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UX/UI & Webdesign

Was die EU-KI-Verordnung ab August 2026 für Kreative bedeutet › PAGE online


Ab dem 2. August 2026 gelten die meisten Vorgaben der EU-KI-Verordnung. Für Unternehmen, Agenturen sowie Marketing- und Kreativteams stellt sich damit die Frage: Was bedeutet das konkret für die tägliche Arbeit mit KI? Unser Executive Briefing liefert die Antworten.

Expert:innen-Briefing zum Thema KI-VerordnungDer Countdown läuft: Ab dem 2. August 2026 werden die meisten Pflichten der EU-KI-Verordnung in der gesamten EU und damit auch in Deutschland »scharf geschaltet«. Was bedeutet das konkret für die tägliche Arbeit mit KI?

In einem kompakten 60-Minuten-Webinar bekommst du eine klare und praxisnahe Einordnung der KI-Verordnung – mit Fokus auf das, was Geschäftsführung, Rechtsabteilungen, Marketing und Kreativteams jetzt im Blick haben sollten.

Fachanwältin und KI-Expertin Britta Klingberg sowie Felix May, Director Digital Consulting bei der Peter Schmidt Group, geben dir Orientierung – verständlich, relevant und direkt anwendbar.

FÜR WEN? Das Briefing richtet sich an Unternehmen und Agenturen, die KI bereits einsetzen oder den Einsatz ausbauen möchten – und dabei Compliance, Risikominimierung und praktische Handlungsfähigkeit verbinden wollen.

FORMAT: 45 Minuten Vortrag via Zoom, 15 Minuten Q&A

HOW MUCH? 100 Euro zzgl. Mwst.

Anmeldebutton zu unserem PAGE Webinar

Take-Aways:

  • Grundlagen der KI-Verordnung: Strukturierter Überblick über das Gesetz, die KI-Risikoklassen und die Rechtsfolgen bei Verstößen
  • Orientierung dazu, wann ein Unternehmen Anbieter oder Betreiber von KI-Systemen nach der KI-VO ist
  • Einordnung der KI-Tools, die nach der KI-VO als Hochrisiko-KI gelten
  • Update Digitaler Omnibus: Welche Fristen verschieben sich, welche Ausnahmen kommen hinzu, wo wurden die Pflichten noch verschärft?
  • Überblick über Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für KI-generierten Content nach Art. 50 KI-Verordnung: Was muss wie und wo gekennzeichnet werden?
  • Praktische Guidance: Vorstellung des EU Code of Practice des EU AI Office zur KI-Content Kennzeichnung mit konkreten Anwendungsfällen und Beispielen

Die Referent:innen

Britta Klingberg, LL.M.

Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz und Expertin für IT- und KI-Recht, geistiges Eigentum und Datenschutz, Partnerin in der Kanzlei BRL

Felix May

Director Digital Consulting und Leiter der Innovation Unit Imagine bei der Designagentur Peter Schmidt Group und Vordenker für den strategischen Einsatz von generativer KI in Branding und Design

Die beiden kommen euch bekannt vor? Richtig, es handelt sich um unsere Expert:innen für unsere Deep Dive-Webinar »KI-Recht für Kreative«.

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UX/UI & Webdesign

Das beste im Leben ist analog: Herrlich freche Kampagne von Polaroid › PAGE online


Polaroid hat es wieder getan: In einigen Städten der Welt eine Plakatkampagne gelauncht, die das analoge Erleben feiert und sich mit knackigen Sprüchen gegen eine Überdigitalisierung und deren Folgen stemmt.

Das beste im Leben ist analog: Herrlich freche Kampagne von Polaroid › PAGE online

Letzten Sommer hat Polaroid bereits die Schönheit der analogen Welt gefeiert und klargemacht, warum diese einfach wertvoller ist als jegliche Screentime.

Und das mit einer Kampagne, die mit Slogans wie »Niemand auf dem Sterbebett hat sich jemals gewünscht, mehr Zeit mit seinem Phone verbracht zu haben« oder »Erinnerst du dich an die Nacht, die wir an unseren Phones verbracht haben? Ich auch nicht«.

Natürlich ist es nicht so, dass Polaroid selbst sich dem Digitalen und auch KI komplett verweigert. Das Unternehmen mit seinen Sofortbildkameras, das auf Erfolgskurs ist, bietet digitale Schnittstellen und arbeitet in seinem Kundenservice Fred durchaus auch mit KI.

Aber sie bewahrt sich den kritischen Blick – und das auf wunderbar freche Weise.

Knackige Slogan

Zum Kampagnen-Start wählte das Polaroid Kreativstudio den Strand von Coney Island nahe New York City. Dort poppte vor 10 Tagen eine Plakatwand auf mit dem – wie zuvor auch handgeschriebenen – Slogan:  »Go jump in some water before the data centers drink it all up«, »Springt ins Wasser, bevor die Rechenzentren alles wegtrinken«.

Andere Slogans heißen »You can’t bask in blue light«, also »Im blauen Bildschirmlicht kann man nicht sonnenbaden«, »What a glorious day to stare into various screens for hours on end«, also »Was für ein herrlicher Tag, um stundenlang auf verschiedene Bildschirme zu starren«.

Und auch »Less getting tracked, more getting lost« oder, besonders schön, »Dance like nobody is recording«.

Von Polaroid selbst heißt es, dass die Plakatwand am Strand, die sich auf die Ressourcenverschlingen-Rechenzentren bezieht, natürlich besonders auffällig sei, es ihnen aber generell um die Überdigitalisierung der Gesellschaft gehe.

Eigene Erinnerungen schaffen

Die Überdigitalisierung ist natürlich ein sehr passendes Thema für ein analoges Produkt wie Polaroid, das mit seinen begrenzten Möglichkeiten von acht Fotos per »Film« immer auf den besonderen Moment abzielt und darum, Erinnerungen zu schaffen.

Doch wo bleibt die Erinnerung, wenn der Blick am Bildschirm festklebt, wo fremde Erlebnisse an einem vorbeirauschen anstatt, dass man selbst welche schafft? Wo bleibt die Weitwinkelaufmerksamkeit, wie der Soziologe Hartmut Rosa das befriedigende Verbinden mit der Welt nennt?

Gleichzeitig spielt die Kampagne auch auf das wachsende Bedürfnis auch junger Leute an, die digitalen Geräte öfter aus der Hand zu legen.

Die OOH-Kampagne ist in New York, in Südkorea und in London zu sehen. Sie ist dort in einer großflächigen Bespielung am Pendler-Hotspot King’s Cross, in vibrierenden Bethnal Green und in Hackney platziert.

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Ganz aktuelle Gefühle: Die Kampagne des Zürcher Theater Spektakel › PAGE online


Was für eine Power Analoges, Raues und Authentisches hat, zeigt die diesjährige Kampagne, die das Studio Marcus Kraft für das Zürcher Theater Spektakel entwickelt hat.

Ganz aktuelle Gefühle: Die Kampagne des Zürcher Theater Spektakel › PAGE online

Es ist das 9! Mal, dass das Studio Marcus Kraft das Erscheinungsbild und die Kampagne des Zürcher Theater Spektakels gestaltet. Es hat in den vergangenen Jahren mit Sonnenlicht gearbeitet, sich mit Klebeband durch die Pandemie gehangelt, Magie beschworen und Typo-Reliefs gemeißelt.

Und in den letzten Jahren hat Marcus Kraft immer stärker auch auf Kollaborationen mit Künstler:innen des Festivals und mit anderen Kreativen gesetzt.

Auch in diesem Jahr, in dem er mit der Artistin, Schauspielerin und Jongleurin Vimala Pons und mit dem Fotografen Maxime Ballesteros zusammenarbeitete.

So entstanden surreal anmutende Szenen mit Körpern, die von Verletzlichkeit und Widerstand erzählen. Und damit sehr nah am aktuellen gesellschaftlichen Zustand sind. An den Momenten, wo man aus dem Gleichgewicht gerät, überfordert ist, aber alles dann doch irgendwie stemmt, aber sich zwischendurch unbedingt anlehnen muss.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland

Mit Ecken und Kanten und Gefühl

Vimala Pons drückt all diese Gefühle mit kleinsten Bewegungen aus und macht so Unsichtbares sichtbar. Auch in kurzen filmischen Sequenzen, die ebenfalls zur Kampagne gehören.

Plakate und Bewegbild werden so zur Bühne und holen das Festival direkt hinein in die Kommunikation.

Und das in Zeiten von generierter KI mit jeder Menge analoger Textur und mit Ecken und Kanten. »Maxime Ballesteros’ Fotografie fängt eine Echtheit ein, die man nicht simulieren kann«, heißt es dazu von Art Director Marcus Kraft.

Das Zürcher Theater Spektakel wird vom 13. bis 30. August die Stadt erneut in Atem halten. Die Kampagne ist bereits jetzt zu sehen und kündigt ein Programm an, das neben dem Festival-Highlight »Honda Romance« von Vimala Pons über 60 internationale Produktionen aus Theater, Tanz, Musik und Performance bietet.

 

 

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Noch Schrift oder schon ein Bild? Die umwerfend schöne Fit Arabic! › PAGE online


Was entstehen kann, wenn man miteinander kollaboriert, zeigt die Londoner Dogray Foundry, die mit der Fit Arabic eine spannende kalligrafische Adaption der Fit des US-Typografen David Jonathan Ross vorstellt.

Noch Schrift oder schon ein Bild? Die umwerfend schöne Fit Arabic! › PAGE online
Fit Arabic von Dogray Type Foundry mit einer Illustration von Naime Pakniyat

Lange haben Sahar Afshar und José Solé in London in großen Foundrys gearbeitet, doch das Gefühl gehabt, den Kontakt zur Community zu verlieren.

Deshalb haben sie ihre Dogray Type Foundry gegründet und legen seither umso größeren Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen, auf den Austausch mit der Design-Community – und auf besondere Schriften.

»Wir sind überzeugt, dass die beste Arbeit entsteht, wenn unique und diverse Perspektiven aufeinanderprallen«, sagen die beiden.

Und das zeigt sich auch mit ihrer neuesten Schrift Fit Arabic.

Kollaboration im Mittelpunkt

Die Fit stammt von dem preisgekrönten Typografen David Jonathan Ross aus Los Angeles, der mit der Fit eine hyperstilisierte Schriftfamilie entwickelte, die ganz auf ihre Flächenwirkung ausgerichtet ist.

Um das zu erreichen, wurde Fit als variable Schrift mit einer außergewöhnlich großen Bandbreite an Breiten angelegt und zeigt sich in extrem schmalen und nahezu absurd breiten Varianten – wobei ihre Punzen, ihre Zwischenräume, immer gleich bleiben.

2017 hat Ross die Fit gezeichnet, von Oded Ezer wurde sie ins Hebräische erweitert, von Gor Jihanian ins Armenische. Sie liegt zudem in Devanagari, adaptiert von Kimya Gandhi und in Tamil von Aadarsh Rajan vor.

Dogray Type aus London haben die Fit jetzt ins Arabische übertragen. Und das mit einem zusätzlichen Twist, da sie die Fit in der geometrischen Kalligrafie der Kufi, eine der ältesten Schriftarten des Islam, übertragen haben.

Gleichzeitig haben sie die Geometrie auch mit Rundungen und dazu mit wunderbaren Illustrationen von der iranischen Pixel-Künstlerin Naime Pakniyat in Szene gesetzt.

Eine gleich dreifache Kollaboration war es also sozusagen und das mit einem umwerfend schönen und spannendem Output.

Die Fit Arabic der Dogray Type Foundry

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