Connect with us

UX/UI & Webdesign

Hornbach – und die anderen Gewinner der ADC Annual Awards New York! › PAGE online


Der Hauptpreis der ADC Annual Awards ging letzte Nacht in New York an HeimatTBWA für ihre Hornbach-Kampagne »Kein Projekt ohne Drama!«. Was für eine Auszeichnung! Und hier auch die anderen glücklichen Gewinner, die einen Preis mit nach Hause nehmen konnten.

Hornbach – und die anderen Gewinner der ADC Annual Awards New York! › PAGE online
HeimatTBWA für Hornbach: »Kein Projekt ohne Drama«

In New York regnete es in der letzten Nacht Preise. Bei The One Show, einem Zusammenschluss des früheren One Club und des ADC, zeichnete eine internationale Jury Agenturen, Studios, Marken, Produktionsfirmen und Designer:innen aus 57 Ländern aus.

Der große Gewinner: HeimatTBWA und ihre Kampagne Kein Projekt ohne Drama, das mit dem Hauptpreis Black Cube ausgezeichnet wurde – dafür, dass es ein undichtes Wasserrohr in ein Spektakel im Kinoformat verwandelte, wie es von der Jury hieß. Und auch der Preis für Best of Advertising und zwei weitere Gold Cubes gingen an die Kreativen aus Deutschland.

Area23 aus New York hingegen wurde zur Agency of the Year gekrönt. Zum zehnten Mal in Folge hat The New York Times Magazine, in der Kategorie Design Team of the Year gewonnen und auch der Preis Best of Illustration ging für »How A.I. Sees Us« an sie.

Freelancer of the Year wurden in diesem Jahr ausnahmsweise zwei Personen: der slowenischen Designer Tomato Košir, der mit seinen »Objektiv Covers« in der Kategorie Best of Magazine/Newspaper Design gewann, während der Londoner Fotograf Todd Antony für seine Dokumentation den brutalen zentralasiatischen Pferdewettkampf »Buzkashi« ausgezeichnet wurde.

Preise, die zeigen, was möglich ist

Am Tag wurden bereits die Gewinner:inner der 132 Gold Pencils, 162 Silvers Pencils, 296 Bronze Pencils and 747 Merits bekannt gegeben.

Bei den Ausgezeichneten führt Ogilvy Singapore mit 9 Gold Pencils. Gemeinsam mit Ogilvy South Africa Cape Town, Ogilvy UK London und Ogilvy New York hat sie die Kampagne »Vaseline Verified« entwickelt und dafür regnete es Preise: zweimal Gold in den Kategorien Creator Content, Direct Marketing und PR und jeweils einen Golden Pencil in den Kategorien Cultural Driver, Health & Wellness und Social Media:

Die Agentur LePub México aus México City hingegen gewann 7 Gold Pencils für »Gulf of Mexico (Bar)« für die sie mit Monks México und Landia zusammengearbeitet hat. Zwei der Preise gewannen sie in der Kategorie Out of Home und jeweils einen für Branded Entertainment, Cultural Driver, Direct Marketing, Experiential & Immersive und Social Media:

7 Gold Pencils gingen auch an Rethink Toronto. Dazu gehören 3 für IKEA »U up?« und 2  für IKEA »Sleep Talk Reviews«.  Außerdem gewannen die Kanadier:innen 2 Gold Pencils für Krafts »Heinz Dipper« und einen anderen für ihre Zusammenarbeit mit den Marvel Studios für »Can’t Unsee It« und das in der schönen Kategorie Creative Effectiveness:

Und nochmal 7 Gold Pencils gingen an das Uncommon Creative Studio London.  Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit »Reflections« für British Airways in Design und Advertising, »The Periodic Fable« für The Ordinary und »The Grit & The Glitter« für das London Museum und dazu »Drop In« für EA Skate.

https://www.youtube.com/watch?v=/kLsW5F77mwU

McCann Paris gewann 6 Gold Pencils für »The Final Copy of Ilon Specht« für L’Oréal Paris, zwei Preise davon in der Kategorie Branded Entertainment, einer jeweils in Cultural Driver, Film & Video, Integrated/Omnichannel und PR:

Und last but not least gingen 6 Gold Pencils an Omnicom Chicago und ihre Kampagne »Caption with Intention«, die sie für Rakish Entertainment entwickelten. Dazu gehören 2 Gold Pencils in Health & Wellness und jeweils einer in Branded Entertainment, Creative Use of Technology, Experiential & Immersive und Moving Image Craft & Production:

Alle Pencil und Merits Gewinner:innen sind hier zu sehen.

Das könnte dich auch interessieren



Source link

UX/UI & Webdesign

Mobilfunkanbieter Lebara präsentiert sich im neuen Markenauftritt – Design Tagebuch


Lebara hat seinen Markenauftritt umfassend überarbeitet. Auffälligste Elemente des Rebrandings sind ein neues Logo, eine überarbeitete Website sowie der neue Claim „Macht einfach SIM.“. Eine offizielle Pressemitteilung hat das Mobilfunkunternehmen dazu bislang nicht veröffentlicht; kommuniziert wurde der Relaunch zunächst über die LinkedIn-Kanäle des Unternehmens.

Lebara wurde 2001 in Großbritannien gegründet und ist heute als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) in mehreren europäischen Märkten aktiv. Nach Unternehmensangaben betreut die Gruppe mehr als vier Millionen Kunden in neun Ländern. In Deutschland positioniert sich Lebara mit Prepaid- und Laufzeittarifen sowie einem Fokus auf transparente Mobilfunkangebote.

Nach Angaben von Lebara soll der neue Auftritt die Weiterentwicklung der Marke widerspiegeln. Das Unternehmen verweist auf den Ausbau seines Produktportfolios, digitale Services und den Anspruch, Mobilfunkangebote einfacher und transparenter zu gestalten. Der neue Claim übersetzt diese Positionierung in eine bewusst reduzierte, alltagssprachliche Botschaft.

Lebara Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Lebara, Bildmontage: dt
Lebara Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Lebara, Bildmontage: dt

Gestalterisch setzt das Rebranding auf eine digital ausgerichtete Markenarchitektur. Das modernisierte Erscheinungsbild soll reduzierter und flexibler als der bisherige Auftritt sein. Ziel ist eine konsistente Anwendung über digitale Touchpoints hinweg. Parallel dazu wurde die Website neu gestaltet.

Das Logo von Lebara besteht auch weiterhin aus einer in Großbuchstaben gesetzten Wortmarke. Die Schriftart ist nun jedoch eine andere: die Lettern sind weniger gerundet, dafür fetter. Blau bleibt als Primärfarbe erhalten, allerdings wechselt der Ton von einem Hellblau hin zu einem satten Ultramarinblau. Auffälliger und kräftiger ist auch die neue Hausschrift namens Lebara Sans, die künftig die Markenpräsenz von Lebara begleiten wird.

Der Marken-Relaunch ist Teil einer größeren internationalen Entwicklung. Bereits im Herbst 2025 präsentierte Lebara das neue Corporate Design zunächst in den Niederlanden. Entwickelt wurde die neue Markenidentität gemeinsam mit der niederländischen Agentur Verve, die unter anderem eine neue visuelle Systematik, eine Hausschrift und skalierbare Markenbausteine für die internationalen Märkte entwickelte. Deutschland gehört neben Frankreich, Dänemark und Großbritannien zu den Ländern, in denen das neue Erscheinungsbild nun eingeführt wird.

Kommentar

Perspektivisch verzerrte Typo begegnet einem derzeit auf allen Kanälen, dank Magenta TV und FIFA-Fußball-WM. Auch Lebara nutzt dieses typographische Stilmittel, neben anderen. Obschon sich die neue Hausschrift Lebara Sans in vielen Details von Amazons neuer Hausschrift Amazon Ember Modern unterscheidet – im Ausdruck sind sie sich nicht unähnlich: kraftvoll, selbstbewusst, zugleich humanistisch und zugänglich. Dass dieser Schrifttypus aktuell im Trend liegt, ist unverkennbar. Das Rebranding verhilft der Marke Lebara zu einem hochdynamischen, energetischen Auftritt. Das a der Lebara Sans ist so knuffig – man muss es einfach gern haben.

Der Markenname Lebara ist übrigens ein Akronym, ein aus den Namensbestandteilen der drei Firmengründer zusammengesetztes Kunstwort (Le – Rasiah Ranjith Leon, Ba – Baskaran Kandiah, Ra – Ratheesan Yoganathan).

Mediengalerie



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Warum die eigene Website weiterhin relevant ist › PAGE online


Ein Portfolio auf einer Webseite ist gewissermaßen zeitlos. Und das Medium »Website« sorgt im Vergleich zu anderen Plattformen für mehr Übersicht und Beständigkeit. Aber hilft das wirklich fürs Business?

Warum die eigene Website weiterhin relevant ist › PAGE online
Website icons created by Freepik – Flaticon

Viele Kreative stellen sich heutzutage immer häufiger die Frage: Brauche ich eigentlich noch eine eigene Website? Tatsächlich gibt es Pro- und Contra-Argumente. PAGE hat einige davon zusammengetragen.

Sich diese Frage zu stellen, lohnt sich auch, weil die Debatte nicht zum ersten Mal auf den Tisch kommt. Und vielleicht kann man aus dieser etwas für heute ableiten.

»Die Website ist tot«-Aussage gab es schon mal

In etwa ab dem Jahr 2010 munkelte man bereits, dass die Website bald obsolet sei. Der Grund war das Aufkommen von Smartphones und mobilen Apps. Angetrieben von Tech-Visionären wurde prophezeit, dass geschlossene App-Ökosysteme wie Facebook oder Apples App Store das freie Surfen im Browser komplett ersetzen würden.

Einige Zeit später befeuerte der Aufstieg von Social Media wie Instagram diese Debatte erneut, da Kreative und Marken ihre Zielgruppen plötzlich direkt auf diesen Plattformen erreichten, statt sie mühsam auf eigene Seiten locken zu müssen.

Die Annahme war, dass Nutzer:innen maßgeschneiderte, interaktive Feeds bevorzugen und die klassische URL-Adresse überflüssig wird. Letztlich erwies sich die These aber als falsch, da Apps das Web nicht töteten.

Websites entwickelten sich zur flexiblen Basis für professionelle Identitäten weiter. Zwar nicht ganz unabhängig von Algorithmen, da alle bei den großen Suchmaschinen wie Google mit SEO oben landen wollten, aber dennoch eigenständig.

Pro: Website in Zeiten von KI

Die eigene Website ist zu 100 Prozent selbst kontrollierbar und schafft Identität. Dieser Vorteil fällt stark ins Gewicht, da man auf allen anderen Plattformen im Netz den Algorithmen ausgeliefert ist. Man kann mit viel sorgfältiger Arbeit zwar eine gute, dynamische Sichtbarkeit erreichen, wenn man die Spielregeln befolgt, aber letztlich befindet man sich im ständigen Rennen mit großen Plattformen, die ihre Funktionen am Ende des Tages auch nur verkaufen wollen. Auf der eigenen Website ist das eben nicht so, hier sind alle Kreativen ihre eigenen Master.

Außerdem kann die eigens gestaltete Website ein professionelles Aushängeschild nach außen sein. Alles wird selbst gewählt: Typo, Webdesign, User Experience, Use-Cases-Darstellung, Positionierung etc. Die Website funktioniert heute noch gut als digitale Visitenkarte. Sie schafft Vertrauen, weil sie beim Betrachten nicht in Konkurrenz zu anderen Inhalten steht. Gerade jetzt, wo alle damit beschäftigt sind, sich mit den neuesten AI-Entwicklungen und unendlichen Social Feeds zu beschäftigen, verliert man wichtige Dinge schnell aus den Augen. Zudem haben User mittlerweile unendliches Scrolling satt.

Das Medium Website sorgt also für mehr Übersicht und Beständigkeit: Denn auf Social Media kann die eigene Reichweite schneller einbrechen, als einem lieb ist, wenn sich ständig die Algorithmen verändern.

Contra: Website lohnt sich nicht mehr?

Die Website-Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch und es braucht ein gewisses Maß an Know-how in den Bereichen Webdesign und UX Design. Da die meisten Kreativen sowieso weitere Kanäle nutzen, ist die Website für viele eine lästige Begleitung.

Obendrein fallen neben Hosting und Domain sowie Wartungsaufwand oft Kosten für Premium-Plugins, Themes oder professionelle Entwickler:innen an. Das ist insbesondere für Solo-Selbstständige (in der Startphase und auch später) eine Herausforderung, weil es Zeit (und damit Geld) blockiert, die eigentlich in die direkte Kundenakquise fließen müsste.

Die Website braucht langfristig Sichtbarkeit, ein weiterer Zeit- und Kostenaufwand, wenn man beispielsweise Ads schalten möchte.

Zeitlose Websites

Dennoch gibt es ein unschlagbares Argument: Ein Portfolio oder ein gut aufbereiteter Use Case auf einer Webseite ist zeitlos – bis jetzt zumindest. Man kann jederzeit einen Link zur Seite versenden.

Und wenn damals die maßgeschneiderten, interaktiven Feeds die gute alte Website nicht abgelöst haben, wird es womöglich ein KI-Algorithmus auch erstmal nicht. Interessant könnte es aber werden, wenn wir uns zukünftig in Richtung Roboter-Devices bewegen …



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Das beste im Leben ist analog: Herrlich freche Kampagne von Polaroid › PAGE online


Polaroid hat es wieder getan: In einigen Städten der Welt eine Plakatkampagne gelauncht, die das analoge Erleben feiert und sich mit knackigen Sprüchen gegen eine Überdigitalisierung und deren Folgen stemmt.

Das beste im Leben ist analog: Herrlich freche Kampagne von Polaroid › PAGE online

Letzten Sommer hat Polaroid bereits die Schönheit der analogen Welt gefeiert und klargemacht, warum diese einfach wertvoller ist als jegliche Screentime.

Und das mit einer Kampagne, die mit Slogans wie »Niemand auf dem Sterbebett hat sich jemals gewünscht, mehr Zeit mit seinem Phone verbracht zu haben« oder »Erinnerst du dich an die Nacht, die wir an unseren Phones verbracht haben? Ich auch nicht«.

Natürlich ist es nicht so, dass Polaroid selbst sich dem Digitalen und auch KI komplett verweigert. Das Unternehmen mit seinen Sofortbildkameras, das auf Erfolgskurs ist, bietet digitale Schnittstellen und arbeitet in seinem Kundenservice Fred durchaus auch mit KI.

Aber sie bewahrt sich den kritischen Blick – und das auf wunderbar freche Weise.

Knackige Slogan

Zum Kampagnen-Start wählte das Polaroid Kreativstudio den Strand von Coney Island nahe New York City. Dort poppte vor 10 Tagen eine Plakatwand auf mit dem – wie zuvor auch handgeschriebenen – Slogan:  »Go jump in some water before the data centers drink it all up«, »Springt ins Wasser, bevor die Rechenzentren alles wegtrinken«.

Andere Slogans heißen »You can’t bask in blue light«, also »Im blauen Bildschirmlicht kann man nicht sonnenbaden«, »What a glorious day to stare into various screens for hours on end«, also »Was für ein herrlicher Tag, um stundenlang auf verschiedene Bildschirme zu starren«.

Und auch »Less getting tracked, more getting lost« oder, besonders schön, »Dance like nobody is recording«.

Von Polaroid selbst heißt es, dass die Plakatwand am Strand, die sich auf die Ressourcenverschlingen-Rechenzentren bezieht, natürlich besonders auffällig sei, es ihnen aber generell um die Überdigitalisierung der Gesellschaft gehe.

Eigene Erinnerungen schaffen

Die Überdigitalisierung ist natürlich ein sehr passendes Thema für ein analoges Produkt wie Polaroid, das mit seinen begrenzten Möglichkeiten von acht Fotos per »Film« immer auf den besonderen Moment abzielt und darum, Erinnerungen zu schaffen.

Doch wo bleibt die Erinnerung, wenn der Blick am Bildschirm festklebt, wo fremde Erlebnisse an einem vorbeirauschen anstatt, dass man selbst welche schafft? Wo bleibt die Weitwinkelaufmerksamkeit, wie der Soziologe Hartmut Rosa das befriedigende Verbinden mit der Welt nennt?

Gleichzeitig spielt die Kampagne auch auf das wachsende Bedürfnis auch junger Leute an, die digitalen Geräte öfter aus der Hand zu legen.

Die OOH-Kampagne ist in New York, in Südkorea und in London zu sehen. Sie ist dort in einer großflächigen Bespielung am Pendler-Hotspot King’s Cross, in vibrierenden Bethnal Green und in Hackney platziert.

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

Beliebt