höhere Temperaturen beim Hotspot anzeigt als HWInfo. Es wird also entweder ein anderer Sensor als Hotspot-Wert ausgelesen oder die Sensordaten werden von den Tools unterschiedlich interpretiert.
Das sind aber nicht die einzigen Unterschiede. Denn HWMonitor zeigt bei einer Polling-Rate von
einer halben Sekunde mehrmals hintereinander exakt denselben Messwert an, bevor es dann zu einer plötzlichen, größeren Temperaturänderung kommt, die dann wieder mehrmals hintereinander komplett gleich bleibt. HWInfo protokolliert dagegen durchweg leicht schwankende Temperaturwerte.
Es bleibt alles etwas unklar
Am Ende bleibt nach wie vor alles unklar – selbst die Entwickler der Tools wissen nicht, was sie da wirklich auslesen. Klar ist einzig: Die wirkliche GPU-Hotspot-Temperatur auf GeForce RTX 5000 ist es auch mit dem HWMonitor und HWInfo nicht. Aber es ist definitiv eine Annäherung, die mit weiterer Fortentwicklung der Tools vielleicht ziemlich nahe dran an der Wahrheit sein wird. Aktuell zeigen die Tools zumindest auf der getesteten GeForce RTX 5080 Founders Edition ziemlich unterschiedliche Hotspot-Werte an, die im Durchschnitt um drei Grad und im Maximum sogar um sechs Grad Celsius voneinander abweichen. Wie man sieht, weiß man am Ende also immer noch nicht allzu viel.
Ob nun HWMonitor oder HWInfo näher an der Wahrheit dran sind, ist mehr geraten als gewusst. Der Vergleich mit dem IBHE-Tool von IgorsLab liegt genau in der Mitte der beiden Tools mit der Tendenz zum HWMonitor. Letzterer zeigt in der Messreihe aber nicht nur plötzlich schwankende Werte, sondern auch durchweg mehrmals exakt dieselben Werte hintereinander, bevor es zu einem größeren Unterschied kommt – was auch nicht gerade für Sicherheit sorgt.
HWMonitor und HWInfo stehen jedoch auch noch am Anfang der Entwicklung, was die GPU-Hotspot-Temperatur auf Nvidia Blackwell betrifft. Hier wird es hoffentlich noch entsprechende Verbesserungen geben. Noch besser, einfacher und vor allem klarer wäre es jedoch, wenn Nvidia schlicht selbst wieder den offiziellen GPU-Hotspot auf der aktuellen Grafikkarten-Generation ausgeben würde. Denn warum dieser überhaupt fehlt, bleibt weiterhin ein Geheimnis.
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4,5 Sterne
HWMonitor ist ein kleines Tool zum Überwachen sämtlicher im PC verbauten Sensoren.
- Version 1.65
- Version for ARM64 1.04
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Schufa: Streit um länger gespeicherte Altdaten

Verbraucherdaten verschwinden bei der Schufa offenbar nicht vollständig, sobald die reguläre Speicherfrist endet. Nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung bewahrt die Auskunftei ältere Angaben in einem separaten Datenbestand auf. Dazu gehören Kredite, Konten, Zahlungsausfälle oder auch Pfändungen.
Alte Daten sollen neuen Score prüfen
Die Informationen fließen nach Angaben der Schufa nicht in die aktuelle Bonitätsbewertung der Betroffenen ein. Stattdessen dienen sie dazu, die Qualität des neuen Schufa-Scores rückwirkend zu überprüfen. Dazu wird berechnet, welche Bewertung ein Verbraucher zu einem früheren Zeitpunkt erhalten hätte. Anschließend lässt sich kontrollieren, ob der Score spätere Zahlungsschwierigkeiten zuverlässig vorhergesagt hätte.
Solche Tests sind insbesondere für Banken und andere Unternehmen relevant, die anhand des Schufa-Scores über Kredite, Verträge oder Zahlungsarten entscheiden. Auch Händler, Energieversorger, Telekommunikationsanbieter und Zahlungsdienstleister können entsprechende Auswertungen nutzen.
Die Schufa hält das Vorgehen für datenschutzrechtlich zulässig. Sie verweist unter anderem auf berechtigte Interessen der Unternehmen, die Verlässlichkeit des eingesetzten Bewertungssystems kontrollieren zu können. Die historischen Daten dürften nach Darstellung der Auskunftei nur zu Testzwecken verwendet werden.
Datenschützer bezweifeln Rechtsgrundlage
Kritiker stellen dagegen infrage, ob Daten nach Ablauf der eigentlichen Speicherfrist weiterhin personenbezogen aufbewahrt werden dürfen. Problematisch sei zudem, dass Unternehmen auf diesem Weg Informationen über frühere finanzielle Schwierigkeiten eines Verbrauchers erhalten könnten, obwohl diese für dessen heutige Bonität keine Rolle mehr spielen sollten.
Unklar ist außerdem, ob die Schufa die zusätzlichen Einträge in der kostenlosen Datenkopie nach Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung aufführen muss. Bislang sollen sie dort nicht erscheinen. Die Schufa begründet dies damit, dass die historischen Informationen den aktuellen Score nicht beeinflussten.
Der Hessische Datenschutzbeauftragte prüft den Vorgang bereits. Dabei geht es sowohl um die weitere Speicherung der Altdaten als auch um die Auskunftspflichten gegenüber Verbrauchern. Eine abschließende Bewertung liegt bislang nicht vor.
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